Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Harald Maurer » Sa 31. Aug 2013, 09:59

Lübecker hat geschrieben:Nach der ART gibt es da durch die Gravitation einen Effekt von ca. 529 ps und nach der SRT ca. - 83 ps in Summe also ca. 446 ps. Ist doch beachtlich, dass die RT also genau diesen Effekt schon vor fast 100 Jahren vorhersagen könnte. Die RT kann also den Gangunterschied der Uhren berechnen und auch logisch begründet geometrisch erklären.

Wie erklären die die Leugner und Zweifler den Wert und die Tatsache, dass die RT den Wert richtig berechnen und erklären kann?


Wieso weist hier eigentlich sonst niemand Lübecker darauf hin (wenn er's schon selbst nicht bemerkt) dass Einstein 1911 den Faktor, um welchen eine Uhr vom Gravitationspotenzial abhängt, rein nach Newton berechnet hat? Und das in allen populärwissenschaftlichen Darstellungen das ebenfalls mit Newton vorgerechnet wird? Und Soldner 1801 (also 110 Jahre vor Einstein!) denselben Faktor nach Newton gerechnet heraus bekam? Erst 1916 hat Einstein die Metrik der ART eingeführt! In schwachen Gravitationsfeldern (|Φ|<<c²) wird stets mit Newton gerechnet, weil da nach Newton oder ART dasselbe herauskommt. Deshalb kann auch nicht unterschieden werden, ob der Gang einer Uhr von der Gravitation beeinflusst wird oder es sich um einen Effekt der Raumzeit handelt!

Der ZD-Effekt der ART ist ein Absoluteffekt, weil sich der Gang einer Uhr konkret verändert und dabei absolut von einem bestimmten Gravitationspotenzial abhängt. Der ZD-Effekt ist hingegen ein relativer, in welchem der Gang einer Uhr nur vom relativ bewegten Beobachter als verlangsamt wahrgenommen wird während sich der Gang konkret gar nicht verändert. Dennoch geht man nun her, und rechnet vom Absoluteffekt der ART den Relativeffekt der SRT zurück und verabsolutiert damit den SRT-Effekt, welcher im Eigensystem des Satelliten gar nicht auftreten kann. Das GPS bestätigt zwar zweifellos die Veränderung des Uhrengangs nach dem mit Newton oder ART berechenbaren Faktor, kann aber den Effekt der SRT nicht bestätigen, weil alle möglichen Fehler mit Korrekturen der Uhrdaten an die GPS-Zeit ausgeglichen werden. Das GPS könnte den SRT-Effekt auch gar nicht bestätigen, weil dieser Effekt keine konkrete Gangveränderung einer Uhr beinhaltet!

Mit Zuschreibung einer Photonenmasse nach hf/c²:
nd_art.png
nd_art.png (5.76 KiB) 4254-mal betrachtet

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » Sa 31. Aug 2013, 11:23

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wir nehmen einen GPS-SAT stellen ihn auf die Startrampe und stellen seine Uhr so ein dass sich eine Sendefrequenz für den P-Code von 10,229999995453 Mhz ...

Die Frage ist ganz einfach und kann mit ja oder nein beantwortet werden, ohne da noch was dazuzusetzen. Das sollte wohl also dann ein Ja sein.

1. Auf der Erde wird ein Sender auf 10,229999995453 Mhz gestellt, ja oder nein?

Die Antwort ist also Ja?


Du wolltest die krumme Frequenz, ich habe sie genommen.
Ich habe auch gleich die anderen Frequenzen dazu gelegt, bist du mit deren Werten einverstanden?

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:So, nun hoch damit, am besten auf eine geostationäre Bahn denn dann gibt's keinen Doppler.

Gibt es nicht, die Behauptung war:
Kurt hat geschrieben:GPS beweist eindeutig dass die Frequenz eines oben gesendeten Signals unten identisch ankommt, also keinerlei, besser: überhaupt keine Frequenzänderung stattfinden kann.

Es gibt keine GPS Satelliten auf geostationären Bahnen.


Dann eben keine Geo-Bahn, dann die Reale, ist egal.
(es gibt Geo-Sats die tragen eine GPS-Einheit)
(suchen musst du die dir schon selber)

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Zur Bestimmung der Frequenzen verwenden wir einen Zähler dessen Referenz mit der GPS-Zeit synchronisiert ist.

