Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » Sa 17. Aug 2013, 13:26

McDaniel-77 hat geschrieben:Die Wirkung reicht bis unendlich, aber der relevante Wirkungsbereich für den Atombau oder Moleküle ist wahnsinnig klein, da sind wir bei den pm (Pikometer) und nm (Nanometer).


Die Thunderbolts arbeiten an einem Projekt, das SAFIRE heißt:
Teil 1: SAFIRE: A Real-World Test of the Electric Sun (Part 1) http://www.youtube.com/watch?v=eiIR6QOLPo4
Teil 2: SAFIRE: A Real-World Test of the Electric Sun (Part 2) http://www.youtube.com/watch?v=IpYDPdobASI
Das erinnert mich auch an die Primer Fileds, es scheinen inzwischen mehrere echte Wissenschaftler begriffen zu haben, dass es so nicht weiter geht.

Ja, hoffentlich erleben wir es noch, wie sich etwas zum Besseren, zur Vernunft hin wendet.


Lieber McDaniel und auch All,

unendliche Wirkung ist auch für mich ein schwieriger Begriff - ähnlich der Gravitation. In einem unendlichen Universum kann nichts unendlich wirken, da wäre das ganze Universum ein einziges Teilchen ;) Ich hadere noch selber mit mir, wie man sich das Teilchen überhaupt vor zu stellen hat. Folgt man den Urknalltheorien, wären sie nur "gefrorene" Energie, dann könnte ich mir ein unscharfes Teilchen vorstellen. Aber ich gehe ja von einem unendlichen Universum aus, da ist es naheliegender, dass Teilchen eben auch Teilchen sind. Die müssen darum auch noch nicht scharfe Ränder haben, aber einen diffusen Rand schon. Laut Stringtheorien wiederum sind ja sowieso alle Bausteine nur die schwingenden Fädchen, aber auch die sind gegeneinander abgegrenzt. Vielleicht gehört die genaue Form der Teilchen auch schon zu den Dingen, die wir nie in Erfahrung bringen können - ich weiss es nicht.

Bezüglich der Unendlichkeit muss ich allerdings All widersprechen.

All hat geschrieben:Per Definition ist die Unendlichkeit von der Endlichkeit abhängig. Eine Unendlichkeit ohne Endlichkeit kann es nicht geben. Außerdem ist die Bezeichnung Unendlichkeit irritierend.


Die Unendlichkeit ist - wörtlich betrachtet - von nichts abhängig, sie ist einfach nur da und ist ohne Ende. Erst im Vergleich zu endlich entsteht eine Abhängigkeit. Es ist eher wie mit der Geschwindigkeit, so lange ich nichts habe um sie daran zu messen, zu vergleichen, ist Geschwindigkeit ein völlig bedeutungsloses Wort. Das heisst aber nicht, das Geschwindigkeit nicht existieren würde, nur, weil ich sie nicht feststellen kann. Wir hatten das Beispiel mit dem leeren Void ja schon - wenn ich den verlasse, kann ich meine Geschwindigkeit wieder messen. Ebenso sehe ich es mit der Unendlichkeit. Ich kann sie zwar mit der Endlichkeit vergleichen, aber sie existiert auch ganz ohne alles. Irritierend finde ich es allerdings auch in dem Zusammenhand mit Teilchen und deren Rand - da müsste jedes Teilchen alleine in dem beobachtbaren Teil des Universums mit jedem Teilchen verschmelzen und wir hätten eben nur einen Klumpen.

