Gerhard Kemme hat geschrieben:
Die Theorie der Wellengleichungen ist ein weites Feld - die Verwendung konkreter Formeln sollte in einem Diskussionsforum durchaus möglich sein - denn der sachlich korrekte Umgang mit Diff-Gleichungen erfordert mehr Aufwand und Schreibraum als hier möglich sind. Was du eine Lösung der Wellengleichung nennst, wird an anderer Stelle Wellengleichung genannt - aber zu sehr um Bezeichnungen streiten sollte man - meiner Ansicht nach - nicht, wenn es im Kontext klar ist. Wüßte jetzt auch nicht wie ich die altbekannte Formel s(x,t) = s_max * sin[2 * π * (t/T - x/λ) anders benennen sollte:
http://www.ha.shuttle.de/ha/hildegardis ... ichung.pdfIn der Tat liegt der Autor Ihrer Referenz hier falsch.
Unterscheiden sollte man da schon denn, schließlich wird ein linear, homogenes, ungedämpftes schwingungsfähiges System durch EINE Wellengleichung:
u_tt/c^2 - u_xx=0
beschrieben, wohingegen Ihr Ausdruck s(x,t) = s_max * sin[2 * π * (t/T - x/λ) nur eine von unendlich vielen Lösungen ist. Wobei Sie überdies die richtige Beziehung zwischen T und lamda beachten müssen, die sich wiederum aus der (tatsächlichen) Wellengleichung ergibt.
Chief hat geschrieben:
"Wir verfolgen den speciellen Fall, daß die drei Richtungen δ1, δ2, δ3 in die drei Coordinatenaxen X1, Y1, Z1 fallen,.."
Da sind Sie auch schon drauf gestoßen? Längst drauf eingegangen:
DerDicke hat geschrieben:
Diese Betrachtung allein führt auf die Voigt Transformation, die Sie in allgemeiner form in Voigts Gl.(8), dann kollinear gedreht in Gl.(10) finden.
Chief hat geschrieben:
"Die Wellenflächen sind also Kugeln, aber nicht um den leuchtenden Punkt, sondern eine um den (v/c)-ten Theil ihrer Radien nach der der Bewegung entgegengesetzten Richtung von ihm abliegende Stelle als Centrum zu construiren.
Alter Hut:
DerDicke hat geschrieben:
Dann wäre Ihnen aufgefallen, daß auf der Ihrerseits am Fr 30. Nov 2012, 22:19 geposteten Seite von Voigt die kugelförmig Galilei-verschobene Ausbreitung nur bei Vernachlässigung von chi^2/omega^2 auftritt. Alter Hut, daß auch die Lorentz für chi<<omega in Galilei übergeht.
Da hilft Ihnen auch nicht weiter, wenn Sie vorangehenden Satz in Ihrem Zitat unterschlagen:
Voigt hat geschrieben:
Die fortgepflanzten Wellenflächen beurtheilen sich nach dem Werth (17) für , der sich unter Einführung der relativen Coordinaten gegen den bewegten leuchtenden Punkt ,
xi=x - chi * t
y=eta
z=zeta, schreiben läßt bei Vernachlässigung von chi^2/omega^2 neben 1 und für gegen T * omega großes r
Letzteres wäre mit dem Zusatz, daß t identisch transformiert, übrigens dann tatsächlich die Galilei Transformation, was Ihnen Gelegenheit gibt diese im Unterschied zur Voigt Transformation (10) mal wohlgefällig zu betrachten.
Chief hat geschrieben:
Animation
Wenn der strittige Punkt ist, ob Voigt = Galilei gilt, dann hilft es Ihnen wohl kaum weiter, zu zeigen wie Galilei aussieht.
Herr Chief, irgendwie kommt da von Ihnen nichts neues mehr. Gleichwohl wird DerDicke Ihre Beiträge weiter kommentieren in der Hoffnung Sie damit geholfen zu haben.