Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Harald Maurer » Do 18. Jul 2013, 08:44

All hat geschrieben:Ich kann dir eine ganz einfache Theorie hinlegen, die auf Druck aufbaut.

Ich auch!
Siehe http://www.mahag.com/grav/abst.php
Eine Drucktheorie hat den Vorteil, dass sie sich ganz von selbst nur aus der Existenz von Dingen ergibt. Man muss der Materie keine Eigenschaften zuschreiben (wie etwa die "Anziehungskraft"), die praktisch logisch unbegründet bleiben muss, oder eine Fernwirkung über den "leeren" Raum, die schon Newton selbst irritiert hat. Man muss das Universum verstehen können bloß aus der Tatsache heraus, dass es existiert. Wie das gehen könnte, kann man in meinen diversen Texten nachlesen oder in meinem Buch. Der erste Schritt zum Verständnis des Universums ist die Umkehrung der "Anziehungskraft" ins Gegenteil. Der nächste Schritt ist der, das Druckprinzip mit dem Machschen Prinzip zu verknüpfen (alle Materie "berührt" einander, alles steht in gegenseitiger Beeinflussung) und so geht das weiter, denn aus diesem Prinzip heraus muss man alles erklären können, insbesondere den Umstand, dass der scheinbar leere Raum von seiner Umgebung bedingte Eigenschaften hat. Letztlich wird man überrascht feststellen, dass der mathematische Formalismus für eine derartige Theorie in Einstens Allgemeiner Relativitätstheorie bereits existiert.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Do 18. Jul 2013, 08:52

@ Artie

Ich weiß jetzt nicht, ob du alles mitgelesen hast. Die Aussagen hinsichtlich der Atome habe ich auf der Seite von Andres Schulz gefunden. chief ;)

Er schreibt aber auch an anderer Stelle, dass das Atommodell falsch ist, weil man dem Elektron keine Bahn zuweisen kann. Das sind wohl Erkenntnisse aus der Quantenmechanik.

Wenn die SRT das Atommodell mit einbezieht, könnte man meinen, dass wenn das Atommodell falsch ist, auch die SRT falsch sein muss. Ein tieferliegendes Problem scheint mir aber die Mathematik zu sein. Die Mathematik beschreibt das Verhältnis der Strukturen untereinander. Die Mathematik beschreibt also gar nicht die Strukturen selbst, sondern nur deren Verhalten. Strukturen existieren aber nicht dauerhaft.

Folglich ist es mathematisch gesehen egal ob man Atome beschreibt oder Steine oder Quanten oder was weiß ich.

Ich weiß es eigentlich nicht. Ich stehe immer noch am Anfang. Wenn ich aber recht habe, dann streiten wir hier tatsächlich nur über Ansichten, sonst nichts.


Gruß

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Do 18. Jul 2013, 08:59

Harald Maurer hat geschrieben:
All hat geschrieben:Ich kann dir eine ganz einfache Theorie hinlegen, die auf Druck aufbaut.

Ich auch!
Siehe http://www.mahag.com/grav/abst.php
Eine Drucktheorie hat den Vorteil, dass sie sich ganz von selbst nur aus der Existenz von Dingen ergibt. Man muss der Materie keine Eigenschaften zuschreiben (wie etwa die "Anziehungskraft"), die praktisch logisch unbegründet bleiben muss, oder eine Fernwirkung über den "leeren" Raum, die schon Newton selbst irritiert hat. Man muss das Universum verstehen können bloß aus der Tatsache heraus, dass es existiert. Wie das gehen könnte, kann man in meinen diversen Texten nachlesen oder in meinem Buch. Der erste Schritt zum Verständnis des Universums ist die Umkehrung der "Anziehungskraft" ins Gegenteil. Der nächste Schritt ist der, das Druckprinzip mit dem Machschen Prinzip zu verknüpfen (alle Materie "berührt" einander, alles steht in gegenseitiger Beeinflussung) und so geht das weiter, denn aus diesem Prinzip heraus muss man alles erklären können, insbesondere den Umstand, dass der scheinbar leere Raum von seiner Umgebung bedingte Eigenschaften hat. Letztlich wird man überrascht feststellen, dass der mathematische Formalismus für eine derartige Theorie in Einstens Allgemeiner Relativitätstheorie bereits existiert.

Grüße
Harald Maurer


Ja Harald. Ich kann mich allerdings nicht mit dir messen.

Das Problem der Eigenschaften ist ja unser Hauptproblem. Es gibt sie nicht, aber wir reden drüber und glauben an sie.

Ich schreibe da noch was drüber. Druck (in dem Sinne) gibt es überall. Unterdruck, Überdruck, Blutdruck. Aber selbst diese Unterschiede verschwimmen.

