Meine Damen und Herren,
Vorbemerkung:
auf meinen Reisen durch die Physiklastigen Foren des deutschen Sprachraumes stoße
ich des öfteren auf folgendes Phänomen; jemand behauptet:
I. c sei nicht konstant und
II. es gelte c + v
Um das Problem noch etwas besser zu verdeutlichen formuliere ich die Aussagen etwas anders,
ohne deren gewollten Sinn zu ändern.
I. Die Lichtgeschwindigkeit(c) ist nicht konstant und
II. es gilt: die gemessene Geschwindigkeit des Lichtes (?) ist gleich Lichtgeschwindigkeit(c) plus Geschwindigkeit der Lichtquelle(v)
überspitzt formuliert: Lichtgeschwindigkeit = Lichtgeschwindigkeit + Quellengeschwindigkeit
Der Term c + v ist nur berechenbar, wenn ein Wert
für c einsetzbar ist ( und natürlich für v). Dies führte zu einem Widerspruch, wenn v ungleich 0 ist.
Es muss demzufolge entweder I modifiziert, genauer formuliert, fallengelassen oder
II fallengelassen werden.
Als Modifikation von I sehe ich nur:
a) c ist in Bezug zu Etwas (Absolutem?) konstant
b) dieses c nenne ich fortan ca
c) die gemessene Geschwindigkeit des Lichtes nenne ich jetzt c
d) nun kann ich sagen:
III.Da c= ca + v gilt, ist c nicht konstant bei bewegter Quelle.
Aussage III legt nun folgende Frage nahe. Wie ermittelt man den Wert von ca?
Offensichtlich genau so, wie den Wert von v. In dem man ein als ruhend anzusehendes Bezugssystem,
in dem gemessen wird, festlegt.
Das Problem bei der Annahme c = ca + v :
Ich ermittele z.Bsp. für ein blaues Licht : ca blau = 1000m/s
für ein gelbes Licht : ca gelb = 1000m/s
Überlagere ich die Lichter ergibt sich
grünes Licht : ca grün = 1000m/s (v der Quellen ist jeweils 0.)
Nun stelle ich mich (M), Quelle blau (Qb) und Quelle gelb (Qg) in einem gleichschenkligen,
rechtwinkligen Dreieck auf. M und Qb bilden die Enden der Hypotenuse und Qg ist am
rechten Winkel. Qb und Qg fahren synchronisiert mit 1000m/s. Qb auf der Hypotenuse M
entgegen und Qg auf der Höhe über der Hypotenuse in Richtung Hypotenuse. (Die Länge der
Höhe über der Hypotenuse ist gleich der Hälfte der Hypotenuse)
Frage 1:
Welches Licht sieht M, wenn sie sich überlagern (das wird am Punkt der die Hypotenuse
halbiert sein) und c = ca + v gilt ?
Frage 2:
Welches Licht sieht M, wenn M u Qg die Hypotenuse bilden?
Frage 3:
Welches Licht, Wenn M gleich weit von beiden Quellen entfernt aufgestellt wird?
Frage 4:
Sähe man dasselbe wenn ca jeweils 300000000m/s wäre?
Meine Antworten:
1. erst blau dann gelb
2. erst gelb dann blau
3. grün
4. ja
Frage 5:
Sähe M "Unfälle" wenn die Quellen nicht selber strahlten, sondern nur Licht
reflektierten und ca(reflektiert) bei v = 0 der Quellen 300000000m/s betrüge, sich die Quellen wie
oben bewegen und c = ca(reflektiert) + v ist?
Antwort:
5. M steht wie bei Frage 1 u 2 : nein
M steht wie bei Frage 3 : ja
Ich bitte zunächst nur um eine kurze Beantwortung meiner Fragen von denen, die die Sichtweise
meiner Vorbemerkung teilen.,,,
Danach würde ich dann gerne die Konklusionen aus der Beantwortung der Fragen diskutieren. Bitte beachten Sie, es wird erst einmal nur
ANGENOMMEN c = ca + v.
Danke und Guten Tag
