Einsteins Zug Licht-Paradox

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Ralf Maeder » Mi 21. Aug 2013, 21:04

julian apostata hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Haengt die Frage von Kurt etwa vom Wetter ab


Billiges Ausweichmannöver. Wenn du Kurt in den Arsch kriechst und ebenso kopflos zu einer Jeinfrage ein Ja oder Nein forderst, dann begibst du dich ebenfalls auf ein Kurtniveau.

Mit derart dümmlichen Verbaltricks lenkt ihr nur davon ab, dass ihr keine Argumente habt.

Julian, ich schaetze durchaus dein Engagement, Sachverhalte neutral darzustellen unter Verwendung von mathematischen Hilfsmitteln. Was ich nicht schaetze ist, wenn du persoenliche Beleidigungen dazwischenwirfst. Da solltest du als gelehrter Mensch doch drueber stehen.

Gruss Ralf.
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Kurt » Mi 21. Aug 2013, 21:27

Kurt hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Läuft die Zeit in Satelliten schneller oder langsamer als auf dem Erdboden?

Zeit läuft nicht, Zeit wird von Uhren erstellt.

Also: tickt eine Uhr (CS133) oben im SAT schneller als herunten auf der Erdoberfläche

Kurt


Ich kenne deine Antwort.
Also läuft sie oben schneller (ich habe übrigens lange darum gestritten dass das auch so gesehen/zugegeben wird!!).

Nun die zweite Frage:

Findet dann, wenn das Signal vom SAT oben, zur Erde runtergefunkt wird: "Gravitatorische Rotverschiebung", also eine Veränderung des gesendeten Signals, statt oder nicht?


Kurt
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Harald Maurer » Mi 21. Aug 2013, 23:05

julian apostata hat geschrieben:Und wenn die Uhr gut ist, zeigt sie das auch.

Wann ist eine Uhr "gut"? Ist eine Cäsium-Atomuhr gut? Sie läuft anders als eine Rubidium-Atomuhr! Ist eine Rubidium-Atomuhr besser - oder schlechter? Pendeluhren, Sanduhren, Wasseruhren - sie laufen alle langsamer. Einer Tourbillon-Uhr hingegen ist die Schwerkraft völlig egal. Ist das "die gute Uhr"? Welche Bauart muss eine Uhr haben, damit sie gut ist?
Meine Wanduhr läuft etwas nach. Läuft die Zeit in diesem Zimmer langsamer? Zwei Uhren laufen unterschiedlich, welche läuft richtig? Können Uhren die Zeit messen - und wenn ja, wie machen sie das? Wo befindet sich der zeitempfindliche Sensor bei einer Uhr?
Sind meine Füße jünger als mein Kopf? Sind Berggipfel älter als die Täler?
Ein Metermaß hat 100 cm. Gemessen mit einem Zollstock hat er 39,37 Zoll. Bei welcher Messung ist er kürzer, bei welcher länger?
Irgendein Prozess hat auf Seehöhe gemessen mit einer Atomuhr die Dauer von 1 Sekunde. Mit derselben Atomuhr gemessen im 1650 Meter über dem Meer gelegenen US-Bureau of Standards in Boulder (Col.) wird die Dauer um den Faktor 1,8 · 10^-13 länger angezeigt. Hat sich die Dauer geändert oder der Gang der Uhr?
Ein GPS-Satellit bewegt sich pro Sekunde um 6,1 km weiter. Nach welcher Sekunde? Seine Uhr läuft schneller, ist der Satellit nun langsamer und stürzt er nun ab, weil seine Bahn nach Keplerschen Gesetzen nicht nach seiner Uhr berechnet wurden? Wieso stimmen die Keplerschen und Newtonschen Gesetze im Orbit des Satelliten nach wie vor, obwohl die Zeit schneller verläuft und daher die Berechnungen auf Seehöhe nicht mehr zutreffen könnten? Oder läuft nur seine Uhr schneller - aber nicht die Zeit? Ist es also den mechanischen Gesetzen egal, mit welchen Uhren und Zeitnormalen sie verglichen werden?
Es ist wohl jeder ein Narr, der glaubt, Zeit würde unterschiedlich vergehen, bloß weil Uhren unterschiedlich laufen!
Nicht der Fluss fließt, sondern das Wasser. Nicht die Zeit vergeht, sondern wir!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Ralf Maeder » Do 22. Aug 2013, 01:09

Julian, ich habe mir deine Grafik noch einmal angesehen. Du sagst:
julian apostata hat geschrieben:Läuft die Zeit in Satelliten schneller oder langsamer als auf dem Erdboden?

Eine eindeutige Auskunft gibt diese Grafik.

Man muss rote Linie (Zeitdilatation) und grüne Linie (gravitatorische Zeitdilatation) addieren (=blaue Linie) und man stellt fest,

Unter r=9500km läuft die Zeit langsamer, oberhalb davon schneller als auf der Erde.

Und wenn die Uhr gut ist, zeigt sie das auch.