Unfug, die Frequenz des Senders wird wie in der Physik üblich mit der SI-Sekunde lokal am Sender gemessen. Das kann auf der Erde oder im Orbit geschehen. Es geht hier um Physik und nicht um irgendwelche abstrusen Privatthesen. Die Aussage der Blauverschiebung ist Physik, sie beruht natürlich auf den Rahmen der Physik und der ist hier Basis. Ansonsten kann auch die Behauptung abgeändert werden:


Aber Manuel, was redest du da?
Willst du denn keine anständige Aussage zu Frequenzen haben!! Willst du Kraut mit Rüben vergleichen?
Du hast doch selber ein Beispiel gebracht wie in der modernen Wissenschaft verfahren wird.
Wenn du an der Realität in der Wissenschaft vorbei gehst dann ist es kein Wunder wenn du dich immer angegriffen fühlst.
Du scheinst immer noch Ansichten nachzuhängen die seit -ewigen- Zeiten mit der Praxis und Realität nichts zu tun haben.

Also, welche Referenz willst du verwenden um die Frequenzen zu bestimmen, schliesslich sollen sie ja auch vergleichbar sein. Oder etwa nicht??
Ich habe dir die GPS-Systemzeit vorgeschlagen, sie ist (der Teil der interessiert) identisch mit der Zeit die vom DCF abgestrahlt wird, sie ist identisch mit der Zeit die in Cern verwendet wird, sie ist identisch mit der Zeit die in Gran_S. verwendet wird.
Identisch mit der Zeit die beim Nachrichtengong herhält.
Es ist -die Zeit-, warum taugt die dir nicht?
Es ist auch die Zeit die bei der Beurteilung neuartiger Atomuhren als Bezugsbasis verwendet wird.
Ja es ist sogar die Zeit die in den SATs verwendet wird die die Erd"anzeihungskraft" vermessen, also in den SATs, die hintereinander fliegen und die gegenseitige Beeinflussung/Bahnänderung durch Gravitation erfassen, als Zeitbezugsbasis dient.

Manuel, du bist mehr als 100 Jahre im Abseits.


Kurt
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Yukterez » Sa 31. Aug 2013, 15:30

Highway, beim Thema Meter und Sekunden können wir auf deine Ratschläge verzichten, denn was bei dir für gewöhnlich für Zeiten rauskommen, haben wir ja auf viewtopic.php?p=60642#p60642 gesehen Bild Deine sek×√m kannst du gerne behalten.

Belustigt, Yukterez.
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » So 1. Sep 2013, 08:42

Lübecker hat geschrieben:
1. Auf der Erde wird ein Sender auf 10,229999995453 Mhz gestellt.

Mal weiter, es gibt nun zwei Fabriken, welche


uns überhaupt nicht interessieren!!

Was ist, sind meine beiden anderen Frequenzen richtig gewählt, in ihrer Frequenz korrekt angegeben, oder nicht.
Oder kannst du dazu keine Angaben machen.
Wenn dir nicht bekannt ist was sie beim GPS zu suchen haben dann sags, ich werde es dir erläutern.
Schliesslich wollen wir ja das -sehen- was wirklich abläuft, wie die Dinge wirklich liegen, oder nicht?


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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » So 1. Sep 2013, 10:05

Lübecker hat geschrieben:Was „uns“ interessiert, kann der Protagonist nicht wissen,


Ich weiss ja nicht was du mit dem Hernn/Frau Protagonist dauernd zu schaffen hast, ist auch egal.
Hier interessiert einzig ob die Blauverschiebung in Zusammenhang mit GPS existiert oder nicht.
Und dazu hast du verlangt dass der Sender des GP-SAT herunten auf der Erdobefläche auf 10,229999995453 Mhz eingestestellt wird.

Ich habe dir noch die beiden Sendefreqeunzen, L1 und L2, entsprechend korrigier, dazugeschrieben.

hier:
Wir nehmen einen GPS-SAT stellen ihn auf die Startrampe und stellen seine Uhr so ein dass sich eine Sendefrequenz
für den P-Code von 10,229999995453 Mhz
für das L1 Trägersignal von 1575,419999299762 Mhz
für das L2 Trägersignal von 1227,59999945436 Mhz ergibt.


Da du, trotz mehrmaligem Anstosses, keine Aussage bringst, ich davon ausgehen muss dass du überhaupt nicht verstehst was sie mit GPS zu tun haben, werde ich dir die beiden Frequenzen wohl etwas erläutern müssen.
Den wir wollen ja nachvollziehbare, und in der Wissenschaft übliche Vorgehensweisen, benutzten um unsere Aussage auch beweisen zu können.
Oder willst du das nicht?

Also, L1 und L2 sind die beiden Trägerfrequenzen auf die die Sendesignale mit Phasenmodulation aufgeprägt werden, sie tragen also die Informationen zum Empfänger.
Da die Schwingungen der beiden Signale absolut fest mit den 10,23 verknüpft sind ist es möglich den Schwingungszustand dieser Signale als Feinermittlung der Signallaufdauer vom Sendepunkt zum Empfangspunkt zu verwenden.
Dadurch wird es möglich im cm/mm Bereich zu orten.

