Hartmut Pohl hat geschrieben:@HD: Ich spare mir mal alles einzeln zu beantworten... (nur ähhh... wo fang ich an

)
1. Was interessiert mich die Zeit anderer Teilchen? Salopp gesagt. Dadurch krümmt sich nur eine imaginäre (bzw. mathematisch konstruierte) Raumzeit.
ok
Hartmut Pohl hat geschrieben:2. In deinem Link befindet sich genau eine Formel, bei welcher eine Quadratwurzel gezogen wird. delta_t=...
oh... - Du hast mein Link refereziert.......
Hartmut Pohl hat geschrieben:Für delta_t sind stets zwei Lösungen gültig, aber man verwendet anscheinend nur die, welche der Taschenrechner anzeigt. Unter Umständen rechnet man also mit dem falschen Vorzeichen weiter. Anders ists in der linearen Algebra. Dort gibt es Skalare nur in der 4. Dimension und sind einheitenlos.
aber auch in 1., 2. und 3.Dimension....
Hartmut Pohl hat geschrieben:Als Ergebnis bekommt man dort deswegen stets einen Vektor, der in eine Richtung zeigt. Diese Richtung ist mit dem Vorzeichen vergleichbar, die beim Quadratwurzel ziehen meistens bis immer ignoriert wird. So ganz erschliesst sich mir die lineare Algebra aber auch nicht - ich denke, dazu muss man Mathematik sehr lange studiert haben.
ja, Lineare Algebra sehr schwer
Hartmut Pohl hat geschrieben:Wichtig ist aber auch nur der Fakt mit dem Vorzeichen.
wenn Du willst kannst Du Gleichung hoch 4 nehmen und 4.-te Wurzel machen, dann bekommst Du sogar 4 Richtungen

Hartmut Pohl hat geschrieben:Weisst du, wie man Raumdiagonalen errechnet? Denke mal ja. Wenn man nun bei x beliebigen Vektoren bei auch nur einem Wert das Vorzeichen ändert, zeigt dieser Vektor in eine andere Richtung, aber der Betrag als solches ändert sich nicht. Von daher ergeben sich für einen dreidimensionalen Vektor 8 verschiedene Richtungen und genau 4 davon sind gegenläufig zu den restlichen 4 und zwar genau dann, wenn alle Vorzeichen invertiert wurden. Der Unterschied Vektor zu Vorzeichen ist also ganz klar der, dass man beim Vektor untrüglich erkennen kann, welches Vorzeichen z.B. beim Quadratwurzelziehen verwendet werden muss.
ok
Hartmut Pohl hat geschrieben:3. Das mit dem Trockeneis oder was man auch immer dafür benötigt, ist egal. Unendlich hoch muß die Lebensdauer von Teilchen bei 0 Geschwindigkeit sein, weil zum Zerfall unbedingt Bewegung notwendig ist. Was bedeutet Zerfall überhaupt? Impliziert das nicht, dass es noch viel kleinere Teilchen als Teilchen geben muss?
ja, die Zerfallreihe der Myonen ist bekannt
Hartmut Pohl hat geschrieben:4. Natürlich ist Zerfall auch abhängig von Temperatur, wenn Bewegung ebenso abhängig von Temperatur ist... Dazu braucht man eigentlich nur (wie weiter oben bereits ironisch angedeutet) aus der Raumzeit eine Raumtemperatur machen, also statt Zeit die Temperatur als 4. Dimension. Ist für SRT-Vertreter natürlich völliger Schwachsinn, ich weis, aber für Mathematiker nun mal nicht.
formal keine Problem, aber physikalisch
Hartmut Pohl hat geschrieben:5. Mir ist auch vollkommen klar, dass SRT-Vertreter diese Gammafunktion als Zerfallszeitdiagramme nicht herleiten können... liegt einzig und allein daran, dass sie an die Lichtgeschwindigkeit als ultima velocitas glauben und sich deswegen auch nicht auf irgendwelche Zahlenspiele mit höheren Geschwindigkeiten (z.B. unendlich) einlassen. Aber wenn ich das als Freizeitmathematiker hinbekomme (obwohl das grösstenteils nur auf Logik beruht), bekommen das auch andere Mathematiker hin, wär schlimm, wenn nicht.
na ja, unendliche ist auch ziemlich groß
