Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Fr 26. Jul 2013, 19:51

Chief hat geschrieben:Die Animation hat mit MM nichts zu tun!

Richtig. Nur insofern, als dass dieser temporäre Doppler-Effekt im MMI nicht auftritt bzw. nur beim beweglichen Spiegel, mit welchem Michelson zuerst die Länge einer Strecke korrigiert, um eine schöne konstruktive Interferenz abzubilden. Die Animation war nur die Antwort auf die Frage von fb...., wieso eine Phasenverschiebung auftritt, wenn die Länge einer der Strecken verändert wird. Eine Debatte über das MMI hat hier keinerlei Sinn, weil hier jeder mit dem MMI seine private Ansicht bestätigt sehen will. Kann der eine ein Medium auf keinen Fall akzeptieren, weil das MMI seiner Ansicht nach die Emissionsthese bestätigt, will der andere nur eine Ätherdrift von wenigen 100 Metern festgestellt sehen, weil er seine Ansicht des mitgeführten Äthers bestätigt haben will. So kann jeder mit dem MMI seine persönliche Theorie untermauern. Und da mache ich auch keine Ausnahme. Für mich ist die Meinung von Michelson selbst ein wichtiges Indiz, dass man auf diese Weise eine Ätherdrift nicht messen kann. Es gibt also Gründe dafür, dass diese Methode nichts taugt. Aber ich werde mich hier nicht vergeblich abmühen, diese Gründe darzustellen. Es denkt ja sowieso keiner mit.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Kurt » Fr 26. Jul 2013, 22:13

Chief hat geschrieben:Nicht diskutieren zu wollen ist keine Lösung. Eigene Meinung durchsetzen zu wollen auch nicht. Es geht lediglich darum die Ergebnisse der Experimente so anzuerkennen wie sie sind. Viele - die besten Beispiele sind Kurt und Ernst - wollen diese Experimente nicht anerkennen weil sonst ihre Privat-Physik im Eimer landet.


Du täuscht dich Chief, wenn mein "LLbez" nicht unabhängig vom Träger (Äther) ist dann ist das auch kein Beinbruch, es macht die Sache einfacher.
Wenn es so ist dass sich die Erde im Träger dreht, was heissen würde dass die Erde (ohne ihr Drehen) zu ihm ruhen würde, dann ist das nur eine Verlagerung zu grösseren Strukturen hin.
An dem Prinzip dass der Träger den LLbez bestimmt ändert sich nichts.
Ausserdem würde es mir wahrscheinlich eine weitere Unterscheidung abnehmen, nämlich die Unterscheidung der Trennung von: Bezug fürs Lichtlaufen und dem Bezug für Bewegung.

Mir geht es beim MMI um rein Technisches, nämlich darum was damit überhaupt gezeigt werden kann.
Hintergrund ist das Wissen um die Schwächen dieser Einrichtung.
Und das sind unzweifelhaft die Spiegel und die Strahlteiler.
Denn diese sind es die Messwerte blockieren.

Nur ein "MMI" nach Art: "keine Spiegel und Strahlteiler", im Lichtweg nach der Aufteilung auf beide Wege ist in der Lage die Ätherdrift zu messen.
Du hast ja einen Link, gibt's da neues?

Wenn du verstanden hast wie Licht funktioniert, es sich dabei um einen rein mechanischen Vorgang handelt, dann wird dir klar warum ich beim MMI interveniere.
Nicht deswegen was es misst oder nicht, sondern deswegen weil es erst ab einer gewissen Schwelle Messwerte liefern kann.


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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Kurt » Fr 26. Jul 2013, 23:07

Kurt hat geschrieben:Wenn du verstanden hast wie Licht funktioniert, es sich dabei um einen rein mechanischen Vorgang handelt, dann wird dir klar warum ich beim MMI interveniere.
Nicht deswegen was es misst oder nicht, sondern deswegen weil es erst ab einer gewissen Schwelle Messwerte liefern kann.