Es ist also unmöglich dass die 10,23 auf 10,229999995453 gestellt werden und L1 und L2 auf ihren 1575,42 bzw. 1227.60 Mhz stehen bleiben.

Darum habe ich die Sendewerte dazugeschrieben damit da kein Missverständnis entstehen kann.
Ich hoffe dass dir nun endlich klar wird warum die angeführt sind und wie diese Werte zustande gekommen sind.

Ist das nun verständlich?
Hast du irgendwelche Einwände zu den gewählten Frequenzen?

(kann ich den SAT nun als -oben angekommen- und aktiv seiend, betrachten?)


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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Harald Maurer » So 1. Sep 2013, 11:59

Bild
Das verstehe ich jetzt nicht. Auf dem Bild steht ganz deutlich "P-Code 10,23 MHz". Wieso steht da denn nicht 10,229999995453 Mhz? :shock:

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » So 1. Sep 2013, 12:34

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hier interessiert einzig ob die Blauverschiebung in Zusammenhang mit GPS existiert oder nicht. Und dazu hast du verlangt dass der Sender des GP-SAT herunten auf der Erdoberfläche auf 10,229999995453 Mhz eingestestellt wird.

Korrekt, macht ja auch Sinn dann eben damit zu arbeiten.


Eben, denn wenn man sieht ob die Frequenzen dann, wenn der SAT oben ist, sich auf die geforderten 10.23 Mhz, bzw. die 1575,42 und 1227,60 verändert haben, dann ist schon mal klar dass die Atomuhr, aus der ja alle Frequenzen generiert werden, sich anders verhält, anders schwingt als herunten.
Da nunmal nicht die 10,23 runtergefunkt werden, sondern die beiden L1 L2 Frequenzen, ist es halt nunmal unumgänglich diese zu bewerten.
Warum du das nicht verstehen willst ist ein bisser seltsam, es liegt doch wohl keine hinterlistige Absicht zugrunde, oder?
Schliesslich wollen wir ja wissen ob sich unterwegs die Signale verändern oder nicht.
Denn, nachdem was du so von dir gibst müssten unterwegs Schwingungen dazukommen.
Eine Blauverschiebung heisst nunmal nichts anderes als dass mehr Schwingungen pro Zeiteinheit ankommen als gesendet wurden.
Und das wir unterschiedliche Zeiteinheiten verwenden das dürfte ja nicht in deinem Sinne sein, schliesslich wollen wir ja wissenschaftlich fundierte Aussagen erstellen, oder nicht?

In diesem Zusammnenhang weise ich auf die Messungen der unterschiedlichen Frequenzen, auf den von dir freundlicherweise eingestellten Link, das mit den supergenauen Atomuhren und den 30 cm, hin.
Da wird gezeigt wie in der modernen Wissenschaft vorgegangen wird.
Zur Erinnerung:
Da werden zwei Uhren auf gleiches Verhalten eingestellt und geprüft (da wo sie nebeneinander stehen), dann wird eine 30 cm höher gestellt und ihr Signal mit Glasfaser angeliefert.
Nun wird verglichen ob sie, die höhergestellte mit einer höheren Frequenz schneller schlägt als vorher, das geht natürlich nur wenn die verbleibende Uhr als Referenz verwendet wird.
Und siehe da, sie hat nun eine andere Frequenz.
Es werden also Frequenzen verglichen und die Differenz als Messwert ausgewiesen.
Und es hat sich gezeigt dass e Uhr die höher oben ist eine höhere Frequenz erzeugt.
Das ist Stand der Technik, so wird in der Wissenschaft gearbeitet.

Inzwischen sendet unser GPS-SAT, dessen L1 Frequenz wir auf 1575,419999299762 Mhz eingestellt und geprüft haben, mit 1575,42 Mhz, er sendet also mit einer höheren Frequenz als die die wir gemessen haben als er noch herunten war.

Somit ist gezeigt dass eine Atomuhr nicht nur im Labor dann eine höhere Frequenz erzeugt wenn sie höher gestellt wird, sondern auch dann wenn sie sich oben im GPS-SAT befindet.
Und damit das auch nachgewiesen werden kann, uns nicht jeder Irgendjemand das madig macht, habe ich alle drei Frequenzen angesetzt, denn dann ist es absolut, auch per Berechnung, nachweisbar dass oben mit der gleichen Frequenz gesendet wird als die die herunten ankommt.
Da habe ich also einen Riegel vorgeschoben.

Wenn du das durchdenkst, dich der Vorgehensweise in der modernen Wissenschaft vergewisserst (dein Atomuhrlink) dann wirst auch du erkennen dass das was so mancher eingefleischte "Rt-ler" so sehr umherschwingt, nämlich irgendwelche nutzlosen und unbeachteten und nichtverwendeten "Messvorschriften" absolut Realitätsfern sind und mit der modernen Wissenschaft überhaupt nichts zu tun haben.

