Lichtschlauch um die Erde

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » Mi 5. Jun 2013, 19:45

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:...
Aha, die Erde befindet sich im Mittelpunkt des Universums. Alle physikalischen Vorgänge richten sich nach der Erde! :lol: :lol: :lol:


Nein, natürlich nicht. Das Gravitationsgesetz gilt ja auch nur auf der Erde. Woanders gelten natürlich andere Gesetze. :lol: :lol: :lol:
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Ja klar, das ist die Ernstsche Privat-Physik! :mrgreen:

Natürlich, und ganz besonders aufbereitet für Dich.

Übrigens muß ich mich korrigieren. Das Gravitationsgesetz gilt natürlich auch nicht auf der ganzen Erde, sondern nur für den Apfelbaum im Garten von Hannes. Und Fizeau gilt nur in der Abwasserleitung seiner Regentonne.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » Mi 5. Jun 2013, 20:37

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: ..

Daß er immer noch Tomaten sieht.
Laß dir den Satz von einem 12 Jährigen erklären.

Dann hast du ein Semikolon gesetzt, das ist gleichbedeutend mit -ein Neuer Satz beginnt- ist

In deutscher Orthographie hast du eben solche Defizite wie in Physik.
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Wo ist sie denn?

Kann, aus Sicht der Erdoberfläche, das in den Rohren laufende Licht ein v von >c erreichen oder nicht!


Kurt
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » Mi 5. Jun 2013, 21:10

Artie hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Ist aber auch nicht schön, wenn Kurt so behandelt wird.


Mir doch egal, Kurt hats bei mir verschissen und kann nur noch mit schlimmeren Antworten rechnen.
Würde ich meine ehrliche Meinung über Kurt auslassen, könnte ich verstehen, wenn mich Harald rauswirft. Ich bin schon deutlich genug.


Tja Artie, ich würde es irgendwie bedauern, denn ich kann dich verstehen (ich würde einen "Freund" verlieren).
Mir geht es ja ähnlich wie dir, ich kann die ganzen Formeln usw. nicht umsetzen, bzw. nur indirekt verstehen.
Ist halt so, und wird auch von mir akzeptiert.

Du solltest aber auch akzeptieren dass du ein ähnliches Problem hast, du kannst die Natur nicht verstehen (zumindest fehlt die Rutine das aus dem Stegreif heraus zu händeln), bist darauf angewiesen das zu glauben was andere dir vorsagen.
Und hast das Problem dass du nicht zugeben kannst das du keine Antworten auf das hast was ich dich frage.

Also, halte dich bitte soweit zurück das Harald nicht gezwungen ist zu bremsen.
Es würde mir nicht gefallen, du bist ehrlich (mit den bekannten "Problemen") und -geradeheraus-, und das schätze ich sehr.

Kurt
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Do 6. Jun 2013, 18:58

Hallo Lübecker !
Es gibt auch keinen Grund, dass sich durch das Entfernen vom Ort des Experimentes sich am Experiment selber etwas ändern sollte.

Du versuchst , mir mir seitenlangen Erklärungen etwas zu erklären, was eigentlich trivial und selbstverständlich ist:
Der Beobachter hat wirklich keinen Einfluss auf den Ablauf eines Ereignisses, soweit er nicht so nah am Ereignis ist, dass er dieses stört. Je weiter er vom Ereignis entfernt ist, umso weniger Einfluss hat er.
Aber um das geht es doch nicht. Es geht darum, wie weit die Wirkung eines Vorganges reicht.
Wenn du einen Elektromagneten einschaltest, wird der in seiner unmittelbaren Umgebung ein Eisenstück sofort anziehen. Je weiter du das Eisenstück entfernst, umso geringer wird seine Wirkung sein.
Auch bei der Schwerkraft nimmt die Wirkung mit dem Quadrat der Entfernung ab.
Genau so ist die Wirkung des Fizeau- Experiments ausserhalb der Glasrohre bereits fast verschwunden, sodass du sie nicht mehr messen kannst.
Wie soll die Wirkung dieses Experiments bis zum nächsten Stern reichen ?
Du kannst wohl sehen, was auf dem Himmelskörper vorgeht, aber beeinflussen kannst du nichts mehr. Dazu bist du viel zu weit entfernt.

Hannes
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Fr 7. Jun 2013, 10:53

Hallo Lübecker !
Nun fliegt ein Lichtstrahl durch ein Medium, welches zum Beobachter bewegt ist. Der Beobachter kann auf dem Pluto sitzen und beobachtet zu ihm bewegtes Wasser auf der Erde, durch das sich Licht bewegt.

