Highway hat geschrieben:Nee, das nicht, aber manche Diskussionsfäden sehen aus wie ein Flickenteppich - zumal Off-Topic Mitteilungen in diesem Forum nicht so streng gehandhabt werden wie sonst wo.
So wie unser kleiner Chat hier, psst.
Gruss Ralf.
Highway hat geschrieben:Nee, das nicht, aber manche Diskussionsfäden sehen aus wie ein Flickenteppich - zumal Off-Topic Mitteilungen in diesem Forum nicht so streng gehandhabt werden wie sonst wo.
Lübecker hat geschrieben:...
So kann ein Ereignis zum Zeitpunkt t₁ im System des Fahrgastes und auch des Schaffners bestimmt werden, beide sehen beide Blitze gleichzeitig von vorne und hinten bei sich ankommen. Damit ist diese Frage einfach per Definition schon geklärt. Da gibt es dann nichts mehr zu rütteln.
Nun bleibt nur noch die Frage offen, wann schlugen beide Blitze in den Zug ein. Nach Newton müssen beide Blitze für den Schaffner und auch für den Fahrgast gleichzeitig am Anfang und Ende des Zuges eingeschlagen sein, da sich beide zum Zeitpunkt der gleichzeitigen Wahrnehmung beider Blitze in der Mitte des Zuges befinden.
Nach der SRT und infolge der RdG ist das aber falsch. Nach der SRT schlagen die Blitze nur für den zum Zug ruhenden Fahrgast gleichzeitig am Anfang und Ende des Zuges ein. Der Fahrgast kann am Anfang und Ende des Zuges zwei Uhren mithilfe zweier Lichtsignale synchronisieren. Die laufen mit c von der Zugmitte und der Position des Fahrgastes zum Anfang und Ende des Zuges und starten dort zwei Uhren. Nun schlagen für den Fahrgast zum Zeitpunkt t₀ zwei Blitze in den Zug ein, einer vorne und einer hinten.
Im IS des Fahrgastes schlagen also die Blitze gleichzeitig in den Zug ein. Auch das kann per Definition einfach so in den Raum gestellt werden. Nun gilt es nur noch zu klären, ob die Blitze auch für den Schaffner gleichzeitig am Anfang und Ende des Zuges eingeschlagen sind. Die Frage ist nun recht einfach zu beantworten, denn in dem IS des Schaffners haben die beiden Lichtsignale die beiden Uhren am Anfang und Ende des Zuges eben nicht gleichzeitig erreicht. Somit laufen die Uhren für den Schaffner in seinem System eben nicht synchron.
...
Lübecker hat geschrieben:Ralf Maeder hat geschrieben:Luebbecker, ich bin etwas verwirrt. Hier auf Seite 35 dieses Threads sagtest du noch etwas anderes in Bezug auf den Fahrgast, oder hattest du hier in dieser Ausfuehrung klammheimlich angenommen, dass die Blitze mit dem Zug mitgehen und dort an den Enden einschlagen und der Bahndamm zu den Blitzeinschlaegen bewegt sein sollte? Scheint ein Katz- und Mausspiel zu sein fuer mich!?
Mal bitte den genauen Beitrag nennen. Es gibt hier zwei unterschiedliche Beispiele, das von Bührke/Einstein und das Neue. Im ersten sieht nur der Beobachter an den Gleisenm die Blitze gleichzeitg, denn die schlagen ja ein, als der Schaffner auf gleicher Höhe ist. Bis die Blitze den Beobachter erreichen, hat sich der Schaffner weiter bewegt.
Im neuen Beispiel schlagen die Blitze zu einem Zeitpunk ein, wo der Schaffner noch durch den Zug läuft und den Fahrgast noch nicht erreicht hat. Er erreicht den Fahrgast dann zur gleichen Zeit, wie beide Blitze und sieht diese mit dem Fahrgast gemeinsam gleichzeitig. Jedoch sind sich Fahrgast und Schaffner nicht darüber einig, ob die Blitze auch gleichzeitig in den Zug eingschlagen sind. Im IS des Fahrgastes sind sie auch gleichzeitig eingeschlagen, für den im Zug bewegten Schaffner nicht.
Lübecker hat geschrieben: Zwei räumlich getrennte Uhren die im Zug synchron laufen, laufen für den Beobachter an den Gleisen nach der SRT nicht synchron. Schlagen für den Beobachter die Blitze gleichzeitig in den Zug ein, schlagen sie für den Schaffner nacheinander ein.
Artie hat geschrieben:Ralf Maeder hat geschrieben:Also erreichen den urspruenglichen Buehrke-Schaffner die beiden Lichtfronten gleichzeitig!?
