Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 24. Jul 2013, 11:04

HD116657 hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Wiki hat eine wunderbar sinnfreie Formulierung für die kosmologische Rotverschiebung:

"Die Expansion des Universums darf nicht so verstanden werden, dass sich Galaxien in der Raumzeit voneinander entfernen (Relativbewegung). Es ist die Raumzeit selbst, die sich ausdehnt, die Galaxien werden mitbewegt."

Bei solchen Sätzen kann man nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen.

sinnfrei?? - Du hast Luftballone mit Punkten drauf... - nun blast Du Luftballone auf..... - was passiert: Punkte weiter und weiter entfernt............. aber nicht weil Punkte Kraft auf andere Punkte machen, sondern weil Du Luftballone aufblast 8-)


aha, und die Punkte auf der Oberfläche des Luftballons entfernen sich etwa nicht vom Zentralpunkt des Luftballons, wenn man den Luftballon aufbläst? Und die Punkte auf der Oberfläche des Luftballons entfernen sich etwa nicht voneinander, wenn man den Luftballon aufbläst?

Naja, Wiki und der Protagonist können wohl keine Bewegung erkennen, wenn sie überhaupt etwas erkennen können... Wenn der Weise auf den Mond zeigt, schaut der Dumme auf den Finger... :mrgreen:

Ja, die Wikipedia "Aufklärung" der Expansion des Universums ist so sinnfrei, dass man wirklich nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen kann.

Jocelyne Lopez
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » Mi 24. Jul 2013, 17:03

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
HD116657 hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Wiki hat eine wunderbar sinnfreie Formulierung für die kosmologische Rotverschiebung:

"Die Expansion des Universums darf nicht so verstanden werden, dass sich Galaxien in der Raumzeit voneinander entfernen (Relativbewegung). Es ist die Raumzeit selbst, die sich ausdehnt, die Galaxien werden mitbewegt."

Bei solchen Sätzen kann man nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen.

sinnfrei?? - Du hast Luftballone mit Punkten drauf... - nun blast Du Luftballone auf..... - was passiert: Punkte weiter und weiter entfernt............. aber nicht weil Punkte Kraft auf andere Punkte machen, sondern weil Du Luftballone aufblast 8-)


aha, und die Punkte auf der Oberfläche des Luftballons entfernen sich etwa nicht vom Zentralpunkt des Luftballons, wenn man den Luftballon aufbläst? Und die Punkte auf der Oberfläche des Luftballons entfernen sich etwa nicht voneinander, wenn man den Luftballon aufbläst?

Naja, Wiki und der Protagonist können wohl keine Bewegung erkennen, wenn sie überhaupt etwas erkennen können... Wenn der Weise auf den Mond zeigt, schaut der Dumme auf den Finger... :mrgreen:

Ja, die Wikipedia "Aufklärung" der Expansion des Universums ist so sinnfrei, dass man wirklich nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen kann.

Jocelyne Lopez


Das ist nicht sinnfrei. Was wäre denn, wenn das nicht so formuliert und etwas versteckt in die Theorien eingebaut würde?????? So geht man Formulierungsschwächen und der fehlenden Kausalität aus dem Weg. Der Raum dehnt sich somit in Überlichtgeschwindigkeit aus. Die Nummer ist relativ durchschaubar.


Es taucht immer wieder das Problem mit der BEWEGUNG auf, die auf Nichts gegründet ist. Das Nichts im wahrsten Sinne des Wortes.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 24. Jul 2013, 17:38

Hi Yukterez,

danke für diesen Artikel http://arxiv.org/pdf/1202.5304v1.pdf, er zeigt, wie fürchterlich schlecht diese sog. Wissenschaftler ihre Papers aufbereiten. Die Datenreihen sind mehr oder weniger unbrauchbar, da sie nicht grafisch aufbereitet wurden. So macht man es möglichen Kritikern schwer, ohne viel Aufwand diese „wissenschaftlichen“ Arbeiten zu analysieren.

Naja, ich möchte nur auf einzelne Punkte eingehen.

1. Man spricht von "energy dependent microlensing":

Energieabhängiges Microlensing bedeutet, dass die Qualität der Strahlung beim "Lensing" eine Rolle spielt. Dieser Umstand widerspricht bereits der Gravitations-Kosmologie; denn hier resultieren Linsen-Effekte nur aufgrund der Masse im Vordergrund, welche angeblich das Licht aus dem Hintergrund ablenkt, durch Raumzeit-Krümmung.

