Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Der Hüter der Zeit

Beitragvon Yukterez » Mi 4. Sep 2013, 16:59

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:Wenn aber prinzipiell keine Uhr zum Messen der Zeit taugt, wie soll man denn hernach die Zeit überhaupt messen oder definieren? Oder gibt es anderes Prinzip nach dem eine Uhr funktionieren könnte, damit man keinen Unterschied mehr hat, egal auf welchen Reisen die Uhren waren?

Schön aber, dass Du jetzt von allein nach Tausenden von Jahren auf die erleuchtende Erkenntnis kommst, dass keine Uhr zum Messen der Zeit taugt, wenn keine Referenzuhr per Konvention zum Vergleich ausgewählt wird, lieber spät als nie.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, nichts liegt mir ferner, als solche Dinge einzusehen. In meiner Welt könnte man mit einem instantanen Signal aufgrund der Relativität der Gleichzeitigkeit dem Bewegten ein Signal schicken, das ich, wenn er es mir instantan zurückschicken könnte, in meiner eigenen Vergangenheit zurückbekäme. Um mich vor solchen Paradoxen zu schützen, hilft mir deine Referenzuhr aber nicht. Dazu benötige ich nach wie vor die RT!

Die Vergangenheit und auch die Zukunft beschützend, Yukterez
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 4. Sep 2013, 17:10

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
Wenn aber prinzipiell keine Uhr zum Messen der Zeit taugt, wie soll man denn hernach die Zeit überhaupt messen oder definieren? Oder gibt es anderes Prinzip nach dem eine Uhr funktionieren könnte, damit man keinen Unterschied mehr hat, egal auf welchen Reisen die Uhren waren?


Deine Frage haben die Menschen schon vor Tausenden von Jahren überall auf der Welt beantwortet, wenn sie die Zeitmessung erfunden haben,


Erfunden ist das richtige Wort, denn etwas das nicht existiert kann auch nicht gemessene werden.

Kurt


"Zeit" kann nicht gemessen werden weil keine existiert.
"Zeit ist das was Uhren zeigen", so ein schlauer Kopf.
Was zeigen Uhren?
Richtig, eine Zahl, eine Menge an Ereignissen die sie selbst erzeugt und dann zusammengezählt haben und letztendlich in einer bestimmten Form darstellen.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 4. Sep 2013, 17:12

Yukterez hat geschrieben:Wenn aber prinzipiell keine Uhr zum Messen der Zeit taugt,


Welche Uhr kann denn -die Zeit- messen?

Sollte es eine geben, was misst sie?


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Re: Der Hüter der Zeit

Beitragvon Kurt » Mi 4. Sep 2013, 17:14

Yukterez hat geschrieben:
Die Vergangenheit und auch die Zukunft beschützend, Yukterez


Du beschützt also etwas was nicht existiert!

(so wie manch ander Mär um Gravitation usw.)


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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mi 4. Sep 2013, 17:51

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Unkorrektheit begehen sie dann, wenn sie es selbst tun; Zeiten aus beiden Zeitskalen zu vergleichen. Darum ist etwa ihre Beschreibung der Myonengeschichte nicht RT konform.

Dann ist ihre Beschreibung des Zwillingsparadoxons auch nicht RT-konform!

Ist sie auch nicht. Sie ist geradezu bekloppt.
Ein relativistische Uhr zeigt immer die aktuelle Zeit in einem IS. Die Uhr ist ja nur ein Synonym für die Zeit.
Da sich die Zwillinge beim Wiedersehen im gleichen IS am gleichen Ort befinden, müssen ihre relativistisch richtig gehenden Uhren auch die im IS aktuelle Zeit anzeigen.
Drum sind natürlich auch die Zwillinge beim Zusammentreffen nicht unterschiedlich gealtert.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mi 4. Sep 2013, 19:11

Harald Maurer hat geschrieben: Eine gemeinsame Zeitachse braucht dazu keiner, und es gibt auch keine!