Ich denke eher, dass das Teilchen an sich eine sehr geringe Ausdehnung hat, aber die EM-Wirkung darüber hinaus geht. Auch nicht unendlich, aber doch sehr weit. Einer der Gründe für mein Festhalten an der Lichtermüdung ist folgender Zusammenhang:

Anderes Forum hat geschrieben:Ich verweise auf das Buch "Außerirdische und Astronauten", S. 173/174!
Die Formel für die maximale Übertragungsentfernung:
R²=D*P_eff/4kT *(t/(B*S/N))^0,5; damit kann man die Reichweite berechnen.
Und auf S.174 steht: mit der besten heute einsetzbaren Technik, also bei einer Abstrahlung von 10000 Megawatt bei 1400 MHz einerseits und bei Benutzung eines Empfangsspiegels mit 300 m Durchmesser, einer Empfangselektronik von nur 0,1 Hz Bandbreite und einem Zeit-Bandbreiten-Produkt B*t=1 bei 20 K Systemrauschtemperatur andererseits, könnte ein Signal gerade noch über 74 Lichtjahre, also knapp 100 Lichtjahre Entfernug übertragen werden, [...]


Wenn nun also ein Radiosignal nur einen begrenzten Radius hat, dabei aber auch nur EM ist, warum sollte dann das Licht als EM-Welle unendlich reisen können, das wäre absolut unlogisch. Selbst ein Hochleistungsstrahler verliert sich in der Erdatmosphäre nach wenigen 100m bis Km. Dass dabei die Luft um ein vielfaches mehr an Energie "schluckt" und auch die Streuung größer ist, macht das Universum durch seine Ausmasse wieder wett. Jeder Lichtstrahl muss durch unendlich viele Felder, Gaswolken, Galaxien usw und wird daher nicht unendlich durch den Raum rasen können.

Saphire schaue ich mir gleich mal an, wird sicher wieder hochinteressant, wenn Du das schon so ans Herz legst. Antworten kann ich darauf natürlich erst wieder, wenn ich es fertig gesehen habe ;)

Ich weiss nicht, wie alt Du bist - ist auch egal ;) - aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das noch erleben werde. Die Menschheit ganz sicher, Du vielleicht, aber ich wohl eher nicht mehr. Ist auch egal, ich habe meinen klitzekleinen Teil dazu bei getragen, das genügt mir ;).

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 17. Aug 2013, 14:22

Lieber All,

Danke für den guten Hinweis bezüglich der Endlichkeit-Unendlichkeit. Durchgehend trifft es gut! Dem 1/r²-Prinzip folgend, nimmt die EM-WW mit dem Abstand ab. Die Wirkung wird nie null, sie fällt nur in den meisten Fällen ab einer gewissen Distanz nicht mehr ins Gewicht.
Wenn man sich vorstellt, wie groß die Anzahl an Elementarladungen der Erde sein muss, nur um den Mond in einer Umlaufbahn zu halten. Die Überlagerung von 10^48 Elementarladungen macht aus "verschwindend gering" dann doch eine makroskopische Wechselwirkung, im Fall Erde-Mond oder Erde-Mensch, eine Anziehungskraft.

Kurt,

mir gefällt die Überlegung, dass alles mit Schwingungen zu tun hat. Atome sind nur deshalb stabil, weil die beteiligten Bausteine (Elementarladungen) sich zueinander in Resonanz befinden. Atome sind keine starren Gebilde, sondern wie das ganze Universum uns zeigt, sehr dynamisch. Vom Großen bis ins Kleine, alles funktioniert nach dem selben Prinzip.

In meinem Fall, nach dem Prinzip der elektromagnetischen Wechselwirkung.

Mit sonnigen Grüßen.

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Sa 17. Aug 2013, 17:07

McDaniel-77 hat geschrieben:Kurt,

mir gefällt die Überlegung, dass alles mit Schwingungen zu tun hat. Atome sind nur deshalb stabil, weil die beteiligten Bausteine (Elementarladungen) sich zueinander in Resonanz befinden. Atome sind keine starren Gebilde, sondern wie das ganze Universum uns zeigt, sehr dynamisch. Vom Großen bis ins Kleine, alles funktioniert nach dem selben Prinzip.