Damit das kein leeres Gerede bleibt ein paar Erläuterungen.

Licht am Spiegel:

Materie kann Licht:
a' durchlassen (reagiert nicht auf die Frequenz(en))
b' es in Wärme umsetzen (lässt es "in sich hinein" reagiert dann darauf und setzt es in Wärme (interne Bewegung) um
c' spiegeln, heisst die Materie reagiert direkt auf die einfallende Frequenz(en)

c' das ist es was beim MMi ausgenützt wird.
Das einfallende Licht, Licht ist longitudinale Druckwirkungen im Medium, bringt Resonanzkörper des Spiegels zum Schwingen.
Diese Phasen sich mit ihrer Schwingung auf die einkommende Frequenz ein und werden dann selber zu Lichtsendern.
Sie senden also das was sie reinbekommen haben wieder ab.

Eigentlich phasengleich, nur verschoben um den unvermeidlichen "Blindanteil", also die Phasenverschiebung die sein muss damits Anregungsmässig auch funktioniert.

Es ist also unverkennbar dass ein Zusammengang zwischen eingestrahlter Phasenlage und abgesendeter Phasenlage besteht.
(das ist auch der Grund für Beugung (an Grenzflächen) und Farbaufteilung (Prisma) usw.)

Wir haben nun eine -idealisierte- Situation, das abgesendete Licht verlasse mit der gleichen Phasenlage wie das einkommende Licht den Spiegel.

Nun lassen wir zwei, um 90 Grad versetzte, Lichtsignale auf den Spiegel einwirken.

Stop, erst ein Nachdenkpause einlegen.

Frage: wie verhält sich der Spiegel?
Sendet er zwei Lichtsignale ab die unterschiedliche Phasenlagen haben oder sendet er ein Signal ab dass .....


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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 08:10

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn du verstanden hast wie Licht funktioniert, es sich dabei um einen rein mechanischen Vorgang handelt, dann wird dir klar warum ich beim MMI interveniere.
Nicht deswegen was es misst oder nicht, sondern deswegen weil es erst ab einer gewissen Schwelle Messwerte liefern kann.


Damit das kein leeres Gerede bleibt ein paar Erläuterungen.

...

Deine Erläuterungen scheitern am Experiment! MM funktioniert - kann jeder bei YouTube sehen!


Schon komisch.
Ich versuche darzulegen warum Michelson + Morley mit ihrem MMI nichts messen konnten, du konterst dass ein MMI ja funktioniert.
Selbstverständlich!! funktioniert ein MMI.
Das ist überhaupt keine Frage!
Selbstverständlich perfekt! (aber halt nur in de Theorie!!)

Das Experiment bestätigt meine Behauptung, und zwar bei Einsatz des Sagnacinterferometer.

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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 11:28

Chief hat geschrieben:Geht es dir noch gut? :lol:

PS: Und wieso haben Brillet und Hall einige 100m/s gemessen? :mrgreen:


Mit welcher Einrichtung haben sie gemessen?

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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Sa 27. Jul 2013, 11:50

Kurt hat geschrieben:Mit welcher Einrichtung haben sie gemessen?

Mit dieser:
http://www.newtonphysics.on.ca/brillet_hall/

Grüße
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Sa 27. Jul 2013, 13:14

Harald Maurer hat geschrieben:Die Animation war nur die Antwort auf die Frage von fb...., wieso eine Phasenverschiebung auftritt, wenn die Länge einer der Strecken verändert wird.

Die Animation ist aber keine Antwort darauf.

Harald Maurer hat geschrieben:Eine Debatte über das MMI hat hier keinerlei Sinn, weil hier jeder mit dem MMI seine private Ansicht bestätigt sehen will.

Ich glaube, dass eine Debatte mit dir über das MMI hat hier keinen Sinn hat, weil du offenbar eine Welle mit einer Schwingung verwechselst.

