Raum-Zeit-Kontinuum

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Einheiten

Beitragvon rmw » Di 29. Jan 2013, 21:23

Yukterez hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Okay, sowohl das Drehmoment bei einem Schraubenschlüssel, als auch die Energie haben die Einheit Newtonmeter.

Aus gutem Grund.

julian apostata hat geschrieben:Trotzdem macht es keinen Sinn, das Drehmoment als Energie zu bezeichnen, geschweige denn, mit der Einheit Joule zu belegen.

Du musst genau so viele Joule reinstecken, wie du Newtonmeter erhalten willst.


Die Arbeit in Nm und ein Drehmoment in Nm sind zwei grundverschiedene Dinge.
1Nm Arbeit (und nur dies entspricht einem Joule) heißt dass gegen einen Widerstand von 1 N ein Weg von 1 m zurückgelegt wurde.
1 Nm Drehmoment heißt dass auf einem Radius von 1 m 1 N wirkt was aber keineswegs eine Arbeit bewirken muß, wenngleich es eine Arbeit bewiken kann. Das Drehmoment hat mit einem Joule nichts zu tun.
Gleiche Einheiten müssen physikalisch keineswegs das gleiche bedeuten und das tun sie oft auch nicht.
rmw
 
Beiträge: 2201
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon Yukterez » Di 29. Jan 2013, 21:39

Eine Arbeit bewirken muss auch eine Batterie nicht, wenn man sie nicht anschliesst. Das muss man heutzutage vielleicht auch dazusagen, sonst kommt noch einer auf die Idee, die Hubblefrequenz mit dem planckschen Wirkungsquantum zu multiplizieren, um ihre Energie zu errechnen Bild Sie ist natürlich in dem Sinne eine Frequenz, daß ihr Kehrwert die Einheit Zeit hat, und daß sie mit dem Abstand multipliziert eine Geschwindigkeit ergibt Bild Mehr ist in dem Fall nicht damit gemeint, als daß du entweder mit einer Geschwindigkeit pro Zeit (m/sek/sek) oder mit einer Geschwindigkeit pro Strecke (m/sek/m) beschleunigen kannst - letzteres wäre dann eine Beschleunigung mit einer Frequenz von x m/sek pro m Bild
Zuletzt geändert von Yukterez am Mo 7. Jul 2014, 13:45, insgesamt 1-mal geändert.
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon Yukterez » Di 29. Jan 2013, 23:08

Was vielleicht noch ganz interessant ist, was aber noch keiner geplottet hat, ist der Horizont nach Skalenfaktor bzw. Zeit. Ich dividiere also c/H und erhalte den Hubbleradius:

Bild

Und hier die ausgefalleneren Modelle mit dunkler Energie, Quintessenz und dynamischen w:

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon Kurt » Di 29. Jan 2013, 23:43

Yukterez hat geschrieben:Was vielleicht noch ganz interessant ist, was aber noch keiner geplottet hat, ist der Horizont nach Skalenfaktor bzw. Zeit. Ich dividiere also c/H und erhalte den Hubbleradius:


Und dieser Hubblerradius rotiert also mit der Erde mit und walkt im Jahresrythmus um die Sonne rum.
Oder ist es um unsere Galaxie.
Dann aber musst du das in deinen Berechnungen einfliessen lassen.
Denn es ist ziemlich unwarscheinlich dass die Erde der ruhende Mittelpunkt deines Radius ist, oder doch?
Denn alle deine Berechnungen gehen ja von der ruhenden Erde aus, oder nicht?

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Jan 2013, 00:00

Wenn das wer in seine Berechnungen mit einfliessen lassen muss, dann bist das du. Wahrscheinlich bist du aber im falschen Faden; mir scheint, du wolltest hier hin Bild

PS: man kann die Parameter w0 und w1 auch so wählen, daß alle Modelle fast die gleiche Kurve nehmen, und die Unterschiede sich erst bei 10..30*a0 so deutlich ausprägen. Ich habe zur Veranschaulichung deutliche, aber innerhalb der Möglichkeiten liegende Werte gewählt.

PPS: wer am Plot mit Metern und Sekunden nichts anfängt, 1 Mrd Lj ≈ 10²⁶ m, 1 Mrd Jahre ≈ 3e¹⁶ sek.
Zuletzt geändert von Yukterez am Mi 30. Jan 2013, 01:29, insgesamt 1-mal geändert.
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Jan 2013, 01:33

Manchmal ist übertrieben, ganz selten liesse ich noch durchgehen Bild
Aber für solche Fälle haben wir ja dich, damit du es mir in einer Zeile widerlegst Bild
Hier könnten's aber ruhig auch zwei oder drei Zeilen sein Bild
Fürs erste würde mich zB interessieren, wie viele Joule du normalerweise benötigst, um ein Nm Drehmoment zu lösen oder zu erzeugen (die Spesen natürlich nicht mitgerechnet, denn die werden als Spenden deklariert und sind damit steuerlich absetzbar) Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon julian apostata » Mi 30. Jan 2013, 09:17

Yukterez hat geschrieben:Was vielleicht noch ganz interessant ist, was aber noch keiner geplottet hat, ist der Horizont nach Skalenfaktor


Also ich mach das so:

H=(c/w)/wurzel(1+1/a³) mit w=6,29*10^-11/Jahr

http://www.mathe-fa.de/de

Das da geb ich ein:
15.9/sqrt(1+1/x^3)

15,9 steht für 15,9 Mrd Lichtjahre, das ist der Wert, wohin der Hubbleradius gemäß meinen Daten konvergiert, dementsprechend hab ich die y-Achse begrenzt. Spätestens hier beginnt nämlich der “Rand der Erkenntnis“.

Bild

Die x-Achse begrenze ich bei (0.73/0.27)^(1/3)~1.39

Das ist der heutige julianische Skalenfaktor.

Wer’s amtlich haben will, der schreibe sich die 1 darunter.
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Jan 2013, 09:43

Was ist ein julianischer Skalenfaktor?
Der Hubbleradius wird sich übrigens einpendeln, aber er wird sich immer weiter ausdünnen; in 600 Mrd Jahren wird die Sonne am Ereignishorizont der Erde stehen.
Plot.png
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Jan 2013, 15:34

Na bravo, also doch nichts neues. 1Nm = 1J/rad; 1rad=m/m=1; 1Nm=1J/1 (: Nichts anderes habe ich gesagt.
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Raum-Zeit-Kontinuum

Beitragvon Yukterez » Mi 30. Jan 2013, 16:29

Merkst du nicht, daß in beiden Gleichungen auf der linken Seite "Arbeit=" steht?
Wenn also Arbeit=Drehmoment*Winkel, dann ist die Arbeit zum Drehmoment proportional.
Der Proportionalitätsfaktor beträgt 1rad, also (1m)/(1m). Wenns pro Vollkreis von 2π gerechnet wäre wäre das was anderes, ist es aber nicht.
Damit ist die Proportionalität 1:1. Wir erhalten also für 1Joule genau 1Nm*1m/1m = 1Nm.
Ich weiss ja nicht ob sich bei dir daheim die Schrauben von selber in die Wand drehen oder aus derselben herausfallen, aber bei mir zuhause geht sowas nicht ohne Arbeit.

Bild, Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

VorherigeNächste

Zurück zu Andere Theorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste