Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Harald Maurer » Mi 10. Jul 2013, 08:51

Ralf Maeder hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:"Die SRT liefert vollkommen widerspruchsfreie Aussagen!"
Dieses Dogma hat man sich dann zugelegt. Und dieser Glaube wird durch nichts mehr zu erschüttern sein. Die Fähigkeit, Logikbrüche, Widersprüche und Absurditäten zu erkennen, ist bis auf weiteres narkotisiert. Wie lange der künstliche Tiefschlaf dann dauern wird, ist ungewiss. Bei mir hat er rund 30 Jahre gedauert. ;)

Grüße
Harald Maurer

Interessant. Wie kam es zu der Beendigung deines Tiefschlafes?
Kann man das beschleunigen oder muss da jeder 30 Jahre "durch"?

Gruss Ralf.


Die Relativitis kann eine sehr hartnäckige, chronische Erkrankung sein. In den meisten Fällen wird sie von Physikern aber vorgetäuscht, die ihren Job nicht verlieren wollen. Es gibt aber auch viele Fälle ernsthaften Befalls. Die Therapie muss oft über Jahrzehnte laufen, aber die Prognose ist nicht hoffnungslos - es gibt seltene Heilungen. Sie ist auch bei Physikern oder Nobelpreiträgern schon eingetreten.
Die beste Therapie gegen Relativitis ist Denken. ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 10. Jul 2013, 10:44

Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Auch wenn viele hier bestreiten dass es so, kommt ZUERST ist die Tatsache bzw. das Messergebnis das c als invariant gefunden wird.
Und DANN muss man dazu ein Koordinatensystem verwenden in dem gilt, dass t' gleich x'/c ist.

Nenne mir bitte ein Experiment, in welchem c als invariant nachgewiesen worden ist.

Grüße
Harald Maurer

http://de.wikipedia.org/wiki/Tests_der_ ... 4tstheorie
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 10. Jul 2013, 11:00

Harald Maurer hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das ist Unsinn.

Keinesfalls!
Hier ein Beispiel mit 0,8 c (=239833,966 km/s) Die zu synchronisierende Uhr ist 1 LS entfernt. Im bewegten System S' landet die Uhr mit Galilei auf der Koordinate 59958,4916. Mit c-v käme das Licht auch hier nach 1 s an. Mit c aber nach 0,2 Sekunden. Die Differenz zur 1 s beträgt 0,8. Mit der ZD sind das 1,33... s. (Dieser Wert ist höher, weil die Uhr im Ruhesystem S' schneller läuft, als die zeitdilatierte Uhr im hier nun bewegten System S) Diese Differenz muss zum Verschwinden gebracht werden. Und daher muss die LT die Zeitebene um diese Differenz verschieben.
t=0 s, x=299792,458 km, LT--> t'=-1,33 ...s, x'= 499654,0966... km. Wie man sieht, lässt die LT die Startuhr um 1,33... s früher anlaufen!

Grüße
Harald Maurer

Das ist Unsinn. In die Uhren ist keine LT eingebaut und in die Synchronisation der Uhren auch nicht.
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 10. Jul 2013, 11:05

Harald Maurer hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Sieht doch schon arg nach Doppler aus, zumindest für t'².

Kein Zufall. Der Doppler-Effekt ist der verborgene Grund für das Missverständnis, das zur SRT geführt hat. Nämlich der verborgene Doppler-Effekt, welcher von der Lichtquelle zum Medium und vom Medium zum Empfänger zurück stattfindet, falls keine Relativbewegung vorliegt. Dieser Effekt führt dazu, dass die Bewegung gegen das Medium (oder das bewegte Medium) nicht nachgewiesen werden kann, wenn man dies mit direkten oder indirekten Frequenzvergleichen versucht - denn die Frequenzen bleiben immer konstant. Damit verhält sich eine Sende-Empfangsvorrichtung im bewegten Medium gleich wie im ruhenden Medium (das wird hier wieder keiner verstehen wollen, aber das ist mir wurscht). Die Nichtbeachtung dieses im Hintergrund laufenden Doppler-Effekts erzeugt natürlich eine Theorie, in welcher dieser Effekt praktisch herausgerechnet ist. Und die SRT ist nichts anderes als eine derartige Theorie, in der c+/-v herausgerechnet wird; c+/-v ist aber die Ursache für den Doppler-Effekt. Deshalb ist der Doppler-Effekt ein wunder Punkt für die SRT, weil er nach wie vor klassisch erklärt werden muss und die ZD ihn lediglich symmetrisiert.
Der Doppler-Effekt ist der Schlüssel zur Entschlüsselung und Entzauberung der SRT!

Grüße
Harald Maurer

Das ist Unsinn. Wenn Sender und Empfänger zueinander ruhen wird kein Dopplereffekt gemessen (sofern kein Gravitatiospotenzialunterschied besteht). Und das erklären die klassische Äthertheorie und die SRT genau gleich. Weder im Sender noch im Empfänger wird irgendetwas "herausgerechnet".
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 10. Jul 2013, 11:07

Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Was mich daher nun beschäftigen wird ist die Frage wie es sein kann, dass c invariant ist.

Die Frage muss richtig lauten, wie kann es sein, dass die LG nicht anders als mit c gemessen werden kann? Es geht nicht darum, was die LG ist (das wird durch ein Postulat bestimmt), sondern darum, dass die bisherigen Messmethoden noch unzureichend sind und deshalb dieses Postulat weder bestätigt noch widerlegt werden konnte. Allerdings nur nach öffentlicher Meinung.

Das ist Unsinn. Die Messmethoden sind auf mehr als neun Stellen genau, das ist ausreichend.
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon fallili » Mi 10. Jul 2013, 11:59

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Auch wenn viele hier bestreiten dass es so, kommt ZUERST ist die Tatsache bzw. das Messergebnis das c als invariant gefunden wird.
Und DANN muss man dazu ein Koordinatensystem verwenden in dem gilt, dass t' gleich x'/c ist.

Nenne mir bitte ein Experiment, in welchem c als invariant nachgewiesen worden ist.

Grüße
Harald Maurer

http://de.wikipedia.org/wiki/Tests_der_ ... 4tstheorie



Danke fb5........., ich hab schon angefangen Links zu einzelnen Beispiele zu suchen, und gar nicht gefunden, das Wikipedia das schon so schön zusammengestellt hat!

Wird aber nix helfen - das sind dann alles sicher wieder ungenau gemessene / fehlinterpretierte / bewusst falsch dargestellte Ergebnisse, die nur "beweisen", dass die Wissenschaftler eine bewusste Verschwörung betreiben um die SRT künstlich am Leben zu erhalten!
Tja, wie Einstein schon sagte " Zwei Dinge sind unendlich ..."
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Jürgen » Mi 10. Jul 2013, 13:21

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Sieht doch schon arg nach Doppler aus, zumindest für t'².

Kein Zufall. Der Doppler-Effekt ist der verborgene Grund für das Missverständnis, das zur SRT geführt hat. Nämlich der verborgene Doppler-Effekt, welcher von der Lichtquelle zum Medium und vom Medium zum Empfänger zurück stattfindet, falls keine Relativbewegung vorliegt. Dieser Effekt führt dazu, dass die Bewegung gegen das Medium (oder das bewegte Medium) nicht nachgewiesen werden kann, wenn man dies mit direkten oder indirekten Frequenzvergleichen versucht - denn die Frequenzen bleiben immer konstant. Damit verhält sich eine Sende-Empfangsvorrichtung im bewegten Medium gleich wie im ruhenden Medium (das wird hier wieder keiner verstehen wollen, aber das ist mir wurscht). Die Nichtbeachtung dieses im Hintergrund laufenden Doppler-Effekts erzeugt natürlich eine Theorie, in welcher dieser Effekt praktisch herausgerechnet ist. Und die SRT ist nichts anderes als eine derartige Theorie, in der c+/-v herausgerechnet wird; c+/-v ist aber die Ursache für den Doppler-Effekt. Deshalb ist der Doppler-Effekt ein wunder Punkt für die SRT, weil er nach wie vor klassisch erklärt werden muss und die ZD ihn lediglich symmetrisiert.
Der Doppler-Effekt ist der Schlüssel zur Entschlüsselung und Entzauberung der SRT!