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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Harald Maurer » So 1. Sep 2013, 12:51

Kurt hat geschrieben und ich staune, denn da hat er mal was von Anfang bis Ende richtiges geschrieben! Sehr guter Beitrag!

Diese ganze ART-ZD These ist ohnehin ein logischer Humbug. Wenn alle physikalischen Prozesse abhängig vom Gravitationspotenzial ablaufen, also auch die Oszillation des elektrischen Feldvektors in einem Lichtstrahl, somit die Veränderung einer Frequenz auf dem Weg des Strahls, die Uhren in ihrem Gang aber im jeweiligen Potenzial um den gleichen Faktor verändert sind, kann eine Rot- oder Blauverschiebung gar nicht festgestellt werden!
Das ist nur möglich, wenn zwar die Uhren in den unterschiedlichen Potenzialen unterschiedlich laufen, sich aber der Strahl nicht verändert (sich die Oszillation des ektr. Feldvektors um den anderen Zeitablauf nicht kümmert!) oder sich diese Oszillation ändert, aber dann die Uhren synchron laufen müssen! Beide Möglichkeiten passen eben nicht zusammen, weil dann logischerweise die Frequenzverschiebung nicht messbar wäre!

Baut man also eine Uhr auf dem Erdboden und eine im Orbit des Gps-Satelliten, so laufen die Uhren unterschiedlich schnell. Schickt man nun ein Signal von einer Uhr zur anderen, und die Frequenz verändert sich auf dem Weg um den gleichen Faktor, um den die Uhren unterschiedlich laufen, so passt die Frequenz unten zur unteren Uhr und oben zur oberen Uhr - und die Frequenzverschiebung ist unauffindbar, da unten und oben dieselbe Frequenz gemessen wird.
Das GPS beweist aufgrund der synchron laufenden Uhren, dass eine Veränderung der Frequenz auf dem Weg nicht stattfindet! "So schaut's aus!" 8-)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Harald Maurer » So 1. Sep 2013, 13:22

Highway hat geschrieben:In beiden Fällen hat die ART ein Problem

Ja, dieses Problem ist schon lange bekannt und wird in der Fachwelt auch diskutiert. Ich habe schon vor einiger Zeit Zitate aus der mir zur Verfügung stehenden Fachliteratur hier eingestellt.
Die unveränderte SIgnalfrequenz von oben nach unten beim GPS beweist auch, dass von einem unterschiedlichen Verlauf der "Zeit" keine Rede sein kann. Denn da müsste sich dieser Verlauf eben auf die Oszillation des elektr. Feldvektors einer em-Welle auch auswirken. Eine andere "Zeit" müsste alle physikalischen Prozesse gleichermaßen erfassen. Gehen nur Uhren unterschiedlich, und das je nach Bauart nicht mal in gleichem Ausmaß, dann kann es sich nur um einen unmittelbaren Einfluss der Gravitation auf die Bauelemente einer Uhr handeln, die ihren Gang bestimmen!

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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » So 1. Sep 2013, 13:43

Highway hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:...
Das verstehe ich jetzt nicht. Auf dem Bild steht ganz deutlich "P-Code 10,23 MHz". Wieso steht da denn nicht 10,229999995453 Mhz? :shock: ...


Ich kommen nochmal auf diesen Punkt zurück, weil ich dazu noch eine Darstellung zur P-Code Erzeugung gefunden habe. Da steht auch 10.23 Mhz. :shock:

Lümmelbecker.004.PNG

Quelle: U.S. Department of Homeland Security


GPS funktioniert nur wenn die Frequenz gaaaanz genau die 10,23000 erfüllt.
Diese Frequenz wird von der Atomuhr erzeugt, daraus werden alle anderen Frequenzen und Taktraten und und und abgeleitet.
Da eine Atomuhr halt auch nur eine Uhr ist, sie also nicht so genau geht wie es erforderlich ist, wird ihr Gangfehler in den Fundamental/Kontrollstationen ermittelt und als Korrekturfaktor dem SAT zugesendet.
Dieser teilt ihn dem Empfänger mit.
Dadurch ist der Empfänger in der Lage den Fehler, der sich als Laufzeitfehler darstellen würde, wegzurechnen.

Ohne absolute Zeitbasis geht da nichts.
Alle Angaben zu Frequenzen, und auch zu Korrekturen wegen der Höhe über den Erdboden, sind auf diese Zeitbasis bezogen.

(bei Anwendung von Manuels Messvorschrift würde GPS in sich zusammenbrechen)
Naja, er lebt halt noch -hinterm Mond-, hat die >100 Jahre seit dem sich da irgendeine idiotische Messvorschrift, nach der sich niemand richtet, die völlig Weltfremd ist, eingeführt wurde, verschlafen.

Kurt
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