Ich stehe jetzt unter Druck, weil ich hier schreibe und eigentlich unterwegs sein müsste. ;) Ist jetzt alles nur Bruchstückhaft.

Gruß

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon fallili » Do 18. Jul 2013, 10:32

Ich finde es ganz bezeichnend, das hier die SRT (deren Auswirkungen schwer vorstellbar sind) dann durch Auswirkungen auf Atome und Elektronen (die überhaupt nicht zu "verstehen" sind) zu diskutiern versucht wird.
Tolle Idee sich mit Atomen zu befassen, welche seit Jahrzehnten nur über die Quantenmechanik und durch durchaus sehr komplexe mathematische Methoden beschrieben werden können.
Aber wer da halt noch immer an kleine Elektronenkügelchen glaubt, die nix besseres zu tun haben als da irgendwo herumzukreisen, und der aus dieser Vorstellung heraus "die Realität zu erklären" versucht, dem ist wohl nicht zu helfen.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Do 18. Jul 2013, 11:10

fallili hat geschrieben:Ich finde es ganz bezeichnend, das hier die SRT (deren Auswirkungen schwer vorstellbar sind) dann durch Auswirkungen auf Atome und Elektronen (die überhaupt nicht zu "verstehen" sind) zu diskutiern versucht wird.
Tolle Idee sich mit Atomen zu befassen, welche seit Jahrzehnten nur über die Quantenmechanik und durch durchaus sehr komplexe mathematische Methoden beschrieben werden können.
Aber wer da halt noch immer an kleine Elektronenkügelchen glaubt, die nix besseres zu tun haben als da irgendwo herumzukreisen, und der aus dieser Vorstellung heraus "die Realität zu erklären" versucht, dem ist wohl nicht zu helfen.


Wen meinst du denn jetzt genau? Falls du mich meinen solltest, so habe ich einen klaren Standpunkt, der sich nicht mit Atomen oder ähnlichen Dingen befasst. Physiker lassen doch das Atommodell mit in die SRT einfließen. Das ist aber wohl auch geschichtlich, also entwicklungsbedingt. Wenn ich es richtig verstanden habe, so löst doch die ART die SRT ab, weil dort viel zu viele Widersprüche hinsichtlich der Intertialsysteme gibt.

Die ART hat die fehleranfällgien Strukturen (Inertialsysteme) umgewandelt in allgemeine Begriffe. Größen und Entferungnen scheinen doch dort gar nicht mehr zu existieren.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Do 18. Jul 2013, 11:26

@Harald

Das mit dem Druck ist genial. Endlich etwas, was meine Akzeptanz finden kann. Damit lässt sich alles erklären. Bewegung ist dort auch nur ein unwichtiger Nebeneffekt. Druck oder Abstoßung kann man auch als Verdrängung bezeichnen. Druck ist nicht mal absolut, weil einen identischen Druck kann es nicht geben. Die unterschiedlichen Druckverhältnisse schaffen die von uns wahrgenommene Bewegung. Druck scheint sogar in der Lage zu sein , Strukturen aus sich herauszudrücken. Diese Strukturen sind aber nicht statisch sondern wirken lediglich über eine Anpassung an die Druckverhältnisse. Bewegung verkommt zu einem nebensächlichen Effekt. Man benötigt gar keine Bewegungsfaktor mehr, weil in Druck steckt Bewegung drin.

Warum haben sich die Gedanken von Mach nicht durchgesetzt? Schienen andere Prinzipien finanziell erfolgreicher? Das würde vieles erklären. Selbst mathematisch müsste sich das beschreiben lassen. Wenn man einen maximalen und minimalen Druck postuliert, so kann man innerhalb dieser Postulate rechnen. Das würde bedeuten, dass man mit diesem Prinzip auch Navigationssyssteme ins Laufen bringen kann, weil evtl die Zeitdehung viel genauer über eine Druckdehnung gerechnet werden kann. Ohne Schnörkel.

Ich bitte dich um Berichtigung meiner Gedanken, weil vieles ist momentan nur meiner Phantasie entsprungen. Ich sehe möglicherweise Zusammenhänge wo keine sind.

Gruß

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Do 18. Jul 2013, 11:37

All hat geschrieben: ....
Wenn ich es richtig verstanden habe, so löst doch die ART die SRT ab, weil dort viel zu viele Widersprüche hinsichtlich der Intertialsysteme gibt.

Das hast du nicht richtig verstanden.


All hat geschrieben:Die ART hat die fehleranfällgien Strukturen (Inertialsysteme) umgewandelt in allgemeine Begriffe. Größen und Entferungnen scheinen doch dort gar nicht mehr zu existieren.


