Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Mo 29. Jul 2013, 10:17

All hat geschrieben:@ M.S.

Zu welchem Ergebnis kommst du denn, wenn du meinen Beitrag im Kontext liest und nicht zerpflückst?


a) Dass du gegen Strohmänner (die du selbst aufgebaut hast) argumentierst.
b) Dass du Philosophie mit Physik verwechselst.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Mo 29. Jul 2013, 10:51

M.S hat geschrieben:
All hat geschrieben:@ M.S.

Zu welchem Ergebnis kommst du denn, wenn du meinen Beitrag im Kontext liest und nicht zerpflückst?


a) Dass du gegen Strohmänner (die du selbst aufgebaut hast) argumentierst.
b) Dass du Philosophie mit Physik verwechselst.


Du zerpflückst ja schon wieder.

Siehst du, da unterscheiden wir uns. Du argumentierst voreingenommen und ich versuche die Zusammenhänge zu erkennen. Dabei geht es mir nicht um die Einzelteile wie Physik oder Chemie usw., die sich herausgebildet haben, sondern um den Gesamtzusammenhang.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Mo 29. Jul 2013, 11:06

All hat geschrieben:
Siehst du, da unterscheiden wir uns. Du argumentierst voreingenommen und ich versuche die Zusammenhänge zu erkennen.
Dabei geht es mir nicht um die Einzelteile wie Physik oder Chemie usw., die sich herausgebildet haben, sondern um den Gesamtzusammenhang.

Worin jetzt meine Voreingenommenheit bestehen soll und was das mit dem Gesamtzusammenhang zu tun hat, erschliesst sich mir nicht wirklich.
Ich will auch dein Weltbild keineswegs erschüttern. Jeder wie er glaubt.
Trotzdem werde ich mir auch in Zukunft meine Kaffeemaschine nicht von Philosophen reparieren lassen.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Mo 29. Jul 2013, 11:14

M.S hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Siehst du, da unterscheiden wir uns. Du argumentierst voreingenommen und ich versuche die Zusammenhänge zu erkennen.
Dabei geht es mir nicht um die Einzelteile wie Physik oder Chemie usw., die sich herausgebildet haben, sondern um den Gesamtzusammenhang.

Worin jetzt meine Voreingenommenheit bestehen soll und was das mit dem Gesamtzusammenhang zu tun hat, erschliesst sich mir nicht wirklich.
Ich will auch dein Weltbild keineswegs erschüttern. Jeder wie er glaubt.
Trotzdem werde ich mir auch in Zukunft meine Kaffeemaschine nicht von Philosophen reparieren lassen.


Wo willst du denn ein Weltbild von mir erkannt haben? Ich habe keins und habe auch keins formuliert. Deine Aussagen bestehen nur aus Vorurteilen. Du bist geprägt. Eine Prägung ist nichts anders als ein Stempel. Wenn dieser Stempel erst man ins Gehirn gedrückt wurde, kann man dieser Prägung so schnell nicht mehr entkommen. Man kann dies sehr schön in der Folge unserer "Unterhaltung" erkennen. Da liegt deine Voreingenommenheit.

Ob deine Kaffeemaschine nicht auch von einem Philosophen repariert wird, weißt du doch gar nicht. Auch Philosophen müssen arbeiten, um sich Futter zu besorgen.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Mo 29. Jul 2013, 12:07

All hat geschrieben:Wo willst du denn ein Weltbild von mir erkannt haben? Ich habe keins und habe auch keins formuliert. Deine Aussagen bestehen nur aus Vorurteilen. Du bist geprägt. Eine Prägung ist nichts anders als ein Stempel. Wenn dieser Stempel erst man ins Gehirn gedrückt wurde, kann man dieser Prägung so schnell nicht mehr entkommen. Man kann dies sehr schön in der Folge unserer "Unterhaltung" erkennen. Da liegt deine Voreingenommenheit.