Klar, alles hat mit Schwingung zu tun, sie ist es ja die den Atomaufbau und deren stabilen Zustand erst ermöglicht.
Die beteiligten Bausteine, Elektronen, Kern und dessen Unterbausteine, sind, im Rahmen der möglichen Kräfte, sehr stabile Gebilde, da bewegt sich nichts.
Erst wenn die Kräfte überwunden werden gibt's Veränderungen.
Das ein Atom ein stabiles Gebilde ist zeigt sich durch seine Resonanzfrequenzen, diese sind bekannt und sehr stabil.
Beispiel Atomuhr.
So eine stabile Frequenz ist nur möglich wenn der Resonanzkörper, das Atom eben, selber sehr stabil ist.
Dynamische Veränderungen finden da nicht statt, ein Atom ist ein stabiles Gebilde, ein sehr zuverlässiger Resonanzkörper.

Ladung trägt keins der beteiligen Bausteine des Atoms, denn sowas existiert nicht (und muss auch nicht zur Erklärung was abgeht angenommen/verwendet werden).


Kurt
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Harald Maurer » Sa 17. Aug 2013, 20:40

Highway hat geschrieben:Das ist aber schon schwierig. Beispiel Gravitation. Wenn die Ursache der Gravitation mit 1/r² abnimmt, was man als Abhängigkeit zur Kugelfläche interpretieren kann, dann bedeutet dies, dass bei r=0 unendlich hohe Gravitation vorliegen muss. Schwierig, schwierig.

Nicht schwieriger als die Newtonsche Gravitationstheorie. Im Zentrum einer Massekugel herrschen ja andere Verhältnisse. Da ist die Gravitation zwar "0", aber ebenso dennoch vorhanden wie bei den schwerelosen Astronauten der ISS, wo die Gravitation ihr Vorhandensein ja dadurch zeigt, indem sie die Gegenkraft zur Zentrifugalkraft liefert. Versuche, die Gravitation elektromagnetisch zu erklären, gibt es viele. Das beginnt schon bei Lorentz (1895):
http://de.wikisource.org/wiki/Versuch_e ... C3%B6rpern
oder bei W.Wien (1901):
http://de.wikisource.org/wiki/%C3%9Cber ... r_Mechanik
und geht zu neueren Varianten, wie z.B.:
http://www.dimensionenprinzip.de/PaperG ... eutsch.pdf
oder:
http://www.ccaesar.com/ger_gravity.html
usw.
Bei all diesen elektromagnetischen Gravitationstheorien geht man von der Annahme aus, dass Atome nach außen hin nicht vollständig neutral sind und eine der Ladungen überwiegt. Das müsste eigentlich dazu führen, dass alle Atome untereinander gleiche Ladung aufweisen und sich daher eigentlich abstoßen - was z.B. gut in meine persönliche Anschauung von Gravitation passt. Denn ob sich Atome abstoßen können, hängt von den umliegenden Massen ab und die sind in der Regel größer. Diese Erklärung passt auch gut zum Machschen Prinzip und bis zu einem gewissen Grad auch zur ART.
Es gibt aber ein Problem bei dieser These. Und zwar ist das die Antimaterie, die ja entgegen gesetzte Ladungen aufweist. Man sollte also erwarten, dass sie sich gravitativ umgekehrt verhält und dies zu einer stärkeren Anziehung zwischen Materie und Antimaterie führt (weil die Abstoßung wegfällt). Angeblich haben Experimente erbracht, dass sich Antimaterie gravitativ aber gleich verhält wie Materie. Ganz gesichert scheint mir das aber nicht zu sein, vielleicht war man schon damit zufrieden, dass sich auch hier eine Anziehung zeigt und hat nicht untersucht, ob die Anziehung stärker ausfällt als zwischen normaler Materie.
Jedenfalls halte ich den Versuch, auch Gravitation auf elektromagnetische Wechselwirkung zurück zu führen, für eine gute Lösung und dieser Weg sollte weiter begangen werden. Denn eines erscheint mir sicher: wir leben in einem elektromagnetischen Universum! Letztlich werden sich alle physikalischen Prozesse dieses Universums als elektromagnetische Phänomene erweisen.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Sa 17. Aug 2013, 21:03