Bild

Ich war davon ueberzeugt, dass laut RT je weiter der Satellit von der Erde entfernt waere, seine Uhr schneller und nur schneller als die Vergleichsuhr auf der Erdoberflaeche ginge, aber unter keinen Umstaenden langsamer. Vorausgesetzt es gibt keine andere Gravitationsquelle als die Erde in diesem Beispiel. Ist das nicht korrekt?

Gruss Ralf.
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Ernst » Do 22. Aug 2013, 09:14

Harald Maurer hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Und wenn die Uhr gut ist, zeigt sie das auch.

Wann ist eine Uhr "gut"? Ist eine Cäsium-Atomuhr gut? Sie läuft anders als eine Rubidium-Atomuhr! Ist eine Rubidium-Atomuhr besser - oder schlechter? Pendeluhren, Sanduhren, Wasseruhren - sie laufen alle langsamer. Einer Tourbillon-Uhr hingegen ist die Schwerkraft völlig egal. Ist das "die gute Uhr"? Welche Bauart muss eine Uhr haben, damit sie gut ist?
Meine Wanduhr läuft etwas nach. Läuft die Zeit in diesem Zimmer langsamer? Zwei Uhren laufen unterschiedlich, welche läuft richtig? Können Uhren die Zeit messen - und wenn ja, wie machen sie das? Wo befindet sich der zeitempfindliche Sensor bei einer Uhr?
Sind meine Füße jünger als mein Kopf? Sind Berggipfel älter als die Täler?
Ein Metermaß hat 100 cm. Gemessen mit einem Zollstock hat er 39,37 Zoll. Bei welcher Messung ist er kürzer, bei welcher länger?
Irgendein Prozess hat auf Seehöhe gemessen mit einer Atomuhr die Dauer von 1 Sekunde. Mit derselben Atomuhr gemessen im 1650 Meter über dem Meer gelegenen US-Bureau of Standards in Boulder (Col.) wird die Dauer um den Faktor 1,8 · 10^-13 länger angezeigt. Hat sich die Dauer geändert oder der Gang der Uhr?
Ein GPS-Satellit bewegt sich pro Sekunde um 6,1 km weiter. Nach welcher Sekunde? Seine Uhr läuft schneller, ist der Satellit nun langsamer und stürzt er nun ab, weil seine Bahn nach Keplerschen Gesetzen nicht nach seiner Uhr berechnet wurden? Wieso stimmen die Keplerschen und Newtonschen Gesetze im Orbit des Satelliten nach wie vor, obwohl die Zeit schneller verläuft und daher die Berechnungen auf Seehöhe nicht mehr zutreffen könnten? Oder läuft nur seine Uhr schneller - aber nicht die Zeit? Ist es also den mechanischen Gesetzen egal, mit welchen Uhren und Zeitnormalen sie verglichen werden?
Es ist wohl jeder ein Narr, der glaubt, Zeit würde unterschiedlich vergehen, bloß weil Uhren unterschiedlich laufen!
Nicht der Fluss fließt, sondern das Wasser. Nicht die Zeit vergeht, sondern wir!

Volle Zustimmung. Wer annimmt, daß für eine Erdumdrehung oben mehr oder weniger Zeit vergeht als unten, muß schon physikalisch seltsam gestrickt sein.
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Ernst » Do 22. Aug 2013, 16:43

Lübecker hat geschrieben:50 Physiker bauen einen Sender mit x Mhz auf einem Berg. Danach stellen sie sich auf dem Weg entlang ins Tal auf und messen die Frequenz an ihrem Standort. Die gemessene Frequenz nimmt auf dem Weg von Oben nach unten ins Tal zu. Das Signal wird die ganze Zeit von Oben nach Unten mit steigender Frequenz gemessen. Natürlich wird mit entsprechend genauen Uhren gemessen. Basis sind die Begriffe wie in der Physik definiert.
Das oben Beschriebene ist eine Tatsache. Eine Erklärung dieses Phänomens ist, dass die Uhren der Beobachter nach unten immer langsamer gehen.

Was hatten sie denn für Uhren, mit welchen sie die Frequenz gemessen haben? Hätten sie Pendeluhren (präzise Chronometer) verwendet, hätten sie einen deutlich größeren Effekt gemessen. Das ist auch eine Tatasache
Offenbar hängt die Zeitdilatation davon ab, mit welchen Uhren man mißt. :lol:
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Kurt » Do 22. Aug 2013, 16:51

Ernst hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:50 Physiker bauen einen Sender mit x Mhz auf einem Berg. Danach stellen sie sich auf dem Weg entlang ins Tal auf und messen die Frequenz an ihrem Standort. Die gemessene Frequenz nimmt auf dem Weg von Oben nach unten ins Tal zu. Das Signal wird die ganze Zeit von Oben nach Unten mit steigender Frequenz gemessen. Natürlich wird mit entsprechend genauen Uhren gemessen. Basis sind die Begriffe wie in der Physik definiert.
Das oben Beschriebene ist eine Tatsache. Eine Erklärung dieses Phänomens ist, dass die Uhren der Beobachter nach unten immer langsamer gehen.

