Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Hier interessiert einzig ob die Blauverschiebung in Zusammenhang mit GPS existiert oder nicht. Und dazu hast du verlangt dass der Sender des GP-SAT herunten auf der Erdoberfläche auf 10,229999995453 Mhz eingestestellt wird.
Korrekt, macht ja auch Sinn dann eben damit zu arbeiten.
Eben, denn wenn man sieht ob die Frequenzen dann, wenn der SAT oben ist, sich auf die geforderten 10.23 Mhz, bzw. die 1575,42 und 1227,60 verändert haben, dann ist schon mal klar dass die Atomuhr, aus der ja alle Frequenzen generiert werden, sich anders verhält, anders schwingt als herunten.
Da nunmal nicht die 10,23 runtergefunkt werden, sondern die beiden L1 L2 Frequenzen, ist es halt nunmal unumgänglich diese zu bewerten.
Warum du das nicht verstehen willst ist ein bisser seltsam, es liegt doch wohl keine hinterlistige Absicht zugrunde, oder?
Schliesslich wollen wir ja wissen ob sich unterwegs die Signale verändern oder nicht.
Denn, nachdem was du so von dir gibst müssten unterwegs Schwingungen dazukommen.
Eine Blauverschiebung heisst nunmal nichts anderes als dass mehr Schwingungen pro Zeiteinheit ankommen als gesendet wurden.
Und das wir unterschiedliche Zeiteinheiten verwenden das dürfte ja nicht in deinem Sinne sein, schliesslich wollen wir ja wissenschaftlich fundierte Aussagen erstellen, oder nicht?
In diesem Zusammnenhang weise ich auf die Messungen der unterschiedlichen Frequenzen, auf den von dir freundlicherweise eingestellten Link, das mit den supergenauen Atomuhren und den 30 cm, hin.
Da wird gezeigt wie in der modernen Wissenschaft vorgegangen wird.
Zur Erinnerung:
Da werden zwei Uhren auf gleiches Verhalten eingestellt und geprüft (da wo sie nebeneinander stehen), dann wird eine 30 cm höher gestellt und ihr Signal mit Glasfaser angeliefert.
Nun wird verglichen ob sie, die höhergestellte mit einer höheren Frequenz schneller schlägt als vorher, das geht natürlich nur wenn die verbleibende Uhr als Referenz verwendet wird.
Und siehe da, sie hat nun eine andere Frequenz.
Es werden also Frequenzen verglichen und die Differenz als Messwert ausgewiesen.
Und es hat sich gezeigt dass e Uhr die höher oben ist eine höhere Frequenz erzeugt.
Das ist Stand der Technik, so wird in der Wissenschaft gearbeitet.
Inzwischen sendet unser GPS-SAT, dessen L1 Frequenz wir auf 1575,419999299762 Mhz eingestellt und geprüft haben, mit 1575,42 Mhz, er sendet also mit einer höheren Frequenz als die die wir gemessen haben als er noch herunten war.
Somit ist gezeigt dass eine Atomuhr nicht nur im Labor dann eine höhere Frequenz erzeugt wenn sie höher gestellt wird, sondern auch dann wenn sie sich oben im GPS-SAT befindet.
Und damit das auch nachgewiesen werden kann, uns nicht jeder Irgendjemand das madig macht, habe ich alle drei Frequenzen angesetzt, denn dann ist es absolut, auch per Berechnung, nachweisbar dass oben mit der gleichen Frequenz gesendet wird als die die herunten ankommt.
Da habe ich also einen Riegel vorgeschoben.
Wenn du das durchdenkst, dich der Vorgehensweise in der modernen Wissenschaft vergewisserst (dein Atomuhrlink) dann wirst auch du erkennen dass das was so mancher eingefleischte "Rt-ler" so sehr umherschwingt, nämlich irgendwelche nutzlosen und unbeachteten und nichtverwendeten "Messvorschriften" absolut Realitätsfern sind und mit der modernen Wissenschaft überhaupt nichts zu tun haben.
Kurt