Harald Maurer hat geschrieben:Bei all diesen elektromagnetischen Gravitationstheorien geht man von der Annahme aus, dass Atome nach außen hin nicht vollständig neutral sind und eine der Ladungen überwiegt. Das müsste eigentlich dazu führen, dass alle Atome untereinander gleiche Ladung aufweisen und sich daher eigentlich abstoßen - was z.B. gut in meine persönliche Anschauung von Gravitation passt. Denn ob sich Atome abstoßen können, hängt von den umliegenden Massen ab und die sind in der Regel größer. Diese Erklärung passt auch gut zum Machschen Prinzip und bis zu einem gewissen Grad auch zur ART.
Es gibt aber ein Problem bei dieser These. Und zwar ist das die Antimaterie, die ja entgegen gesetzte Ladungen aufweist. Man sollte also erwarten, dass sie sich gravitativ umgekehrt verhält und dies zu einer stärkeren Anziehung zwischen Materie und Antimaterie führt (weil die Abstoßung wegfällt). Angeblich haben Experimente erbracht, dass sich Antimaterie gravitativ aber gleich verhält wie Materie. Ganz gesichert scheint mir das aber nicht zu sein, vielleicht war man schon damit zufrieden, dass sich auch hier eine Anziehung zeigt und hat nicht untersucht, ob die Anziehung stärker ausfällt als zwischen normaler Materie.

Jedenfalls halte ich den Versuch, auch Gravitation auf elektromagnetische Wechselwirkung zurück zu führen, für eine gute Lösung und dieser Weg sollte weiter begangen werden. Denn eines erscheint mir sicher: wir leben in einem elektromagnetischen Universum! Letztlich werden sich alle physikalischen Prozesse dieses Universums als elektromagnetische Phänomene erweisen.


Es gibt bei der ganzen Sache nur ein klitzekleines Problem, es gibt keine Anziehung, nirgends!
Warum sollte sich Antimaterie anders verhalten als "gewöhnliche" Materie, der einzige Unterschied besteht darin dass diese BT um 180 Grad verschoben schwingen, das ist das ganze Geheimnis drumrum.
Gravitation ist Eigenbeschleunigung von Materie, dabei ist es egal ob die Schwingung des BT 0 oder 180 Grad beträgt, für die Eigenbeschleunigung (Gravitation) spielt das keine Rolle.

Die ganze EM-Geschichte ist das Produkt unverstandener Vorgänge ums Licht und Funk, warum wird das weiter hochgehalten?
Die ganze Geschichte um Ladungen ebenfalls, es müsste doch langsam klar werden dass man das nicht ewig halten kann, schliesslich hat noch niemand eine Schüssel mit Ladungen dahergebracht.
Es gibt keine, ebenso wenig wie es Anziehung oder Transversales beim Licht/Funk gibt.


Kurt
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » Sa 17. Aug 2013, 23:08

Harald Maurer hat geschrieben:Jedenfalls halte ich den Versuch, auch Gravitation auf elektromagnetische Wechselwirkung zurück zu führen, für eine gute Lösung und dieser Weg sollte weiter begangen werden. Denn eines erscheint mir sicher: wir leben in einem elektromagnetischen Universum! Letztlich werden sich alle physikalischen Prozesse dieses Universums als elektromagnetische Phänomene erweisen.


Dazu habe ich gerade noch ein sehr gutes Video entdeckt:

The electric Comet

Bitte dazu auch die Beschreibung lesen.

Herzliche Grüße
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 17. Aug 2013, 23:11

Lieber Highway, All, Kurz, Harald und lieber Jondalar,

also Highway, inzwischen sollte klar sein, dass mathematischer Formalismus uns in der Betrachtung der Realität und der Analyse verschiedener Beobachtungstatsachen nicht weiter bringt. Ein Radius r=0 ist physikalisch bedeutungslos.