Ohne eine gemeinsame Zeitachse ist a priori kein "früher" oder "später" definierbar.

Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen, daß bei der Transformation unterschiedlicher Parameter keine Unterschiede in der Bewertung gemacht werden dürfen.
Was für den Ort gilt, gilt sinngemäß auch für die Zeit:
Unterschiedliche Ortskoordinaten in beiden IS bedeuten nicht zwangsläufig unterschiedlichen Ereignisorte.
Unterschiedliche Zeitkoordinaten in beiden IS bedeuten nicht zwangsläufig unterschiedliche Ereignisse.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Kurt » Mi 4. Sep 2013, 19:15

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben: Eine gemeinsame Zeitachse braucht dazu keiner, und es gibt auch keine!

Ohne eine gemeinsame Zeitachse ist a priori kein "früher" oder "später" definierbar.

Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen, daß bei der Transformation unterschiedlicher Parameter keine Unterschiede in der Bewertung gemacht werden dürfen.
Was für den Ort gilt, gilt sinngemäß auch für die Zeit:
Unterschiedliche Ortskoordinaten in beiden IS bedeuten nicht zwangsläufig unterschiedlichen Ereignisorte.
Unterschiedliche Zeitkoordinaten in beiden IS bedeuten nicht zwangsläufig unterschiedliche Ereignisse.
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Und wozu braucht man das alles?

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Der Tagedieb

Beitragvon Yukterez » Mi 4. Sep 2013, 19:22

Kurt hat geschrieben:
Der Hüter der Zeit hat geschrieben:Die Vergangenheit und auch die Zukunft beschützend, Yukterez

Du beschützt also etwas was nicht existiert! (so wie manch ander Mär um Gravitation usw.)

Wenn es aber sowieso weder Zeit, noch Gravitation gibt, wozu denn dann das ganze Gezanke, wer beim Wettrennen zum Mond wen überholt?

Besorgt um sein Geld, Yukterez
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Re: Der Tagedieb

Beitragvon Kurt » Mi 4. Sep 2013, 21:06

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Der Hüter der Zeit hat geschrieben:Die Vergangenheit und auch die Zukunft beschützend, Yukterez

Du beschützt also etwas was nicht existiert! (so wie manch ander Mär um Gravitation usw.)

Wenn es aber sowieso weder Zeit, noch Gravitation gibt, wozu denn dann das ganze Gezanke, wer beim Wettrennen zum Mond wen überholt?


Wer sagt denn das es keine Gravitation gibt"!
Ganz im Gegenteil!
Gravitation ist Eigenbeschleunigung von Materie,
Zeit, ja die gibt's auch, es ist das was Uhren zeigen, eine Menge an Ereignissen halt.


Yukterez hat geschrieben:Besorgt um sein Geld, Yukterez

Tja, wenn du dein Geld zur Unterstützung von Falschaussagen/annahmen verwendest.

Du:
Da sich die Fachwelt darauf geeinigt hat, daß im Vergleich zur Mondmasse die Masse des Hammers und der Feder zu vernachlässigen


Ich bin enttäuscht das du dich jetzt rauswindest, dachte du willst das Dreikörperproblem angehen.
So wird das nichts.

Kurt


Als nächstes hätte ich dich gefragt was denn passiert wenn Hammer und Feder gegenüber dem Mond freigelassen werden.
Aber ich sehe, du willst dich der Diskussion nicht stellen, willst lieber im geschütztem Hafen bleiben, ungeachtet dem was wirklich abläuft.
Naja, ist ja auch viel einfacher, da braucht man nicht nachzudenken sondern kann Bücher befragen.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Harald Maurer » Mi 4. Sep 2013, 21:07

Ernst hat geschrieben:Ohne eine gemeinsame Zeitachse ist a priori kein "früher" oder "später" definierbar.

Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen, daß bei der Transformation unterschiedlicher Parameter keine Unterschiede in der Bewertung gemacht werden dürfen.