Nein, tun sie nicht. Egal was andere schreiben Bührke ist SRT. Die SRT ist auch nicht widerlegt, weil Leute wie chief und Konsorten sie nicht verstehen und auch das hantieren mit Formeln beeindruckt nicht, wenn man nicht weiß wie und wann man sie benutzt.
Unsicher?
Wie gesagt, selber schuld wenn man sich die RT von Leuten erklären lassen will, die sie selber nicht verstehen.
Alle "Kritiker" ausnahmslos haben sich an irgendeiner Stelle geirrt, oder Falschinformationen gegeben.
Beispiel, vielleicht einfacher:
Setting wie bei Bührke aber mit "leichten" Zahlen.
Die Blitze schlagen drei Lichtsekunden links und rechts neben einer Schranke ein. An der Schranke steht ein Kerl. Genau zu dem Zeitpunkt als die Blitze einschlagen ist die Hälfte des Zuges vorbei. Genau in der hälfte des Zuges steht der Schaffner.
Der Zug fährt mit 2/3 (zwei drittel) LG. Nach drei Sekunden kann der Kerl an der Schranke *beide* Blitze sehen. Zu der Zeit hat sich der Zug aber bereits 2 (3s*2/3c) Lichtsekunden weiterbewegt. das heisst der Blitz auf den der Schaffner zufuhr, hat der Schaffner schon passiert, während der andere Blitz ihn erst noch einholen muss. Nicht viel anders als Newton NUR trotz 2/3c Zug, bzw Schaffner + c Blitz, misst der Schaffner die Geschwindigkeit des entgegenkommenden Blitzes mit c. und nicht mit ein + zweidrittel c. Das ist so, weil für uns seine Zeit verlangsamt ist. Zeitdilatation.
Es macht keinen Unterschied ob die Blitze aussen vom Wetter kommen oder von Blitzbirnen im Zug. Da nach Einstein c für jedes IS gilt egal, ob die Lichtquelle bewegt ist oder nicht hast du ein Problem. Hier kommt die RdG ins Spiel. Damit der Schaffner das Licht von beiden Enden gleichzeitig sieht muss es zu anderen Zeiten blitzen als für den Kerl an der Schranke.
Ralf Maeder hat geschrieben:Ist nun wirklich ein Zugparadoxon!
Kurt hat geschrieben:Ralf Maeder hat geschrieben:Ist nun wirklich ein Zugparadoxon!
Nein, ist es nicht.
Man muss nur konsequent hinschauen.
Kurt
Daß es da "etwas" im Vakuum gibt ist ja unbestritten
Lübecker hat geschrieben:Die Erklärung von Bührke ist auch richtig und sein Beispiel beschreibt das Geschehen im Rahmen der SRT.
Artie hat geschrieben:Egal was andere schreiben Bührke ist SRT. Die SRT ist auch nicht widerlegt, weil Leute wie chief und Konsorten sie nicht verstehen und auch das hantieren mit Formeln beeindruckt nicht, wenn man nicht weiß wie und wann man sie benutzt.
Artie hat geschrieben:Da nach Einstein c für jedes IS gilt egal, ob die Lichtquelle bewegt ist oder nicht hast du ein Problem. Hier kommt die RdG ins Spiel. Damit der Schaffner das Licht von beiden Enden gleichzeitig sieht muss es zu anderen Zeiten blitzen als für den Kerl an der Schranke.
Lübecker hat geschrieben:Ralf Maeder hat geschrieben:Ich bin der Schaffner, wie nehme ich die beiden einschlagenden Blitze wahr, gleichzeitig oder zeitversetzt?
An einem Ort mit dem Fahrgast, aber zu diesem bewegt nimmt der Schaffner wie auch der Fahrgast die Blitze gleichzeitig war. Alles andere wäre ja seltsam. Nur sind sich beide nicht darüber einig wann die Blitze am Anfang und Ende des Zuges eingeschlagen haben. Der Fahrgast sagt, beide Blitze haben zeitgleich oder gleichzeitig am Anfang und Ende des Zuges eingeschlagen. Der zum Zug bewegte Schaffner sieht das anders, für ihn sind die beiden Blitze nacheinander am Anfang und Ende des Zuges eingeschlagen. Das ist ja eben die RdG. Räumlich getrennte Ereignisse, welche für einen Beobachter zeitgleich stattfinden, finden für einen zu diesem bewegten anderen Beobachter eben nicht gleichzeitig statt.
Lübecker hat geschrieben:Klassisch oder nach der SRT, der Schaffner kann die Blitze nur dann auch gleichzeitig sehen, wenn er sich am selben Ort befindet wie der Beobachter an den Gleisen, und das zu dem Zeitpunkt wo beide Blitze dort eintreffen.
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