Harald,

du spielst mir ja voll in die Karten. Das PDF http://www.dimensionenprinzip.de/PaperGravitation_deutsch.pdf behandelt die Gravitation, ja fast genauso wie ich. Sie ist eine EM-WW. Die Elektronen können die Protonen nicht vollständig abschirmen.
Ich habe früher schon gesagt, dass Atome eben nicht elektrisch neutral sind, weil sie bestehen ja aus genauso vielen Protonen, wie Elektronen, also aus mindestens zwei Elementarladungen. Die Anziehungskräfte sind eine Konsequenz der Dynamik zwischen den Elementarladungen.

Kurt,

du scheinst dich sehr an den Ladungen und Anziehungskräften zu stören. Vielleicht erleichtert dich der Gedanke, dass Elementarladung nur ein Wort ist für ein reales Objekt, welches über Schwingungen mit anderen gleichartigen Objekten wechselwirkt. Wir nennen diese Kopplung EM-WW. Eine Schüssel mit Elektronen füllen ist fast machbar. Es gibt genug versuche zur Elektrostatik, welche tatsächlich Ladungen zwischen zwei Kontakten (Polen) austauschen. Blitze sind das natürliche Phänomen eines Ladungsausgleichs auf der Erde. Elementarladungen fließen/bewegen sich nie ohne Ursache von A nach B. Man kann Elektronen nicht einfach so ins Freie schießen, höchstens durch technische Tricks, aber das funktioniert nicht auf Dauer. So tief ich CERN und die unfassbare Verplemperung von Steuermilliarden verachte, in diesem Vakuum-Tunnel werden Elektronen im Kreis herum gejagt. Das gelingt nur, weil man außen herum auch Elektronen entsprechend durch Kabel fließen lässt, damit dieser Stromfluss magnetische Wirkungen entfaltet.
Übrigens, nur Objekte können schwingen. Elektronenstrahl: http://youtu.be/3McFA40nP0A?t=1m20s was man da sieht sind nicht die Elektronen, sondern die EM-WW wenn Elektronen an Atomen abgebremst werden und diese zum Leuchten anregen. Beschleunigung von Elementarladungen führt zu EM-Strahlung.

Hey All,

zur Unendlichkeit. Das Universum könnte unendlich groß sein. Egal wie weit man mit einem Raumschiff fliegt, man wird die Erde nicht mehr sehen können, aber es geht immer weiter. Und im Endeffekt sieht es überall gleich aus, weil alles aus dem selben Zeug besteht. Die Wirkung von Elementarladungen ist praktisch nicht unendlich, weil sie ja stark mit der Entfernung abnimmt. Wie gesagt, um den Mond in der Umlaufbahn zu halten, sind rund 10^48 Elementarladungen notwendig. Einzelne Elementarladungen wechselwirken praktisch nur auf kleinen Skalen, im Submillimeter Bereich (pm-mm). Auch Licht reicht nicht unendlich weit, weil es irgendwann durch die Rotverschiebung nur noch aus Rauschen besteht.

Ich bin versucht, weiser Jondalar, als Anrede zu formulieren,

lustig, dass du zur Lichtermüdung etwas schreibst, ich habe mir dazu schon Gedanken gemacht und ein dümmliches Video erstellt. Es geht darum, dass SETI Quatsch ist, weil kein Sender so viel Leistung hat, dass wir oder die etwas empfangen könnten, was sich vom Rauschen unterscheiden würde. Wir bräuchten die Sendeleistung eines Sterns, um wirklich über viele Lichtjahre in Kontakt treten zu können. Das 1/r²-Prinzip ist teuflisch!
An der Hintergrundmusik nicht stören - Warum SETI versagt! https://www.youtube.com/watch?v=jBptnFT8q6E

Bezüglich meines Alters, kann ich dir einen Hinweis geben.

Mit wissenshungrigen Grüßen

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Sa 17. Aug 2013, 23:30

McDaniel-77 hat geschrieben:Kurt,

du scheinst dich sehr an den Ladungen und Anziehungskräften zu stören.


