Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Beitragvon Ernst » Do 29. Nov 2012, 21:30

Highway hat geschrieben:Damit ist das mindeste geforderte Gegenbeispiel erbracht und deine Behauptung als unhaltbar bewiesen. Das Kontinuitätsprinzip kannst du in diesem Zusammenhang also getrost vergessen. Jede weitere Diskussion in die Richtung ist zwecklos, es sei denn du könntest die 180 Grad phasenverschobene Energieüberlagerung als unhaltbar beweisen. Dann ist das Kontinuitätsprinzip wieder im Geschäft.

Unfug.
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Re: Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Beitragvon Harald Maurer » Do 29. Nov 2012, 21:38

Lübecker hat geschrieben:Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Tests_der_ ... rschiebung
Um die ART vollständig zu bestätigen, ist es wichtig zu zeigen, dass die Ankunftsrate der Photonen größer ist als die Emissionsrate. Ein sehr genaues Rotverschiebungsexperiment wurde 1976 durchgeführt, wobei eine Wasserstoff-Maser-Uhr in einer Rakete auf eine Höhe von 10.000 km gebracht wurde, und ihre Rate wurde mit einer identischen Uhr auf der Erdoberfläche verglichen wurde. Die gravitative Rotverschiebung wurde damit bis auf 0,007 % genau gemessen.

Gleicher Effekt wie beim GPS: die Uhren in 10000 km Höhe liefen schneller! Keine Frequenzänderung auf dem Weg nach unten. Beweis dafür: Resultat des Hafele & Keating Experiments und...
http://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Kea ... Experiment
Ein komplexeres Experiment ähnlicher Art wurde von 1975-1976 von Forschern der University of Maryland, USA, durchgeführt. Dabei wurden drei Atomuhren mit Flugzeugen auf etwa 10.000 m Höhe über Chesapeake Bay in Maryland transportiert, und drei Atomuhren befanden sich am Boden. Spezielle Behälter schützten die Uhren vor äußeren Einwirkungen wie Erschütterungen, Magnetfeldern, Temperatur- und Luftdruckschwankungen. Man verwendete Turboprop-Maschinen, die nur knapp 500 km/h erreichten, um den Geschwindigkeitseffekt klein zu halten. Die Flugzeuge befand sich auf fest vorgegebenem Kurs und wurden ständig per Radar überwacht. Zunächst absolvierte man mehrere Testflüge und schließlich fünf Hauptflüge von je 15 Stunden Flugdauer. Je Sekunde ermittelte man Position und Geschwindigkeit.[6][7][8]
Zum einen maß man den Zeitunterschied durch direkten Uhrenvergleich am Boden vor und nach dem Flug über etwa 20 Stunden. Zum anderen wurde während des Fluges durch Laser-Lichtpulse von 0,1 ns Dauer der Zeitunterschied abgelesen, indem man ein Signal zum Flugzeug schickte, das von diesem reflektiert und auf der Bodenstation wieder aufgefangen wurde. Die Differenz nahm schon während des Fluges laufend zu. Aufgrund des Gravitationseffektes gehen die Flugzeuguhren während des Fluges laufend schneller. Man beobachtete eine Abweichung von 47,1 ± 1,5 ns, bestehend aus -5,7 ns Verlangsamung verursacht durch den Geschwindigkeitseffekt und 52,8 ns aufgrund der Gravitation. Dies stimmt mit dem von der Relativitätstheorie vorausgesagten Wert von 47,1 ± 0,25 ns sehr gut überein. Die Fehlerrechnung ergab eine Genauigkeit von 1,6 %.

Weitere Experimente

Iijima & Fujiwara führten zwischen 1975 und 1977 Messungen der gravitativen Zeitdilatation durch, indem sie eine kommerzielle Cäsium-Uhr abwechselnd vom National Astronomical Observatory of Japan in Mitaka auf 58m über Seehöhe, zum Mount Norikura auf 2876m über Seehöhe, transportierten. Der entsprechende Höhenunterschied war also 2818m. Während der Aufenthaltszeiten in Mitaka wurde die Uhr mit einer weiteren dort stationären Cäsium-Uhr verglichen. Die berechnete Blauverschiebung der transportierten Uhr aufgrund der Gravitation belief sich auf 30,7×10-14, die gemessene war (29±1,5)×10-14 in Übereinstimmung mit dem theoretischen Wert. Das Verhältnis zwischen den beiden Werten war 0,94±0,05.[9]
1976 verglichen Briatore & Leschiutta den Gang von zwei Cäsium-Uhren, wobei sich eine Uhr in Turin bei 250m, und die zweite am Plateau Rosa bei 3500m über Seehöhe befand. Der Vergleich wurde mittels Auswertung der Ankunftszeiten von VHF-Fernseh-Synchronisationspulsen und LORAN-C-Ketten durchgeführt. Die vorausgesagte Differenz war 30,6 ns pro Tag. Mittels zweier Operationskriterien wurden Differenzen von 33,8±6,8 ns/T und 36,5±5,8 ns/T gemessen, in Übereinstimmung mit dem vorausgesagten Wert.[10]

