Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Harald Maurer » So 4. Aug 2013, 08:48

Highway hat geschrieben:Es ging um zwei Körper unterschiedlicher Masse welche 100 km über der Erde fallen gelassen werden und die Behauptung lautete sinngemäß das die Fallgeschwindigkeit unterschiedlich sei.

Sie wäre bei fehlender Atmosphäre nicht unterschiedlich.
Highway hat geschrieben:Jetzt geht es offenbar um den Vergleich die Fallgeschwindigkeiten auf anderen Planet und Himmelskörpern

Und das wäre auf jedem Planeten oder Himmelskörper auch nicht anders. Warum hier die Fallgesetze neu erfunden werden sollten, kann ich nicht nachvollziehen. An's Äquivalenzprinzip denken, und die Antwort ergibt sich von selbst.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » So 4. Aug 2013, 09:09

Highway hat geschrieben:Letztlich ist Jondalar einen Beweis schuldig die seine Behauptung untermauert. Ich würde gerne seinen mathematischen Beweis sehen warum das so sein sollte! Aber da kommt ja nix außer andere Planeten, andere Konstellationen und Konfigurationen und sonstiger Nebelgranaten. Konkret werden scheint ja ein unüberwindbares Hindernis zu sein. :evil:


Dann ist a=G*m2/r² also eine Nebelgranate?

Tja, dann werde ich wohl nichts beweisen können. Ich habe zwar einen Hammer und könnte eine Feder auftreiben, aber beim Mond scheiterts dann halt.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Harald Maurer » So 4. Aug 2013, 09:30

Jondalar hat geschrieben:Dann ist a=G*m2/r² also eine Nebelgranate?

Du siehst doch an der Formel. dass da nur eine Masse zählt Wo ist die zweite Masse hin? Offenbar spielt sie keine Rolle. Also besagt die Formel, dass die Fallbeschleunigung a=g offenbar für jede fallende Masse dieselbe ist! G=Gravitationskonstante, m2 die Zentralmasse (stets die größere) und r der Radius der Zentralmasse. Und die Masse des Apfels oder des Klaviers oder was immer auch fällt kommt gar nicht vor. Logisch, dass dann der fallende Körper schwerelos ist. Wäre es nicht so, dann wäre in der ISS nicht jeder Astronaut schwerelos und manche blieben am Boden oder klebten an der Decke. Ist aber nicht so, alles ist unabhängig von der Masse schwerelos, weil die ISS nichts anderes als einen freie Fall um die Erde betreibt. Fiele sie gerade herunter, könnten die Astronauten im Inneren der ISS das von der Umlaufbewegung nicht unterscheiden. Das sollte doch zu denken geben...

Grüße
Harald Maurer
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » So 4. Aug 2013, 09:48

Highway hat geschrieben:Fallversuch 1 mit Feder: a1=F1/m1=G*me/r²; Fallversuch 2 mit Hammer: a2=F2/m2=G*me/r²

Was sagt dir das?


Das sagt mir, dass Du Formeln nicht richtig abschreiben kannst.

Richtig muss es heissen:

a1=G*m2/r²
a2=G*m1/r²

Aber ich werfe Nebelkerzen ja?

Wisst Ihr was, ich muss hier gar nichts beweisen, IHR beweist mir ständig - wie auch die Relativisten - dass Ihr wirklich nicht einmal die einfachsten, soliden Grundbausteine der Physik beherrscht - nahezu allesamt!

Wenn man jetzt in diese Formeln, die bei mir richtig sind, Zahlen einsetzt, sieht man was heraus kommt, da muss ich gar nichts beweisen, das beweist sich von alleine und ist seit Newton bekannt.

Schönes WE noch, ich steig hier aus.......
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » So 4. Aug 2013, 10:09

Highway hat geschrieben:Allerdings!!! Ich fasse es nicht - noch 'n Kurt. :lol:


Ich fasse es auch nicht, noch ein ahnungsloser Troll. Ich begreife durchaus, warum die Relativisten über Euch lachen.

Einmal noch, weil ich noch online war:

Erde-Hammer = a(erdehammer)=G(erde) * m(hammer) / r²
Erde-Feder = a(erdefeder)=G(erde) * m(feder) /r²

Hammer-Erde = a(hammererde)=G(hammer) * m(erde) /r²
Feder-Erde = a(federerde=G(feder) * m(erde) /r²

Ausrechnen kannst Du noch selber, oder muss man da auch vorkauen?
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon M.S » So 4. Aug 2013, 10:50

Ist doch lustig. Früher hatten wir nur den Kurt (mit den Hohlkugeln). Und jetzt gibt es halt auch den jondalar, der erklärt, dass das Gesetz des freien Falls, so wie es gelehrt wird, einfach falsch ist, da man auch die Fallgeschwindigkeit des "grösseren" Körpers berücksichtigen müsste.