Ja, denn beides existiert nicht.

Kurt


Bringe eine Schüssel, gefüllt mit Ladungen, zeige was sich anzieht, wo Anziehung existiert.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » So 18. Aug 2013, 00:02

McDaniel-77 hat geschrieben:Ich bin versucht, weiser Jondalar, als Anrede zu formulieren,

lustig, dass du zur Lichtermüdung etwas schreibst, ich habe mir dazu schon Gedanken gemacht und ein dümmliches Video erstellt. Es geht darum, dass SETI Quatsch ist, weil kein Sender so viel Leistung hat, dass wir oder die etwas empfangen könnten, was sich vom Rauschen unterscheiden würde. Wir bräuchten die Sendeleistung eines Sterns, um wirklich über viele Lichtjahre in Kontakt treten zu können. Das 1/r²-Prinzip ist teuflisch!
An der Hintergrundmusik nicht stören - Warum SETI versagt! https://www.youtube.com/watch?v=jBptnFT8q6E

Bezüglich meines Alters, kann ich dir einen Hinweis geben.


:lol: :lol: :lol:

Nein, bitte nicht. Erstens würde ich da rot werden und zweitens bin ich weit weg von weise. Intelligent, ja, logisch, auch ja, rational, auch ja - aber weise ist schon noch eine ganz andere Liga, da darf ich noch nicht mitspielen ;).

Ja, manche Träume - wie SETI - zerplatzen einfach an der Realität. Ich denke ja schon, dass wir uns wissenschaftlich gesehen noch immer in der Steinzeit befinden - wer weiss, was man noch alles entdecken wird die nächsten ? ? ? Jahre ;). Für mich war und ist immer wichtig, niemals stehen zu bleiben und niemals dem Glauben zu verfallen, wir wüssten jetzt, wie das Universum funktioniert. Ich habe ja auch schon geschrieben, ich denke, wir werden NIE wissen, was wirklich los ist, wir werden uns nur immer mehr nähern. Zu den Radiosignalen gab es auch mal die Vermutung, dass wenn Alien die Rundfunksendungen vom 3. Reich ansehen, sie uns gleich feindlich eingestellt wären - aber da habe ich damals schon gelacht, weil wir ja nie Fernsehsendungen ins All gesendet haben, die blieben schon in der Atmosphäre hängen. Gerade all die Mutmassungen über Alien-Zivilisationen sind mehr lustig als ernsthaft.

Hawking hat ja auch eine Warnung ausgestossen, dass man keine Radiobotschaften ins All senden sollte, damit man erst gar nicht auf uns aufmerksam macht. :) Als gäbe es nicht genug an Unendlichkeit, dass man ausgerechnet uns überfallen und kolonialisieren müsste ;). Jeder Schüler weiss heute, dass in Asteroiden und anderen Körpern wie Monden usw genug Material zum Schürfen liegt, da muss keiner eine andere Welt erobern - das sind ganz tierische Triebe und Ängste die da schlummern - Herr Freud wäre sehr belustigt ob der Urängste, die einfach nicht aus zu rotten sind. Wenn es Alien geben würde, die uns beobachten, würden die eher lächelnd verschwinden und uns dämliche, kriegerische Trockennasenaffen unserem Schicksal überlassen. So lange Krieg, Kapitalismus, Gier und Lüge herrschen, wird uns so oder so keiner besuchen.

Das SETI Video schaue ich mir dann morgen an, ich bin gerade bei dem ersten Teil von "Symbols of an alien sky", der ist auch sehr interessant bisher.

Ich wünsche Dir eine erholsame Nacht und einen schönen Sonntag!