Alle Experimente haben gezeigt, dass Uhren im höheren Grav.Potenzial schneller laufen. In allen diesen Experimenten wurde nur der Gang von Uhren verglichen und keine Frequenzen gemessen. Das ist erst beim GPS der Fall, und hier zeigt es sich eben nun mal, dass eine Frequenzverschiebung aufgrund des Energiegewinns auf dem Weg nach unten nicht stattfindet. Die ART sagt aber auch diesen Effekt voraus. Hat Einstein nicht daran gedacht, dass Uhren zugleich auch Sender sein können bzw. Oszillatoren in Sendern praktisch auch Uhren sind?

Also wird die höhere Frequenz beim GPS bereits oben abgestrahlt. Energieerhaltung verletzt, Äquivalenzprinzip nicht vorhanden (Energie des Lichts müsste eine "Schwere" aufweisen! Siehe ART 1911). Ich werde demnächst die Leistung meines PKW erhöhen, indem ich die Borduhr langsamer laufen lasse... ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Beitragvon Ernst » Do 29. Nov 2012, 21:55

Harald Maurer hat geschrieben:Alle Experimente haben gezeigt, dass Uhren im höheren Grav.Potenzial schneller laufen. In allen diesen Experimenten wurde nur der Gang von Uhren verglichen und keine Frequenzen gemessen. Das ist erst beim GPS der Fall, und hier zeigt es sich eben nun mal, dass eine Frequenzverschiebung aufgrund des Energiegewinns auf dem Weg nach unten nicht stattfindet. Die ART sagt aber auch diesen Effekt voraus.

So ist es. Die Blauverschiebung eines Signals auf dem Wege von oben nach unten findet experimentell bestätigt nicht statt. Im Widerspruch zu Einsteins ART. Dazu ist es Seitens der Kenner der RT recht ruhig geworden.
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Re: Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Beitragvon Kurt » Do 29. Nov 2012, 22:01

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Unfug.
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Wieso? :shock:

Streitest du ab, dass Wellen sich gegenseitig auslöschen können? Streitest du ab das Wellen Energie übertragen? Was willst du betreiten?

Das von dir ins Feld geführte Kontinuitätsprinzip ist widerlegt und somit gegenstandslos. Das ist Fakt wie es einfach zu durchschauen ist.

Damit bleiben nur noch die Messungen von H&K.



Fakt ist was ganz anderes, nämlich dass das es bewiesen ist dass es oben höherfrequenter zugeht als herunten.
Das lässt sich nicht wegreden, nicht wediskutieren, nicht wegwünschen.

Werden oben 10 Wellen abgesendet kommen herunten 10 Wellen an.
Und zwar in dem zeitlichem Abstand so wie sie geboren wurden.

Wenn du zwischendrin welche -weginterferieren- willst, oder neu geborene dazutricksen, dann musst du auch darlegen wie das gehen soll.


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Re: Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Beitragvon Trigemina » Do 29. Nov 2012, 22:05

H&K eignen sich nicht besonders gut, die empfange Frequenz v2 eines oben im Gravitionspotential abgestrahlten Signals von v1 zu diskutieren. H&K haben die akkumulierte Zeitdauer von Uhren sowohl unter ihrem kinematischen Aspekt als auch unter dem Einfluss der Gravitation gemessen.

Dies wäre einen gesonderten Thread wert, kann aber weder als Grundlage noch als Feststellung darüber verwendet werden, wie und ob überhaupt nach klassischen Kriterien eine Frequenzänderung zwischen dem oben abgestrahlten und unten empfangenen Signal zustande kommt.

Da im Gravitationsgradienten sowohl die Energie von Teilchen als auch die Energie von Lichtquanten eine Veränderung erfährt, muss sich im klassischen Sinne die Energie herabgesandter Lichtwellen erhöhen, was einer Frequenzänderung entspricht.

Auf Teilchen bezogen kommen diese unten schneller (geschwindigkeitsmässig) und in kürzeren Zeitabständen herunter als sie oben gestartet sind.

#Nachtrag: GPS eignet sich wegen der Verzerrungen in der Ionosphäre ebenso wenig, eine Frequenzänderung statistisch bereinigt zu belegen!

Gruss
Zuletzt geändert von Trigemina am Do 29. Nov 2012, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Beitragvon Ernst » Do 29. Nov 2012, 22:07

Kurt hat geschrieben:Werden oben 10 Wellen abgesendet kommen herunten 10 Wellen an.
Und zwar in dem zeitlichem Abstand so wie sie geboren wurden.

