Jondalar hat geschrieben:Highway hat geschrieben:Allerdings!!! Ich fasse es nicht - noch 'n Kurt.

Ich fasse es auch nicht, noch ein ahnungsloser Troll. Ich begreife durchaus, warum die Relativisten über Euch lachen.
Einmal noch, weil ich noch online war:
Erde-Hammer = a(erdehammer)=G(erde) * m(hammer) / r²
Erde-Feder = a(erdefeder)=G(erde) * m(feder) /r²
Hammer-Erde = a(hammererde)=G(hammer) * m(erde) /r²
Feder-Erde = a(federerde=G(feder) * m(erde) /r²
Ausrechnen kannst Du noch selber, oder muss man da auch vorkauen?
Irgendwie hab ich die Diskussion hier übersehen - und so beim nachlesen kann ich nur mehr mit dem Kopf schütteln.
Natürlich klingt es provokativ, wenn Jondalar schreibt, dass ein schwerer Hammer und eine Feder NICHT gleich schnell fallen - vor allem wenn alle Lehrbücher das Gegenteil davon behaupten.
Aber in den Lehrbüchern will man den Einfluss von Luftwiderstand verdeutlichen - und dazu geht man davon aus, dass die Masse der "fallenden" Teile VERNACHLÄSSIGBAR ist.
Was bitte jeder selber nachrechnen kann - wenn da zur Bestimmung der Erdanziehungskraft die Masse der Erde PLUS die Masse des anzuziehenden Körpers berücksichtigt wird, ändert sich praktisch absolut nichts. Dieses "vernachlässigen" ist also völlig OK !
Daher hat Jondalar:
1) praktisch, im Feder/ Hammer Beispiel, Unrecht - der Unterschied in dem Massen zwischen 10 kg und Feder ist im Vergleich zur Mondmasse so gering, dass da definitiv kein messbarer Unterschied in der Fallgeschwindigkeit zu sehen sein wird.
(Jondalar kann das aber durchrechnen und z.B. die Zeit für den Fall aus 100 km Höhe berechnen. Ich glaub, dass da praktisch 0 an Unterschied herauskommen wird.)
2) ABSOLUT RECHT - weil in der Formel ja beide Massen berücksichtigt werden müssen.
Und wenn es mal nicht mehr um +- 10 kg geht, sondern um Körper mit hoher Masse ( 1000 Tonnen, 100.000 Tonnen etc.)
dann MUSS deren Masse auch berücksichtigt werden.
Und da wird dann ein Hammer mit 10 kg und ein 100.000 Tonnen schwerer Felsbrocken auch auf dem Mond sehr wohl unterschiedlich schnell fallen.
Dass da nun über Jondalars Aussage seitenlang diskutiert wurde, gibt mir nicht gerade Hoffnung bei wirklich "schweren" Fragen eine vernünftige Diskussion führen zu können.
PS für Jondalar: Die "Relativisten" lachen nicht - die weinen nur noch.
Noch ein Nachtrag: Die Gravitationskonstante ist derart ungenau bestimmt, dass Änderungen bei der Fallgeschwindigkeit von Hammer und Feder wirklich NICHT bzw. "nur theoretisch" bestimmt werden können.
Ab welcher Masse hier wirklich "belastbare" Daten herauskommen kann ich nicht sagen (zu faul zum rechnen) - der "fallende" Gegenstand muss aber sicher SEHR schwer sein.