Raum-Zeit-Kontinuum

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon Yukterez » Do 31. Jan 2013, 19:26

a0/a1-1=z
Ist es beim amtlichen Skalenfaktor denn anders?

Der Skalenfaktor beschreibt den Unterschied zwischen dem was man hat zu dem was man sucht. Das was man heute hat dividiert durch das was man heute hat ist natürlich 1, und nicht 1 komma Pi oder die Wurzel aus 2. In deiner Notation: a=a0/a1.

Zum Drehmoment:

In einem Schwungrad ist eine Energie von x Joule gespeichert. Es soll nach y Umdrehungen zum Stillstand gebracht werden. Mit welchem Drehmoment muss gebremst werden ?

Alles andere als x Joule / (y2π) würde mich doch sehr wundern. Ergo: Energieerhaltung bewiesen, Chief und Ernst widerlegt.

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Drehmoment

Beitragvon rmw » Do 31. Jan 2013, 21:36

Yukterez hat geschrieben:Zum Drehmoment:

Du bist ein außergewöhnlicher Experte, du bist nicht imstande den physikalischen Begriff der Arbeit (Nm bzw. Joule) vom physikalischen Begriff des Drehmoments (Nm aber nicht Joule) auseinander zu halten. Aber solche Experten gibts mehrere im Internet.
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Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon Yukterez » Do 31. Jan 2013, 21:41

Naja wenn ich mir deine Homepage so anschaue dann betrachte ich das aus deinem Munde als Kompliment. Allerdings habe ich eins weiter oben a1 und a0 verwechselt, gemeint ist natürlich a=a1/a0 und nicht umgekehrt.
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Beitragvon Yukterez » Do 31. Jan 2013, 23:17

Chief hat geschrieben:Daraus folgt Drehmoment=Energie!

Schon fast richtig, aber trotzdem noch grober Unfug. Du musst deine = und ≠ Zeichen durch ein ∝ ersetzen, sonst wird das nie was. Was willst du dir denn überhaupt drehen ?

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Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon julian apostata » Fr 1. Feb 2013, 12:51

Yukterez hat geschrieben:Der Skalenfaktor beschreibt den Unterschied zwischen dem was man hat zu dem was man sucht.


Das heißt, der Skalenfaktor muss ständig der Gegenwart angepasst werden. Hat also die momentane Gegenwart a=1, so hat die heutige Zeit in 1 Milliarde Jahren a=0,93.

Weil die Gegenwart in 1 Milliarde Jahren a=1 haben muss! Und so was hältst du für sinnvoll???

Yukterez hat geschrieben:In einem Schwungrad ist eine Energie von x Joule gespeichert. Es soll nach y Umdrehungen zum Stillstand gebracht werden. Mit welchem Drehmoment muss gebremst werden ?


Machen wir es mal umgekehrt. Einem ruhenden Schwungrad soll die Rotationsenergie W zugefügt werden. Eine Kraft soll rechtwinklig zum Radius angreifen

W=F*s => W=F*r*(s/r)

Ich hab also an der Formel nix geändert sondern nur einen Bruch mit erweitert.

r kann der Schwungradradius sein, es spricht aber nix dagegen, dass die Kraft auch weiter innen angreift.

Weil aber F*r das Drehmoment ist kann man auch schreiben:

W=M*(s/r)

Klar W=M gilt speziell dann, wenn s=r ansonsten W<>M

Zur Anzahl der Umdrehungen:

n=(s/r)/(2*Pi)

Und was die Verwendung von SI-Einheiten anbelangt, so bin ich in der Regel auch dafür.

Natürlich ist es Unsinn, die Leistung von Autos in PS anzugeben, anstatt von Kilowatt.

Hier wurde mir wegen eines Plädoyers für das Kilogramm-Meter-Sekunde-System sogar die “Sendung mit der Maus” unter die Nase gerieben!

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Bedarf_an_elektrischer_Energie#Anschaulichere_Zahlenwerte

Bei kosmologischen Zeiten allerdings mit der Einheit Sekunde daher zu kommen, halte ich für Unfug.
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Beitragvon Yukterez » Fr 1. Feb 2013, 18:10

julian apostata hat geschrieben:Das heißt, der Skalenfaktor muss ständig der Gegenwart angepasst werden.

Eben nicht, a0 bleibt immer 1, oder wenn man es mit Einheiten behaftet der Abstand zweier Koordinaten zueinander in Metern (in meinen Plots von der Erde zum jetzigen Hubbleradius). Dann musst du a0 immer der Gegenwart anpassen, was ja auch legitim ist, wenn man in Metern oder Jahren rechnet, aber doch nicht dimensionslos.

julian apostata hat geschrieben:Hat also die momentane Gegenwart a=1, so hat die heutige Zeit in 1 Milliarde Jahren a=0,93.

