c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » So 14. Jul 2013, 20:19

fallili hat geschrieben:Gleichzeitige Ankunft halte ich für unbedingt notwendig.


Sorry, aber diesen Satz, das was du damit aussagen willst, verstehe ich nicht!


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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon fallili » So 14. Jul 2013, 20:57

Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Gleichzeitige Ankunft halte ich für unbedingt notwendig.


Sorry, aber diesen Satz, das was du damit aussagen willst, verstehe ich nicht!


Kurt


Ich meine damit -wenn das Signal von der Erde "hinten bei mir ankommt", und dann sofort ein weiteres Funksignal vom Repeater losgeschickt wird - dann müssen diese beiden Funksignale gleichzeitig vorne ankommen. Die haben ja beide die selbe Strecke von 300.000 km bis nach vorne und beide müssen ja auch gleich schnell sein.

Ich glaube zwar es bleibt auch relativ zum Raumschiff bei c, daher 1 Sekunde Laufzeit für 300.000km - Du nimmst an 0,5c relativ zum Raumschiff, daher 2 Sekunden Laufzeit.
Aber wie gesagt, über eine "unterschiedliche Auffassung der Relativgeschwindigkeit" kann man reden - aber beide Signale müssen zur selben Zeit vorne ankommen.
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » So 14. Jul 2013, 21:05

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Gleichzeitige Ankunft halte ich für unbedingt notwendig.


Sorry, aber diesen Satz, das was du damit aussagen willst, verstehe ich nicht!


Kurt

Ich meine damit -wenn das Signal von der Erde "hinten bei mir ankommt", und dann sofort ein weiteres Funksignal vom Repeater losgeschickt wird - dann müssen diese beiden Funksignale gleichzeitig vorne ankommen. Die haben ja beide die selbe Strecke von 300.000 km bis nach vorne und beide müssen ja auch gleich schnell sein.


Die beiden Signale kommen nach zwei Sekunden vorne an, dabei haben sie eine Strecke von 600.000 Km bis nach vorne zu überwinden.

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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Harald Maurer » So 14. Jul 2013, 21:11

fallili hat geschrieben:Ich meine damit -wenn das Signal von der Erde "hinten bei mir ankommt", und dann sofort ein weiteres Funksignal vom Repeater losgeschickt wird - dann müssen diese beiden Funksignale gleichzeitig vorne ankommen. Die haben ja beide die selbe Strecke von 300.000 km bis nach vorne und beide müssen ja auch gleich schnell sein.

Und was war bei meiner Antwort anders? Ich schrieb hier viewtopic.php?f=6&t=569&start=10#p58073
Wenn Du um 9:00:00 Uhr einen Funkspruch erhältst, dann kommt der bei Kurt, der 1 LS weiter entfernt ist, um 9:00:01 s an! Ob Du den Funkspruch nun (ohne Zeitverzögerung) weiterleitest, oder ob der gleich durchläuft, ist völlig egal. Lt. Postulat ist das Licht im Raumschiff konstant, und wo und wann in welcher Entfernung der Funkspruch von der Erde abgesendet wurde, ist irrelevant. Er kommt jedenfalls um 9:00:00 Uhr bei Dir an und bei Kurt um 9:00:01 Uhr.

Ob das Raunschiff bewegt ist oder ruht, macht in der SRT keinen Unterschied.

Grüße
Harald Maurer
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » So 14. Jul 2013, 21:18

Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Ich meine damit -wenn das Signal von der Erde "hinten bei mir ankommt", und dann sofort ein weiteres Funksignal vom Repeater losgeschickt wird - dann müssen diese beiden Funksignale gleichzeitig vorne ankommen. Die haben ja beide die selbe Strecke von 300.000 km bis nach vorne und beide müssen ja auch gleich schnell sein.

Und was war bei meiner Antwort anders?


Das war aber nicht meine Antwort.


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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Harald Maurer » So 14. Jul 2013, 21:29

Kurt hat geschrieben:Das war aber nicht meine Antwort.

Du hattest eine? Wie lautete sie?

Grüße
Harald Maurer
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » So 14. Jul 2013, 21:31

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das war aber nicht meine Antwort.

Du hattest eine? Wie lautete sie?

Grüße
Harald Maurer


Hier ist sie.

So 14. Jul 2013, 19:31

viewtopic.php?f=6&t=569&start=70#p58282

Kurt
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Harald Maurer » So 14. Jul 2013, 22:05

Kurt hat geschrieben:Hier ist sie.

So 14. Jul 2013, 19:31

viewtopic.php?f=6&t=569&start=70#p58282


Du schriebst:
Da aber nun die Rakete sich selber bewegt, die Spitze vor dem Funksignal flieht, dauert es länger als bei ruhender Rakete bis das Signal dort ankommt.

Das gilt für die Äthertheorie. Ist auch richtig. Je nach Theorie ist die Antwort anders.

Grüße
Harald Maurer
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon Kurt » So 14. Jul 2013, 22:19

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Tja Manuel, das wird wohl nichts werden mit deiner Winderei.

Nein Griselda, passt alles.
...
Wird doch eh nicht verstanden, Stichwort sei aber Dopplereffekt.


Na Manuel, wiedermal noch weiter in den Kohlen.
Du kannst dich noch so sehr bemühen das Gesagte umzudrehen, es geht nicht.

Die Uhren wurden synchronisiert als die Rakete ruhte.
Dann wurden sie gleichzeitig und gleich beschleunigt.

Da bedeutet nicht mehr und nicht weniger als dass sie immer, zu jeden Zeitpunkt, synchron laufen und synchron gelaufen sind.
(Merkst dus? immer synchron, nie etwas anderes!!)

Das wars dann mit deinem Versuch eine Unstimmigkeit zu basteln und die Uhren neu synchronisieren zu müssen.
(Wie diese dann auszusehen hätte das ist wohl klar, vergiss es einfach)



Kurt


Die Uhren gehen aufgrund ihrer Anfangssituation und der weiteren "Behandlung" und dem Umstand das sie in keinem bewegtem IS sind/waren, immer, und in jeder Theorie, unangreifbar synchron.

Äh Doppler?
Genau, der Doppler zeigts ja perfekt, der Doppler der HS.
(der zeigts sogar ob die 0.5c erreicht wurden oder nicht)

Dies ist eine der "Gemeinheiten", (die Beobachtung des Dopplers der HS) die ich, aufgrund meines Einschleichens in die Erdstation, installiert habe.
Und denke daran, es sind noch weitere vorhanden.
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Re: c invariant? Ganz einfaches Beispiel!

Beitragvon fallili » So 14. Jul 2013, 22:20

Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Ich meine damit -wenn das Signal von der Erde "hinten bei mir ankommt", und dann sofort ein weiteres Funksignal vom Repeater losgeschickt wird - dann müssen diese beiden Funksignale gleichzeitig vorne ankommen. Die haben ja beide die selbe Strecke von 300.000 km bis nach vorne und beide müssen ja auch gleich schnell sein.

Und was war bei meiner Antwort anders? Ich schrieb hier viewtopic.php?f=6&t=569&start=10#p58073
Wenn Du um 9:00:00 Uhr einen Funkspruch erhältst, dann kommt der bei Kurt, der 1 LS weiter entfernt ist, um 9:00:01 s an! Ob Du den Funkspruch nun (ohne Zeitverzögerung) weiterleitest, oder ob der gleich durchläuft, ist völlig egal. Lt. Postulat ist das Licht im Raumschiff konstant, und wo und wann in welcher Entfernung der Funkspruch von der Erde abgesendet wurde, ist irrelevant. Er kommt jedenfalls um 9:00:00 Uhr bei Dir an und bei Kurt um 9:00:01 Uhr.

Ob das Raunschiff bewegt ist oder ruht, macht in der SRT keinen Unterschied.

Grüße
Harald Maurer


Meinst Du mich mit dieser Antwort?
Hab keine Ahnung wo da ein Problem liegen sollte?
Seit ich Beiträge von Dir lese, akzeptierst Du das c invariant ist. Ich auch. Dass daher sowohl Du als auch ich für die "Ankunftszeit" 09:00:01 angeben ist ja wohl klar.

Aber wie man sieht, hat Kurt sich mal als einziger "Invarianz-Kritiker" getraut, hier ein Antwort zu geben, die allerdings von meiner Auffassung abweicht.
Find ich gut, das jemand der einen absoluten Äther (oder Void) vertritt, dann auch dazu steht.

Dann kann man endlich darüber diskutieren (sofern er dazu bereit ist), warum ICH von einem absolutem Äther nichts halte, bzw. warum meiner Meinung nach die Ätherthorie durch Experimentaldaten widerlegt werden kann.

ich hoffe, dass diese unsinnige Synchronisationsdebatte aufhört. Die Uhren sind, wenn die Beschleunigung aufhört problemlos synchronisierbar.

Und wenn man am Ende der Beschleunigungsphase keine Zeitunterschiede haben möchte, dann dreht man das Raumschiff VOR der Beschleunigung im Uhrzeigersinn um 90 °- beschleunigt mit Triebwerken die eben nicht in Raumschiffachse stehen, sondern auch im 90° Winkel (Raumschiff wird also quer beschleunigt). Und am Ende dreht man das Raumschiff wieder gegen den Uhrzeigersinn um 90°.
Will jetzt nicht die Hand dafür ins Feuer halten - aber eigentlich müssten die Uhren dann synchron sein. Während der "Querbeschleunigung" passiert den Uhren nix -und da die Drehbewegungen symmetrisch sind und sich wieder aufheben, müssten sich rotationsbedingte Desynchronisationen auch wieder aufheben.

Und außerdem glaube ich, das auch bei Beschleunigung in Raumschiffrichtung am Ende keine Desynchronisation existiert.
Jedes Atom des Raumschiffes unterliegt den selben Beschleunigungs- Verzögerungsvorgängen (wenn auch vorne - hinten zeitlich etwas verschoben). Aber wenn das Raumschiff dann wieder eine konstante Geschwindigkeit hat, müssten die Uhren auch wieder synchron sein.
Zuletzt geändert von fallili am So 14. Jul 2013, 22:33, insgesamt 2-mal geändert.
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