Harald Maurer hat geschrieben:Es denkt ja sowieso keiner mit.

Ich denke mit und du?

Übrigens:

Länge des Interferometerarms ist gleich a, folgt Laufzeit des Lichts ta

Länge des Interferometerarms ist gleich b, folgt Laufzeit des Lichts tb.

Laufzeitdifferenz ist gleich delta_t=tb-ta, daraus folgt eine Phasenverschiebung von 2 pi f * delta_t (in Radiant).
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 13:49

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Mit welcher Einrichtung haben sie gemessen?

Mit dieser:
http://www.newtonphysics.on.ca/brillet_hall/



Danke, wenn ich das richtig verstehe haben die beiden mit ihrer Einrichtung "nichts" gemessen.
Das wird von anderer Seite bestritten und mit der Laufzeitveränderung (bei Drehung seitlich durchgehendem Licht im Frequenzfilter) erklärt.
Was zu einer Laufzeitkompensation führt.


Kurt


Wunschliste: gibt's/existiert diese Einrichtung noch?
Zuletzt geändert von Kurt am Sa 27. Jul 2013, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Sa 27. Jul 2013, 13:50

Harald Maurer hat geschrieben:Für mich ist die Meinung von Michelson selbst ein wichtiges Indiz, dass man auf diese Weise eine Ätherdrift nicht messen kann. Es gibt also Gründe dafür, dass diese Methode nichts taugt. Aber ich werde mich hier nicht vergeblich abmühen, diese Gründe darzustellen. Es denkt ja sowieso keiner mit.

Es macht keinen Sinn, etwas zu verteidigen, nur weil es einen in den Kram paßt. Das Prinzip des MM ist so einfach, daß deine Zweifel überhaupt nicht nachzuvollziehen sind.

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Ich glaube, dass eine Debatte mit dir über das MMI hat hier keinen Sinn hat, weil du offenbar eine Welle mit einer Schwingung verwechselst.

Davon bin ich auch überzeugt. Sonst würdest du nicht stets auf die gleichbleibende Frequenz verweisen.

Es geht hier nicht um eine primäre Schwingung des Oszillators, sondern um die Ausbreitung einer Welle.
Eine Welle (etwa der Wellenpeak) wandert relativ zum Trägermedium mit einer konstanten Geschwindigkeit c. Bewegt sich das Medium mit v, so wird die Welle mitgenommen (c+-v). Daraus ergeben sich strömungsgeschwindigkeitsabhängige Laufzeiten.
Unterschiedlichen Laufzeiten entsprechen zeitversetzte Ankünfte (Phasenwinkeldifferenzen) am Ziel. Eilt z.B. eine Welle der anderen um eine halbe Wellenlänge voraus, so beträgt die Phasenwinkeldifferenz 180°.

Was ist daran nur auszusetzen? Ich versteh's einfach nicht.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 15:02

Ernst hat geschrieben:Was ist daran nur auszusetzen? Ich versteh's einfach nicht.


Ehrlich gesagt, ich auch nicht.

Ernst, Frage:

Eine Welle (etwa der Wellenpeak) wandert relativ zum Trägermedium mit einer konstanten Geschwindigkeit c. Bewegt sich das Medium mit v, so wird die Welle mitgenommen (c+-v). Daraus ergeben sich strömungsgeschwindigkeitsabhängige Laufzeiten.
Unterschiedlichen Laufzeiten entsprechen zeitversetzte Ankünfte (Phasenwinkeldifferenzen) am Ziel. Eilt z.B. eine Welle der anderen um eine halbe Wellenlänge voraus, so beträgt die Phasenwinkeldifferenz 180°.


Auf einer Fläche mehrerer 100 Atome treffen sich zwei "Wellen" mit 0 und 180 Grad.
Was passiert da, welche Helligkeit strahlt dieser Bereich wieder ab?


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