Hallo Lübecker !
Das Michelson-Morley-Experiment bestätigt sicher nicht, dass jeder Stern und die Erde den Lichtleitbezug mit sich nehmen. Das MME bestätigt nur, dass Licht sich in die Flugrichtung der Erde genauso schnell ausbreitet wie quer dazu. In dem Sinne könnte auch gesagt werden, MME bestätigt das zweite Postulat, die Lichtgeschwindigkeit ist konstant und spielt der Zweifler fair (er trickst nicht), sollte er dieses anerkennen.
>Bezogen auf die Erde hat MM sicherlich recht. Daher hat man angenommen, dass die LG konstant sei.auf die Erde bezogen. Was für geozentrische Überlegungen zu stimmen scheint.
Dass jeder Himmelskörper die LG genau so mitnimmt, brauchte man vor 100 Jahren nicht berücksichtigen. Ich war daher lange Zeit davon überzeugt, dass das zweite Postulat stimmen kann. Wenn man aber die Geozentrik verlässt , ist das zweite Postulat nicht haltbar.
Wo zeigt nun ein Experiment auf, dass der Lichtleitbezug von Himmelskörpern mitgenommen wird?
>Das sind die Messungen der Planetensucher mit ihren Spektrometern und sowohl auch der logische Menschenverstand, der uns sagt, dass die Erde als Staubkorn im Universum kein Sonderfall sein kann.
Warum wird er bei Rotation nicht auch mitgenommen? Was hat Spektroskopie genau damit zu tun
?
>Ist sicherlich eine berechtigte Frage, aber zweitrangig. Der Lichtleitbezug ist kein so einfach zu erklärender Vorgang.
Ach was, das MME gilt auf allen Himmelskörpern, das Fizeau-Experiment jedoch nicht? Warum?
> AUF dem Himmelskörper wird Fizeau sehr wohl gelten, denn die Erde ist kein
Sonderfall.
Aber ZWISCHEN Lichtjahre entfernten Himmelskörpern ist Fizeau undenkbar.
Zu den Glückwünschen, in Anbetracht des hier gezeigten Wissens, sollte der Protagonist mit Polemik und Arroganz sehr sparsam hantieren, das Beste wäre ganz darauf zu verzichten.
>Im Anbetracht des Wissens, das du vorgibst, darf man sich einen solchen Glückwunsch schon erlauben. Denn es wäre wirklich eine Sensation, wenn du Michelson-Morley aushebeln könntest.
„Hloupost a pýcha na jednom stromě rostou.“
> Bitte um Übersetzung. Ich spreche gerne andere Sprachen, besonders unangenehm ist mir, dass ich in der Schule keine slawische Sprache gelernt habe, ich könnte mich sonst besser mit meinen zahlreichen czechischen Freunden unterhalten.
Zurück zum Thema, Konkret spielt die Entfernung des Beobachters bei dem Experiment von Fizeau keine Rolle.
> Worauf stützt du deine Aussage ?
Wenn die genauen Eigenschaften des Mediums der Sternatmosphäre bekannt sind, könnte die zu messende Lichtgeschwindigkeit berechnet werden.
>Von verschieden bewegten Himmelskörpern würdest du gleichzeitig verschiedene Werte errechnen.
> Nimm also an, es sei Helium. Welchen Wert würdest du damit errechnen ? 50,60 oder 70 % ?
Lieber Kollege ?
Hannes