Deine Vorstellungen sind so unrealistisch, dass man deine Fantasie spüren kann.
Der diskutierte Vorgang ist in der Realität doch anders !
In einem Stern entsteht durch die atomaren Vorgänge im Stern eine hohe Temperatur, bei der die Materie zu strahlen beginnt. Diese Strahlung muss jetzt zuerst durch die vorhandene Atmosphäre des Sterns hindurch, bevor sie in den Weltraum entweicht.Dabei hat sie zuerst einmal genau den Bewegungszustand wie der Stern. LG_Stern= c.(bezogen natürlich auf den Stern)
Bezogen auf die Erde ist das LG= c +-v_Stern.
Wenn sich jetzt der Stern durch die Anziehungskraft der ihn umkreisenden Planeten hin-und her bewegt, nimmt der Stern seinen Lichtleitbezug mit.
Auf der Erde kann man das durch den Doppler-Effekt sehr genau in der Verschiebung der Spektrallinien feststellen: Die Spektrallinien der Elemente sind nicht mehr dort, wo sie ursprünglich waren.
Was kann man daraus ableiten?
1. Aus Laborexperimenten weiß man, wo die Spektrallinien der einzelnen Elemente liegen sollen.
2.Wenn diese Spektrallinien im Spektrometer verschoben sind, kann man genau auf die Geschwindigkeit der Wackelbewegung des Sternes schließen. Auf wenige km/ sec genau.
3. Dieses c +-v_Stern kommt aber bei der Erde nicht an. Da wird immer genau c gemessen.
4. Der Grund kann nur sein, dass sich die LG beim Austritt aus der bewegten Sternatmosphäre in den verhältnismäßig ruhenden Weltraum verändert hat. Bei diesem Übergang veränderten sich durch Veränderung der LG die Wellenlängen. Und das kann man in der Spektrallinienverschiebung messen.
5. Fazit : Eine konstante LG ist nicht gegeben, was zu beweisen war.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 7. Jun 2013, 11:39

Hannes hat geschrieben:1. Aus Laborexperimenten weiß man, wo die Spektrallinien der einzelnen Elemente liegen sollen.
2.Wenn diese Spektrallinien im Spektrometer verschoben sind, kann man genau auf die Geschwindigkeit der Wackelbewegung des Sternes schließen. Auf wenige km/ sec genau.
3. Dieses c +-v_Stern kommt aber bei der Erde nicht an. Da wird immer genau c gemessen.
4. Der Grund kann nur sein, dass sich die LG beim Austritt aus der bewegten Sternatmosphäre in den verhältnismäßig ruhenden Weltraum verändert hat. Bei diesem Übergang veränderten sich durch Veränderung der LG die Wellenlängen. Und das kann man in der Spektrallinienverschiebung messen.
5. Fazit : Eine konstante LG ist nicht gegeben, was zu beweisen war.

Bei der Messung von Spektrallinien wird die Frequenz gemessen und nicht die Wellenlänge (siehe Astrospektroskopie). Damit ist deine Hypothese unbrauchbar. Wenn sich beim Übergang des Lichtes aus deiner Sternatmosphäre in den leeren Raum die Geschwindigkeit von c+/-v auf c ändert, ändert sich die Frequenz nicht, denn Frequenz ist Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit. Würde sich die beim Übergang ändern, müssten per deus ex machina Schwingungen hinzu- oder wegkommen. Wäre deine Hypothese richtig, gäbe es keine Verschiebung der Spektrallinien.

PS.: Als anschauliches Beispiel nimm den Übergang von Glas zu Luft (oder umgekehrt). Da ändert sich die Lichtgeschwindigkeit, aber nicht die Frequenz.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Fr 7. Jun 2013, 12:06

Hallo Fb !
Bei der Messung von Spektrallinien wird die Frequenz gemessen und nicht die Wellenlänge (siehe Astrospektroskopie). Damit ist deine Hypothese unbrauchbar.

> es ist unerheblich, ob ich Frequenz oder Wellenlänge messe. Da beide Parameter zusammenhängen, ergibt die Messung des Einen den Wert des Anderen.

Wenn sich beim Übergang des Lichtes aus deiner Sternatmosphäre in den leeren Raum die Geschwindigkeit von c+/-v auf c ändert, ändert sich die Frequenz nicht, denn Frequenz ist Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit.

>Ist richtig, was du schreibst. Da sich die Spektrallinien verschoben haben und sich, wie du auch richtig sagst,die Frequenz nicht ändert , müssen es die Wellenlängen sein.Durch die Zusammenschiebung (oder Dehnung) der Wellenlängen ändert sich die Zahl der pro sec eintreffenden Wellenberge.