Nachtrag: Hab ich ganz vergesen - ja, da bist Du schon eine Ecke jünger als ich, aber wir wissen ja nicht, wann diese Erkenntnisse wirklich mal durchschlagen. Nachdem es ja inzwischen nicht mehr nur sickert sondern nun schon tropft, kann der Damm noch Jahrzehnte halten oder morgen gleich einbrechen - ich warte gespannt die weiteren Jahrzehnte ab ;)
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » So 18. Aug 2013, 01:07

Hi Kurt,

da Elementarladungen bei uns auf der Erde, also im nicht Plasma-Zustand, meistens durch Elektronen in Erscheinung treten, genügt es für unsere schlichte Betrachtung, wenn man die Protonen einfach im Hinterkopf behält. Elektronen fließen immer dahin, wo sie fehlen. Ein natürlicher Zustand ist das dynamische Gleichgewicht. Eine Batterie hat zwei Pole, verbindet man diese Pole mit einem elektrischen Leiter, der ohne zu großen Widerstand Elektronen transportieren kann, dann läuft die chemische Reaktion in der Batterie ab. Dabei wird der Stromfluss aufrechterhalten, bis die chemische Reaktion beendet ist. Dabei fließen Elektronen von A nach B und nicht irgendwelche Schwingungen.
Um eine elektrische Spannung aufzubauen, muss man Ladungen trennen. Das geht durch Reibung wie beim Bandgenerator https://www.youtube.com/watch?v=8dgPbIE8rRQ oder durch "Sweet Home Alabama", ähm Tesla-Transformator (Tesla Coil) https://www.youtube.com/watch?v=bbLshnfu0wY.

Alles EM-WW. Auch ein Permanent-Magnet ist so ein makroskopischer Körper der Rätsel aufgibt und im Endeffekt sich über die EM-WW erklären lässt. Erhitzt man Magnete über die sog. Curie-Temperatur, verlieren sie ihre magnetischen Eigenschaften.

Ein kurzes Video aber sehr interessantes Plasma-Experiment kann man hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=IpRSx0iIC9I
Durch die Druckverminderung, können die Elektronen länger im elektrischen Feld beschleunigen und so genug Geschwindigkeit erreichen, um die Moleküle der Luft zu ionisieren. Dabei treten interessante Schwingungsmuster auf und andere plötzliche Veränderungen.

Die Realitäts-Theorie kommt ohne unbewiesene Annahmen aus. Die einzigen Objekte sind die Elementarladungen - Protonen und Elektronen. Wobei ein Proton im Prinzip das gleiche wie ein Elektron sein könnte. Forschung in diese Richtung? Ich sage ja auch, dass ein Neutron kein echtes Teilchen ist, sondern nur eine spezielle Kombination von einem Proton mit einem Elektron. Ein Neutron ist nämlich instabil und zerfällt in ein Proton und ein Elektron. Das postulierte dritte "Teilchen" halte ich für ein Gerücht. Nur weil der Zerfallsprozess nicht richtig verstanden ist, heißt es nicht, dass ein fiktionales drittes Teilchen das Problem lösen kann.

Dunkle Materie und Dunkle Energie sind im Endeffekt auch nur Schummelfaktoren, um mit der verkorksten Theorie weiter rechnen zu können, obwohl die Beobachtungen dagegen sprechen. Stephen Hawking schießt dies bezüglich den Vogel ab:

S. Hawking - Der Grosse Entwurf - Letzer Absatz, Seite 177, Schlusswort zur M-Theorie hat geschrieben: "... Wenn die Theorie durch Beobachtungen bestätigt wird, ist sie der erfolgreiche Abschluss einer Suche, die vor mehr als 3000 Jahren begonnen hat. Dann haben wir den Großen Entwurf gefunden.""


Erst die Theorie, dann die Bestätigung durch Beobachtungstatsachen? Wahnsinn! Darauf muss man erst mal kommen. Ich dachte immer es wäre umgekehrt. Man beobachtet die Natur, versucht Gesetzmäßigkeiten zu entdecken und entwickelt daraufhin eine Theorie. Heute in der durchgedrehten Wissenschaftselite, läuft es anders herum. Man formuliert eine verrückte Theorie und versucht sie hinterher durch Beobachtungen irgendwie zu belegen.

Mit gute Nacht Grüßen!

McDaniel-77
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