Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 20:59

Ralf Maeder hat geschrieben:Nun kann man andererseits hier das Myonen-Beispiel anfuehren, nach dem diese Teilchen durch ihre hohe Geschwindigkeit verlangsamt verfallen.


Ja, durch ihr hohes v* langsamer verfallen und durch ihr viel höheres v** dabei eine viel grössere Strecke zurücklegen.

Kurt


* hohes v: nahe c
** höheres v: >c
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 21:32

Artie hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Artie hat geschrieben:Idioten hin oder, es ist inzwischen also wenigstens verstanden, was die SRT sagt?

Du sagst es.
Es ist schon länger verstanden welchen Stuss die RT sagt.
Nur manche wollen es nicht sehen.


Dir ist schon wieder langweilig...

Du nix physik, du nix verstehen, du nur schreiben dummes zeug.
Du=d??m


Du hast wen beschrieben?

Hast du schon eine Antwort an die an dich gerichtete Frage gebracht?

Kurt
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 22:49

Artie hat geschrieben:Nix physik, es geht ganz klar um dich!
:mrgreen:

Physik oder chinesisch, das ist bei dir egal, wenn ich dir etwas erkläre, dann verstehst du es nicht.
Du kannst kein chinesisch, aber willst der welt erklären was lao tse deiner meinung nach wirklich geschrieben hat.
:roll:



Artie!!

wenn ich dir etwas erkläre


ja wenn, tust du aber nicht!

Ich warte immer noch.
Hatten wir ja schon öfters.

Kurt
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon fallili » Sa 27. Jul 2013, 23:34

Highway hat geschrieben:Ich denke das ist nicht das Problem. Es ist die Frage nach der Realität. Es ist wie mit dem gebrochenen Stock im Wasser und deshalb habe ich auch nachgefragt. Natürlich ist es eine Realität, dass der Stock abgeknickt erscheint. Er ist es aber nicht. Es ist eine Illusion. Zieht man den Stock aus dem Wasser sieht man es sofort. Ich denke mit der SRT ist es ähnlich. Die SRT beschreibt/berechnet die Illusion derer man unterliegt.

Grüße



Der Vergleich gefällt mir gut. Und wenn man noch "eingesteht", dass die SRT die "Illusion" bisher am besten von allen vorhanden Thoerien beschreibt, könnte man durchaus interessant und vernünftig darüber diskutieren ob wir eine Chance habe diese "Illusion" auch irgendwie besser zu verstehen, bzw. "zu entarnen".
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » So 28. Jul 2013, 08:14

Harald Maurer hat geschrieben:Die Natur agiert aber nicht nach unseren Voraussetzungen. Wenn man die Möglichkeit hat, aufgrund eines bestimmten Szenarios zu entscheiden, in welchem IS die Gleichzeitigkeit gelten soll, und man entscheidet damit die Abläufe eines physikalischen Ereignisses im anderen IS, die eben anders ausfallen würden, hätte man sich für dieses IS entschieden, dann hat das mit Physik nichts mehr zu tun. Und wenn das Relativisten nicht bemerken, besteht der Verdacht, dass sie sich gar nicht mit Physik beschäftigen, sondern mit irgendeinem esoterischen Krimskrams, in dem die Möglichkeit besteht, durch Wahl eines Bezugssystems Physik zu beeinflussen. Dass das unzulässig ist, sollte eigentlich sonnenklar sein.

Grüße
Harald Maurer



Intertialsystem laut Wiki
In der Physik ist ein Inertialsystem (von lateinisch iners „untätig, träge“) ein Koordinatensystem, in dem sich kräftefreie Körper geradlinig, gleichförmig bewegen. In einem Inertialsystem gilt also dasnewtonsche Trägheitsgesetz in seiner einfachsten Form, nach der kräftefreie Körper ihre Geschwindigkeit in Betrag und Richtung beibehalten und Beschleunigungen proportional zur anliegenden Kraft erfolgen. Der Begriff Inertialsystem wurde erstmals von Ludwig Lange (1885) verwendet.
Verschiedene Inertialsysteme bewegen sich gegeneinander geradlinig und gleichförmig. Demgegenüber sind sich drehende oder anderweitig beschleunigte Bezugssysteme keine Inertialsysteme.
Ein mit der Erde mitrotierendes Bezugssystem ist nicht inertial..