2. Das berühmte Einstein-Kreuz:

Bild
Röntgen-Aufnahme des Einstein-Kreuzes. Die aktuelle Lehrmeinung beschreibt dieses Bild so: "A mosaic of X-ray images of the quasar Q2237+0305, magnified by a gravitational lens. The bright spots are four magnified images of the same quasar, which change in brightness over time." - Quelle: http://science.psu.edu/news-and-events/2006-news/GarmireChartas10-2006.htm
Bild
Hier sieht man den zeitlichen Verlauf.

Es wird behauptet, dass es sich bei den vier Quasaren um ein und denselben Quasar handele und durch den Linsen-Effekt sich drei Trugbilder ergeben. Eine Gravitations-Linse funktioniert aber nicht wie eine optische Linse, das Licht wird durch die Raumzeit-Krümmung abgelenkt, d.h. je näher der Lichtstrahl der ablenkenden Masse kommt, desto stärker wird er abgelenkt und zwar nach dem 1/r²-Prinzip. Doppelte Entfernung führt zu einem Viertel der Wirkung:
Bild
Würde man wirklich kreisrunde Trugbilder durch Gravitationslinsen bekommen? Wohl kaum.

Eine logische Erklärung wäre, dass es sich bei den vier einzelnen Lichtquellen um vier einzelne Quasare handelt und nicht um drei Trugbilder eines einzigen Quasars im Hintergrund. Da die Entfernung mit der Rotverschiebung erklärt wird, werden Quasare irrtümlicherweise immer als sehr weit entfernte Objekte interpretiert. Aufgrund der deutlichen Lichtsignale und der falschen, viel zu großen Entfernungseinschätzung, werden Quasaren utopische Leuchtkräfte zugesprochen.

Wiki schreibt zu Quasaren:

"Historisch bezeichnete der Begriff kosmische Radioquellen, die in den 1950er Jahren nicht als Radiogalaxien identifiziert werden konnten, sondern in optischen Beobachtungen blau und „sternförmig“ (also nicht flächig) erschienen. 1963 stellte Maarten Schmidt fest, dass die Radioquelle 3C 273 kein naher Stern ist, sondern mit einer Rotverschiebung von 0,158 im Bereich ferner Galaxien liegt, also nur quasi sternartig ist. Spätere Beobachtungen zeigten, dass die hellen sternartigen Quasare doch in die Kerne von Galaxien eingebettet sind, die aber wegen der großen Entfernung schwach erscheinen. Durch die starke Rotverschiebung aufgrund der Expansion des Universums wurden Quasare als sehr weit entfernte Objekte erkannt. Diese Folgerung konnte seit der Entdeckung von Gravitationslinsen unabhängig bestätigt werden. Quasare wurden inzwischen bis zu einer Rotverschiebung von 7,1 entdeckt."

Seltsamerweise sind alle Quasare sehr weit von uns entfernt, das führt nach der fragwürdigen Urknall-Theorie wieder zu dem Schluss, dass wir uns im Zentrum des Universums befinden. Meiner Ansicht nach darf die Entfernungsbestimmung angezweifelt werden. Durch einfache geometrische Überlegungen, welche im heutigen Digital-Zeitalter im Prinzip auf Pixelzählen hinaus laufen, ermöglichen eine weitaus realistischere Entfernungseinschätzung, als die doch sehr fragwürdige Doppler-Interpretation der Rotverschiebung.

MfG

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 24. Jul 2013, 20:23

Hi Kurt,

du sprichst von einem Druck und einen Trägermedium, durch Expansion verringert sich der Druck. Das kennt man vom Gas-Gesetz.
Aber aus was besteht dieses Medium?

Was soll ein Lichtleitbezug sein? Laut der Relativitäts-Theorie ist die Lichtgeschwindigkeit konstant und nichts ist schneller als die Lichtgeschwindigkeit. Wenn zwei Züge sich mit je 0,75 c aufeinander zubewegen, kommen sie sich nur mit annähernd c entgegen. Diese verquirlte Logik ist die Grundlage der Relativitäts-Theorie. Konstantes c, aber variables t und s.

Wegen dir muss ich jetzt "Allosillation" googlen: Mist, Google kennt den Begriff auch nicht.

Das mit den schwimmenden Galaxien im Lichtleitbezug musst du auch noch detaillierter umschreiben. Für mich klingt das schon wieder nach übderdrehten Quark aus verwirrten Köpfen, deren Inhalt zu 95,1% aus DM und DE besteht.