Da muss ich dir allerdings recht geben. Ich bin gegenüber jeglicher religiösen Indoktrinierung voreingenommen.
Eine (letzte) Frage noch: Glaubst du wirklich, dass du nicht voreingenommen bist?; dass bei dir keine Prägungen vorhanden sind?
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Mo 29. Jul 2013, 12:42

M.S hat geschrieben:
All hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:Wo willst du denn ein Weltbild von mir erkannt haben? Ich habe keins und habe auch keins formuliert. Deine Aussagen bestehen nur aus Vorurteilen. Du bist geprägt. Eine Prägung ist nichts anderes als ein Stempel. Wenn dieser Stempel erst man ins Gehirn gedrückt wurde, kann man dieser Prägung so schnell nicht mehr entkommen. Man kann dies sehr schön in der Folge unserer "Unterhaltung" erkennen. Da liegt deine Voreingenommenheit.


Da muss ich dir allerdings recht geben. Ich bin gegenüber jeglicher religiösen Indoktrinierung voreingenommen.
Eine (letzte) Frage noch: Glaubst du wirklich, dass du nicht voreingenommen bist?; dass bei dir keine Prägungen vorhanden sind?


Die Voreingenommenheit existiert ja nur, wenn man Ergebnisse produziert und daraus ableitet, dass ein Ergebnis etwas ENDGÜLTIGES aussagt. Ein Ergebnis ist ja nichts anderes als ein Urteil im philosophischen Sinne. Dieses Urteil ist ja nur gültig bis zu dem nächsten Urteil, welches aber auch wieder nur ein Vorurteil sein kann, weil es "zeitmäßig" vor dem nächsten Urteil liegt. Die Kunst ist es ja Zusammenhänge zu erkennen, die aus diesen (Teil)Ergebnissen resultieren. Was das Universum betrifft, da bin ich vorurteilsfrei.

Im alltäglichen Leben bin ich es nicht, darf es auch gar nicht sein. Wenn ich nicht unsere Regeln (Systeme, Grundlagen, Gesetze) akzeptieren würde, dann wäre ich nicht fähig zu überleben. Hier ist der eindeutige Unterschied zu sehen. Ich unterwerfe mich diesen Regeln, weil es mir ein sicheres Leben garantiert. Ich komme mit diesen Systemen gut zurecht und kann mich nicht beklagen.

Natürlich bin ich auch über Sprache geprägt. Wenn man allerdings diese Prägung erkennt, dann ist man in seinen Gedanken schon wieder etwas freier und unabhängiger von anderen.

Wir haben aber trotz allem etwas gemeinsames. Religion ist Teufelswerk, auch wenn es den Teufel nicht gibt. Ich vermute mal, dass wir hier eine Übereinstimmung haben.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Mo 29. Jul 2013, 13:18

All hat geschrieben:...
Wir haben aber trotz allem etwas gemeinsames. Religion ist Teufelswerk, auch wenn es den Teufel nicht gibt. Ich vermute mal, dass wir hier eine Übereinstimmung haben.

Teilweise, ja. Bei mir kommt allerdings zusätzlich hinzu, dass ich die Philosophie ebenfalls für eine Art Religion halte. Das ist halt dann quasi die "Stammtischreligion".
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Mo 29. Jul 2013, 14:36

Wovon hängt Philosophie denn ab? Doch von Sprache, oder? Demnach wäre Sprache auch eine Religion.

Da kommt es aber auch wieder darauf an, wie man Sprache anwendet. Geht es nur um Beeinflussung, dann ist Sprache eine Art Religion. Geht es um Übereinstimmung, dann ist Sprache wertvoll, also keine Religion. Das ist jetzt meine Definition. Das Wort Religion selbst ist auch nicht so eindeutig definiert. Ursprünglich hat es ja nicht mal etwas mit Gott zu tun.

Hat die Sprache grundsätzlich eine religiöse Grundlage, dann würden zwangsläufig auch die Wissenschaften in den mystischen Bereich gedrängt, weil auch die Wissenschaften sich aus der Sprache entwickelt haben.

Hier muss man, meine ich, die Werte sehen. Messwerte suchen nach Übereinstimmung. Ideelle Werte können gleichermaßen zur Übereinstimmung genutzt werden oder aber zur Beeinflussung orientierungsloser Menschen. Letzteres macht Sprache gefährlich.

