julian apostata hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Sorry, aber nur die Originalaussagen einer Theorie sind authentisch und maßgebend.
Völlig unwichtig!
Noch einmal sorry, aber das ist nicht völlig unwichtig, ganz im Gegenteil. Ich habe die Synchronisationsmethode Einsteins aus seiner SRT zitiert, und einzig diese Methode ist hier von Belang. Deine eigene Synchronisationsmethode ist hier nicht von Interesse, mit Verlaub.
Und die Synchronisationsmethode Einsteins ist denkbar einfach, einfacher geht's nicht: Man synchronisiert mit dem Licht und setzt voraus, dass die Lichtgeschwindigkeit mit einem bestimmten Wert konstant sei zwischen allen Beobachtern: Es gilt immer
c=const. Punkt, fertig, aus.
Wenn Du Deine Synchronisationsmethode durchsetzen möchtest, empfehle ich Dir, sie zum Beispiel dem Präsidenten des deutschen Metrologieinstituts PTB vorzuschlagen. Er hat zwar selbst keine blaße Ahnung, wie man die Uhren bei dem milliardenschweren Neutrino-Experiment synchronisiert hat, aber vielleicht wird er Deine Methode intern an den Experten der PTB weiterleiten, das ist ihr Job und sie haben eine ausgefeilte Software verwendet - die sie jedoch angabengemäß nicht näher kennen. Viel Glück, hier ist meine Anfrage:
Neutrino-Experiment: Anfrage an die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt.
Daraus geht irgendwie hervor, dass der Sagnac-Effekt c+v berücktsichtigt wurde, und nicht c=const.
Du kannst auch das Schweizer Metrologie Institut METAS fragen, sie antworten unkomplizierter (man braucht nicht die juristische Großartillerie wie bei der PTB auszufahren) und sie haben gegenüber Dr. Wolfgang Engelhardt bestätigt, dass die Uhren für das Neutrino-Experiment mit c+v synchronisiert wurden.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez