Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Ernst » Do 13. Jun 2013, 12:27

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben: Ein Beispiel mit Rechenergebnissen steht hier: viewtopic.php?f=6&t=533&start=590#p55575

Eine nicht nachvollziehbare Rechnung steht da.
Eine nachvollziehbare hat Harald eingestellt.
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon julian apostata » Do 13. Jun 2013, 12:58

Harald Maurer hat geschrieben:Also:
x = 0 --> x'= -173085,2563273195760 km
t = 1 --> t'= 1,15470 s
also findet dieses Eintreffen der Lichtimpulse für das IS_S' bei D' an der Koordinate x'= -173085,2563273195760 km zur Zeit t'= 1,15470 s statt.

Jetzt überprüfe mal das alles, rechne nach! Wenn die berechneten Werte stimmen, können wir weitermachen und darüber nachdenken, was die transformierten Werte bedeuten


Richtig, du hast die LT korrekt angewandt (auch wenn du sie für Blödsinn hältst). Nur, was willst du uns jetzt eigentlich sagen?

Hier noch mal Haralds Ausgangsposting
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=533&start=590#p55566

Die meisten deiner Spezln kommen halt zu einem ganz anderen Ergebnis. Ernst behauptet also, dass gemäß der SRT auch im oberen System die Blitze gleichzeitig bei der Mitteluhr ankommen und das ist keine Aussage der SRT mehr!

Und das ist typisch für die meisten von euch. Ihr kritisiert irgendwas, was keine SRT ist und das soll dann als “SRT-Kritik” verstanden werden und mit diesem Schwachsinn werden dann auch noch irgendwelche Minister belästigt.

Also Ernst beleg uns dein Ergebnis mal mit Hilfe der LT, dann können wir weiter reden.

Gleichzeitig ist korrekt, aber nicht gleichzeitig bei Mitteluhr.

Bild

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Daher kann die Behauptung, der bewegte Schaffner würde die Blitze ungleichzeitig wahrnehmen, nicht konsistent mit der SRT sein!


Ist sie auch nicht, wie ganz leicht in der folgenden Darstellung zu zeigen ist:

Bild

Die Blitze schlagen zu den gezeigten Zeitpunkten links und rechts bei +-750m ein:

Die Mitteluhr des bewegten Mittelbeobachters steht zu diesem Zeitpunkt bei 0µs. Zu diesem Zeitpunkt der Mitteluhr schlagen im Abstand von 750m links und rechts die Blitze ein. Von dort zur Mitte benötigen sie jeweils 2,5µs. Die Mitteluhr steht also dann bei 2,5µs, wenn sie gleichzeitig von den beiden Blitzen getroffen wird.
Bei dieser simplen Betrachtung muß man sich um die RdG gar nicht mal kümmern.
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Harald Maurer » Do 13. Jun 2013, 13:14

Trigemina hat geschrieben:Erstaunlich wie schwer sich einige Relativisten mit diesem eigentlich einfachen Beispiel tun! Ich kenne das sonst eher von den Kritikern.

Es gibt nur drei Ereignisse im Bahnhofsystem:

1) Blitz wird in A ausgestrahlt
2) Blitz wird gleichzeitig in B ausgestrahlt
3) Die Blitze erreichen den Bahnhofswärter entsprechend der Lichtlaufzeit gleichzeitig in der Mitte

Im IS Zug werden die Ereignisse 1 und 2 ungleichzeitig vom Schaffner wahrgenommen, das Ereignis 3 jedoch gleichzeitig.

Wer's nicht glaubt oder nachvollziehen kann, soll sich ein Rechenbeispiel geben und mit der vollständigen LT ins dazu bewegte Zugsystem transformieren.


Besten Dank Trigemina! Ich habe schon sehr darauf gewartet, dass Du dich meldest!
Das Beispiel mit Rechnung habe schon mehrmals hier eingestellt. Es nützt aber nichts. Die "Relativisten" kommen mit der LT nicht klar.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Ernst » Do 13. Jun 2013, 14:02

Lübecker hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Strecken sind eben nicht gleichlang. Die Blitze schlagen an zwei am Bahndamm fixierten Punkten ein. Der Zug mit dem Schaffner bewegt sich gegenüber diesen Punkten. Der Schaffner eilt dem vorderen Einschlagpunkt entgegen und entfernt sich vom hinteren.

Quatsch, der Schaffner bewegt sich nicht in seinem eigenen System, wenn dann bewegen sich die Punkte mit dem System des Wärters.

Du bist leider unfähig, das Problem überhaupt annähernd zu erfassen.
Der Wärter bewegt sich gar nicht.

Du bist immer noch der einfältigen Ansicht, es wird vom Zug in den Bahnhof transformiert. Grober Unsinn. Hier wird vom Bahnhof in den Zug transformiert. Wurde dir schon mehrfach erklärt. Du bist der einzige hier, der das nicht kapiert.

Es steht alles da, du mußt nur lesen: Nochmal für dummies:

Da ist ein ruhender Bahnhof, in den vorn und hinten Blitze einschlagen. Und da fährt gerade ein Zug vorbei. Ist das noch faßbar?
So und in der Mitte des Zuges steht ein Schaffner. Auch klar?
Da bewegt sich der Schaffner nun vom hinteren Einschlagpunkt am Bahnhof weg und auf den vorderen zu. Während der Zeit, während das Licht von den Einschlagpunkten zum Schaffner eilt.