Alles in allem sind Werte lediglich dazu da Übereinstimmungen zu finden.

Wende ich ideelle Werte bei den vorgenannte ORIENTIERUNGSLOSEN Menschen an und sie folgen meinen vorgegebenen Werten, so habe ich auch eine Übereinstimmung. Das Handeln dieser Menschen stimmt dann mit meinem Willen überein. Eine etwas unglückliche Lösung für den Folgsamen.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Mo 29. Jul 2013, 16:01

All hat geschrieben:Wovon hängt Philosophie denn ab? Doch von Sprache, oder? Demnach wäre Sprache auch eine Religion.

Da kommt es aber auch wieder darauf an, wie man Sprache anwendet. Geht es nur um Beeinflussung, dann ist Sprache eine Art Religion. Geht es um Übereinstimmung, dann ist Sprache wertvoll, also keine Religion. Das ist jetzt meine Definition. Das Wort Religion selbst ist auch nicht so eindeutig definiert. Ursprünglich hat es ja nicht mal etwas mit Gott zu tun.

Hat die Sprache grundsätzlich eine religiöse Grundlage, dann würden zwangsläufig auch die Wissenschaften in den mystischen Bereich gedrängt, weil auch die Wissenschaften sich aus der Sprache entwickelt haben.

Hier muss man, meine ich, die Werte sehen. Messwerte suchen nach Übereinstimmung. Ideelle Werte können gleichermaßen zur Übereinstimmung genutzt werden oder aber zur Beeinflussung orientierungsloser Menschen. Letzteres macht Sprache gefährlich.

Alles in allem sind Werte lediglich dazu da Übereinstimmungen zu finden.

Wende ich ideelle Werte bei den vorgenannte ORIENTIERUNGSLOSEN Menschen an und sie folgen meinen vorgegebenen Werten, so habe ich auch eine Übereinstimmung. Das Handeln dieser Menschen stimmt dann mit meinem Willen überein. Eine etwas unglückliche Lösung für den Folgsamen.


Sorry, aber da ist mir zuviel "hat", "hätte", "wenn", "muss man", "würde zwangsläufig" dabei. Es liegt in der Natur derartiger Prosa, dass man damit alles und auch nichts aussagt.
Von meiner Seite aus, lassen wir es gut sein. Ich habe erfahren, was ich wissen wollte.
M.S
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Mo 29. Jul 2013, 16:47

M.S hat geschrieben:
Sorry, aber da ist mir zuviel "hat", "hätte", "wenn", "muss man", "würde zwangsläufig" dabei. Es liegt in der Natur derartiger Prosa, dass man damit alles und auch nichts aussagt.
Von meiner Seite aus, lassen wir es gut sein. Ich habe erfahren, was ich wissen wollte.


Ich schaffe lediglich eine sprachliche Grundordnung , um eine gemeinsame Basis zu haben. Wenn dir das zu nüchtern, also prosaisch ist, dann ist das zu akzeptieren.

Hätte und wenn habe ich aber in meinem letzten Beitrag auf die SCHNELLE nicht gefunden. Ordnung scheint nach deiner Aussage dann nicht dein Metier zu sein. Du solltest den Bereich Physik und Mathematik meiden, da es hier um klare Regeln geht, die dir offenbar nicht liegen.

Folge du den absoluten Werten, die sich über Bewegung relativieren und du hast Traumwerte, die dich geistig behindern.

Befasse dich auch nicht mit Sprache, denn das kannst du auch nicht, sonst wäre dir aufgefallen, dass du mir argumentativ nichts entgegengebracht hast, außer ein paar müden Floskeln und Unterstellungen.

Ich versuche es aber mal mit "hätte und wenn". Wenn du etwas von dem ansatzweise verstanden hättest, was ich geschrieben habe, dann hätte ich gar nicht so viel argumentieren müssen. Wie du siehst, sind diese Worte enorm wichtig, um die fehlenden Qualitäten des Gesprächspartners nachzuweisen.
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