Demnach gibt es auf der Erde gar kein Intertialsystem. Sobald sich ein Intertialsystem auf der Erde geradlinig bewegt, so fängt es genau zu diesem Zeitpunkt an die Erde zu verlassen. Dieses „verlassen“ würde ein mitbewegter Beobachter schon allein aufgrund seines Gleichgewichtssinns (früher oder päter) bemerken. Wer schon mal geflogen ist, wird dies sicherlich bestätigen können. Selbst ohne Sichtverbindung nach außen, sieht man die „schräge“ Lage im innern des Flugzeugs. Obwohl eine inertiale Bewegung vorliegt, spürt man eine „Kraft“. Ich nenne es mal „Gleichgewichtskraft“.

Um sich das besser vorzustellen idealisiert man die Erde zu einem Kreis. Jede bewegte Geradliniegkeit bedeutet ein VERLASSEN der Erde. Unser Gleichgewichtssinn meldet diese Geradlinigkeit als SCHRÄGE.


Da aber der Beobachter aber auch kein Mensch sein soll, sondern ein Messgerät, ist es natürlich von Vorteil, dass dieses Messgerät kein Gleichgewichtssinn hat.

Der Mensch, der die Werte des Messgerätes auswertet, weiß natürlich nichts von dem fehlenden Gleichgewichtssinn des Messgerätes und kann dies getrost vernachlässigen, damit die Werte wieder stimmen.

Der Begriff Intertialsytem ist angewendet auf der Erde nicht nur unsinnig, sondern widersprüchlich.

Geht man davon aus, dass ein Kordinatensystem ein mathematisches Hilfsmittel ist, so hat das erst mal mit Physik nichts gar nichts zu tun.

Der von der Matheamtik und Physik benutzte Raum ist der dreidimensionale euklidische Raum. Raum ist aber kein Ding was man physikalisch benutzen kann. Damit wird die Raumzeit als solche lediglich zu einem Konzept und das Inertialsystem auch.

Die Raumzeit ist gemacht und gewollt. Mehr nicht.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon DerDicke » So 28. Jul 2013, 12:04

Jondalar hat geschrieben:Genauso wie der Besenstiel nicht real verkürzt ist, ist es der Zug, das hat der Dick-und-Doofe ja wenigstens zugegeben, während der Limburger immer noch meint, der Zug wäre real kürzer.

Wenn Jondalar Zuflucht nehmen muß zu argumentis-ad-hominem und platten Lügen muß er argumentativ schon ziemlich fertig sein.
Was DerDicke TATSÄCHLICH geschrieben hat war:
viewtopic.php?f=6&t=562&start=330#p58902
DerDicke hat geschrieben:Einem Besenstil kann man zweckabhängig verschiedene Längendefinitionen zuordnen. Um die Frage zu klären, ob der Besen durch eine Öffnung passt, wird man eine andere Längedefinition nutzen als zur Bestimmung des Preises als Meterware.

Ganz analog wird man der Luftsäule der Atmosphäre verschiedene längen zuordnen, je nachdem, ob man den Luftdruck auf der Erdoberfläche berechnet oder den Myonenzerfall im Ruhesystem des Teilchens betrachtet.
In der ganz persönlichen Ontologie DesDicken (die übrigens physikalisch völlig irrelevant ist und allenfalls der Anschauung dient) sind sowohl der Verkauf eines Besenstils, das Durchreichen eines Besenstils durch eine Öffnung, die Messung des Luftdruckes auf der Erdoberfläche und die Messung des Teilchenflusses auf der Erdoberfläche ALLES reale Prozesse. Mithin sind ALLE verwendeten Längenmaße real relevant.


Ralf Maeder hat geschrieben:Wahrscheinlich fehlt mir die noetige Vorstellungskraft, den Zusammenhang vom Haltewinkel eines Besenstils und der Zeitdilatation in der SRT zu erkennen.

