Hallo Lübecker !
Nun fliegt ein Lichtstrahl durch ein Medium, welches zum Beobachter bewegt ist. Der Beobachter kann auf dem Pluto sitzen und beobachtet zu ihm bewegtes Wasser auf der Erde, durch das sich Licht bewegt.
Deine Vorstellungen sind so unrealistisch, dass man deine Fantasie spüren kann.
Der diskutierte Vorgang ist in der Realität doch anders !
In einem Stern entsteht durch die atomaren Vorgänge im Stern eine hohe Temperatur, bei der die Materie zu strahlen beginnt. Diese Strahlung muss jetzt zuerst durch die vorhandene Atmosphäre des Sterns hindurch, bevor sie in den Weltraum entweicht.Dabei hat sie zuerst einmal genau den Bewegungszustand wie der Stern. LG_Stern= c.(bezogen natürlich auf den Stern)
Bezogen auf die Erde ist das LG= c +-v_Stern.
Wenn sich jetzt der Stern durch die Anziehungskraft der ihn umkreisenden Planeten hin-und her bewegt, nimmt der Stern seinen Lichtleitbezug mit.
Auf der Erde kann man das durch den Doppler-Effekt sehr genau in der Verschiebung der Spektrallinien feststellen: Die Spektrallinien der Elemente sind nicht mehr dort, wo sie ursprünglich waren.
Was kann man daraus ableiten?
1. Aus Laborexperimenten weiß man, wo die Spektrallinien der einzelnen Elemente liegen sollen.
2.Wenn diese Spektrallinien im Spektrometer verschoben sind, kann man genau auf die Geschwindigkeit der Wackelbewegung des Sternes schließen. Auf wenige km/ sec genau.
3. Dieses c +-v_Stern kommt aber bei der Erde nicht an. Da wird immer genau c gemessen.
4. Der Grund kann nur sein, dass sich die LG beim Austritt aus der bewegten Sternatmosphäre in den verhältnismäßig ruhenden Weltraum verändert hat. Bei diesem Übergang veränderten sich durch Veränderung der LG die Wellenlängen. Und das kann man in der Spektrallinienverschiebung messen.
5. Fazit : Eine konstante LG ist nicht gegeben, was zu beweisen war.
Mit Gruß
Hannes