Kurt hat geschrieben:fallili hat geschrieben:Ich möchte hier ganz gezielt ein Beispiel betrachten, die in anderen Threads schon in ähnlicher Form beschrieben wurde und bei dem ich gestern auf eine mir völlig unverständliche Situation gestoßen bin.
Das Beispiel stammt von Jondalar, der etwas, das ich mit „Lichtstrahlen“ versucht habe , in ein mechanisches Beispiel mit Kontaktplatten umwandelt und damit deutlich besser und einfacher zur Diskussion stellt.
Jondala postuliert einen 1 ls (300.000 km) langen Bahnhof sowie einen 1 ls langen Zug mit Kontaktplatten.
sorry, hab grad angefangen den Faden zu lesen.
fallili, ich möchte eine Klartellung von dir haben damit ich aus weiss ob unsere Gedankengänge auf gleicher Basis beruhen.
Jondala postuliert einen 1 ls (300.000 km) langen Bahnhof
Stop!
Eine ls sagst du.
Und du (oder er) leitest auch eine Länge davon ab.
Du sagst damit dass Licht das eine sec gelaufen ist eine Strecke von 300' überwunden hat.
Frage: wo ist dieses Licht gelaufen?
Und:
sowie einen 1 ls langen Zug mit Kontaktplatten
Hiert steht nicht mehr wie lang dieser Zug ist!
Nur dass er 1 ls lang ist.
Stop!
Frage, wo ist dieses Licht gelaufen?
- die gleiche/ergebnisgleiche Strecke wie der Bahnhof?
- eine andere Strecke und halt 1 sec lang?
Wie lang ist der Zug, 300' oder nicht 300' ?
Kurt
Vorsicht: Ich hab das Beispiel extrem vereinfacht (hoff ich halt, dass es einfacher ist).
1) Lichtlaufzeiten sind nicht von Interesse, da Sie einstweilen keine Auswirkungen haben ( später kann man Licht auch sicher dazunehmen).
2) Bei der Länge des Bahnhofes habe ich nun 300 km vorgegeben. Da sich der Bahnhof nie bewegen muss, gibts da auch keine Diskussion über Ruhelänge oder LK.
3) Es gibt KEINEN Zug. Auch dies um Diskussionen über LK von vornherein auszuschließen.
4) Es gibt daher ruhend nur die beiden Kontakte (mit protokollierender Uhr) an Bahnhofsanfang und Bahnhofsende (300 km entfernt)
5) Dazu gibt es zwei völlig voneinander getrennte bewegte Kontakt (auch mit protokollierender Uhr) von denen einer für das Kontaktschließen am Bahnhofsende zuständig ist, der andere für den Bahnhofsanfang.
Die Vorgabe ist nur, dass jeder der bewegten Kontakte den entsprechenden Kontakt am Bahnhof berührt.
Wie weit die bewegten Kontakte dann aus den verschiedenen IS beurteilt werden ist daher auch egal.
Natürlich wären das alles entscheidende Angaben für eine
Berechnung im Rahmen der IS.
Aber es geht mal darum, was ein "normaler Mensch" in "normaler realer Umgebung" da sehen würde.
Einen beweglichen Kontakt mit, wie ich mal als erstes vorgebe, 300 m/sekunde an einem ruhenden Kontakt vorbeizuführen ist eine absolut reale Aufgabe. Und es muss daher absolut reale Zeitangaben für den Moment des Kontaktschlusses ergeben - wobei deren absoluter Wert auch nicht wirklich wichtig ist. Es reicht festzustellen, das es EINEN und NUR EINEN bestimmten Zeitpunkt geben wird.
Da beschleunigte Uhren leider der ART unterliegen fände ich eine Berechnung schwerer - es reicht daher herauszufinden, ob es für EINE bewegte Uhr einen Unterschied macht, ob sie am vorderen Bahnhofs-Kontakt vorbeifährt oder am hinteren.
Wenn es für EINE bewegte Uhr keinen Unterschied macht (was ich definitiv für richtig halte) kann es doch auch für ZWEI bewegte Uhren zu keinem Zeitunterschied zwischen diesen beiden Uhren kommen. Wie auch?
Nachtrag: Bevor wir mit einer Diskussion zur SRT etc. beginnen (die Lubecker viel zu früh schon startet) müssen wir unbedingt kären, was bei jeweils EINEM Kontaktschluss zwischen Bahnhofskontakt und variablem Kontakt passiert.
Ds ist eine sehr einfache und unmißverständliche Aufgabe (zu der sich Lübecker noch nicht geäußert hat, was ich aber wichtig fände)
Dann können wir erst anfangen zu schaun was passiert wenn vorne und hinten der Versuch gemacht wird beide Kontakschlüsse zu bewerkstelligen.
Wäre vielleicht doch ganz schön, wenn Du den ganzen Thread lesen würdest - so viel ist es ja noch nicht.