Jondalar hat geschrieben:Genauso wie der Besenstiel nicht real verkürzt ist, ist es der Zug, das hat der Dick-und-Doofe ja wenigstens zugegeben, während der Limburger immer noch meint, der Zug wäre real kürzer.
Wenn Jondalar Zuflucht nehmen muß zu argumentis-ad-hominem und platten Lügen muß er argumentativ schon ziemlich fertig sein.
Was DerDicke TATSÄCHLICH geschrieben hat war:
viewtopic.php?f=6&t=562&start=330#p58902DerDicke hat geschrieben:Einem Besenstil kann man zweckabhängig verschiedene Längendefinitionen zuordnen. Um die Frage zu klären, ob der Besen durch eine Öffnung passt, wird man eine andere Längedefinition nutzen als zur Bestimmung des Preises als Meterware.
Ganz analog wird man der Luftsäule der Atmosphäre verschiedene längen zuordnen, je nachdem, ob man den Luftdruck auf der Erdoberfläche berechnet oder den Myonenzerfall im Ruhesystem des Teilchens betrachtet.
In der ganz persönlichen Ontologie DesDicken (die übrigens physikalisch völlig irrelevant ist und allenfalls der Anschauung dient) sind sowohl der Verkauf eines Besenstils, das Durchreichen eines Besenstils durch eine Öffnung, die Messung des Luftdruckes auf der Erdoberfläche und die Messung des Teilchenflusses auf der Erdoberfläche ALLES reale Prozesse. Mithin sind ALLE verwendeten Längenmaße real relevant.
Ralf Maeder hat geschrieben:Wahrscheinlich fehlt mir die noetige Vorstellungskraft, den Zusammenhang vom Haltewinkel eines Besenstils und der Zeitdilatation in der SRT zu erkennen.
Beides sind Projektionen.
Wenn der Besenstil nicht mehr parallel zur Mauer liegt, dann ist seine Projektion in die Mauerebene verkürzt.
Wenn das System K' zu K relativbewegt ist, dann entsteht das Zeitintervall [0,T'] in K' durch Projektion des Zeitintervalls [0,T] auf die Zeitachse von K'
Highway hat geschrieben:M.S. hat geschrieben:...Mir ist zum Beispiel klar, dass hier einige glauben, ein Objekt kann ein IS verlassen...
Seit wann sollte das nicht mehr gehen? Man braucht nur zu beschleunigen und schwupps befindet man sich nicht mehr in dem IS in dem man sich möglicherweise vorher befunden hat.
Diese Antwort unterstreicht doch schön die vom user M.S. angesprochenen Verständnisprobleme. Selbstverständlich kann eine Bewegung vor, während und nach Beginn eines Beschleunigungsvorganges aus ein und demselben IS heraus beschrieben werden.
All hat geschrieben:Demnach gibt es auf der Erde gar kein Intertialsystem. Sobald sich ein Intertialsystem auf der Erde geradlinig bewegt, so fängt es genau zu diesem Zeitpunkt an die Erde zu verlassen. Dieses „verlassen“ würde ein mitbewegter Beobachter schon allein aufgrund seines Gleichgewichtssinns (früher oder päter) bemerken. Wer schon mal geflogen ist, wird dies sicherlich bestätigen können. Selbst ohne Sichtverbindung nach außen, sieht man die „schräge“ Lage im innern des Flugzeugs. Obwohl eine inertiale Bewegung vorliegt, spürt man eine „Kraft“. Ich nenne es mal „Gleichgewichtskraft“.
Um sich das besser vorzustellen idealisiert man die Erde zu einem Kreis. Jede bewegte Geradliniegkeit bedeutet ein VERLASSEN der Erde. Unser Gleichgewichtssinn meldet diese Geradlinigkeit als SCHRÄGE.
NAch Newton und SRT ist ein geradlinig bewegtes System zwar ein IS, aber der Flugzeugpassagier ist nicht kräftefrei, da die Gravitationskraft vorliegt. Die Notwendigkeit der Wortschöpfung "Gleichgewichtskraft" macht der Beitrag allerdings dem erstaunten Leser nicht klar.
Nach ART ist das wiederum kein IS (dazu müßte es im freien Fall sein).
Fazit: der Begriff es IS ist noch nicht mal newtonsch verstanden.
All hat geschrieben:Da aber der Beobachter aber auch kein Mensch sein soll, sondern ein Messgerät, ist es natürlich von Vorteil, dass dieses Messgerät kein Gleichgewichtssinn hat.
Weder noch! Mit "Beobachter" meint die Literatur ein Koordinatensystem, wie DerDicke in diesem Forum schon mehrfach dargelegt hat. So wurde schön gezeigt, wie hier nicht nur die primitivsten Grundbegriffe, sondern auch jeder Wille zur Weiterbildung fehlen.