Selbstverständlich.

Das Einfachste ist aber für manche am schwierigsten.
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Re: Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Beitragvon Kurt » Do 29. Nov 2012, 22:08

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Alle Experimente haben gezeigt, dass Uhren im höheren Grav.Potenzial schneller laufen. In allen diesen Experimenten wurde nur der Gang von Uhren verglichen und keine Frequenzen gemessen. Das ist erst beim GPS der Fall, und hier zeigt es sich eben nun mal, dass eine Frequenzverschiebung aufgrund des Energiegewinns auf dem Weg nach unten nicht stattfindet. Die ART sagt aber auch diesen Effekt voraus.

So ist es. Die Blauverschiebung eines Signals auf dem Wege von oben nach unten findet experimentell bestätigt nicht statt. Im Widerspruch zu Einsteins ART. Dazu ist es Seitens der Kenner der RT recht ruhig geworden.
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Sie wissen es wohl ganz genau dass eine einfach Rechnung das bestätigt.
Und diese Rechnung wiederum kann durch GPS bestätigt werden.

Kurt


Es stimmt, es ist sehr ruhig geworden.
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Re: Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Beitragvon Harald Maurer » Do 29. Nov 2012, 22:10

Highway hat geschrieben:Das von dir ins Feld geführte Kontinuitätsprinzip ist widerlegt und somit gegenstandslos. Das ist Fakt wie es einfach zu durchschauen ist.

Die destruktive Interferenz verletzt weder das Kontinuitätsprinzip noch die Energieerhaltung. Wellen sind kontinuierliche Vorgänge, die sich zum Zeitpunkt der Betrachtung gegenseitig kurzfristig auslöschen können, sich aber dann weiter fortpflanzen. Diese kurze Momentaufnahme des destruktiven Interferierens bedeutet aber nicht, dass die Energie der Welle verloren gegangen ist. Eine endgültige Auslöschung von Wellen kommt in der Natur nicht vor, experimentell erzeugte Interferenzen ergeben stets destruktive und konstruktive Interferenz zugleich (Doppelspaltversuch). Die Energie wird hier nur umverteilt. Ist die Superposition aufgehoben, setzen die Wellen ihren Weg mit unveränderten Frequenzen wieder fort! Sendet ein Sender eine bestimmte Frequenz, und kommt es z.B. auf dem Weg vom Satelliten zum Bodenempfänger zu vorübergehenden Interferenzen, so kommt am Boden dennoch die unveränderte Frequenz an. Eine dauerhafte Interferenz auf dem ganzen Weg ist nicht möglich (die beiden interferierenden Wellen müssten absolut identisch sein, wie dies z.B. nur mittels Strahlteiler erzeugt werden kann. Die Zusammenführung der Wellen führt wiederum zur gleichen Frequenz und dem gleichzeitigen Auftreten von konstruktiver und destruktiver Interferenz. Gesamtenergie erhalten, Kontinuität gewahrt!).

Grüße
Harald Maurer
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Re: Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Beitragvon Kurt » Do 29. Nov 2012, 22:15

Trigemina hat geschrieben:Auf Teilchen bezogen kommen diese unten schneller (geschwindigkeitsmässig) und in kürzeren Zeitabständen herunter als sie oben gestartet sind.


Nunja, man sollte sich halt nicht auf Teilchen beziehen die nicht existieren.

Man sollte sich auch nicht auf Geschwindigkeitsänderungen von Teilchen beziehen und daraus eine Frequenzänderung basteln, denn diese findet definitiv nicht statt, denn egal wie schnell diese gedachten Teilchen unterwegs auch werden, die Frequenz bleibt gleich!!

Und man sollte nicht eine Rechengrösse ("Energie") dazu verwenden um physikalische Veränderungen zu behaupten, denn das geht in die berüchtigte Hose, denn dieses Ding "Energie" ist nichts was existiert.

Der logische Verstand sagt dass die behauptete Frequenzverschiebung nicht existieren kann.
Gibts denn wirklich so wenig logisch Denkende?
Warum???


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Re: Gravitative Rotverschiebung - klassisch.

Beitragvon Kurt » Do 29. Nov 2012, 22:34

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:... Die Blauverschiebung eines Signals auf dem Wege von oben nach unten findet experimentell bestätigt nicht statt. Im Widerspruch zu Einsteins ART. Dazu ist es Seitens der Kenner der RT recht ruhig geworden.
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Und dieses Problem wurde von Kurt entdeckt.



Dieses "Problem" wurde von den Machern einer Theorie in die Welt gesetzt.
Nicht nur dieses, auch noch Andere.

Kurt

Nachwurf:
Oder waren es garnicht die "Macher", sondern die Eiferer.
Das scheint mir warscheinlicher.
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