Als "Beweis" führt er sein 10 kg Feder/Kugel (die von 100 KM Entfernung auf den Mond fallen) Beispiel an,zitiert Formeln, ist aber nicht in der Lage, einfach sein eigenes Beispiel (die Masse des Mondes ist ja bekannt) durchzurechnen,das Ergebnis zu präsentieren und dieses mit der allgemein gültigen Rechnung zu vergleichen. Warum wohl?
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Re: Der gemeine Forentroll und seine abstrusen Theoreme

Beitragvon All » So 4. Aug 2013, 11:13

Jondalar hat geschrieben:..... alleine dafür, dass Du versuchst, neutral und wertfrei eine Situation zu betrachten.

Ich weiss nicht, ob Du mathematisch da Ahnung hast,


Wenn wir etwas in Erfahrung bringen wollen, dann sollten wir schon versuchen, so neutral und wertfrei an die Probleme zu gehen, wie es uns möglich ist.

Die Mathematik interessiert mich nur am Rande, weil Mathematik auch nichts anders ist, als eine von Umwandlungsvorschriften abhängige Denkgewohnheit. Allein für die Aufgabenstellung in der Mathematik bedarf es eines vorab vereinbarten Systems, dessen Inhalt erst mal nichts anders sind als Ordnungskonstrukte. Die Mathematik ist also abhängig von vorab systematisch geprägten Definitionen und Interpretationen. Meistens gibt es ja gar keinen Streit über die Mathematik, sondern nur um die zu beschreibenden Systeme und der Richtigkeit der jeweiligen Interpretationen.

Tief im Inneren bilanziert Mathematik aber auch. Was glaubst du, warum es die die DE, DM und Dunkle Strömungen gibt. Die Bilanz stimmt nicht mehr und es muss etwas eingeführt werden, was ein fehlerhaftes System rettet.

Diese Verarschungstheorien findest du auch in der Wirtschaft. Dort werden Währungen gerettet, indem man bilanzierte Fälligkeiten so verlegt, dass man längst kollabierte schwarze Löcher (Geldansammlungen) rettet und sie zeitlich dilatiert.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon fallili » So 4. Aug 2013, 11:37

Jondalar hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Allerdings!!! Ich fasse es nicht - noch 'n Kurt. :lol:


Ich fasse es auch nicht, noch ein ahnungsloser Troll. Ich begreife durchaus, warum die Relativisten über Euch lachen.

Einmal noch, weil ich noch online war:

Erde-Hammer = a(erdehammer)=G(erde) * m(hammer) / r²
Erde-Feder = a(erdefeder)=G(erde) * m(feder) /r²

Hammer-Erde = a(hammererde)=G(hammer) * m(erde) /r²
Feder-Erde = a(federerde=G(feder) * m(erde) /r²

Ausrechnen kannst Du noch selber, oder muss man da auch vorkauen?


Irgendwie hab ich die Diskussion hier übersehen - und so beim nachlesen kann ich nur mehr mit dem Kopf schütteln.

Natürlich klingt es provokativ, wenn Jondalar schreibt, dass ein schwerer Hammer und eine Feder NICHT gleich schnell fallen - vor allem wenn alle Lehrbücher das Gegenteil davon behaupten.

Aber in den Lehrbüchern will man den Einfluss von Luftwiderstand verdeutlichen - und dazu geht man davon aus, dass die Masse der "fallenden" Teile VERNACHLÄSSIGBAR ist.
Was bitte jeder selber nachrechnen kann - wenn da zur Bestimmung der Erdanziehungskraft die Masse der Erde PLUS die Masse des anzuziehenden Körpers berücksichtigt wird, ändert sich praktisch absolut nichts. Dieses "vernachlässigen" ist also völlig OK !

Daher hat Jondalar:
1) praktisch, im Feder/ Hammer Beispiel, Unrecht - der Unterschied in dem Massen zwischen 10 kg und Feder ist im Vergleich zur Mondmasse so gering, dass da definitiv kein messbarer Unterschied in der Fallgeschwindigkeit zu sehen sein wird.
(Jondalar kann das aber durchrechnen und z.B. die Zeit für den Fall aus 100 km Höhe berechnen. Ich glaub, dass da praktisch 0 an Unterschied herauskommen wird.)

