Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Hannes » So 18. Aug 2013, 22:58

Hi , McDaniel !
unlogischen Blödsinn kann man nicht verstehen, also nicht logisch verstehen. Wenn man Konzepte wie Raum und Zeit verdinglicht und diese dann kombiniert als Raumzeit krümmt, dann muss man im Oberstübchen schon einiges schief gewickelt haben.

Die vieldiskutierte "Raumzeitkrümmung" ist doch nichts Anderes als das sich im Umkreis eines Himmelskörpers verstärkende Gravitationsfeld.
Aber es gibt in manchen Theorien noch viel unlogischeres. Und hat es auch in früheren Zeiten gegeben.Und wird es auch in Zukunft immer geben. Das ist eben die menschliche Unzulänglichkeit.Deswegen diskutieren wir ja.
Es ist noch gar nicht lange her, da haben mir die Experten der SRT hoch und heilig versichert, dass der Weltraum LEER sei.Es könne daher der Weltraum auch kein Medium für die Lichtwellen sein.So ändern sich die Zeiten.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Mo 19. Aug 2013, 07:17

McDaniel-77 hat geschrieben:Diese Plasma ist schuld an der Rotverschiebung.


Wie soll das funktionieren?

Kurt
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » Mo 19. Aug 2013, 08:17

Kurt hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Diese Plasma ist schuld an der Rotverschiebung.


Wie soll das funktionieren?

Kurt


Schreibt er doch:

- Compton-Effekt
- Rayman-Streuung
- Rayleigh-Streuung
- Bremsstrahlung
- Synchrotronstrahlung
- Stokes-Verschiebung


Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Mo 19. Aug 2013, 08:31

Jondalar hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Diese Plasma ist schuld an der Rotverschiebung.


Wie soll das funktionieren?

Kurt


Schreibt er doch:

- Compton-Effekt
- Rayman-Streuung
- Rayleigh-Streuung
- Bremsstrahlung
- Synchrotronstrahlung
- Stokes-Verschiebung



Das reicht aber nicht.
(es geht um das Wie)


Kurt
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Ralf Maeder » Mo 19. Aug 2013, 18:37

Ich bin leider immer noch gehandicappt und muss meine rechte Hand schonen, also kaum Computerarbeit und Tippen.

Trotzdem moechte ich euch diesen interessanten Artikel zur Diskussion stellen ueber Gruende, warum ein Big Bang nicht unbedingt DIE richtige Theorie ist um das Universum zu erklaeren. Es wird dort auf die Moeglichkeit hingewiesen, dass die Gravitation auf grossen Skalen wohl nicht mehr dominierend ist und insbesondere geht der Artikel auch auf die Rotverschiebung ein und wie sie anders gedeutet werden kann.

Gruss Ralf.

http://www.newtonphysics.on.ca/quasars/index.html
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Gravitation und Innendruck

Beitragvon Yukterez » Mo 19. Aug 2013, 20:20

Hannes hat geschrieben:Mit dem Gravitationsproblem ist es dasselbe: Ich kann verstehen, dass die Gravitation im Mittelpunkt der Erde NULL sein soll.Die Mathematik sagt es so.

Der Hausverstand auch!

Hannes hat geschrieben:Ich kann aber nicht verstehen, dass gleichzeitig der Druck mit steigender Tiefe nicht abnimmt, sondern zunimmt.

Das liegt daran, daß die Masse, die oben drauf liegt, mehr wird.

Hannes hat geschrieben:Oder sind Druck und Gravitation nicht dasselbe ?

Druck ist Masse mal Fallbeschleunigung durch Fläche. Die Fallbeschleunigung mag in der Tiefe geringer werden, die oben drauf liegende Masse, mit der multipliziert wird, wird aber mehr, und die Fläche, durch die dividiert wird, weniger. Wir haben also einen Faktor, der den Druck verringert, und zwei, die ihn erhöhen.

Hannes hat geschrieben:Oder stimmt an der Mathematik etwas nicht ?

Die stimmt. Zum besseren Verständnis hier die Rechnung für den Druck bei ca. dem halben Erdradius, einmal nach dem geologischen Modell, und einmal nach der Vereinfachung mit konstanter Dichte. In beiden Fällen erreichen wir dort unten einen Druck zwischen 2 und 3 Millionen kPa. Wenn man nur unter einem Meter Erde begraben wäre, dann wäre das natürlich weniger schlimm, selbst wenn die Gravitation doppelt so hoch wäre:

Bild

Nachvollziehend, Yukterez.
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Re: Gravitation und Innendruck

Beitragvon Jondalar » Mo 19. Aug 2013, 20:36

Yukterez hat geschrieben:Nachvollziehend, Yukterez.


Nur mal so nachgefragt, aber bist Du schon weitergekommen mit dem EU ?

Zwischendurch vielleicht auch mal kurzweilige Lektüre gefällig?

Einstein schon lange widerlegt

Ergebnisse anmahnend, Jondalar
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Einstein belegt

Beitragvon Yukterez » Mo 19. Aug 2013, 21:40

Zu dem Filmchen "Einstein wieder mal widerlegt", da stellt sich die Frage, wie seriös das ist. Immerhin wird hier behauptet, Eddington habe seine Ergebnisse gefälscht, und andererseits soll die Ablenkung dann doch erfolgt sein, wegen dem Plasma. Das Eddington Experiment wurde übrigens wiederholt:

Bild

Da die Auflösung moderner Teleskope auf der Erde bei langer Belichtungszeit und unter optimalen Bedingungen wie Standort auf 4km Meereshöhe, trockene Luft und so weiter maximal 0.1" ausmacht, kann man unter weniger optimalen Bedingungen, wie sie an den Orten, die sich genau im Kegel der totalen Sonnenfinsternis befinden, leider vorfindet, schon froh sein, wenn man 1.75 Bogensekunden (ein 2000stel des Sonnendurchmessers) unverschwommen auf die Platte kriegt.

Um wirklich "Eintein zu widerlegen" müsste man die Periheldrehung des Merkur ohne RT erklären können, ansonsten bleibt der felsenfest auf seinem wohlverdienten Thron, wo er auch hingehört, sitzen!
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1:0 für die RT

Beitragvon Yukterez » Mo 19. Aug 2013, 22:10

Ja, wenn man mit der Plasmatheorie ebenfalls genau die 1.75" vorhersagen könnte, dann stünden sich auf dem Gebiet der Lichtablenkung um die Sonne die RT und die Plasmatheorie gleichberechtigt gegenüber, zumindest solange bis genauere Beobachtungen mit noch kleineren Winkelabständen bei weiteren Entfernungen möglich sind. Deswegen ist der Titel "Einstein erneut widerlegt" bestenfalls witzig, aber auf gar keinen Fall ernst zu nehmen!
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Mo 19. Aug 2013, 22:50

Die hier vorgestellte Plasmatheorie ist bisher die einzige, von der ich zumindest gehört habe, wo man mit gar keiner gravitativen Ablenkung des Lichts rechnen würde. Hätte man statt der 1.75" die Hälfte davon gemessen, dann wüsste man, daß Newton recht hatte, aber da man ja statt der 0.88" auch keine 0.44" gemessen hat, fällt Newton schon mal aus dem Rennen:

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Quelle
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