Beides sind Projektionen.
Wenn der Besenstil nicht mehr parallel zur Mauer liegt, dann ist seine Projektion in die Mauerebene verkürzt.
Wenn das System K' zu K relativbewegt ist, dann entsteht das Zeitintervall [0,T'] in K' durch Projektion des Zeitintervalls [0,T] auf die Zeitachse von K'


Highway hat geschrieben:
M.S. hat geschrieben:...Mir ist zum Beispiel klar, dass hier einige glauben, ein Objekt kann ein IS verlassen...
Seit wann sollte das nicht mehr gehen? Man braucht nur zu beschleunigen und schwupps befindet man sich nicht mehr in dem IS in dem man sich möglicherweise vorher befunden hat.

Diese Antwort unterstreicht doch schön die vom user M.S. angesprochenen Verständnisprobleme. Selbstverständlich kann eine Bewegung vor, während und nach Beginn eines Beschleunigungsvorganges aus ein und demselben IS heraus beschrieben werden.


All hat geschrieben:Demnach gibt es auf der Erde gar kein Intertialsystem. Sobald sich ein Intertialsystem auf der Erde geradlinig bewegt, so fängt es genau zu diesem Zeitpunkt an die Erde zu verlassen. Dieses „verlassen“ würde ein mitbewegter Beobachter schon allein aufgrund seines Gleichgewichtssinns (früher oder päter) bemerken. Wer schon mal geflogen ist, wird dies sicherlich bestätigen können. Selbst ohne Sichtverbindung nach außen, sieht man die „schräge“ Lage im innern des Flugzeugs. Obwohl eine inertiale Bewegung vorliegt, spürt man eine „Kraft“. Ich nenne es mal „Gleichgewichtskraft“.

Um sich das besser vorzustellen idealisiert man die Erde zu einem Kreis. Jede bewegte Geradliniegkeit bedeutet ein VERLASSEN der Erde. Unser Gleichgewichtssinn meldet diese Geradlinigkeit als SCHRÄGE.

NAch Newton und SRT ist ein geradlinig bewegtes System zwar ein IS, aber der Flugzeugpassagier ist nicht kräftefrei, da die Gravitationskraft vorliegt. Die Notwendigkeit der Wortschöpfung "Gleichgewichtskraft" macht der Beitrag allerdings dem erstaunten Leser nicht klar.
Nach ART ist das wiederum kein IS (dazu müßte es im freien Fall sein).
Fazit: der Begriff es IS ist noch nicht mal newtonsch verstanden.


All hat geschrieben:Da aber der Beobachter aber auch kein Mensch sein soll, sondern ein Messgerät, ist es natürlich von Vorteil, dass dieses Messgerät kein Gleichgewichtssinn hat.

Weder noch! Mit "Beobachter" meint die Literatur ein Koordinatensystem, wie DerDicke in diesem Forum schon mehrfach dargelegt hat. So wurde schön gezeigt, wie hier nicht nur die primitivsten Grundbegriffe, sondern auch jeder Wille zur Weiterbildung fehlen.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » So 28. Jul 2013, 12:17

DerDicke hat geschrieben:
All hat geschrieben:Da aber der Beobachter aber auch kein Mensch sein soll, sondern ein Messgerät, ist es natürlich von Vorteil, dass dieses Messgerät kein Gleichgewichtssinn hat.

Weder noch! Mit "Beobachter" meint die Literatur ein Koordinatensystem, wie DerDicke in diesem Forum schon mehrfach dargelegt hat. So wurde schön gezeigt, wie hier nicht nur die primitivsten Grundbegriffe, sondern auch jeder Wille zur Weiterbildung fehlen.



Eigentlich steckt da nur hinter, dass ich eure künstlich produzierten Grundlagen (sprich primitive Grundbegriffe) nicht akzeptiere. Ihr zeigt immer sehr schön, dass ihr euch selbst aufs Kreuz legt, wenn ihr anfangt zu faseln. Koordinatensystem ist nicht gleich Natur. Mechanik ja, Natur nicht. Versuche doch mal zwischen den Zeilen zu lesen und zu verstehen, dann verstehst du mich auch.

Diese mechanisierte Natur akzeptiere ich nicht. Die SRT basiert auf Information, die es in der Natur nicht gibt. Was ist daran so schwer zu verstehen? Wenn ich eure Grundlagen akzeptieren würde, dann würde ich auch die SRT akzeptieren können.

