Daniel K. hat geschrieben:Fallili, Deine Meinung in allen Ehren, aber die Rechnungen dazu zeigen eben etwas anderes. Dein Problem hier ist, Du willst bisher nicht rechnen. Du meinst es eben und das soll dann für den Auftakt reichen.
Ich hab inzwischen schon von mehrerer Leuten den "Vorwurf" bzw. die Aufforderung gekriegt zu rechnen.
Daher nochmals: Ich schreib hier weder Rechnungen hin, noch zeichne ich Minkowski-Diagramme WEIL dabei genau das herauskommt was die SRT aussagt und das in diesem Forum alles schon 100 mal dasteht.
Ist mir ja alles bewusst - aber ich würde halt gerne verstehen
warum es so ist.
Vielleicht ist dieser Anspruch zu hoch. Genauso wie ich es nie "verstehen" werden
warum ein Lichtstrahl der an einem mit v bewegten Beobachter "vorbeizischt" von dem Beobachter dennoch nur mit c gemessen wird.
Ich weiß auch, dass mein "Klatschbeispiel" zu "eigenartigen" Aussagen führt.
Also ist da irgendwo ein Fehler.
Aber rein von der Lokik her finde ich den nicht.
Sowohl Logik als auch die SRT sagt aus, dass in EINEM Zug das Klatschen gleichzeitig sein wird.
Die Logik sagt dann - wenn es in EINEM Zug gleichzeitig ist und ich das mich interessierende IS selbst wählen darf, dann muss das Klatschen in JEDEM Zug den ich gerade betrachte gleichzeitig sein.
Die SRT sagt dazu aber NEIN - in EINEM Zug ist es gleichzeitig und im ANDEREN daher ungleichzeitig.
Nochmals, das Zugbeispiel is 100 mal gerechnet worden und dann kommen Antworten wie - wenn da -0,577 Sek stehen,
dann ist das in der Vergangenheit etc. - also wir kommen dann in Diskussionen über Zahlenwerte.
Das will ich aber nicht - schon x-mal erlebt.
Ich will nur wissen warum bei 2 Ereignissen die in EINEM Zug gleichzeitig sind - und wo ich den ZUG selber auswählen darf, in dem diese Ereignisse gleichzeitig sind - dann NICHT die Schlussfolgerung erlaubt ist "Die Ereignisse müssen in beiden Zügem
real gleichzeitig sein".
Wie kann eine Gleichzeitigkeit davon abhängen, wer gerade aus welchem Bezugsystem zuschaut?
Gerade das Myonenbeispiel - das zwar von vielen umstritten ist, das aber wiederum ich als eindeutiges Meßergebnis akzeptiere (die Myonen sind dort nachweisbar wo sie laut "normalem Verständnis, also ohne SRT, nicht sein könnten) - zeigt ja (zumindest mir), dass die SRT eben das, was real meßbar ist, durchaus richtig beschreiben kann.
Ich finde auch beim Myonenbeispiel keine logischen Widersprüche.
Daher frag ich mich halt - wieso kann ich das Myonenbeispiel logisch nachvollziehen aber nicht mein "Klatschbeispiel"?
Der Vergleich mit den zwei Feuerwehrautos die aufeinender zufahren hilft mir nicht weiter.
Der sagt ja nur aus, das BEIDE die Sirene des anderen mit einer "real existierenden Frequenz" frequenzverschoben hören.
Da kommt ja nicht heraus, dass je nach Beobachter die
aussgesendete Frequenz unterschiedlich sein wird.