Messung der "Absoluten Geschwindigkeit"

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Messung der "Absoluten Geschwindigkeit"

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 19. Jul 2013, 22:37

Hi Chief und Kurt!

Der Sender erzeugt Impulse, welche radial vom Sender abgestrahlt werden. Doppler-Effekte würden sich nur aufheben, wenn c+v stattfindet und sich die Geschwindigkeit des Senders zur Lichtgeschwindigkeit des EM-Impulses dazu addiert.

Kurt, Doppler-Effekte sind Frequenzveränderungen gegenüber der Senderfrequenz. Wenn man sich von einem Sender entfernt, erscheint die Frequenz des Senders niedriger (Rotverschiebung), bewegt man sich auf den Sender zu, wird das Signal gestaucht und die Frequenz erhöht (Blauverschiebung).
Es spielt keine Rolle, ob sich der Sender oder der Empfänger bewegt, der Doppler-Effekt tritt nur bei Veränderungen der Distanz zwischen Sender und Empfänger auf.

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Re: Messung der "Absoluten Geschwindigkeit"

Beitragvon Jondalar » Fr 19. Jul 2013, 22:39

McDaniel-77 hat geschrieben:Hi Chief und Kurt!

Der Sender erzeugt Impulse, welche radial vom Sender abgestrahlt werden. Doppler-Effekte würden sich nur aufheben, wenn c+v stattfindet und sich die Geschwindigkeit des Senders zur Lichtgeschwindigkeit des EM-Impulses dazu addiert.

Kurt, Doppler-Effekte sind Frequenzveränderungen gegenüber der Senderfrequenz. Wenn man sich von einem Sender entfernt, erscheint die Frequenz des Senders niedriger (Rotverschiebung), bewegt man sich auf den Sender zu, wird das Signal gestaucht und die Frequenz erhöht (Blauverschiebung).
Es spielt keine Rolle, ob sich der Sender oder der Empfänger bewegt, der Doppler-Effekt tritt nur bei Veränderungen der Distanz zwischen Sender und Empfänger auf.

McDaniel-77


Und - nur mal so gefragt, ich glaube nicht an das Konzept - was, wenn es doch einen Äther gibt und der einfach alles mitschleppt ?

Herzliche Grüße
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Re: Messung der "Absoluten Geschwindigkeit"

Beitragvon Kurt » Fr 19. Jul 2013, 22:47

McDaniel-77 hat geschrieben:Kurt, Doppler-Effekte sind Frequenzveränderungen gegenüber der Senderfrequenz.


OK, da setzt voraus dass bei der Ermittlung der Empfangsfrequenz die gleiche Referenz wie bei der Sendefrequenz verwendet wird.
Aber das setzt man ja eigentlich voraus.

McDaniel-77 hat geschrieben:Wenn man sich von einem Sender entfernt, erscheint die Frequenz des Senders niedriger (Rotverschiebung), bewegt man sich auf den Sender zu, wird das Signal gestaucht und die Frequenz erhöht (Blauverschiebung).


Ja, das sehe ich auch so.

McDaniel-77 hat geschrieben:Es spielt keine Rolle, ob sich der Sender oder der Empfänger bewegt, der Doppler-Effekt tritt nur bei Veränderungen der Distanz zwischen Sender und Empfänger auf.


Jein, es gibt noch einen Grund für Doppler.
Der liegt darin begründet das sich, während das Signal vom Sender zum Empfänger läuft, sich das Verhalten des Übertragungsmedium verändert.

Wenn du deine Scheibe nicht drehst, diese geradlinig bewegt ist, also sich gegen das Übertragungsmedium bewegt, erscheint kein Doppler.
Dabei kommt es aber zu Dehnung und Stauchung der vom Sender erzeugten "Wellen" im Medium.

Hab ich da deine Zustimmung?

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Re: Messung der "Absoluten Geschwindigkeit"

Beitragvon Kurt » Fr 19. Jul 2013, 22:49

Jondalar hat geschrieben:Und - nur mal so gefragt, ich glaube nicht an das Konzept - was, wenn es doch einen Äther gibt und der einfach alles mitschleppt ?


Natürlich -schleppt der mit- (LLbezug).
Wie sonst wäre es möglich das GPs funktioniert!


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Re: Messung der "Absoluten Geschwindigkeit"

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 19. Jul 2013, 23:05

Hi Jolandar und Kurt,

ein Äther ist nicht logisch tragbar, da Materie nur aus Objekten besteht. Aus welchen Objekten sollte ein fiktionaler Äther bestehen? Außerdem würde ein Äther eine Richtung vorgeben und diese Richtungsvorgabe könnte man leicht feststellen, da sich die Erde jeden Tag einmal um sich selbst dreht und so weiter.

Kurt,

ich kann dir nicht zustimmen, weil ein Medium nicht existiert. Meiner Theorie nach gibt es nur Protonen und Elektronen, diese Teilchen (Objekte) sind Elementarladungen und gehorchen der elektromagnetischen Wechselwirkung. Damit kann man alles erklären. Meine Theorie basiert auf bekannter Physik und die Sache mit dem "Electric Universe" ist doch schon durch und jede Beobachtung des Kosmos bestätigt diese Auffassung.

