Mathematik und Jondalar

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon Kurt » Fr 9. Aug 2013, 21:32

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Auch zum Thema Strahlungsdruck macht der relativistische Pythagoras eine einfache Aussage, nämlich




Lass ihn stecken, es ist nicht nötig -ums Eck- zu rechnen damits passt.

Kurt


http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=573&start=140#p60352

Und überhaupt: Wo bleibt die Alternativerklärung (ohne ums Eck zu rechnen)?


Wenn du mitgehst werde ich eine versuchen.


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon Jondalar » Sa 10. Aug 2013, 06:23

julian apostata hat geschrieben:Physik kannst du aber andererseits nicht ohne Mathematik verstehen.



Doch, verstehen kann ich sie auch ohne Mathematik, ich kann sie dann nur nicht quantitativ beschreiben.

Ich habe ja auch gesagt, natürlich braucht man die Mathematik, nur bestimmt die Physik die Mathematik, nicht umgekehrt. Nur, weil ich etwas berechnen kann, muss es sich nicht gleich manifestieren. Schon das kleine Beispiel mit den Wurzeln macht doch klar, dass es für jede Gleichung zwei Lösungen geben muss. Eine positive, eine negative. Negative Dinge gibt es aber nicht in der Physik. Es gibt keinen Planeten mit r=-x, es gibt auch kein Sonnensystem mit -x Planeten usw usf.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
Beiträge: 1592
Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon julian apostata » Sa 10. Aug 2013, 08:13

Jondalar hat geschrieben:Schon das kleine Beispiel mit den Wurzeln macht doch klar, dass es für jede Gleichung zwei Lösungen geben muss. Eine positive, eine negative


Nein. Geh ins Schwimmbad und stell dich aufs 5Meter-Brett. Wie lange brauchst du, um runter zu fallen?

s=g*t²/2

Nach der Zeit aufgelöst ergibt das

t=wurzel(+-)(2*s/g)

Was zum Geier willst du jetzt konkret im Schwimmbad mit einer negativen Zeit anfangen?

Von den zwei Lösungen kann doch im Alltag nur Eine in Frage kommen.

Also wurzel(2*5m/10m/s²)~1s

Die Gleichung gemäß Eckehard Friebe aufgelöst ergäbe übrigens

t=wurzel(+-)wurzel(s/g)=wurzel(1*5m/10m/s²)~0,71s

http://www.ekkehard-friebe.de/Ursprung-E=mc2.pdf

Jondalar hat geschrieben:Ihr lamentiert dort, dass die Kritiker a) alle Idioten sind die keine Ahnung haben


Inwiefern sollten wir denn zu einer anderen Meinung kommen, wenn einer von euren Spezln behauptet, vom 5meterbrett braucht es nur 0,7s nach unten also

s=g*t²

Also, wenn ein derartiger Blindgänger die SRT verteidigen wollte, so würde ich absolut nichts mit ihm zu tun haben wollen!
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon Jondalar » Sa 10. Aug 2013, 08:39

julian apostata hat geschrieben:Was zum Geier willst du jetzt konkret im Schwimmbad mit einer negativen Zeit anfangen?

Von den zwei Lösungen kann doch im Alltag nur Eine in Frage kommen.

Jondalar hat geschrieben:Ihr lamentiert dort, dass die Kritiker a) alle Idioten sind die keine Ahnung haben


Inwiefern sollten wir denn zu einer anderen Meinung kommen, wenn einer von euren Spezln behauptet, vom 5meterbrett braucht es nur 0,7s nach unten also

Also, wenn ein derartiger Blindgänger die SRT verteidigen wollte, so würde ich absolut nichts mit ihm zu tun haben wollen!


Ich will gar nichts mit negativer Zeit anfangen, aber alle Wurzelgleichungen liefern nun mal zwei Ergebnisse - das habe ja nicht ich erfunden. Natürlich kommt im Alltag auch nur eine in Frage, trotzdem liefert die Gleichung zwei Ergebnisse, da liegt doch der Fehler in der Mathematik, nicht bei mir. In jedem Fall gilt aber, die Mathematik hat sich nach der Physik zu richten, in keinem Fall umgekehrt - das war meine Kernaussage.

Ich habe auch keine Spezln, ich spreche immer und ausschliesslich nur für mich und meine Meinung. Ich betrachte mich auch weder als Relativisten, noch als Ex-Relativisten, Kritiker, Leugner oder sonst irgendwelche Bezeichnungen, die mir DEINE Spezln schon gegeben haben. Ich bin ein Mensch, der sich mit Physik auseinander setzt und alles so kritisch wie möglich hinterfragt. Ich habe von Anfang an schon geschrieben, dass ich keinerlei Seilschaften kenne und mich auch in keine hineinziehen lasse. Für mich gilt einzig und alleine das als richtig, was ich mir als richtig herleiten kann.

