McDaniel-77 hat geschrieben:Die Wirkung reicht bis unendlich, aber der relevante Wirkungsbereich für den Atombau oder Moleküle ist wahnsinnig klein, da sind wir bei den pm (Pikometer) und nm (Nanometer).
Die Thunderbolts arbeiten an einem Projekt, das SAFIRE heißt:
Teil 1: SAFIRE: A Real-World Test of the Electric Sun (Part 1) http://www.youtube.com/watch?v=eiIR6QOLPo4
Teil 2: SAFIRE: A Real-World Test of the Electric Sun (Part 2) http://www.youtube.com/watch?v=IpYDPdobASI
Das erinnert mich auch an die Primer Fileds, es scheinen inzwischen mehrere echte Wissenschaftler begriffen zu haben, dass es so nicht weiter geht.
Ja, hoffentlich erleben wir es noch, wie sich etwas zum Besseren, zur Vernunft hin wendet.
Lieber McDaniel und auch All,
unendliche Wirkung ist auch für mich ein schwieriger Begriff - ähnlich der Gravitation. In einem unendlichen Universum kann nichts unendlich wirken, da wäre das ganze Universum ein einziges Teilchen
Bezüglich der Unendlichkeit muss ich allerdings All widersprechen.
All hat geschrieben:Per Definition ist die Unendlichkeit von der Endlichkeit abhängig. Eine Unendlichkeit ohne Endlichkeit kann es nicht geben. Außerdem ist die Bezeichnung Unendlichkeit irritierend.
Die Unendlichkeit ist - wörtlich betrachtet - von nichts abhängig, sie ist einfach nur da und ist ohne Ende. Erst im Vergleich zu endlich entsteht eine Abhängigkeit. Es ist eher wie mit der Geschwindigkeit, so lange ich nichts habe um sie daran zu messen, zu vergleichen, ist Geschwindigkeit ein völlig bedeutungsloses Wort. Das heisst aber nicht, das Geschwindigkeit nicht existieren würde, nur, weil ich sie nicht feststellen kann. Wir hatten das Beispiel mit dem leeren Void ja schon - wenn ich den verlasse, kann ich meine Geschwindigkeit wieder messen. Ebenso sehe ich es mit der Unendlichkeit. Ich kann sie zwar mit der Endlichkeit vergleichen, aber sie existiert auch ganz ohne alles. Irritierend finde ich es allerdings auch in dem Zusammenhand mit Teilchen und deren Rand - da müsste jedes Teilchen alleine in dem beobachtbaren Teil des Universums mit jedem Teilchen verschmelzen und wir hätten eben nur einen Klumpen.
Ich denke eher, dass das Teilchen an sich eine sehr geringe Ausdehnung hat, aber die EM-Wirkung darüber hinaus geht. Auch nicht unendlich, aber doch sehr weit. Einer der Gründe für mein Festhalten an der Lichtermüdung ist folgender Zusammenhang:
Anderes Forum hat geschrieben:Ich verweise auf das Buch "Außerirdische und Astronauten", S. 173/174!
Die Formel für die maximale Übertragungsentfernung:
R²=D*P_eff/4kT *(t/(B*S/N))^0,5; damit kann man die Reichweite berechnen.
Und auf S.174 steht: mit der besten heute einsetzbaren Technik, also bei einer Abstrahlung von 10000 Megawatt bei 1400 MHz einerseits und bei Benutzung eines Empfangsspiegels mit 300 m Durchmesser, einer Empfangselektronik von nur 0,1 Hz Bandbreite und einem Zeit-Bandbreiten-Produkt B*t=1 bei 20 K Systemrauschtemperatur andererseits, könnte ein Signal gerade noch über 74 Lichtjahre, also knapp 100 Lichtjahre Entfernug übertragen werden, [...]
Wenn nun also ein Radiosignal nur einen begrenzten Radius hat, dabei aber auch nur EM ist, warum sollte dann das Licht als EM-Welle unendlich reisen können, das wäre absolut unlogisch. Selbst ein Hochleistungsstrahler verliert sich in der Erdatmosphäre nach wenigen 100m bis Km. Dass dabei die Luft um ein vielfaches mehr an Energie "schluckt" und auch die Streuung größer ist, macht das Universum durch seine Ausmasse wieder wett. Jeder Lichtstrahl muss durch unendlich viele Felder, Gaswolken, Galaxien usw und wird daher nicht unendlich durch den Raum rasen können.
Saphire schaue ich mir gleich mal an, wird sicher wieder hochinteressant, wenn Du das schon so ans Herz legst. Antworten kann ich darauf natürlich erst wieder, wenn ich es fertig gesehen habe
Ich weiss nicht, wie alt Du bist - ist auch egal
Herzliche Grüße
