gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Kurt » So 25. Nov 2012, 14:20

Harald Maurer hat geschrieben:Dass eine von einer schneller laufenden Uhr im GPS-Satelliten veränderte Frequenz von einem Messgerät in diesem Satelliten mt gleicher Veränderung gemessen wird, da die Uhr im Messgerät ebenfalls schneller läuft, ist trivial - und daraus läst sich keine tiefere Erkenntnis gewinnen. Es versteht sich von selbst, dass eine auf dem Erdboden kleiner als 10,23 MHz verstimmte Frequenz im Orbit von einem Messgerät, das sich am gleichen Ort befindet, ebenfalls kleiner als 10,23 MHz gemessen wird.


Es ist schon bezeichnend dass solche Selbstverständlichkeiten überhaupt der Erwähnung bedürfen.
Dieses Tatsachen sollten auch in Lübeck bekannt sein.

Manchen Leuten geht es aber anscheinend nicht darum die Realität/Wahrheit zu bereden, die richtrigen Schlüsse daraus zu ziehen, sondern anscheinend einzig darum eine "Ja"- Konstellation zu erhaschen.
Ein -Ja- um dann sagen zu können: "siehste die Frequenzänderung unterwegs ist real", oder so.
Mit Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit hat das nichts mehr zu tun, sondern nur mit "Glaubensverteidigung", egal auf welchem Wege, egal ob da ein pos. Charakterumstand dahintersteht oder nicht.

Es ist so leicht mit ein paar Gedanken zu zeigen dass es schon theoretisch ein Hirngespinnst ist das sich unterwegs eine gesendete Folge von Ereignissen ändert.
Das will aber nicht gesehen werden darum wird auch garnicht darauf eingegeangen.
GPS beweist dass die ganze Grav-Verschiebung ein reines Hirngespinnst ist.


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Ernst » So 25. Nov 2012, 15:30

Highway hat geschrieben:Wo siehst du denn da einen Fehler?

Kein Fehler, wenn man relativistisch herangeht, d.h unter Beachtung der ZD oben und unten mit unterschiedlichen Uhren mißt.
Ein Fehler, wenn man in der Klassik bleibt.

Dort ist für eine kontinuierliche Abstrahlung die Kontinuität verletzt.
Die Frequenz einer Welle ergibt sich als Anzahl der durchlaufenden Wellen (etwa Wellenberge) pro Zeit.

Werden auf Dauer oben weniger Wellen pro Zeit ab gestrahlt als unten pro Zeit empfangen werden; woher kommen dann unten die überzähligen her?
Werden auf Dauer oben mehr Wellen pro Zeit abgestrahlt als unten pro Zeit ankommen; wo bleiben die übrigen?

Starten an einer Rennstrecke pro Zeit mehr Autos als pro Zeit am Ziel ankommen, so füllt sich nach und nach die Rennstrecke bis zum Stau Stoßstange an Stoßstange. Nichts geht mehr.
Bei uns würde das Licht zum Stillstand kommen.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Kurt » So 25. Nov 2012, 15:43

absolut hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Also, der Weg ändert die Frequenz und nicht die Verhältnisse vor Ort.



... gilt aber nur für Licht,


Gilt nicht für Licht.
Denn "der Weg" verändert überhaupt nichts.
Es müssten schon unterwegs ein paar "Wellen" dazugesetzt oder rausgfischt werden damit sich in der Frequenz etwas ändert.
Wenn sich unterwegs des Weges die Geschwindigkeit ändert mit der die erzeugten "Wellen" sich bewegen dann hat auch das keine Auswirkung auf die empfangene Frequenz am Empfangsort.
Einzig dann ergeben sich Unterschiede in der Sende/Empfangsfrequenz wenn (Doppler aussen vor) unterschiedliche Beurteilungen vorgenommen werden.
Wenn also die Sendefrequenz mit einer anderen Vergleichseinheit bewertet wird als die Empfangsfrequenz.

Wenn eine Sekunde lang 1 000.000.000 Schwingungen der Frequenz 1 Ghz abgesetzt wurden dann kommen auch innerhalb einer Sekunde 1 000.000.000 Schwingungen am Empfänger an, egal wo sich der Sender/Empfänger befindet.
Wie lange diese "Wellen" unterwegs waren spielt keine Rolle, es werden nicht mehr und auch nicht weniger, und sie kommen innerhalt einer Sekunde an.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Ernst » So 25. Nov 2012, 17:14

Lübecker hat geschrieben: Die Eigenschaften eines Objektes sind in dessen Ruhesystem zu messen (Masse/Ruhemasse).