Du sprichst von Überlichtgeschwindigkeit. Entweder der Abstand zwischen zwei Objekten nimmt mit mit Überlichtgeschwindigkeit zu oder nicht. Betrachtet man ein Objekt für sich alleine, dann kann es laut Relativitäts-Theorie sich maximal mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, das ist auch vollkommen logisch und dazu braucht man keine SRT/ART, die Begrenztheit der Höchstgeschwindigkeit liegt einfach in der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Wechselwirkung begründet. Die Maximalgeschwindigkeit der EM-WW ist c.

Lieber Kurt, zur kosmischen Hintergrundstrahlen habe ich mich hier schon ausgiebig ausgelassen. weil du es bist noch einmal:
Bild
http://www.bestgamesshop.de/images/cmb_radiation_explained.jpg

MfG

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Mi 24. Jul 2013, 22:05

McDaniel-77 hat geschrieben:du sprichst von einem Druck und einen Trägermedium, durch Expansion verringert sich der Druck. Das kennt man vom Gas-Gesetz.


Ja, annäherungsweise lässt es sich so vorstellen.
Nur halt in extremem Zustand.
Sie es so an:
Unser All besteht aus einer Menge dieses "Gases", die Menge ist konstant, erhält sich durch einen Schwingvorgang, genannt -Spinschwingung-.
Durch das Schwingen ergeben sich Bereiche die sich -entspannen-, welche die -zusammengedrückt- werden.
Im Mittel ist es immer ausgeglichen.
Wir können nur einen (kleinen) Teil dieser Menge einsehen.
Yukterez habe ich es schon öfter geschrieben, vielleicht kann er es dir in -deiner- Sprache besser aufzeigen als ich.


McDaniel-77 hat geschrieben:Aber aus was besteht dieses Medium?


Aus Substanz, aus Trägersubstanz.
Was das ist? Frag mich was Leichteres, ich habe keine Ahnung!
Sie ist keine Materie, muss ungeheuer "hart" und dicht sein und unter ungeheuerem Druck stehen.
Der Teil in dem wir uns befinden scheint sich momentan zu -entspannen-.

McDaniel-77 hat geschrieben:Was soll ein Lichtleitbezug sein? Laut der Relativitäts-Theorie ist die Lichtgeschwindigkeit konstant und nichts ist schneller als die Lichtgeschwindigkeit. Wenn zwei Züge sich mit je 0,75 c aufeinander zubewegen, kommen sie sich nur mit annähernd c entgegen. Diese verquirlte Logik ist die Grundlage der Relativitäts-Theorie. Konstantes c, aber variables t und s.


Vergiss die RT, sie hat mit der Realität nichts zu tun!

Zum Lichtleitbezug, zu aller erst zum "Bezug".
Damit ist nicht ein Bettbezug für die Gäste gemeint, sondern der Bezug auf den etwas bezogen ist.
Wenn du sagst dass deine Tastaur 107 Tasten hat dann kann das aufs Dezimal-, aufs Oktal-, aufs Hex-System, oder sonstwas, bezogen sein.

Es können (Bezug dez.)
107, oder 263 oder 61 Tasten sein.
je nachdem welches Bezugssystem du verwendest.

Es gilt immer!
"Ohne Nennung des Bezussystems ist jede Aussage zu irgendeiner Grösse sinnlos"

"Wenn zwei Züge sich mit je 0,75 c aufeinander zubewegen"

Wenn du nicht sagst worauf deine "0,75c" jeweils bezogen sind ist die Aussage wertlos, denn es könnte ja jemand hergehen und eine Aussage, oder beide, davon auf irgendwelche bewegten Planeten oder Raketen oder Flugzeugen oder Meteoriten beziehen und dann eine Aussage, wie die dass es <c wird, daraus kreieren.
Prominentes Beispiel hast du ja angeführt.

Selbstverständlich ist mir klar dass du die beiden 0.75 c auf die Erdoberfläche beziehst.
Selbstverständlich haben sie eine Differenzgeschwindigkeit von 1,5c zueinander.

Wer nicht richtig addieren kann, Geschwindigkeiten "ums Eck" rechnen muss um seine Postulate zu erhalten, dem gehört die Lizenz für Physik entzogen.