Hier ein Satz aus http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilata ... e_Bewegung

"In S’ schlägt die Synchronisierung von A und B fehl – weil die Uhren sich hier in negativer x-Richtung bewegen und B dem Zeitsignal entgegenkommt, während A diesem davon läuft. B wird also zuerst vom Signal erfasst und beginnt gemäß einem durch die Lorentz-Transformation zu ermittelnden Wert früher als A zu laufen. Berücksichtigt man dieses Vorgehen von Uhr B aufgrund des verfrühten Starts (d. h. zieht man diesen Zeitbetrag von der von B angezeigten Gesamtzeit ab), ergibt sich auch hier, dass die „bewegte“ Uhr B (für welche die Zeitspanne T_0\ vergangen ist) während des Weges zur „ruhenden“ Uhr C (für welche T^{'}\ vergangen ist) langsamer läuft..."

Was ist wohl mit den Ausdrücken "früher", "verfrüht" und "Zeitbetrag" gemeint?
In S starten Uhr A und Uhr B gleichzeitig. In S' startet die Uhr B früher als Uhr A! Um einen Betrag früher, der sich aus der LT ergibt! Da die Uhr B in S gleichzeitig mit der Uhr A startet, startet diese Uhr B in S' früher als sie es in S tut! Sie wird nämlich in S' früher vom Lichtsignal erreicht als in S ! Daraus ergibt sich aufgrund der Konstanz der LG in beiden Systemen ein tatsächlicher Zeitunterschied. Das Licht ist eben nun mal in S' früher bei der Uhr B als in S ! Das ist aufgrund der seltsamen Eigenschaft des Lichts ein ganz konkreter Zeitunterschied, der auch eingesetzt wird, wenn es darum geht zu erklären, dass und weshalb die ZD der SRT reziprok ist!
Es ist ganz klar zu sehen: In einem Ruhesystem wird ein Lichtstrahl zur Uhr B geschickt. In einem dazu relativ bewegten IS läuft die Uhr dem Licht entgegen und wird hier daher früher vom Licht getroffen! Das IST früher, und die LT ergibt die Zeitdifferenz. Diese Zeitdifferenz muss es geben, weil andernfalls von einer RdG und ZD keine Rede sein kann! Und diese Effekte ergeben sich immer im Vergleich der beiden IS zueinander! Der Lauf des Lichts hat in den beiden IS eine unterschiedliche Dauer. Daraus resultiert eine ganz reale Zeitdifferenz, die nicht weg debattiert werden kann mit der Behauptung, die Zeiten dürften nicht verglichen werden! Denn gerade diese Zeitdifferenz verursacht die Rdg! Die Zeitanzeigen der Uhren in der SRT entsprechen den unterschiedlichen Lichtlaufzeiten. Daher sind die Differenzen tatsächlich vorhanden und die LT transformiert nicht Zeitanzeigen auf Uhren hin und her, sondern Zeiten!
Läuft die Uhr in S los und schlägt im selben Moment ein Blitz in die Uhr ein, dann schlägt der Blitz in S' um die Differenz der Lichtlaufdauer früher ein als in S! Nur aus ganz konkreten Zeitdifferenzen kann sich in dem hier abgeackerten Wärter-Schaffner Beispiel ergeben, dass der Schaffner vom Licht der Blitze ungleichzeitig erreicht wird. Nur mit unterschiedlich gestellten Uhren funktioniert das nämlich nicht! Denn die Lichtlaufstrecken bis zur Zugmitte sind gleich lang. Der Blitz muss demnach im Zugsystem tatsächlich früher einschlagen als im Bahndamm-System. Daher kommt es - wie von mir aufgezeigt - zur Kausalitätsverletzung. Denn der Blitz schlägt nur einmal ein.
"Man dürfe die Zeiten nicht vergleichen" ist nur eine Ausrede, noch dazu eine fadenscheinige, um diese Kausalitätsverletzung zu leugnen.

Grüße
Harald Maurer
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