Grüße
Harald Maurer

Das ist Unsinn. Wenn Sender und Empfänger zueinander ruhen wird kein Dopplereffekt gemessen (sofern kein Gravitatiospotenzialunterschied besteht). Und das erklären die klassische Äthertheorie und die SRT genau gleich. Weder im Sender noch im Empfänger wird irgendetwas "herausgerechnet".


Genau das hat ja Harald versucht allen klar zu machen (s. m. unterstrichenen bzw. farblichen Markierungen in Haralds Texte)...lest ihr die Texte überhaupt? Unsinn ist das nicht meine Herren!
Wie war das nochmal mit dem Unendlichkeits_Zitat von A. Einstein lieber Herr Fallili?

Gruß, Jürgen
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 10. Jul 2013, 14:20

fallili hat geschrieben:
Danke fb5........., ich hab schon angefangen Links zu einzelnen Beispiele zu suchen, und gar nicht gefunden, das Wikipedia das schon so schön zusammengestellt hat!

Wird aber nix helfen - das sind dann alles sicher wieder ungenau gemessene / fehlinterpretierte / bewusst falsch dargestellte Ergebnisse, die nur "beweisen", dass die Wissenschaftler eine bewusste Verschwörung betreiben um die SRT künstlich am Leben zu erhalten!
Tja, wie Einstein schon sagte " Zwei Dinge sind unendlich ..."


oh, die Tarnung des Protagonisten Lübecker ist nun jetzt ganz weg bei dem Probanden fallili, wie Schade... :(
.
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon Harald Maurer » Mi 10. Jul 2013, 14:57

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das ist Unsinn. Die Messmethoden sind auf mehr als neun Stellen genau, das ist ausreichend.

Wie weist man eine LG mit der Genauigkeit von mehr als neun Stellen genau nach, wenn die LG nur mit 3 Stellen genau festgelegt ist. Kommen dann nach 299792,458000000... nur noch Nullen? Hat man berücksichtigt, dass die LG auf unserer Erde bis zu 80 km/s langsamer ist? Wie ist man mit dem Sagnac- bzw. Corioliseffekt umgegangen? Musste man das herausrechnen oder konnte man das extra messen?
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das ist Unsinn. Wenn Sender und Empfänger zueinander ruhen wird kein Dopplereffekt gemessen (sofern kein Gravitatiospotenzialunterschied besteht). Und das erklären die klassische Äthertheorie und die SRT genau gleich. Weder im Sender noch im Empfänger wird irgendetwas "herausgerechnet".

Die Dopplereffekte heben sich auf. Allerdings hebt sich dadurch auch die Bewegung gegen das Medium auf. Herausgerechnet wird nichts, sondern die Bewegung des Mediums wird nicht feststellbar. Resonatoren und Laser ändern übrigens ihre Nennfrequenz durch geringfügige gegenseitige Frequenzänderungen durch c+/-v nicht, nur ihre Intensität wird richtungsabhängig. Sollte man mal näher betrachten.
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das ist Unsinn. In die Uhren ist keine LT eingebaut und in die Synchronisation der Uhren auch nicht.