Was hatten sie denn für Uhren, mit welchen sie die Frequenz gemessen haben? Hätten sie Pendeluhren (präzise Chronometer) verwendet, hätten sie einen deutlich größeren Effekt gemessen. Das ist auch eine Tatasache
Offenbar hängt die Zeitdilatation davon ab, mit welchen Uhren man mißt. :lol:
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Ernst lass dich nicht verscheissern.
Der will doch bloß seine "richtig gehenden Uhren" verkaufen.

Frage an Manuel "Lübecker":

Welche konkrete Veränderung erfährt ein Signal das von oben nach unten geht.
-Oben- ist ein Berg mit 10.000 m Höhe
-Unten- ist Null über NN

Was ist an dem Signal unten anders gegenüber oben?

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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon DerDicke » Fr 23. Aug 2013, 01:30

Harald Maurer hat geschrieben:Mit derselben Atomuhr gemessen im 1650 Meter über dem Meer gelegenen US-Bureau of Standards in Boulder (Col.) wird die Dauer um den Faktor 1,8 · 10^-13 länger angezeigt. ...
Wieso stimmen die Keplerschen und Newtonschen Gesetze im Orbit des Satelliten nach wie vor, obwohl die Zeit schneller verläuft und daher die Berechnungen auf Seehöhe nicht mehr zutreffen könnten? Oder läuft nur seine Uhr schneller - aber nicht die Zeit? Ist es also den mechanischen Gesetzen egal, mit welchen Uhren und Zeitnormalen sie verglichen werden?

no geh herst, auf'n Faktor 10^-13 genau stimmen's ja auch ned
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon julian apostata » Fr 23. Aug 2013, 14:53

Ralf Maeder hat geschrieben:Julian, ich schaetze durchaus dein Engagement, Sachverhalte neutral darzustellen unter Verwendung von mathematischen Hilfsmitteln. Was ich nicht schaetze ist, wenn du persoenliche Beleidigungen dazwischenwirfst. Da solltest du als gelehrter Mensch doch drueber stehen.


Bei Kurt steh ich ja schon längst drüber, weil da ist sowieso Hopf und Malz verloren.

Aber was soll denn der Schwachsinn???

Ralf Maeder hat geschrieben:Vielleicht wuerde eine klare Antwort ausreichen. Eine Antwort, die keinen Spielraum fuer Interpretationen laesst. Wie zum Beispiel JA oder NEIN und die ohne WENN, FALLS, TATSAECHLICH, REAL, ONTOLOGISCH auskommt.


Angeblich hast du doch Abitur. Du solltest also ein gebildeter Mensch sein.

Um aber zu wissen, dass man manche Fragen eben nicht mit Ja oder Nein beantworten kann, braucht man kein Abitur. Und man braucht auch gar kein Physik oder Mathewissen.

Etwas komplexere Jeinfragen treten auch im Alltagsleben auf.

Was soll also der Schmarrn? Kannst du mir das mal erklären?

Ralf Maeder hat geschrieben:Ich war davon ueberzeugt, dass laut RT je weiter der Satellit von der Erde entfernt waere, seine Uhr schneller und nur schneller als die Vergleichsuhr auf der Erdoberflaeche ginge, aber unter keinen Umstaenden langsamer.


Was konkret hast du jetzt an folgender Aussage nicht verstanden?

julian apostata hat geschrieben:Man muss rote Linie (Zeitdilatation) und grüne Linie (gravitatorische Zeitdilatation) addieren (=blaue Linie)


Chief hat geschrieben:Schwingt nun der Quarz, oder die Atomuhr, oben und unten gleich oder nicht? :mrgreen:


julian apostata hat geschrieben:
Eine eindeutige Auskunft gibt diese Grafik.

Man muss rote Linie (Zeitdilatation) und grüne Linie (gravitatorische Zeitdilatation) addieren (=blaue Linie) und man stellt fest,

Unter r=9500km läuft die Zeit langsamer, oberhalb davon schneller als auf der Erde.

Und wenn die Uhr gut ist, zeigt sie das auch.

Bild

Ach Chief, was sind wir heute wieder albern.
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Re: Einsteins Zug Licht-Paradox

Beitragvon Ralf Maeder » Fr 23. Aug 2013, 16:36

julian apostata hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Julian, ich schaetze durchaus dein Engagement, Sachverhalte neutral darzustellen unter Verwendung von mathematischen Hilfsmitteln. Was ich nicht schaetze ist, wenn du persoenliche Beleidigungen dazwischenwirfst. Da solltest du als gelehrter Mensch doch drueber stehen.


Bei Kurt steh ich ja schon längst drüber, weil da ist sowieso Hopf und Malz verloren.

Aber was soll denn der Schwachsinn???

Angeblich hast du doch Abitur. Du solltest also ein gebildeter Mensch sein.

Was soll also der Schmarrn? Kannst du mir das mal erklären?

Julian, ich werde dich nicht mehr direkt belaestigen, damit du dich nicht ueber solchen Schwachsinn aufregen musst.
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