Lübecker hat geschrieben:
Klassisch oder nach der SRT, der Schaffner kann die Blitze nur dann auch gleichzeitig sehen, wenn er sich am selben Ort befindet wie der Beobachter an den Gleisen, und das zu dem Zeitpunkt wo beide Blitze dort eintreffen.
Aha, klassisch und SRT kein Unterschied? Deiner Beschreibung nach kann also der Schaffner am ungleichzeitigen Eintreffen der Blitze feststellen, dass er sich gleichförmig linear relativ zum IS_Gleiskörper bewegt. Du hast soeben ein Experiment präsentiert, mit welchem die SRT augenblicklich widerlegt wäre.
Wenn Du also in der Mitte des Zugs der Schaffner bist, und an den Enden des Zugs blitzen gleichzeitig zwei Lampen auf, dann kannst Du die Bewegung des Zuges am Licht nachweisen, das Dich ungleichzeitig erreicht. Gratuliere!
Es ist wirklich nicht mehr zu fassen, was für einen Unsinn diese Pseudorelativisten hier verbreiten! Rechne doch endlich mal mit der LT, um zu wissen, wieso Versuche, Bewegungen relativ zum Licht nachzuweisen, bisher fehlgeschlagen sind! Versuch von Arago z.B. Michelson-Morley! Trouton und Noble etc. Alle diese Versuche sind Fundamente, auf denen die SRT steht. Schon mal was davon gehört?
Lieber Möchtegern-Relativist: In einem Zug, an dessen Enden gleichzeitig zwei Lichtquellen aufblitzen, kann man in der Mitte kein ungleichzeitiges Eintreffen des Lichts feststellen. Gleichgültig, ob sich der Zug bewegt oder ruht. Das sagt die SRT mit ihrem Postulat aus. Auch wenn ein Beobachter im IS_Gleiskörper vermeint, der Schaffner müsse das Licht ungleichzeitig aufgrund seiner Bewegung gegen das Licht empfangen, ist das eben nach SRT nicht der Fall. Das würde nur klassisch funktionieren. Hat aber nicht - und Einstein hat dafür eine der möglichen Erklärungen geliefert und mit der LT die dazu nötige Transformation! Deine epischen Litaneien sind völlig sinnlos, einmal mit der LT rechnen würde genügen, um zu zeigen, wiesehr Du dich irrst!
Das zitierte Beispiel von Einstein ist ebenfalls rein klassisch. Da gilt noch kein Postulat im Zug! Und da ist keine Spur von Relativitätstheorie vorhanden. Gilt das Postulat im Zug, dann können sich die Menschen nicht gegen das Licht bewegen, welches sich im IS_Bahndamm isotrop ausbreitet. Weil sich dann auch in Bezug zum Zug das Licht isotrop ausbreitet. Ich denke, dieses klassische Beispiel soll den Leser mal prinzipiell darauf einstimmen, dass Gleichzeitigkeit relativ sein kann. Die Lorentztransformation wird in dem Buch wohl erst später zur Sprache kommen.
Grüße
Harald Maurer