Vielleicht solltest Du, wie alle anderen auch, da mal drauf Rücksicht nehmen. Ich habe auch schon geschrieben, dass ich gut 3 Jahrzehnte mit RT und Mathematik gelebt habe, da hätte mich auch jeder "Kritiker" angefeindet und der Prozess wäre umgekehrt gelaufen. Dabei war ich aber trotzdem nie und zu keinem Zeitpunkt in DEINER Seilschaft, sondern war auch da nur ich, der seine Meinung vertritt.

Es ist ja ein normales menschliches Bedürfnis, Dinge in Kategorien und Schubladen zu packen, aber Du wirst mir erlauben, dass ich mich da strikt und explizit davon distanziere.

Wenn jetzt einer Deiner Spezln hergeht und mich in seine Kritikerschublade packt, dann ist das in erster Linie sein Problem, nicht meines. Es wird erst dann zu meinem Problem, wenn man mir auf Grund dieser Schubladisierung jeglichen Verstand, Sachkenntnis oder gar Ernsthaftigkeit abspricht. Nur, weil es dumme Kritiker gibt, müssen nicht alle Kritiker dumm sein - nur weil es dumme Relativisten gibt, müssen nicht alle dumm sein.

Wenn man wenigstens das mal berücksichtigt und einen Menschen als ein Individuum wahrnimmt, dann kann man auch leichter und vor allem zielgerichteter diskutieren. Es gibt Relativisten mit denen spreche ich gar nicht, es gibt welche mit denen mache ich meine Spässchen und es gibt welche, mit denen diskutiere ich. Soll ich Euch jetzt auch alle über einen Kamm scheren?

Herzliche Grüße
Jondalar
 
Beiträge: 1592
Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Sa 10. Aug 2013, 09:18

julian apostata hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Schon das kleine Beispiel mit den Wurzeln macht doch klar, dass es für jede Gleichung zwei Lösungen geben muss. Eine positive, eine negative


Nein. Geh ins Schwimmbad und stell dich aufs 5Meter-Brett. Wie lange brauchst du, um runter zu fallen?



Du willst einfach nicht verstehen, dass die Mathematik lediglich Ergebnisse produziert. Ausgehend von einer Anfangsordnung stellt die Mathematik eine Endordnung her.

Es ist äußerst fatal, wenn Menschen glauben, dass die Natur nach den Prinzipien der Mathematik funktioniert. Diese Menschen haben das Ordnungssystem Mathematik nicht im Ansatz begriffen. Nimm allein das Atommodell. Man kann mit dem Atommodell rechnen, obwohl es in der Natur so nicht funktioniert, weil man den Elektronen keine Bahn zuweisen kann.

Ich möchte mal Aussagen von Physikern anführen, die absolut mathematisch orientiert sind.

1. Warum sind 2+2=4 und nicht 5. Warum ist die Natur so nett zu uns.

2. Die Natur rundet lediglich die mathematischen Ergebnisse.

Man kann nicht mal sagen, dass diese Leute dumm sind, ganz im Gegenteil.

Sie haben aber eins verloren, das Verhältnis zur Natur.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon Kurt » Sa 10. Aug 2013, 09:22

All hat geschrieben:
Man kann nicht mal sagen, dass diese Leute dumm sind, ganz im Gegenteil.

Sie haben aber eins verloren, das Verhältnis zur Natur.


Ich würde es anders sagen:

-Sie haben kein Verständnis für die Natur erlangt, vielleicht deswegen weil ihnen vorgesagt wurde dass das die Mathematik macht/ist/ersetzt-


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Sa 10. Aug 2013, 09:36

Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Man kann nicht mal sagen, dass diese Leute dumm sind, ganz im Gegenteil.

Sie haben aber eins verloren, das Verhältnis zur Natur.


Ich würde es anders sagen:

-Sie haben kein Verständnis für die Natur erlangt, vielleicht deswegen weil ihnen vorgesagt wurde dass das die Mathematik macht/ist/ersetzt-


Kurt


Nun Kurt, die waren aber auch als Kinder sehr nah an der Natur dran. Als Kind/Kleinkind/Neugeborenes erkennt man noch keine systematisierten Trennfunktionen. Man nimmt den Fluss der Natur noch ganz anders wahr. Die Trennfunktionen sind lediglich systematisch antrainiert. Man fängt an in richtig und falsch zu unterteilen. Da liegt die Wurzel allen Übels. Unser Denken ist krank. Wer das nicht erkennt funktioniert auch nur wie eine Marionette. Irgendeiner zieht die Fäden und die gleichgeschaltete Marionette funktioniert.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Sa 10. Aug 2013, 12:00

Artie hat geschrieben:
Mathematik ist ein Werkzeug und Mathematik bringt niemanden von der Natur ab.
Der Bauer muss sich schon ausrechnen können was man ihm für die Milch zahlen muss damit er auf seine Kosten kommt.