Weil du es so willst. Oder weil das in Lübeck usus ist. Mit der RT hat das nichts zu tun.
Nach RT ergeben alle Messungen aus allen IS gleichermaßen reale Eigenschaften.
Sonst wäre es ja auch eine Fatamorganatheorie

Du verdrängst beharrlich, daß die Uhr oben tatsächlich schneller/langsamer läuft als am Boden. Nix mit "rausrechnen".
Das haben ja H&K dadurch nachgewiesen, daß sie die Uhr nach dem Einholen auf die Erde verglichen haben mit einer gleichen Erduhr.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Ernst » So 25. Nov 2012, 17:48

Lübecker hat geschrieben: Im All fernab von Gravitationsquellen wird ein Sender mit der Frequenz von x Mhz (vor Ort gemessen) gebaut.

Ok. Du meinst im IS Sender.

Auf der Erde werden y Mhz (y > x) und auf dem Mars z Mhz gemessen.?

IS-Hopping :!: Immer schön im gleichen IS denken.

Die Uhr im All wird im IS Erde und im IS Mars mit unterschiedlichen Taktzeiten gemessen. Folge der ZD.
Wird ein Uhrensignal gesendet, wird es genau mit dieser unterschiedlichen Taktzeit (1/f) empfangen.
Auf dem Weg vom All zum Planeten entsteht keine Frequenzänderung.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Kurt » So 25. Nov 2012, 17:50

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:GPS beweist dass die ganze Grav-Verschiebung ein reines Hirngespinnst ist.

Im All fernab von Gravitationsquellen wird ein Sender mit der Frequenz von x Mhz (vor Ort gemessen) gebaut. Auf der Erde werden y Mhz (y > x) und auf dem Mars z Mhz gemessen. Offensichtlich hat die Gravitation einen Einfluss auf die vom Empfänger gemessene Frequenz. Wenn etwas „verstimmt“ ist, dann wohl nicht der Sender, sondern der Empfänger. Der Sender müsste sonst nämlich auf zwei verschiedene Frequenzen verstimmt sein. Zu sagen, der Sender sendet mit y zur Erde und mit z zum Mars klingt wenig überzeugend, oder?


Du brauchst blos mitzugehen dann ist der ganze Spuk schnell vorbei.

Welche Frequenz willst du, die vom GPS 10,23 Mhz oder meine 1 Ghz
Welchen Unterschied willlst du, die mikrigen beim GPS oder meine 10%
Ist dir ein Geostationärer SAT als Sendestandort angenehm?
Weitere Sender/Empfänger/Zähler/Datenübertragungseinrichtungen usw. nach Bedarf.

Kurt
.
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Ernst » So 25. Nov 2012, 18:15

Lübecker hat geschrieben:Wenn dann laufen die Uhren doch am Boden langsamer, dann sind die Uhren umso stärker betroffen, je Näher sie an der Oberfläche der Masse sind. Dann sind die Uhren auf der Erde die Ursache dafür, dass der Empfänger eine höhere Frequenz misst und empfängt, und nicht die des Senders.

Achso, und wenn die Erduhr ruht und die Orbituhr Höhe erklimmt, dann ist im Gegensatz dazu nun die Orbituhr die Ursache.
Wenn du ständig das Bezugssystem wchselst, kannst du alles und nichts beschreiben.

Ernst hat geschrieben:H&K haben nämlich experimentell ermittelt, daß die Uhr in der Höhe und in Bewegung tatsächlich schneller bzw. langsamer tickt, als am Erdboden.

Und das ist sicher?

Das wird jedenfalls von den Relativisten durchgängig als Paradeexperiment zum Nachweis der Zeitdilatation und damit zur Bestätigung der RT angeführt.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Ernst » So 25. Nov 2012, 18:18

Lübecker hat geschrieben: Wo genau gehen denn die Meinungen hier nun auseinander?

Darin, daß in einem gewählten Bezugssystem keine gravitative Rotverschiebung stattfindet.
Und damit die RT versagt.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Kurt » So 25. Nov 2012, 18:27

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ist dir ein Geostationärer SAT als Sendestandort angenehm?

viewtopic.php?f=6&t=485&start=240#p49481


Na, traust dich wohl nicht.
Dachte es mir schon.
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: gravitatorische Rotverschiebung ja/nein

Beitragvon Ernst » So 25. Nov 2012, 18:32

Lübecker hat geschrieben:Sind denn nun alle darüber einig:
Ernst hat geschrieben:H&K haben nämlich experimentell ermittelt, daß die Uhr in der Höhe und in Bewegung tatsächlich schneller bzw. langsamer tickt, als am Erdboden.

das Uhren langsamer bzw. schneller laufen können?


Nach RT tun sie das. Und hier wurde über Widersprüche bei der Rotverschiebung innerhalb dieser RT diskutiert. Unterschiedlicher Uhrengang in der RT bedeutet unterschiedliche Zeit.

In der Klassik mit absoluter Zeitskala können Uhren natürlich auch schneller oder langsamer laufen. Etwa eine Pendeluhr im unterschiedlichen Schwerefeld. Das bedeutet aber nicht, daß sich der Zeitenlauf ändert. Uhren machen keine Zeit.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 11 Gäste