Natürlich nicht, Uhren sind hellsehend und wissen schon auch ohne vorausgehende Synchronisation, um wieviel die Zeitebene zu verschieben ist und vor allem, welche Zeiten sie dabei zeigen müssen, damit das in diesem Sinne auch zum anderen System passt. Und ich kenne keine Stoppuhr, die vor dem Start des Läufers anläuft und der Schiedsrichter wäre damit einverstanden.
So eine Uhr gibt es in der SRT. Die SRT ist nur ein Synchronisationsballett mit Uhren.
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Tests_der_ ... 4tstheorie

Das Ist alles mit unterschiedlichen Theorien zu begründen. Alle Experimente sind übrigens auch mit Äthertheorie erklärbar, also nicht nur mit der SRT, und allen Experimenten ist gemeinsam, dass ihnen mit Einstein-Poincaré-Synchronisation von vornherein SRT eingeimpft wird und dann SRT herauskommt. Und jedes der Experimente kann analysiert werden und damit aufgezeigt, dass sie die Aussagen gar nicht hergeben, die man ihnen zuschreibt. Schade, dass man in diesem Forum die einzelnen Experimente nicht sachlich durchgehen kann. Es kommt zuviel dummes Störfeuer von allen Seiten. Es wäre aber ein interessantes Thema.

Grüße
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Re: Conclusio zu den Zugbeispielen (1. Szenario und 2. Szenario)

Beitragvon fallili » Mi 10. Jul 2013, 15:05

Jürgen hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Kein Zufall. Der Doppler-Effekt ist der verborgene Grund für das Missverständnis, das zur SRT geführt hat. Nämlich der verborgene Doppler-Effekt, welcher von der Lichtquelle zum Medium und vom Medium zum Empfänger zurück stattfindet, falls keine Relativbewegung vorliegt. Dieser Effekt führt dazu, dass die Bewegung gegen das Medium (oder das bewegte Medium) nicht nachgewiesen werden kann, wenn man dies mit direkten oder indirekten Frequenzvergleichen versucht - denn die Frequenzen bleiben immer konstant. Damit verhält sich eine Sende-Empfangsvorrichtung im bewegten Medium gleich wie im ruhenden Medium (das wird hier wieder keiner verstehen wollen, aber das ist mir wurscht). Die Nichtbeachtung dieses im Hintergrund laufenden Doppler-Effekts erzeugt natürlich eine Theorie, in welcher dieser Effekt praktisch herausgerechnet ist. Und die SRT ist nichts anderes als eine derartige Theorie, in der c+/-v herausgerechnet wird; c+/-v ist aber die Ursache für den Doppler-Effekt. Deshalb ist der Doppler-Effekt ein wunder Punkt für die SRT, weil er nach wie vor klassisch erklärt werden muss und die ZD ihn lediglich symmetrisiert.
Der Doppler-Effekt ist der Schlüssel zur Entschlüsselung und Entzauberung der SRT!

Grüße
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Genau das hat ja Harald versucht allen klar zu machen (s. m. unterstrichenen bzw. farblichen Markierungen in Haralds Texte)...lest ihr die Texte überhaupt? Unsinn ist das nicht meine Herren!
Wie war das nochmal mit dem Unendlichkeits_Zitat von A. Einstein lieber Herr Fallili?

Gruß, Jürgen


Danke, danke, danke lieber Jürgen, dass Du mir die Augen geöffnet hast.
Ich wusste nämlich bisher noch nicht, das sich innerhalb eines IS egal ob bewegt oder ruhend, eine Sende- Empfangseinheit immer gleich verhält!

Jetzt kann ich mein Bluetooth-Headset endlich wieder im Auto oder im Zug verwenden.
Hab ich bisher nie gemacht, weil ich dachte, das durch die Frequenzverschiebung so etwas gar nie funktionieren kann, weil das System ja bewegt ist.
Endlich weiß ich dass sich eine Sende-Empfangsvorrichtung im bewegten Medium gleich verhält wie im ruhenden Medium.

Wirklich herzlichen Dank für Deine Aufklärung.
Und zum Zitat von Einstein kann ich gar nichts mehr sagen
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