Die ART berücksicht im Gegensatz zur SRT auch die Gravitation.
Wenn die Gravitation vernachlässigbar ist, kannst du die SRT anwenden, wenn nicht, musst du halt die ART nehmen.
M.S
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Do 18. Jul 2013, 11:46

M.S hat geschrieben:
All hat geschrieben: ....
Wenn ich es richtig verstanden habe, so löst doch die ART die SRT ab, weil dort viel zu viele Widersprüche hinsichtlich der Intertialsysteme gibt.

Das hast du nicht richtig verstanden.


All hat geschrieben:Die ART hat die fehleranfällgien Strukturen (Inertialsysteme) umgewandelt in allgemeine Begriffe. Größen und Entferungnen scheinen doch dort gar nicht mehr zu existieren.


Die ART berücksicht im Gegensatz zur SRT auch die Gravitation.
Wenn die Gravitation vernachlässigbar ist, kannst du die SRT anwenden, wenn nicht, musst du halt die ART nehmen.


Wenn ihr aber davon ausgeht, dass es so etwas wie Gravitation gibt, warum könnt ihr die Gravitation nicht vereinheitlichen. Entweder existiert Gravitation, dann aber überall, dann gibt es auch keine Vernachlässigung. Wo steckt der Fehler in diesem System? Kann es sein, dass ihr eine Energie postuliert, die es nicht gibt?

Bitte verstehe meine Fragen nicht als Provokation.

Gruß

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Do 18. Jul 2013, 12:07

All hat geschrieben:...
Wenn ihr aber davon ausgeht, dass es so etwas wie Gravitation gibt, warum könnt ihr die Gravitation nicht vereinheitlichen. Entweder existiert Gravitation, dann aber überall, dann gibt es auch keine Vernachlässigung.
..


Ich verstehe jetzt dein Problem nicht. Wenn der Einfluss der Gravitation vernachlässigbar (klein) ist, wird halt mit der SRT gerechnet.
Natürlich kannst du das auch mit der ART berechnen. Aber warum kompliziert, wenn es einfach auch geht?

Blödes Beispiel: Wenn du den Umfang eines Kreises berechnen willst, verwendest du dann PI mit, sagen wir mal, 200 Nachkommastellen?
Sicher nicht, weil dir wahrscheinlich zwei Nachkommastellen auch reichen werden.

Oder, wenn du mit dem Auto fährst, neben dir fährt ein Zug, und du willst die Geschwindigkeit des Zuges bestimmen - verwendest du
dann die SRT? Wohl kaum, da wirst du wohl eine klassische Rechnung durchführen, da die Effekte der SRT eben vernachlässigbar sind.
Auch wird dich die Gravitation in diesem Beispiel wohl nicht interessieren.
M.S
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Do 18. Jul 2013, 12:18

M.S hat geschrieben:
All hat geschrieben:...
Wenn ihr aber davon ausgeht, dass es so etwas wie Gravitation gibt, warum könnt ihr die Gravitation nicht vereinheitlichen. Entweder existiert Gravitation, dann aber überall, dann gibt es auch keine Vernachlässigung.
..


Ich verstehe jetzt dein Problem nicht. Wenn der Einfluss der Gravitation vernachlässigbar (klein) ist, wird halt mit der SRT gerechnet.
Natürlich kannst du das auch mit der ART berechnen. Aber warum kompliziert, wenn es einfach auch geht?

Blödes Beispiel: Wenn du den Umfang eines Kreises berechnen willst, verwendest du dann PI mit, sagen wir mal, 200 Nachkommastellen?
Sicher nicht, weil dir wahrscheinlich zwei Nachkommastellen auch reichen werden.

Oder, wenn du mit dem Auto fährst, neben dir fährt ein Zug, und du willst die Geschwindigkeit des Zuges bestimmen - verwendest du
dann die SRT? Wohl kaum, da wirst du wohl eine klassische Rechnung durchführen, da die Effekte der SRT eben vernachlässigbar sind.
Auch wird dich die Gravitation in diesem Beispiel wohl nicht interessieren.


Naja, das mit dem Kreis ist schon gut. Ich sehe diesen Kreis aber anders. Er ist nichts anders als eine zusammengeführte Gerade dessen Unendlichkeit in Pi übergeht. Es ist ein Konstrukt des Geistes der Unendlichkeiten produziert. Mein Problem ist, dass ich erstmal Unendlichkeiten nicht akzeptiere und Vernachlässigungen auch nicht. Wenn ich über das Universum nachdenke, würde ich nie auf die Idee kommen den Umfang eines Kreises auszurechnen.
Alles was Unendlichkeiten oder Vernachlässigungen produziert ist mangelhaft, fehlerhaft oder unvollständig. Insofern sehe ich die Unendlichkeit lediglich als Unvollständigkeit eines Systems.

Ich möchte das Universum verstehen und nicht über Vernachlässigungen oder Unendlichkeiten sprechen.


Gruß

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