Es ist also keine Frage der Weiterbildung, sondern eine Frage der Akzeptanz. Diese einfachen Aussagen kapieren doch die meistens nicht. Warum nicht? Weil viele hier einfach nur geistig onanieren, um sich selbst zu befriedigen.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » So 28. Jul 2013, 13:08

@ Dicker

Pass ma auf Dicker. Ich zeige dir jetzt wie ne Theorie funktioniert.


Der nachfolgende Satz ist richtig, ....................................................., der vorhergehende Satz ist falsch.

Den letzten Satz wirst du in einer Theorie nicht finden, weil die Fehler zwischendurch (.....) so sehr verwässert sind, das man das FALSCHE nicht mehr findet.


Was wäre dann:

der nachfolgende Satz ist richtig, der vorhergehende Satz ist falsch. Richtig. Eine Theorie. So läuft das. Einfacher kann ich es jetzt wirklich nicht mehr erklären.

Mann kann auch sagen, jedes System ist unvollständig und von daher schon falsch. Wäre auch ziemlich einfach. Aber da müsstest du erst mal Wissen was ein System real bedeutet. Real ist aber auch wieder so eine Sache. Wenn ein System nur eine Teilanschaung ist, dann ist es nicht wieder vollkommen real sondern nur ein wenig.

Ach ich hör auf. Hat doch eh keinen Zweck.

Ich nehme mir jetzt ein dehnfähiges Seil und hänge mich auf.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » So 28. Jul 2013, 15:50

All hat geschrieben:@ Dicker

Pass ma auf Dicker. Ich zeige dir jetzt wie ne Theorie funktioniert.


Der nachfolgende Satz ist richtig, ....................................................., der vorhergehende Satz ist falsch.

Den letzten Satz wirst du in einer Theorie nicht finden, weil die Fehler zwischendurch (.....) so sehr verwässert sind, das man das FALSCHE nicht mehr findet.


Was wäre dann:

der nachfolgende Satz ist richtig, der vorhergehende Satz ist falsch. Richtig. Eine Theorie. So läuft das. Einfacher kann ich es jetzt wirklich nicht mehr erklären.

Mann kann auch sagen, jedes System ist unvollständig und von daher schon falsch. Wäre auch ziemlich einfach. Aber da müsstest du erst mal Wissen was ein System real bedeutet. Real ist aber auch wieder so eine Sache. Wenn ein System nur eine Teilanschaung ist, dann ist es nicht wieder vollkommen real sondern nur ein wenig.

Ach ich hör auf. Hat doch eh keinen Zweck.

Ich nehme mir jetzt ein dehnfähiges Seil und hänge mich auf.


Manche erschiessen sich mit Hundsdreck. Sie sagen aber immer hinterher dass das sehr gestunken hat.

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » So 28. Jul 2013, 16:14

Harald Maurer hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:Und, wenn ich mich für ein Bezugssystem zum Rechnen entscheide und ein spezielles Szenario vorgebe, ist doch sonnenklar, dass ich jetzt nicht zwischendurch (ohne Transformation) in ein anderes IS gehe und sage, dort gilt z.B. die Gleichzeitigkeit von den Ereignissen (die zuvor per Szenario für das andere IS vorausgesetzt wurden), auch.

Die Natur agiert aber nicht nach unseren Voraussetzungen. Wenn man die Möglichkeit hat, aufgrund eines bestimmten Szenarios zu entscheiden, in welchem IS die Gleichzeitigkeit gelten soll, und man entscheidet damit die Abläufe eines physikalischen Ereignisses im anderen IS, die eben anders ausfallen würden, hätte man sich für dieses IS entschieden, dann hat das mit Physik nichts mehr zu tun. ....
Grüße
Harald Maurer

Ich glaube dir nicht, dass du das nicht verstehst.

Die "Entscheidung", die du hier als willkürlich ansehen willst, ist die Messung.
Und in unseren Gedankenexperimenten gehen wir halt von einer Messung zweier gleichzeit stattfindender Ereignisse (von einem bestimmten Bezugspunkt) aus. Ab diesem Zeitpunkt ist das Szenario festgelegt. Ich verstehe wirklich nicht, was da unklar ist.
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