c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Ralf Maeder » Di 23. Jul 2013, 20:01

Vielen Dank fallili fuer dieses kleine Intermezzo in das Reich der "Frei Schnauze"-Beitraege.
Ist ein interessantes Thema, dass ich leider nur mit Muehen verstehen kann (nicht deine Ausfuehrung).

Ich weiss, dass ich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen darf, aber ist das so, dass viele Millionen Teilchen/Elektronen/Atome in Schwingung gebracht werden muessten, damit eine Reflektion fuer experiemtelle Zwecke zustandekommen koennte?

Meine Frage auch deshalb, weil ich mir dann vorstellen wuerde, dass das reflektierte Licht eher ein statistischer Durchschnitt des Lichtes ist, dass urspruenglich auf den Spiegel getroffen ist. Oder ist das an den Haaren herbeigezogen?

Gruss Ralf.
Ralf Maeder
 
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Jondalar » Di 23. Jul 2013, 20:20

Ralf Maeder hat geschrieben:Meine Frage auch deshalb, weil ich mir dann vorstellen wuerde, dass das reflektierte Licht eher ein statistischer Durchschnitt des Lichtes ist, dass urspruenglich auf den Spiegel getroffen ist. Oder ist das an den Haaren herbeigezogen?


Ja Ralf,

und Entschuldigung Fallili, dass ich mich gleich wieder vordrängle :), EIN Photon an EINEM Atom ergibt eine Kugelwelle, nur die Interferenz vieler Wellen gibt die Reflexion mit korrektem Winkel usw.

Hast ganz richtig verstanden!

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon fallili » Di 23. Jul 2013, 21:32

Chief hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...
Hat mich etliche Lehrbücher der Optik für Fortgeschrittene gekostet um das zu erfahren.
Selbst während des Chemiestudiums wurde dazu nix gesagt (hab mich aber nicht auf physikalische Chemie spezialisiert, dort müsste so was schon behandelt werden)....

Welche Bücher wären das du Chemiker? :mrgreen: Und du kannst bestimmt z.B. die Nernstsche Gleichung in zwei Sätzen erklären? :?

War wohl nix mit Chemie! :lol: Vielleicht hast du etwas anderes studiert aber dann vergessen was? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:



Hab gerade in einem anderen Thread festgestellt, dass Du tatsächlich mal schlaue Fragen gestellt hast.
Scheinst einen lichten Moment gehabt zu haben.
Wie oft kommt so was bei Dir vor - alle Jahre einmal? Viel öfter kann es nicht sein, wie man hier wieder sieht.

Würde ich nur gerne wissen wann der nächste lichte Moment sein wird , dann kann ich mich schon darauf einstellen dann eine beantwortenswerte Aussage von Dir zu hören.
fallili
 
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » Di 23. Jul 2013, 22:00

fallili hat geschrieben:Etwas das nicht existiert muss nicht diskutiert werden.
Aber es muss diskutiert werden dürfen OB etwas existiert oder nicht existiert.


Natürlich.

fallili hat geschrieben:Und, ich hab es schon oft geschrieben: Ein Myon, das bis zur Erdoberfläche kommt, obwohl es klassisch betrachtet gar nicht "die Zeit dazu hat" beeindruckt mich schon.
Da reicht mir die Behauptung ZD existiert nicht, eben nicht aus.


Eben, etwas das nicht existiert kann auch nicht als Erklärung dienen.
Es gibt eine ganz einfache Erklärung, das Myon das bis zur Erdoberfläche durchkommt ist schneller als Licht.

Kurt


Achja, sehe das hier übers Licht geredet wird.
Ich senfte mal dazu.

Licht ist ein rein mechanischer Vorgang, von der Erzeugung, über die Übertragung, bis hin zur Detektion.
Es ist immer Materie die Licht erzeugt/detektiert.

Bei -sauberem- Licht sind es Resonanzkörper die in angeregtem Zustand longitudinale Druckänderungen im Medium erzeugen und dann, wenn sie von den Druckänderungen angeregt werden, Licht detektieren.

Selbstverständlich dauert es etwas bis ein Spiegel das ihm angebotene Licht zurückschickt, selbstverständlich beruht der "äussere Photoeffekt" auf Anregung von Resonanzkörpern.
Selbstverständlich wurde noch nie ein Photon erzeugt, ist eins über eine Strecke gelaufen, wurde eins detektiert.

Alberts -Photoeffekt- beruht auf Falschannahmen.


Hier wird von Geschwindigkeit geredet die einfallendes Licht hat wenn es den Spiegel verlässt, es kommt zu allerlei Spekulationen.
Wieso?
Wieso macht sich niemand die Mühe (die selbstverständlich unabdingbare Angabe) zu erklären worauf diese Geschwindigkeitsaussagen bezogen sind.
Ist es denn nicht selbstverständlich dass das gemacht wird?
Kurt
 
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon fallili » Di 23. Jul 2013, 22:06

Jondalar hat geschrieben:Im Gegensatz zu Anderen, denke ich auch nicht, dass der Beschleunigung durch "Pferd/Kutsche-Prinzip" eine Grenze gesetzt ist. WENN die c mit dem IS mitwandert, wird mein RS immer beschleunigen können, weil es zum Antrieb ja doch immer ruht und daher der Antrieb immer schneller beschleunigen kann. Pferde laufen halt auf dem Boden, die sind nicht im Vakuum unterwegs :)

Herzliche Grüße


Ich kenn dieses Prinzip nicht - nehm aber an, dass es aussagt, das es eine Beschleunigungsgrenze gibt.
Glaub ich aber nicht.

Es ist natürlich eine Frage des Treibstoffvorrates - so viel kann man nicht mitnehmen - aber wenn man könnte:
Ich kann 10 Sekunden mit 1 g beschleunigen, 1 Stunde lang, einen Tag lang - eine Woche lang ....

Warum nicht? Weil meine Masse zunimmt? Ist das so? Merk ICH das im Raumschiff? Kann ich mich bei konstanten 1 g Beschleunigung (also identisch zur Erdgravitation) irgendwann nicht mehr aus dem Sessel erheben?

Als beschleunigtes Raumschiff bin ich mein eigenes IS und in meinem IS bleibt FÜR MICH alles so wie es immer ist. Daher werd ich wohl ewig beschleunigen können.
Wenn das nicht möglich wäre, könnte man ja aus den Beschleunigungsmöglichkeiten wieder auf absolute Geschwindigkeiten schließen. Je schwerer das Beschleunigen geht, desto höher wäre meine Absolutgeschwindigkeit.

Eine ganz andere Frage ist es welche Geschwindigkeit ich im Bezug zur Umgebung erreichen kann?
Kann schon sein, das ich gar nix merke, aber meine Relativgeschwindigkeit zu anderen Bezugsystem immer weniger zunimmt und dies "von außen" bemerkbar ist.

Aber da sind wir ja dabei uns mit den Aussagen der SRT zu beschäftigen - kann man später auch mal darüber reden.
fallili
 
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