Chief hat geschrieben:Der Dicke weiß immer noch nicht dass Voigt ein Spezialfall betrachtet und zwar die Ausbreitung von Licht aus einer Punktquelle entlang 3 Koordinaten in 2 Bezugssystemen.
Das ist die dritte der 3 Anwendungen, die Voigt am Ende seines Papers betrachtet.
Chief hat geschrieben:Dass die komplette Transformation Galilei-Transformation ist sieht man an der Kreisgleichung von Voigt welche (wie es auch sein muss)
Leider danebengelangt:
Voigt hat geschrieben:Für
(x-chi*t)^2+y^2+z^2=R^2 d.h. an der Oberfläche einer mit der Geschwindigkeit chi parallel der X-Achse verschobenen Kugel wird dies:
C-quer = sin(2*PI/T * (t(1-chi^2/omega^2)-chi/omega^2 * sqrt(R^2-y^2-z^2)))
also eindeutig variierende Amplituedenwerte auf der Kugelfläche, die nur mit der Näherungsannahme
Voigt hat geschrieben:da nach der Annahme chi^2/omega^2 zweiter Ordnung ist
wonach der Lorentzfaktor q=1 wird, dann konstant werden.
Das bringt uns zu:
DerDicke hat geschrieben:aber man sollte das selber mal durchlesen und besser auch verstehen. Dann wäre Ihnen aufgefallen, daß auf der Ihrerseits am Fr 30. Nov 2012, 22:19 geposteten Seite von Voigt die kugelförmig Galilei-verschobene Ausbreitung nur bei Vernachlässigung von chi^2/omega^2 auftritt. Alter Hut, daß auch die Lorentz für chi<<omega in Galilei übergeht.
Im übrigen weist DerDicke wiederholt darauf hin, daß die tatsächlich verwendete Transformation Voigts Gleichung (10) ist. Warum aus der Anwendung indirekt eine angeblich verwendete Transformation extrahieren wollen, wenn sie an dieser Stelle explizit aufgeschrieben ist.
Herr Chief, Ihre Beiträgen konstruieren aus einzelnen Fetzen (Galilei_x 1D, Kugelgleichung) die Ihnen vom Hörensagen wohl bekannt vorkommen, ein reines Phantasiegebilde.
Gerhard Kemme hat geschrieben:Als Wellengleichung könnte man auch
s(x,t) = s_max * sin[2 * π * (t/T - x/λ)
verwenden.
Das ist nicht die Wellengleichung sondern eine bekannte Lösung derselben.
Die zu dieser Lösung gehörige 1D Wellengleichung wäre s_tt/c^2 - s_xx=0
