Harald Maurer hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
Damit hat das langsame Schiff aus Sicht des schnelleren 239003 km Distanz zur Erde, während das Schnellere selber 239834 km zurückgelegt hat:
Das ist die Vorgabe aus Sicht des Erdsystems nach Newton. Diesem gemäß ist ja klar, dass mit v=0,8 c 239634 km in 1 s zurückgelegt werden und mit v=0,799 c 239003 km.
Nein aus Sicht des Erdensystems hat das eine Schiff 239834 km (0.8 Lsek), und das andere 239534 km (0.799 Lesek) zurückgelegt:
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s1,s2.png [ 6.22 KiB | 4773-mal betrachtet ]
Meine Zahlen in Beitrag
viewtopic.php?p=63309#p63309 sind aus dem System des ersten Schiffs!
Harald Maurer hat geschrieben:
Aber aus Sicht des Erdsystems sind nicht nur die Raumschiffe selbst kontrahiert, sondern auch die Bezugssysteme selbst, also auch die Strecken.
Warum, die Strecken bewegen sich im Vergleich zur Erde ja genausowenig, wie die Straßen!
Harald Maurer hat geschrieben:
Es sind ja 2 relativ zur Erde bewegte IS. Das ist einer meiner Kritikpunkte: man beginnt mit Newton und rechnet mit Einstein weiter.
Die sind alle nach Einstein gerechnet!
Harald Maurer hat geschrieben:
Das fällt auch beim sogenannten Myonenbeweis auf. Aus Sicht der Erde erreichen die Myonen aufgrund der ZD die Erde. Aus Sicht der Myonen aber deshalb, weil die Strecke zur Erde kontrahiert ist. Wenn aber aus Sicht der Erde eine ZD im System der Myonen angenommen wird, muss auch die LK angenommen werden, weil es eine ZD ohne LK nicht gibt. Das Myonensystem müsste aus Sicht der Erde also sowohl zeitdilatiert als auch längenkontrahiert anzunehmen sein.
Nur die Myonen selbst sind aus der Sicht der Erde längenkontrahiert, da diese sich auch relativ zur Erde bewegen. Die Strecke die sie zurücklegen natürlich nicht! Sonst dürfte es ja auch gar keine Lichtstrahlen mit v=1c geben, die einen Abstand von größer als 0m zum Beobachter haben! Das ist natürlich unsinnig.
Harald Maurer hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
Nur aus Sicht der Erde beträgt der Abstand zwischen beiden Schiffen (0.8-0.799)·c·sek !
Aus dem ruhend definierten Bezugssystem der Erde blickt man auf die beiden relativ bewegten Bezugssysteme der Raumschiffe. Die Erdbewohner nehmen daher in diesen bewegten Bezugssystemen alle relativstischen Effekte wahr, insbesondere stets ZD und LK gemeinsam. Die Raumschiffe (ihre Ruhelängen sind je 100 m) erscheinen daher für einen Erdbewohner verkürzt bei den vorgegebenen Geschwindigkeiten auf 60 m bzw 60,13 m. Aber in der SRT gilt die LK nicht nur für Objekte, sondern auch für den Raum selbst (wie im Myonenbeweis ja praktiziert!).
Wenn du ein Lineal vom Erdboden in den Weltraum verlegst, und die Myonen kommen aus dem Weltraum auf die Erde zu, dann ist das Lineal relativ zu den Myonen bewegt, nicht aber relativ zum Beobachter am Boden. Das Myon nimmt daher ein verkürztes Lineal wahr, die Bodenstation aber nicht! Wenn du Myonen durch Photonen ersetzt, wirst du merken, daß nach deiner Interpretation jedes Objekt, das gesehen werden kann, auf 0 schrumpfen müsste. Das geht so nicht!
Harald Maurer hat geschrieben:
Man kann doch nicht zuerst aus Sicht der Erde auf bewegte Systeme zuerst mit Newton rechnen und aus der Sicht der Systeme auf die Erde dann mit Einstein! Entweder gilt die SRT für alle Inertialsysteme oder sie gilt gar nicht. Die theoretisch mit Newton berechneten Entfernungen der Raumschiffe mit 239003 km und 239834 km kann's nach SRT von vornherein gar nicht geben, denn die Bezugssysteme der Raumschiffe ruhen nicht im Erdsystem.
Das ist nicht mit Newton gerechnet, auch bei Einstein gilt Strecke = Geschwindigkeit mal Zeit!
Proberechnend, Yukterez