Wo hast du denn diesen Unsinn gelesen? a beschreibt den räumlichen Abstand von Koordinaten, nicht den zeitlichen. Der zeitliche Abstand wird mit t betitelt, wird in 1 Mrd Jahren t0+1e9J, oder dimensionslos (12e9J+1e9J)/(12e9J)->13/12->1.08 sein. Vor 1e9 Jahren war t=11/12≈0.9

julian apostata hat geschrieben:Weil die Gegenwart in 1 Milliarde Jahren a=1 haben muss! Und so was hältst du für sinnvoll???

Das, mit Verlaub, halte ich für eine Crackpotterie.

julian apostata hat geschrieben:n=(s/r)/(2*Pi)

Sehr richtig.

julian apostata hat geschrieben:Bei kosmologischen Zeiten allerdings mit der Einheit Sekunde daher zu kommen, halte ich für Unfug.

Sekunden lassen sich einfacher in Jahre umrechnen, als 1er und 2er (:Wenn man mal weiss, daß 1J≈3e⁷sek, und 1Lj das ganze mal c (≈10¹⁶m) ist, dann geht das schon. Vor allem wenn man dann die Achsen miteinander verrechnet, dann will man ja auch am liebsten wissen, wieviel die Rezessionsgeschwindigkeit in m/sek oder die Beschleunigung in m/sek² ist, und nicht in Julians pro Quadratapostatas, das wirst du ja wohl einsehen.
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Re: SI-Einheiten FTW

Beitragvon julian apostata » Fr 1. Feb 2013, 23:16

Yukterez hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Das heißt, der Skalenfaktor muss ständig der Gegenwart angepasst werden.

Eben nicht, a0 bleibt immer 1


Das klingt für mich extrem widersprüchlich, aber versuchen wir das mal zu klären.

Jetzt haben wir a=1. Richtig?

Lass ein paar Milliarden Jahre verstreichen, so dass die Abstände im Universum sich verdoppelt haben.

Trotz dieser Verdoppelung soll der Skalenfaktor immer noch a=1 betragen.

Richtig? Oder seh ich das falsch?

Yukterez hat geschrieben:Sekunden lassen sich einfacher in Jahre umrechnen, als 1er und 2er


1er und 2er??? Was zum Geier soll denn das schon wieder sein?

Und wenn du Jahrmilliarden in Sekunden ausdrücken willst, wer hat denn dann noch Lust darauf, sich derartige Grafiken anzuschauen?

Lange Zeiträume will man in Jahren wissen. Oder was glaubst du, wer nimmt Einen ernst, wenn man ihm erzählt, man wäre 632 Millionen Sekunden (20 Jahre) alt?

Kennst du irgendjemanden, der bei solch einer Antwort den Taschenrechner raus kramen würde?

Und was Geschwindigkeit und Beschleunigung anbelangt, da gibt es sicher auch anschaulichere Möglichkeiten.

Da wird ich mich aber mal ab morgen damit befassen.
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Re: SI-Einheiten FTW

Beitragvon Yukterez » Fr 1. Feb 2013, 23:30

julian apostata hat geschrieben:Jetzt haben wir a=1. Richtig?

Richtig. Jetzt, und nur jetzt haben wir a=a(t0)/a0=1, weil a(t) @ t0, was per Definition jetzt ist, per Definition a0 ist. Jetzt, und nur jetzt, ist jetzt. In einer Milliarden Jahre wird nicht mehr jetzt sein. Was man dann als jetzt' bezeichnen wird, ist nicht jenes jetzt, mit welchem wir hier und heute rechnen. Uns kann das egal sein da wir im Jetzt leben, und nach dem Jetzt gestorben sein werden. Wenn die Leute die dann leben werden a0 und t0 so definieren werden, daß es in ihre Zeit passt, dann ist das nicht unser Bier. Deren a0 ist nur unser a(τ) - daß die es a0 nennen werden, geht uns nichts an, solange wir nicht vorhaben, uns in deren Lage zu versetzen.

julian apostata hat geschrieben:Lass ein paar Milliarden Jahre verstreichen, so dass die Abstände im Universum sich verdoppelt haben. Trotz dieser Verdoppelung soll der Skalenfaktor immer noch a=1 betragen. Richtig? Oder seh ich das falsch?

Falsch. a wird dann natürlich 2 betragen, denn a(τ)/a0=2. a0 wird dann immer noch den Wert haben den es heute hat, nur daß der dann bereits veraltet ist.

julian apostata hat geschrieben:Und wenn du Jahrmilliarden in Sekunden ausdrücken willst, wer hat denn dann noch Lust darauf, sich derartige Grafiken anzuschauen?

