Lübecker hat geschrieben:Kappes, die RdG sagt was über zwei räumlich getrennte Ereignisse in einem System aus, welche mit einem anderen System verglichen werden. Es werden aber immer die Zeitkoordinaten zwei Ereignisse in einem System verglichen, nicht die Zeitkoordinaten ein und dasselbe Ereignisse aus zwei Systemen. Was wieder für ein Unfug hier gefaselt wird. Ein Kritiker unterscheidet von einem Leugner seine Bereitschaft die Dinge zumindest richtig verstehen zu wollen, und einen Irrtum offen zuzugeben:
Jaja, zwei räuml. getr. Ereignisse, die in einem IS gleichzeitig sind, sind im anderen ungleichzeitig.
Also zwei gleichzeitige Blitzeinschläge in den Bahndamm sind für den bewegten Schaffner im Zug ungleichzeitig und deshalb kommen die Blitzsignale bei ihm ungleichzeitig an, hingegen beim Bahndammwärter gleichzeitig. Die Zeitpunkte der Blitzeinschläge sind für den Wärter gleichzeitig bei 0 s, die LT gibt ungleichzeitige Zeitpunkte für den Schaffner mit -0,57735 s und 0,57735 s an. Allerdings haben wir erfahren, dass zwischen 0 s und -0,57735 s bzw. zwischen 0 s und 0,57735 keine Zeit vergeht. Die Zeitpunkte sind alle identisch, d.h. das Ereignis Blitzeinschlag wird lediglich mit den unterschiedlichen Zeitanzeigen zweier Uhren versehen und daraus kann man allerdings keine RdG konstruieren. Die Blitzeinschläge müssen für den Schaffner später bzw. früher als für den Wärter erfolgen, weil nur dann wg. c=const die Signale auch ungleichzeitig bei ihm ankommen. Geht aber nicht, weil von später oder früher keine Rede sein kann - und früher geht schon gar nicht, weil es dann zu einer Kausalitätsverletzung kommt. Also ist das Ganze nichts anderes als Äthertheorie mit c+/-v, wobei c mit verstellten Uhren konstant gerechnet wird. Das ist die nackte Wahrheit, und da kannst Du noch so viel üblen Schleim in meinem Forum absondern, wird sich daran nichts ändern. Deine rabulistische Argumentation verursacht bei mir ohnehin schon heftigen Brechreiz. Außer Deinem auswendig gelernten Relativistenbrevier kannst Du offenbar nichts vorbringen. "Alles falsch" genügt auch nicht als Argument. Das ist doch komplett lachhaft, wenn man meint, ein durch Blitzschlag festgelegtes einmaliges Ereignis könne man zeitlich relativieren, indem man zwei Uhren hinstellt, auf denen Zeiger unterschiedlich stehen. Das hat überhaupt nichts zu bedeuten, denn Uhren machen das, was
wir wollen - und nicht das, was die Zeit will. Und man dürfe die Zeiten in den Systemen nicht zueinander beziehen, heißt es - was natürlich unsinnig ist, denn man
muss die Zeiten sogar zueinander beziehen, weil Ungleichzeitigkeit und Gleichzeitigkeit in den beiden Systemen sich gegenseitig bedingen. Logik ist ohnehin ein Fremdwort für Relativisten. Und bezieht man die Zeiten zueinander, um überhaupt von RdG sprechen zu können, ist die Kausalität im Eimer, und wenn nicht, ist's eben nur ein Uhrenspektakel, gestützt auf gedachte Koordinatensysteme, die nicht den geringsten Einfluss auf physikalische Prozesse nehmen können.
Lübecker hat geschrieben:Kappes, die SRT ist eine seit über 100 Jahren anerkannte Theorie, das Web und die Welt ist auch voller Nachweise.
Blödsinn, alle diese Nachweise, sofern sie überhaupt einer genauen Überprüfung standhalten, beweisen genau so gut die Äthertheorie. In den meisten Fällen weist man mit Absoluteffekten in beschleunigten Systemen die Spezielle Relativitätstheorie Einsteins nach, was ein kompletter Humbug ist. Und glaubt, überall wo der Lorentzfaktor auftaucht, handelt es sich um eine relativistische Theorie. Ist der pythagoräische Lehrsatz relativistisch? Und ist die Dirac-Gleichung im Sinne der SRT relativistisch? Das kann sie gar nicht sein...
Grüße
Harald Maurer