Lichtleitbezug bedeutet ganz einfach dass das der Bezug fürs Licht(weiter)leiten ist.
Licht hat Wellencharakter, Licht verhält sich im Prinzip wie Schall.
Schall benutzt ein Trägermedium, Licht auch.

Den Schallleitbezug stellt die Materie, in der er weitergereicht wird, bereit.
Den Lichtleitbezug stellt die Trägersubstanz, genannt -Träger-, in der es weitergereicht wird, bereit.


McDaniel-77 hat geschrieben:Wegen dir muss ich jetzt "Allosillation" googlen: Mist, Google kennt den Begriff auch nicht.


Die Oszillation unseres Alls, so wie oberhalb angeschnitten.

McDaniel-77 hat geschrieben:Das mit den schwimmenden Galaxien im Lichtleitbezug musst du auch noch detaillierter umschreiben. Für mich klingt das schon wieder nach übderdrehten Quark aus verwirrten Köpfen, deren Inhalt zu 95,1% aus DM und DE besteht.


DE vergiss, es gibt keine Energie!
DM ist wahrscheinlich vorhanden, es ist Materie im Grundzustand (BT) die wir nicht sehen können weil wir keine Anregungsmaschine, noch weniger einen Detektor dafür haben.

Gehen wir zurück zum Gas, es sei sehr stark komprimiert.
In dem Gas seinen einzelne Wattebällchen verteilt, sie stellen die Galaxien und Superhaufen usw. dar.

Nun werde dem Gas etwas mehr Raum gelassen, es dehnt sich aus, es expandiert.
Die Wattebällchen schwimmen in dem Gas einfach mit, sie entfernen sich voneinander.

Die Gx seien Wattebällchen die im Gas verteilt sind.
Jeder Wattebausch kann Schall erzeugen, dieser bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 300 m/s durch das Gas.
Jeder kann also jeden erreichen.

------------------------------------------G1--G2--G3--G4--G5------------------------------------



Nun wird dem Gas Raum gegeben, es dehnt sich aus, es nimmt die in im schwimmenden Wattebällchen mit.
Jedes der einzelnen Bällchen ruht zum Gas in seiner allernächsten Nähe! (wichtig!!)

------------------------------------G1------G2----G3----G4------G5----------------

Der Schallbezug ruht also zu jedem der Wattebällchen.
Wird in seiner allernächsten Umgebung die Schallgeschwindigkeit gemessen so ergibt sich 300.

Ich male nun einen weiteren Bezug her, dieser ist der Bezug für die Angaben zu den einzelnen Geschwindigkeiten der Bällchen und ist völlig übergeordnet und einfach nur gedacht(U_bezug).
Der ist notwendig, denn die Bällchen selber ruhen ja im Gas und haben somit auch kein v zu diesem!
===================================================================================
Wir wollen aber ihre Differenzgeschwindigkeit zueinander kennen/benutzen.



Nun entfernen sich die einzelnen Wattebällchen so schnell voneinander (Gas expandiert) das sich (auf unseren Bezug (die ===) bezogen, Überschallgeschwindigkeit ergibt)


-------------------------------G1---------G2------G3------G4---------G5----------------
==== U_bez ===============================================================================

G4 entfernt sich von G3 mit 0,5 c_schall
G2 entfernt sich von G3 mit 0,5 c_schall
G5 entfernt sich von G3 mit 1,3 c_schall
G1 entfernt sich von G3 mit 1,3 c_schall

(Diese Angaben und Differenzangaben sind alle auf den U_bez bezogen!)

Nun lasen wir messen.
Die Mannschaft beim G3 stellt fest dass sich Schall bei ihm mit c_schall ausbreitet, es in keiner Richtung zu nennenswertem Doppler kommt.
Die Mannschaft beim G1 + H2 + G4 + G5 stellt fest dass sich Schall bei ihnen mit c_schall ausbreitet, es in keine Richtung zu nennenswertem Doppler kommt.

Nun sendet jede Mannschaft ein Signal ab, alle Mannschaften berichten dass sie dieses Signal empfangen haben.

Frage: siehst du darin einen Widerspruch?

Kurt
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 24. Jul 2013, 23:26

Hi Kurt,

ich schätze deine umfangreiche Ausführung, um deinen Standpunkt detailliert darzustellen.

Wir haben vermutlich beide keine bösen Absichten und glauben, eigentlicher logischer Weise, dass wir jeder für sich die Wahrheit kennt.