Warum muss man sich jetzt auch noch gegen Mathematik auslassen?
Damit man sich nicht schlecht fühlt, wenn man sie NICHT versteht?

Es ist keine Schande etwas nicht zu wissen oder zu verstehen, aber es ist eine Schande nicht lernen zu wollen und das hinter moppsigen Ausreden zu verstecken.

Aber was schreibe ich, davon werden weiche Kekse auch nicht härter.
:!:


Ach Artie, es geht doch nicht gegen die Mathematik.

Ich bilanziere dir ein Unternehmen, was pleite ist, mit solch unterschiedlichen Parametern, dass es kreditwürdig wird. Das ist eine Art Mathematik, die du nicht nachvollziehen kannst, weil dir die kaufmännischen Grundlagen fehlen.

Was ist denn mit DE, DM usw.

Die Energiebilanz stimmt doch nicht. Ganz einfach. Ihr bilanziert das Universum hinsichtlich einer Energie und merkt die Fehler nicht.

Dass es Physiker gibt, die tatsächlich glauben, dass die Mathematik dann noch da ist, wenn sich das Universum längst aufgelöst hat, dafür kann ich nichts.

Lass doch einfach auch die persönlichen Angriffe sein, sonst muss Harald wieder löschen.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon fallili » Sa 10. Aug 2013, 12:03

Jondalar hat geschrieben:
Ich will gar nichts mit negativer Zeit anfangen, aber alle Wurzelgleichungen liefern nun mal zwei Ergebnisse - das habe ja nicht ich erfunden. Natürlich kommt im Alltag auch nur eine in Frage, trotzdem liefert die Gleichung zwei Ergebnisse, da liegt doch der Fehler in der Mathematik, nicht bei mir. In jedem Fall gilt aber, die Mathematik hat sich nach der Physik zu richten, in keinem Fall umgekehrt - das war meine Kernaussage.



a) Feststellung: 5 zum Quadrat ergibt 25.
b) Frage: Welche Zahl zum Quadrat genommen ergibt 25
c) Antwort: +5 oder -5

Ich würde das aber nicht als "Fehler" in der Mathematik bezeichnen - dennoch aber sagen, das das Zusammenspiel von Mathematik und "Realität" nicht "ganz perfekt" ist.
Es braucht jemanden, der dieses Ergebnis +5 oder -5 auch noch selber "beurteilt" und entscheidet, welches der beiden Ergebnisse in welchem Fall nun anwendbar ist.
Gefällt mir insofern nicht, weil es ja genügend Beispiele von quadratischen Gleichungen gibt wo beide Ergebnisse etwas "Richtiges" beschreiben.
Mathematik sollte meiner Meinung nach absolut eindeutige Ergebnisse liefern und nicht "interpretierbare" Ergebnisse.

Andererseits gibt es auch genügend Beispiel, in denen die Lösungen von Gleichungen irgendetwas total "unsinniges" aussagten und dann im laufe der Zeit herausgefunden würde, dass damit wirklich ein Aspekt der Realität beschrieben wurde den bisher noch niemand entdeckt hat.

Nicht ernst gemeint - aber vielleicht sagt z.B. eine Fallzeit von -5 Sekunden tatsächlich auch etwas "reales" aus. Vielleicht ein Hinweis auf eine "Parallelwelt" wo die Zeit rückwärts läuft ;-)
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Sa 10. Aug 2013, 12:29

Mal eine Frage an die Experten?

Wie soll denn Mathematik ohne negative Ergebnisse existieren können?

Dann muss man doch schon Systeme schaffen, die keine negativen Ergebnisse oder Interpretationen zulassen.

Das würde wieder bedeuten, dass man alle negativen Messwerte liquidiert, indem man alle zu beschreibenden Strukturen einen positiven Wert beimisst. Das geht natürlich auch, allerdings muss man dann umdenken.

Minus Temperaturen nach Celsius wären dann nur noch möglich, wenn man das gefrorene Wasser als positive Temperaturhärte beschreibt. Je härter (kälter) desto höher der positive Wert.

Also was solls, mathematisch geht alles , wenn man nur verrückt genug interpretiert.

@ Artie


Ja mein Liebling.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 19 Gäste