2) ABSOLUT RECHT - weil in der Formel ja beide Massen berücksichtigt werden müssen.
Und wenn es mal nicht mehr um +- 10 kg geht, sondern um Körper mit hoher Masse ( 1000 Tonnen, 100.000 Tonnen etc.)
dann MUSS deren Masse auch berücksichtigt werden.
Und da wird dann ein Hammer mit 10 kg und ein 100.000 Tonnen schwerer Felsbrocken auch auf dem Mond sehr wohl unterschiedlich schnell fallen.

Dass da nun über Jondalars Aussage seitenlang diskutiert wurde, gibt mir nicht gerade Hoffnung bei wirklich "schweren" Fragen eine vernünftige Diskussion führen zu können.

PS für Jondalar: Die "Relativisten" lachen nicht - die weinen nur noch.

Noch ein Nachtrag: Die Gravitationskonstante ist derart ungenau bestimmt, dass Änderungen bei der Fallgeschwindigkeit von Hammer und Feder wirklich NICHT bzw. "nur theoretisch" bestimmt werden können.
Ab welcher Masse hier wirklich "belastbare" Daten herauskommen kann ich nicht sagen (zu faul zum rechnen) - der "fallende" Gegenstand muss aber sicher SEHR schwer sein.
Zuletzt geändert von fallili am So 4. Aug 2013, 11:52, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Jondalar und Ernst - ein ungleiches Paar

Beitragvon Ernst » So 4. Aug 2013, 11:37

Yukterez hat geschrieben:Jeder hier weiss, dass Masse 1 abhängig von Masse 2 beschleunigt und Masse 2 abhängig von Masse 1. Wie kommst du nun darauf, dass "Fallen" die Summe aus beiden Geschwindigkeiten wäre?

Was denn sonst, du Spinner :!:

Highway hat geschrieben:Der Mainstream behauptet: Feder und Hammer fallen gleich schnell zu Boden und bisher war ich auch der Auffassung. Jondalar behauptet im Gegensatz dazu: Nein Feder und Hammer fallen unterschiedlich schnell zu Boden. Punkt! Mehr war nicht gesagt.

Ganau. Alle Abschweifungen dienen nur der Verwässerung des Problems.

Harald Maurer hat geschrieben:Lasse ich das große Stück mit dem kleinen Stück gleichzeitig fallen, sind sie gleich schnell -

Auch wenn du es nicht wahrhaben willst; es ist dann das Dreikörperproblem. Aber darum ging es gar nicht, sondern das ist nur ablenkend von der klaren Ursprungsfrage:

Harald Maurer hat geschrieben:fallen sie getrennt zu unterschiedlichen Zeitpunkten, fallen sie in unterschiedlichen Zeiten?

Ja, das tun sie. Und das ist ganz elementare Newtonsche Mechanik und es ist schon sehr enttäuschend, wenn das hier infrage gestellt wird. Es handelt sich um einfaches Schulwissen. Ich hatte die Beziehung dazu eingestellt und Highway hat sie eingehübscht aus wiki dargestellt:

Bild
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Das ist die exakte Darstellung des Newtonschen Fallgesetzes. Wer dennoch behauptet, exakt betrachtet fallen unterschiedlich schwere Gegenstände m2 auf eine Masse fester Größe m1 gleich schnell, der sollte sehr in sich gehen.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Ernst » So 4. Aug 2013, 11:46

Highway hat geschrieben:Ich denke nach wie vor das es sich um eine andere Interpretation durch unterschiedliche Bezugssysteme handelt. Er will wahrscheinlich auf eine Relativgeschwindigkeit zwischen den Massen heraus, und die ist in der Tat unterschiedlich, die Definition bezieht sich aber auf die Geschwindigkeit bzw. auf Beschleunigungen zum gemeinsamen Massenschwerpunkt. Denke da hängt der Hammer.

Den Hammer kannst du einmotten. Wenn ein Apfel fällt, dann fällt er vom Baum auf den Boden und bleibt nicht im gemeinsamen Schwerpunkt schweben. Die Fallhöne ist der Abstand Apfelambaum-Erdboden und die Fallzeit ist die Zeit, in welcher die Fallhöhe zurückgelegt wird.
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