Jeder, der ans SI-Einheitensystem gewöhnt ist. Alle anderen können ohnehin mehr schlecht als recht rechnen, und sollten für ihre Faulheit bestenfalls geohrfeigt werden.

julian apostata hat geschrieben:Lange Zeiträume will man in Jahren wissen. Oder was glaubst du, wer nimmt Einen ernst, wenn man ihm erzählt, man wäre 632 Millionen Sekunden (20 Jahre) alt?

Grober Unfug!

julian apostata hat geschrieben:Kennst du irgendjemanden, der bei solch einer Antwort den Taschenrechner raus kramen würde?

Wer sollte denn während er am Computer sitzt einen Taschenrechner rauskramen? Jeder Computer IST ein Taschenrechner, was gibt es da gross rauszukramen, wenn der Plot sowieso anschnur ist? Wenn du Meter und Sekunden nicht auswendig umrechnen kannst, dann ist das deine Bildungslücke, die du lieber schnell kaschieren solltest. So schwer ist das ja nun auch wieder nicht, und es wird sicher nie schaden, eher nutzen.

julian apostata hat geschrieben:Und was Geschwindigkeit und Beschleunigung anbelangt, da gibt es sicher auch anschaulichere Möglichkeiten. Da wird ich mich aber mal ab morgen damit befassen.

Ich fürchte fast, gegen das internationale Einheitensystem wirst du mit so einem Physik-Esperanto nicht ankommen. Es ist ja nicht so daß ich mir das so ausgedacht habe; kg, m & sek sind heute der allgemeine Konsens.

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Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon julian apostata » Sa 2. Feb 2013, 12:03

Yukterez hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Lass ein paar Milliarden Jahre verstreichen, so dass die Abstände im Universum sich verdoppelt haben. Trotz dieser Verdoppelung soll der Skalenfaktor immer noch a=1 betragen. Richtig? Oder seh ich das falsch?

Falsch. a wird dann natürlich 2 betragen, denn a(τ)/a0=2. a0 wird dann immer noch den Wert haben den es heute hat, nur daß der dann bereits veraltet ist.


Aus unserer Sicht wird dann in dieser fernen Zukunft a=2 betragen. Jedoch, werden diese Zukunftswesen auch mit a=2 rechnen, oder sollen sie doch wieder a=1 definieren, den Skalenfaktor also an ihre zukünftige Gegenwart anpassen?

Yukterez hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Und wenn du Jahrmilliarden in Sekunden ausdrücken willst, wer hat denn dann noch Lust darauf, sich derartige Grafiken anzuschauen?

Jeder, der ans SI-Einheitensystem gewöhnt ist. Alle anderen können ohnehin mehr schlecht als recht rechnen, und sollten für ihre Faulheit bestenfalls geohrfeigt werden.


Eine gewisse Faulheit liegt nun mal in der Natur des Menschen (auch in meiner Natur), da sollte dir auch klar sein, dass du mit deinen Sekundenangaben kräftige Ohrfeigen an fast die gesamte Mahaggemeinde verteilst (einschließlich mir).

Am besten bring ich mal ein Beispiel:

Bild

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Parsec#km.2Fs.2FMegaparsec

Total grober Unfug ist natürlich die Einheit km/s/megaparscec, weil das ist nicht nur eine leichte Watschn, sondern einen brutaler Schlag ins Gesicht der SI-Einheiten darstellt. Und das ist auch noch offizielle Kosmologie! Unglaublich!

Lassen wir also mal nur die Sekunde übrig, dann beträgt der Hubbleparamter (bei 70 km/s/megaparscec)

2,27*10^-18/s

und angenommen, die Erde würde der Raumexpansion keinen Widerstand entgegensetzen dann ergibt Erddurchmesser mal Hubbleparameter:

12 742 000m*2,27*10^-18/s=2,89*10^-11m/s

m/s ist eine voll korrekte SI-Einheit, bei obigem Wert kann sich aber keiner was drunter vorstellen, und du kannst von den Leuten nicht erwarten, dass sie sich das in einen vorstellbaren Wert umrechnen…

…aus diesem Grunde verwende ich nun das Jahr.

12 742 000m *7,16*10^-11/Jahr=0,0009Meter/Jahr=0,9Millimeter/Jahr

Keine SI-Einheiten mehr, aber jetzt können sich auch normale, faule Menschen was drunter vorstellen.

Um knapp einen Millimeter würde also die Erde jährlich sich aufblähen, sofern sie bei der Raumexpansion mitmachen würde.
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1 rad

Beitragvon rmw » Sa 2. Feb 2013, 17:44

julian apostata hat geschrieben:W=M*(s/r)

Klar W=M gilt speziell dann, wenn s=r ansonsten W<>M

Anders ausgedrückt:
Wenn sich etwas um 1 rad dreht dann sind Moment und verrichtete Arbeit betragsmäßig gleich.
Wie du weiter oben richtig sagst handelt es sich dabei aber physikalisch um zwei unterschiedliche Dinge.
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