Hammer und Feder im freien Fall

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Hammer und Feder im freien Fall

Beitragvon fallili » Fr 30. Aug 2013, 20:31

Yukterez hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Leider sagt Yuktarez, dass er einen Link zur Simulation angegeben hat wo man Massen und Position eingeben kann - ICH find den richtigen Link nicht.

Der Link zu meinem Code ist immer noch http://yukterez.ist.org/3kp bzw. http://bit.ly/18bD9nt
Du musst die Rechnung natürlich auch verstehen, damit du die Parameter ändern kannst.

Gerne helfend, Yukterez


Danke, sehr hilfreich.
Leider hab ich:
a) keine Lust um Mathematika zu installieren
b) natürlich nicht Deine Genialität um dann dort die Parameter einzugeben. bzw. das Programm entsprechend zu ändern
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Re: Weg und Geschwindigkeit

Beitragvon fallili » Fr 30. Aug 2013, 21:03

Highway hat geschrieben:Hallo Robert,

ich gehe gedanklich von der nachfolgend dargestellten Situation aus:

Yucktierchen.007.PNG


Der Einfachheit halber wollen wir davon ausgehen, dass die Massen keine Unterschiedlichen Ausdehnungen haben um Ralfs berechtigtem Einwand zu begegnen. Die unterschiedlich großen Kreisflächen sollen unterschiedliche Dichten und damit auch unterschiedliche Massen repräsentieren.
Die Massen m1 und m2 sind gleich weit von Masse m3 entfernt und stürzen jeweils in Richtung von m3.

Würde sich Masse m3 gegenüber einem absoluten System nicht bewegen, dann ist sofort klar, dass die Massen m1 sowie m2 in gleicher Zeit die Masse m3 erreichen. Das sich aber die Masse m3 gegenüber den anderen beiden Massen bewegt, ergeben sich unterschiedliche Annäherungsgeschwindigkeiten.

Die Frage ist jetzt nur: Gilt das allgemeingültig. Also auch dann, wenn sich die Massen m1, m2 und m3 nicht auf einer Linie befinden und zusätzlich sich jeweils rechts und links von der Masse m3 befinden. Ich tendiere schon fast dazu solange sich die Massen m1 und m2 jeweils links und rechts der Masse m3 befinden.

Grüße,

Highway



Farbe von mir.
Das ist auch nicht ganz exakt. Auch wenn m3 sich nicht bewegt wird m1 von m3 + m2 beeinflusst und m2 von m3 + m1.
Und bei unterschiedlichen Massen sind die Summen von m3+m2 nicht gleich wie von m3+m1 .

Ich nehme mal an, dass m2 eine sehr kleine Masse wäre und m1 eine größere Masse. Dann hätte m2 praktisch keinen Einfluß auf die Bewegung zwischen m1 und m3 - aber m2 hat dann schon einen Einfluß auf die Bewegung zwischen m1 und m3 (wenn eben m3 irgendwie "festgehalten" würde).
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Die Ruhe vor dem Sturm

Beitragvon Yukterez » Fr 30. Aug 2013, 21:43

fallili hat geschrieben:Danke, sehr hilfreich.
Leider hab ich:
a) keine Lust um Mathematika zu installieren
b) natürlich nicht Deine Genialität um dann dort die Parameter einzugeben. bzw. das Programm entsprechend zu ändern

Nur damit wir uns richtig verstehen: als du noch geglaubt hast, dass ich eine fertige Simulation verwendet habe, war dir das nicht berauschend genug, aber jetzt, nachdem ich dir den Code geliefert habe, bist du zu berauscht, um die Positionen, Massen und v0 zu ändern?

Ist aber auch egal. Sobald ich wieder daheim bin und von meinem Android auf mein Windows gewechselt habe, werde ich es Highway wie frisch geriebenen Kren unter die Nase reiben, wie abstrus ihre dem Scherzbold Ernst nachgeäfften Crackpotterien sind.

Voller Vorfreude, Yukterez
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Re: Hammer und Feder im freien Fall

Beitragvon Harald Maurer » Fr 30. Aug 2013, 22:00

Highway hat geschrieben:ich gehe gedanklich von der nachfolgend dargestellten Situation aus:
Bild

Die Massen m1 und m2 werden in Bezug zur Oberfläche m3 dieselbe Fallgeschwindigkeit bzw. Fallbeschleunigung haben! Das bezieht sich jeweils auf die Massenmittelpunkte, es versteht sich daher von selbst, dass die größere Masse m2 die Oberfläche von m3 früher berühren wird!
Um das zu verstehen, betrachte man zuerst nur das System m1 - m3 und denke sich die Masse m2 mal weg. Es ergibt sich zwischen m3 und m1 eine bestimmte Fallbeschleunigung ungeachtet der Masse m1. Es spielt nun keine Rolle, ob das Massensystem m1 - m3 im Weltraum ruht oder sich bewegt, in allen Fällen bleibt die Fallbeschleunigung in Bezug zur Oberfläche m3 konstant, egal ob sich das gesamte System in Richtung m1 oder in Richtung m3 bewegt. Die Erde bewegt sich z.B. um die Sonne mit 30 km/s, dennoch ist die Fallbeschleunigung in Richtung dieser Bewegung genau dieselbe wie in Gegenrichtung! Es spielt also für die Masse m1 keine Rolle, ob sich die Masse m3 bewegt oder nicht, weil im Gesamtsystem sich die Fallbeschleunigung immer auf den Mittelpunkt von m3 beziehen wird. Das gleiche gilt aber auch für die Masse m2, auch hier wird die Beziehung zwischen den Massen, die eine bestimmte Fallbeschleunigung bewirkt, durch Bewegung nicht verändert. Das heißt, absolut gesehen - wie zum Beispiel in Richtung der Erdbewegung oder in die Gegenrichtung, ergeben sich unterschiedliche Fallgeschwindigkeiten etwa in Bezug zur Erdbahn, in Bezug zur Erdoberfläche selbst bleiben sie aber konstant.
Könnte man experimentell zeigen, dass die Massen m1 und m2 unterschiedliche Fallbeschleunigungen aufweisen, wäre das Äquivalenzprinzip widerlegt. Das wäre eine Weltsensation!

Im Kurztext: zieht die Masse m2 die Masse m3 etwas zu sich, dann zieht die Masse m3 die Masse m1 um denselben Betrag ebenso mit, sodass die Fallbeschleunigung in Bezug zu m3 unverändert bleibt. Ergo: stets gleiche Fallbeschleunigungen links und rechts von m3.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Hammer und Feder im freien Fall

Beitragvon Yukterez » Fr 30. Aug 2013, 23:27

Bild High Heel,

in deinem Beispiel werden Hammer und Feder nicht von selber Höhe aus fallen gelassen, sondern diese haben bei dir zueinander entgegengesetzte Vorzeichen. Entweder Hammer und Feder werden aus selber Höhe fallen gelassen, oder alle Massen haben zueinander die selbe Entfernung. Für deinen Versuchsaufbau hätte die NΛSΛ ja zwei Raketen benötigt, und man hätte so zudem unmöglich Hammer und Feder auf ein und das selbe Beweisvideo bringen können Bild

In diesem Faden geht es um ein nach Newton zu rechnendes Beispiel mit klaren Vorgaben, nicht um deine Privatphysik, wo du dir jedes Beispiel nach 87 Versuchen endlich genau so hindrehst, wie du es brauchst, damit es deinem ursprünglich postuliertem Ergebnis, zu dem du nicht einmal die Zahlen hast, enfernt ähnlich sieht Bild

Daß der Hammer die Feder aus gleicher Höhe nicht überholt, weil er angeblich wenn er 10x so schwer ist 10x so schnell ist, dürftest du mittlerweile aber trotzdem eingesehen haben, sonst würdest du nicht dazu übergegangen sein, den Hammer aus +h, und die Feder aus -h fallen lassen zu wollen.Bild

Hoffend, daß du das mit F=m·g auch noch irgendwann verstehst, Yukterez.
Zuletzt geändert von Yukterez am Fr 30. Aug 2013, 23:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Ruhe vor dem Sturm

Beitragvon fallili » Fr 30. Aug 2013, 23:44

Yukterez hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Danke, sehr hilfreich.
Leider hab ich:
a) keine Lust um Mathematika zu installieren
b) natürlich nicht Deine Genialität um dann dort die Parameter einzugeben. bzw. das Programm entsprechend zu ändern

Nur damit wir uns richtig verstehen: als du noch geglaubt hast, dass ich eine fertige Simulation verwendet habe, war dir das nicht berauschend genug, aber jetzt, nachdem ich dir den Code geliefert habe, bist du zu berauscht, um die Positionen, Massen und v0 zu ändern?