Deine Theorie hat den Nachteil, dass sie auf fiktionale Annahmen angewiesen ist, z.B. das Lichtleitmedium, welches nach deinem Verständnis "hart" und "dicht" sein muss, aber nicht feststellbar ist (fiktiv, virtuell, nicht real), weil es Materie im Grundzustand sein soll.

Du benutzt Wattebällchen als Metapher für Galaxien und machst meiner Ansicht nach den gedanklichen Fehler, die Watte vom Medium zu trennen. Galaxien sind das Zeug aus dem Materie besteht bzw. Galaxien bestehen aus Materie. Der Raum dazwischen ist dadurch gekennzeichnet, dass er weniger von dem Zeug enthält, was wir als Materie bezeichnen. Man darf jetzt nicht den Fehler machen und "Raum" für ein reales Objekt halten. Raum ist nur ein Begriff, ein Konzept. Im Universum existiert nur die Materie.

Zur Relativitäts-Theorie muss ich sagen, da bin ich deiner Meinung. Sie ist eine Theorie, die ihrem Namen gerecht wird, aber mit der Realität nichts zu tun hat. Sie heißt ja schließlich auch nicht Realitäts-Theorie.

Meine Theorie heißt "Realitäts-Theorie" :D (Copyright - McDaniel-77, Bayern)

Zum Lichtleitbezug muss ich wieder den Einwand bringen, dass du ein Konzept verdinglichst. Schall dient als Metapher. Wenn man versucht Schall zu verstehen, dann muss man wieder in die atomare Ebene abtauchen. Dort stellt man fest, dass sich Elementarladungen oszillierend bewegen. Durch die elektromagnetische Wechselwirkung zwischen den Elementarladungen pflanzt sich Schall fort. Je dichter/fester die Elementarladungen gepackt sind, desto schneller breitet sich der Schall aus.
Licht breitet sich mich seiner maximalen Geschwindigkeit aus, wenn das Medium seine minimale Dichte erreicht - Vakuum. Das liegt daran, dass Licht nicht aus Photonen besteht, sondern nur die EM-WW der Elementarladung ist. Eine Elementarladung ist nicht räumlich begrenzt, nur die Wirkung nimmt mit dem 1/r²-Prinzip ab.

Bezugssysteme sind natürlich von Bedeutung, trotzdem wird man nie Überlichtgeschwindigkeit zwischen zwei direkt wechselwirkenden Teilchen beobachten können, da die Wirkungsgeschwindigkeit eben diese endliche Lichtgeschwindigkeit ist.

Zurück zum Lichtleiterbezug. Licht benötig kein Medium, im Medium wird Licht abgebremst, da die EM-WW zwischen den Atomen (Elementarladungen) verzögert, im Vakuum gibt es diese Hindernisse nicht, daher ist die EM-WW im Vakuum mit der Maximalgeschwindigkeit unterwegs.

Bitte erläutere noch deine Gedanken zur Oszillation des Alls (der Alloszillation). Was meinst du damit?

Deine Ansicht zur Energie teile ich ebenfalls, denn Energie ist nur ein Konzept und beschreibt lediglich das Potential zur Bewegung (Wirkungsübertragung).

In deinem Rechenbeispiel geht irgendwie die Rotverschiebung unter. Wenn sich die jeweiligen Parteien voneinander entfernen, dann kommt es zu Doppler-Effekten. Der Schall wird in tiefere Frequenzen verschoben. Wenn sich ein Partner schneller als der Schall von den anderen entfernt, hört er nie mehr was von seinen Partnern.

Meine "Realitäts-Theorie" basiert nur auf zwei Annahmen und zwar, dass es Elementarladungen gibt und diese über die elektromagnetische Wechselwirkung gekoppelt sind - keine weiteren Axiome.

Wenn man alles Unnötige weglässt, dann bleibt nur noch die Elementarladung übrig.

Bitte versteh meine Analysen nicht als persönlichen Affront, ich bin zwar extrem von meiner Ansicht überzeugt, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass man mich noch belehren kann. Man lernt nie aus!

MfG

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Ralf Maeder » Do 25. Jul 2013, 01:59

Nur um ein kleines Zwischenresumee zu machen: Gehe ich recht in der Annahme, dass McDaniel-77 wie auch Kurt davon ausgehen, dass es die Expansion des Universums nicht gibt?
Und laut McDaniel-77 stimmen auch die Abstandsmessungen der Kosmolgie nicht und Galaxien und intestellare Objekte sind womoeglich wesentlich dichter beisammen?