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Re: Messung der "Absoluten Geschwindigkeit"

Beitragvon Kurt » Fr 19. Jul 2013, 23:21

McDaniel-77 hat geschrieben:ein Äther ist nicht logisch tragbar, da Materie nur aus Objekten besteht.


Wo ist da der weitere Sinn?
Materie besteht aus Objekten, natürlich, aus Basisteilchen.

McDaniel-77 hat geschrieben: Aus welchen Objekten sollte ein fiktionaler Äther bestehen?


Aus der Trägersubstanz.

McDaniel-77 hat geschrieben:Außerdem würde ein Äther eine Richtung vorgeben und diese Richtungsvorgabe könnte man leicht feststellen, da sich die Erde jeden Tag einmal um sich selbst dreht und so weiter.


Schau dir einfach die Grunddaten der Cobe SAt usw. an, da ist die Richtungsvorgebe ersichtlich.
Und zwar in Form von Doppler.

Wie könnte GPS funktionieren wenn nicht die Erde den "Äther" mitzieht?
Zumindest mitnimmt und sich darin dreht.

McDaniel-77 hat geschrieben:Kurt,

ich kann dir nicht zustimmen, weil ein Medium nicht existiert.


Weil man keins messen kann oder weils manche behaupten?
Wieso weiss ein Funksignal oder Licht wie es sich auf der Erdoberfläche zu verhalten hat?

McDaniel-77 hat geschrieben:Meiner Theorie nach gibt es nur Protonen und Elektronen, diese Teilchen (Objekte) sind Elementarladungen und gehorchen der elektromagnetischen Wechselwirkung. Damit kann man alles erklären. Meine Theorie basiert auf bekannter Physik und die Sache mit dem "Electric Universe" ist doch schon durch und jede Beobachtung des Kosmos bestätigt diese Auffassung.



Elementarladungen gibt's nicht, oder hast du schon mal mitbekommen dass jemand sie in einem Eimer gefüllt hat.
Es sind die Vorgänge in der Materie die es so erscheinen lassen als ob es irgendwas wie Ladungen gibt.
Es gibt aber keine.
Es gibt Schwingungen, deren Unterschied ergibt das was als -abstossend/anziehend-, letztendlich als Ladung, dargestellt wird.

Kurt
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Re: Messung der "Absoluten Geschwindigkeit"

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 20. Jul 2013, 00:09

Hi Kurt,

ich möchte noch mal auf das Signal eingehen.

Das Signal

Eine Wirkung von einer Elementarladung auf einer andere, wird mittels der elektromagnetischen Wechselwirkung übertragen. Diese klitzekleinen Elementarladungen, genannt Teilchen, sind keine Kügelchen, sondern unendlich große Wirkungsbereiche mit abnehmender Wirkung per 1/r²-Gesetz vom gedachten Zentrum.
Ein Signal entsteht durch die Beschleunigung, positiv oder negativ, einer Elementarladung. Der Impuls pflanzt sich im Vakuum (Bereich zwischen zwei Elementarladungen ohne andere Elementarladungen dazwischen), mit der Vakuum-Lichtgeschwindigkeit fort.

GPS

Unser GPS ist nur Ingenieurskunst, die Satelliten senden Signale, welche elektronisch verarbeitet werden. Daraus lässt sich eine Peilung ermitteln. Die Genauigkeit wird durch die Uhren und Lichtgeschwindigkeit vorgegeben. Relativistische Scheineffekte spielen keine Rolle.

Die Elementarladung

Elektronen stoßen sich gegenseitig ab, genauso Protonen. Ein Wasserstoffatom besteht aus einem Proton und einem Elektron. Beide zusammen bilden eine Einheit, welche keineswegs elektrisch neutral ist. Ein Wasserstoffatom bindet sich liebend gerne an ein zweites Wasserstoffatom. Dabei entsteht ein Molekül, welches stabil ist. Man kann diese Vierereinheit in Eimer füllen, dann hast du die gewünschten Elementarladungen im Eimer. Wohlgemerkt, der Eimer besteht auch aus Elementarladungen.
Die Ladung ist das letzte was übrig bleibt, wenn man die Materie untersucht. Fiktionalen Blödsinn, wie Higgs-Teilchen oder Neutrinos oder Quarks gibt es nicht. Das sind mathematische Konzepte und keine realen Objekte, welche sich in Eimern abfüllen lassen.

Schwingungen

Bewegung von Elementarladungen führt zu Schwingungen, manifestiert durch die elektromagnetische Wechselwirkung.

Masse gibt es nicht!

Masse ist nur eine scheinbare Eigenschaft der elektromagnetischen Wechselwirkung. Wenn man die Masse eines Teilchens messen will, muss man es zuerst ionisieren, durch ein elektrisches Feld beschleunigen und danach aus der Ablenkung im Magnetfeld wird die scheinbare Masse ermittelt. Masse ist eine scheinbare Eigenschaft von Elementarladung.

Trägheit ist ganz einfach

Die Trägheit der Masse ist eine Folge von der endlichen Wirkungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Wechselwirkung. Ein Metallstab besteht aus vielen Elementarladungen, seine Trägheit liegt in der zeitlich verzögerten Wirkungsübertragung von einem Atom zum anderen begründet. Atome bestehen aus Elementarladungen, die Verzögerung der Wirkung ist der endlichen Lichtgeschwindigkeit geschuldet.

Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.

MfG

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