Das wars schon. Wenn du's nicht verstehst, frag einen Schüler.
Da du's bisher nicht verstanden hast, ist alles übrige in deinem Post auch Quatsch.
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 13. Jun 2013, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Ernst » Do 13. Jun 2013, 14:46

Lübecker hat geschrieben:
Bild

Die Animationen sind sehr schön, sie zeigen das Geschehen und die RdG im Rahmen der SRT richtig.


Scön sind sie. Und absolut klassisch. Von RdG, LK und ZD nicht die Spur.
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Ernst » Do 13. Jun 2013, 14:50

Artie hat geschrieben:Harald und Ernst habe ich so verstanden, das beim Schaffner und beim Wärter beide Blitze gleichzeitig ankommen und da war ich nicht der Einzige.

Klar, das haben alle verstanden. Außer natürlich der Hanseat, der grundsätzlich Bahnhof versteht. Drum transformiert er als einziger in unserem BlauenBildmitdenUhrenBeispiel vom Zug in den Bahnhof. Statt Transformation die Rücktransformation.
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Ernst » Do 13. Jun 2013, 15:02

Lübecker hat geschrieben:
Beide System sind gleichberechtigt, ein Ereignis wie der Einschlagsort kann nicht global absolut an einem System vom Bewegungszustand gekettet werden. Auf diesen entscheidenden Irrtum wurde schon vor einiger Zeit ganz am Anfang der Diskussion hingewiesen. Wo ist denn der Blitz in der Mitte bewegt, zu welchem System ruht er? Es gibt keinen im System Wärter fest verankerten Blitzeinschlagspunkt. Beide System sind gleichberechtigt, jeder könnte dann sagen, der Punkt ruht hier im Ruhesystem und ist im anderen bewegt.

Das siehst du als einziger so und darum ist es natürlich falsch.
Es macht einen grundlegenden Unterschied, ob die Blitze in den Bahnhof oder in den Zug einschlagen. Wurde ja mehrfach begründet. Hast du geschlafen. Wenn es da keinen Unterschied gäbe, könnte man sich die gesamte SRT und ihre LT sparen.

Ernst hat geschrieben:Da bewegt sich der Schaffner nun vom hinteren Einschlagpunkt am Bahnhof weg und auf den vorderen zu. Während der Zeit, während das Licht von den Einschlagpunkten zum Schaffner eilt.

Unfug, wie eben erklärt, und auch schon mehrfach, es gibt für den Schaffner in seinem System zwei entscheidende Punkte, und die ruhen zu ihm. Zuganfang und Zugende.

Das ist schon eine echte Lübecker Physik. Der Blitz schlägt am Bahnhofspunkt ein. Aber diese Punkte ruhen im fahrenden Zug. Es wird immer doller.

Ja es ist schon schwer zuzugeben, wenn sich so richtig verrannt wurde,

Du kannst dich nicht verrennen. Du bist noch gar nicht in der Spur.
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Ernst » Do 13. Jun 2013, 17:15

Artie hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Erstaunlich wie schwer sich einige Relativisten mit diesem eigentlich einfachen Beispiel tun! Ich kenne das sonst eher von den Kritikern.

Es gibt nur drei Ereignisse im Bahnhofsystem:

1) Blitz wird in A ausgestrahlt
2) Blitz wird gleichzeitig in B ausgestrahlt
3) Die Blitze erreichen den Bahnhofswärter entsprechend der Lichtlaufzeit gleichzeitig in der Mitte

Im IS Zug werden die Ereignisse 1 und 2 ungleichzeitig vom Schaffner wahrgenommen, das Ereignis 3 jedoch gleichzeitig.

Wer's nicht glaubt oder nachvollziehen kann, soll sich ein Rechenbeispiel geben und mit der vollständigen LT ins dazu bewegte Zugsystem transformieren.


Ich verstehe Trigemina so:
Das Licht beider Blitze erreicht den Schrankenwärter gleichzeitig.
Das Licht beider Blitze erreicht den Schaffner NICHT gleichzeitig.
Der Schaffner sieht, das das beide Blitze beim Wärter gleichzeitig ankommen.

Zum Deinem zweiten Punkt sagt sie gar nichts.
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Ernst » Do 13. Jun 2013, 17:39

Lübecker hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es macht einen grundlegenden Unterschied, ob die Blitze in den Bahnhof oder in den Zug einschlagen. Wurde ja mehrfach begründet.

Behauptet wer? Welchen Unterschied? Ist nur eine Behauptung, so einen Unterschied gibt es nicht. Wo steht dazu was bei Wikipedia, bei Einstein, wo findet sich irgendwo dazu etwas? Eben nirgendwo, ist mal wieder nur die übliche Unterstellung, etwas das der SRT untergeschoben wird.

Ich habe keine Lust mehr, dir zu verklickern, was alle anderen hier als selbstverständlich akzeptieren.
Mit deiner Traumwelt hätten wir uns 60 Seiten Diskussion ersparen können. Wenn es keinen Unterschied macht, ob der Blitz in den Zug oder den Bahndamm einschlägt, dann werden selbstverständlich ohne jede Diskussion die Blitze den Wärter und den Gast gleichzeitig erreichen.
Wenigstens das ist dir klar? Ich habe Zweifel; drum laß es dir von einem combatanten verklickern.
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Re: Gibt es eine relativistisch-konstante Lichtgeschwindigkeit?

Beitragvon Ernst » Do 13. Jun 2013, 17:50

Lübecker hat geschrieben:Die RdG gibt es erst, wenn die Aussage ist, dass das eine in das andere System mit der LT transformiert werden kann.

Das ist ja zum Haareraufen.
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 13. Jun 2013, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.
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