Das Konzept der Gravitation von McDaniel-77 ist mir nicht klar, du sagst oefter etwas von irgendwelchen Wellen, aber kannst du das ein wenig mehr erlaeutern? Und Kurts Gravitation ist mir auch nicht klar. Was rufe sie hervor und welchen Unterschied mache das fuer reale Experimente?

So habe ich z.B. mal von einer These gelesen (wird verkauft als "Theory of Everything"), nach der alle Materie sich im gleichen Takt und gleichen Faktor ausdehnt im Sinne von sich vergroessern und die Gravitation sei somit nur ein geometrisch hervorgerufener realer Effekt der Ausdehnung. Interessante Idee, dabei haenge die Gravitation eines interstellaren Koerpers allein von der Groesse ab und nicht von Masse oder Dichte. Objekte fallen also nicht auf den anziehenden Koerper (Planeten), sondern der Koerper (Planet) vergroessert sich staendig (wie auch alles andere) und holt die nahen Objekte quasi ein. Die These scheitert leider dabei Orbite ueberzeugend erklaeren zu koennen (und ein paar andere "Kleinigkeiten"). Keine Sorge, ich glaube auch nicht alles und dies wurde von mir als unplausibel ad acta gelegt. Wurde noch in meiner "naiven Phase" konsumiert, vor ein paar Jahren. Heutzutage interessiert es mich, dem Mainstream ein wenig auf den Zahn zu fuehlen, so weit es meine Faehigkeiten zulassen (und ich nicht die Geduld verliere). Das habe ich bisher noch nie so in dieser Weise versucht und hatte mich auch noch nie interessiert.

Gruss Ralf.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Do 25. Jul 2013, 08:48

Hi Ralf und Chief!

Nach meinen Überlegungen ist unsere makroskopische Gravitation nur einen Nebenwirkung der elektromagnetischen Wechselwirkung (EM-WW). Immer wenn ich überlege, woher irgendwelche Wechselwirkungen stammen, endet mein Gedankenganz bei der Elementarladung. Alles lässt sich auf die Elementarladung reduzieren. Protonen ziehen Elektronen an, wegen der EM-WW. Atome sind deshalb stabile Gebilde, weil die EM-WW sowohl anziehend als auch abstoßend wirkt. Atome verbinden sich zu Ansammlung und bilden markoskopische Körper, das liegt daran, dass Atome keine starren Gebilde sind, sondern dynamische Objekte. Aus der Chemie weiß man, dass Atome und Moleküle über Dipol-Dipol- oder Vam der Waals-Kräfte miteinander wechselwirken. Diese beiden Begriffe sind wieder auf die EM-WW als Ursache zurück zuführen. Die Gravitation fällt ja erst auf, wenn wahnsinnig viele Elementarladungen zusammen gelagert sind.

Hi Chief,

könntest du bitte deine Begründung: "Wenn das Licht kein Medium braucht dann muss die LG relativ zur Lichtquelle konstant sein!" anhand von ein oder zwei Beispielen oder einer Skizze erläutern.

MfG

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » Do 25. Jul 2013, 11:34

McDaniel-77 hat geschrieben:Im Universum existiert nur die Materie.



Dein Konzept basiert auf dem Grundgedanken, dass das Universum in sich zusammenhängend ist und keinerlei statische (feste Strukturen) Funktionen besitzt. Kann ich das so formulieren. Alles fließt sozusagen.

Demnach wäre Raum gleich Materie und Materie gleich Raum, insofern hätte dein Raum lediglich eine Ordnungsfunktion.

Mir fehlt jetzt auch wieder die fachliche Kompetenz, um alles was du schreibst auch zu erstehen.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon HD116657 » Do 25. Jul 2013, 11:54

McDaniel-77 hat geschrieben:Hi Yukterez,

danke für diesen Artikel http://arxiv.org/pdf/1202.5304v1.pdf, er zeigt, wie fürchterlich schlecht diese sog. Wissenschaftler ihre Papers aufbereiten. Die Datenreihen sind mehr oder weniger unbrauchbar, da sie nicht grafisch aufbereitet wurden. So macht man es möglichen Kritikern schwer, ohne viel Aufwand diese „wissenschaftlichen“ Arbeiten zu analysieren.

weil daß wissenschaftliche Arbeiten nicht für Laien sondern für andere Fachleute geschrieben sind
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