Ist aber auch egal. Sobald ich wieder daheim bin und von meinem Android auf mein Windows gewechselt habe, werde ich es Highway wie frisch geriebenen Kren unter die Nase reiben, wie abstrus ihre dem Scherzbold Ernst nachgeäfften Crackpotterien sind.

Voller Vorfreude, Yukterez


Was hilft mir ein änderbarer Code wenn ich das zugehörige Programm nicht habe und kein Interesse habe es zu installieren.
Und Deine überhebliche Art kannst Du Dir sparen, DAS Obergenie bist auch nicht, wenn ich Deine Beiträge so im allgemeinen durchschaue.
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Re: Die Ruhe vor dem Sturm

Beitragvon Yukterez » Fr 30. Aug 2013, 23:50

Knabbub Fallilus,

fallili hat geschrieben:Was hilft mir ein änderbarer Code wenn ich das zugehörige Programm nicht habe und kein Interesse habe es zu installieren. Und Deine überhebliche Art kannst Du Dir sparen, DAS Obergenie bist auch nicht, wenn ich Deine Beiträge so im allgemeinen durchschaue.

Die Frage ist nicht, ob du Interesse daran hast, dir ein Mathematikprogramm zu installieren, bevor du bei Themen wie numerischen Simulationen überhaupt mitredest, sondern ob ich Lust habe, dir ein volltrottelsicheres Spiel für deine X-Box oder Playstation zu schreiben, damit du deinen Input mit dem Joystick eingeben kannst.

Bild, Yukterez
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Re: Hammer und Feder im freien Fall

Beitragvon Harald Maurer » Sa 31. Aug 2013, 00:03

Highway hat geschrieben:3) Ist das falsch. Wenn sich die Masse m3 von Masse m1 entfernt, wird die Beschleunigung welche m1 durch m3 erfährt abnehmen. Die Masse m3 wirkt zwar nach wie vor gravitativ auf m1, aber zieht diese nicht mehr an wie zuvor. Im Gegenteil die Beschleunigung von m1 in Richtung m3 wird geringer.
4) Für Masse m2 stellt sich das umgekehrt dar. Masse m2 profitiert von der Annäherung der Masse m3 und wird somit besser beschleunigt.

g_erde.jpg
g_erde.jpg (12.23 KiB) 10637-mal betrachtet

Dann müsste die Fallbeschleunigung auf der Erde in der Bewegungsrichtung der Erde ungleich sein, weil sich die Erde der Masse links nähert und der Masse rechts davon läuft!
Das ist aber nicht der Fall!

Grüße
Harald Maurer
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Highway verwechselt da was

Beitragvon Yukterez » Sa 31. Aug 2013, 00:54

Lol Highway das ist für gewisse Beobachter bei Einstein so aber nicht bei Newton (:
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Highways heimliche Liebe

Beitragvon Yukterez » Sa 31. Aug 2013, 01:17

Wasserstoffblondine hat geschrieben:Das hat weder mit Newton noch was mit Einstein direkt etwas zu tun. Das ist einfach, auch wenn es dir noch so fremd erscheint, ein logischer Zusammenhang. Das leitet sich aus f=m*a*sqrt(1-v²/c²) ab. Kann überhaupt nicht anders sein!

Bei Newton wirkt Gravitation instantan, bei Einstein mit c. Aber schön, daß du ohne es zu wissen Einstein ventilierst (: Übrigens wird der Erdbewohner oder Trabant in die selbe Richtung um die Sonne bewegt, wie die Erde (: Diese Geschwindigkeit gibt man in einer Simulation auch ein (:

Bild, Yukterez

PS:

newton.PNG
newton.PNG (10.47 KiB) 10751-mal betrachtet
http://de.wikipedia.org/wiki/Fernwirkung_%28Physik%29#Newton

PPS:

3k-1,0,+1.gif
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100kg@-1m,1000kg@0,10kg@+1m
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