Als anschauliches Beispiel nimm den Übergang von Glas zu Luft (oder umgekehrt). Da ändert sich die Lichtgeschwindigkeit, aber nicht die Frequenz.

>Stimmt schon !Beim Übergang von Luft zu Glas und wieder zurück ändert sich die LG für die im Glas zurückgelegte Strecke. Beim Austritt aus dem Glas wird das Licht aber rückgebrochen und hat naturgemäß wieder dieselbe Farbe ( Frequenz)
Mit Gruß
Hannes
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 7. Jun 2013, 13:46

Hannes hat geschrieben:
Wenn sich beim Übergang des Lichtes aus deiner Sternatmosphäre in den leeren Raum die Geschwindigkeit von c+/-v auf c ändert, ändert sich die Frequenz nicht, denn Frequenz ist Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit.

>Ist richtig, was du schreibst. Da sich die Spektrallinien verschoben haben und sich, wie du auch richtig sagst,die Frequenz nicht ändert , müssen es die Wellenlängen sein.
(Hervorhebung von mir)
Hier stimmst du zu, dass sich die Frequenz NICHT ändert, aber die Wellenlänge SCHON.

Und hier schreibst du:
Hannes hat geschrieben:
Bei der Messung von Spektrallinien wird die Frequenz gemessen und nicht die Wellenlänge (siehe Astrospektroskopie). Damit ist deine Hypothese unbrauchbar.

> es ist unerheblich, ob ich Frequenz oder Wellenlänge messe. Da beide Parameter zusammenhängen, ergibt die Messung des Einen den Wert des Anderen.

Wie kann es unerheblich sein, ob du die Frequenz misst oder die Wellenlänge, wenn sich offenbar in deinem Modell die Wellenlänge ändert, die Frequenz aber gleich bleibt (siehe deine Behauptung oben)?

Und nochmal:
Hannes hat geschrieben:
Wenn sich beim Übergang des Lichtes aus deiner Sternatmosphäre in den leeren Raum die Geschwindigkeit von c+/-v auf c ändert, ändert sich die Frequenz nicht, denn Frequenz ist Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit.

>Ist richtig, was du schreibst. Da sich die Spektrallinien verschoben haben und sich, wie du auch richtig sagst,die Frequenz nicht ändert , müssen es die Wellenlängen sein.Durch die Zusammenschiebung (oder Dehnung) der Wellenlängen ändert sich die Zahl der pro sec eintreffenden Wellenberge.

Du schaffst es, dir in zwei hintereinander folgenden Sätzen zu widersprechen!
Satz 1: „… die Frequenz NICHT ändert“
Satz 2: „… ändert sich die Zahl der pro sec eintreffenden Wellenberge“
Die Zahl der pro sec. eintreffenden Wellenberge IST die Frequenz! In Satz 1 von dir ändert sich die Frequenz NICHT, in Satz 2 ändert sich die Frequenz SCHON. Was denn nun?
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Fr 7. Jun 2013, 14:31

Hallo Fb !
Du schaffst es, dir in zwei hintereinander folgenden Sätzen zu widersprechen!
Satz 1: „… die Frequenz NICHT ändert“
Satz 2: „… ändert sich die Zahl der pro sec eintreffenden Wellenberge“

Ist in der Tat schwierig zu verstehen und nicht leicht zu erklären:
Die Frequenz des Wellenzuges aus Sicht der Welle ändert sich wirklich nicht, wie du ja richtig gesagt hast. Nur durch die Zusammenschiebung ( oder Dehnung) der
Abstände zwischen den Wellen ändert sich die Zahl der ankommenden Wellenberge beim EMPFÄNGER.Diese Zusammenschiebung oder Dehnung der Abstände entsteht durch Verringerung oder Erhöhung der Weiterleitungsgeschwindigkeit beim Übergang.
Diese Erscheinung wirst du auch nur bei gegeneinander BEWEGTEN Objekten finden können.( mit möglichst kosmischen Geschwindigkeiten )
Bei Lichtbrechung findest du das nicht, da sich die Objekte gegenseitig nicht bewegen.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » Fr 7. Jun 2013, 15:01

Hannes hat geschrieben:Die Frequenz des Wellenzuges aus Sicht der Welle ändert sich wirklich nicht, wie du ja richtig gesagt hast.


Hannes, und somit ist es egal wie lang oder schnell die Welle ist.

Für die Spektralverschiebung ist einzig das v von Quelle und Senke zueinander zuständig, die Geschwindigkeit der "Welle", oder ihre Länge, kann sich mehrmals ändern, das ist egal.

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