Guten Abend DerDicke,
wie hast Du den Himmelfahrtstag verlebt? Das Wetter ging ja so einigermaßen.
Ich weiß nicht so recht wie ich Dich einordnen soll – mal scheint mir Du bist Mathematiker/Physiker und dann bist Du wieder völlig neben der Spur. Bist Du dir sicher was Du schreibst?
Du schreibst:
Frau oder Herr REBE, Sie machen den Standardfehler mathematische Werkzeuge (Skalen) mit realen Objekten zu verwechseln.
Ich zeigte Dir darauf hin wer was verwechselt. (Ich wiederhole noch einmal zum besseren Verständnis)
Es ist leicht möglich, dass ich diesen oder jenen Standardfehler mache, kein Wunder, wir sind Menschen und keine Maschinen.
Ich beobachte ein Objekt das sich mit 0,5 c bewegt und teile dies meinem Nachbar mit der so etwas auch noch nicht gesehen hat. Was ich nicht wusste, der Nachbar hat einen Freund der Mathematiker und Physiker ist. Der erklärte mir an Hand mathematischer Werkzeuge wie die Zeit und Längen sich ändern.
In meinem inneren dachte ich mir: „Einer von uns Beiden muss verrückt sein“ Ich spreche von realen Objekten und er kommt mir mit mathematischen Erklärungen. Er hielt die vorgerechnete Zeitdehnung und Längenverkürzung tatsächlich für Real.
Du kommst darauf mit „Ontologische Hypothesen“
Sag mal DerDicke bist Du sicher, dass Du Herr über die RT bist?
Wenn Du mir die RT näher bringen willst, musst Du das Pferd nicht von hinten aufzäumen sondern von vorn.
Erst kommt der Geistesblitz, dann die Euphorie über die Entdeckung, dann entwickelt sich aus ersten Gedanken eine Theorie (noch mit vielen Fehlern), dann kommen die Experimente (die beweisen müssen, dass der Geistesblitz wirklich ein Geistesblitz war und nicht ein Stoß vor dem Kopf), hat sich die Theorie nach den Experimenten einigermaßen bestätigt dann kommen erste Versuche mit Mathematik und Gedankenaustausch die Physik zu beschreiben, dann wird mit präzisen Vorgaben und Überprüfungen das Experiment wiederholt. Dabei sind von großer Bedeutung das sämtliche Messgeräte geeicht sind, das sämtliche Vorschriften zu Versuchsanordnungen eingehalten werden, Tage, Stunden vorher, je nach Experiment, müssen alle zu verwendeten Geräte, unter anderem, eine stabilen Temperatur haben.
Falls Du Teilnehmer solcher Experimente bist oder schon mal davon gehört hast, dann weißt du sicherlich von den Checklisten die aufwändig abgearbeitet werden müssen um ein Korrektes Ergebnis zu erhalten. Dabei ist ein einmaliges Experiment nicht von besonders hoher Aussagekraft. Deine Neigung zu besonders pingeligen Forderungen gehören in diese Experimente aber nicht unbedingt in eine Diskussion über allgemeines Gequatsche über die RT. Wenn die RT mit 1 s rechnet dann mit 1 s, genauer geht es sowieso nicht, wenn die Länge eines Besenstiels gemessen werden soll und der ist 2 m Lang dann ist er 2 m lang.
Nach Deiner Vorstellung und mit den Forderungen nach Ausgleich der Parallaxen usw. müsstest Du tausende Versuche, auch durch tausende Experimentatoren, Deinen Besenstiel vermessen lassen um einen an Genauigkeit heran kommenden Mittelwert zu bekommen.
Durch Deine Herangehensweise würdest Du über den Geistesblitz nicht hinauskommen.
Schon mal mit Toleranzen beschäftigt?