Faber hat geschrieben:Wenn ich Sie recht verstehe, dann erklären Sie hier die Gravitation, sprich die Anziehung der Materie, durch "ziehende Wirkung zwischen Feinmaterie", sprich durch "Feingravitation"!?
Atomkerne besitzen eine hohe Dichte. Von irgendwoher muss die nachfolgend verdichtete Materie kommen. Also wird von mir angenommen, dass Atomkerne "Feinmaterie" - woraus das Vakuum des Weltraums besteht - ansaugen und verarbeiten. Bei einer "Verbrennung" der Atomkerne z.B. in Sonnen wird dann wieder "Feinmaterie" freigesetzt. Dieser Vorgang eines Materiekreislaufes stellt in diesem Modell das Grundraster der Gravitation dar. Wobei bezüglich der Frage nach den Geschwindigkeiten zwei Bewegungsvorgänge unterschieden werden sollten: Erstens wird die "Feinmaterie" im Bereich der Atomkerne tatsächlich verarbeitet und hinein gezogen und zum anderen findet ein Zugvorgang statt, der eine weitreichende Wirkung hat. Dies wäre vergleichbar mit dem Essen einer Stange Spargel ohne Zuhilfenahme der Hände, d.h. durch einsaugen. Einerseits wird das mundseitige Ende verarbeitet, gleichzeitig bewegt sich das andere Ende der Spargelstange. Wenn ich also eine Spargelstange mit 0,001 m/s verspeise so breitet sich der jeweilige Bewegungsimpuls, dass an der Spargelstange gezogen wurde mit ca. 5000 m/s aus.
Wenn nicht nur Wissenschaftshistorisch gearbeitet werden soll, dann wäre das Phänomen bezüglich seiner Geschwindigkeiten gegenwärtig zu durchdenken.
Im Rahmen des zuvor geschilderten Grundmodells von Gravitation könnte man sich einen See vorstellen, in welchem 1000 Saugpumpen schwimmend sich bewegen und mit voller Kraft Wasser ansaugen und nach oben wieder im hohen Bogen wegspritzen. Diese Saugpumpen bewegen sich dann aufeinander zu, umkreisen sich und bewegen sich insgesamt ziemlich unvorhergesehen. So und jetzt käme dann die Frage, wie schnell sich was ausbreitet. Im Prinzip gäbe es da keine Störung, da Materie nicht abrupt verschwindet und wieder entsteht. Was also zu detektieren wäre, das ist eine geringfügig andere Position einer weiter entfernten Saugpumpe im gesamten Tohowabohu. Hinzu wäre dann auch zu fragen, welche Geschwindigkeit gemeint ist: Hier könnte auch das Beispiel eines Leiters im Einschaltaugenblick oder bei Spannungsänderung Verwendung finden, d.h. einerseits existiert die Driftgeschwindigkeit der Elektronen mit ca. 1 cm/s und andrerseits rast der Spannungsimpuls mit fast c durch das Kabel.
Will man tatsächlich heutzutage etwas über die Geschwindigkeit sagen, mit welcher sich Gravitation ausbreitet, kann man nicht von mathematischen Ansätzen ausgehen, sondern wird zuvor sagen müssen, wie man sich das Phänomen als Modell vorstellt, um danach etwas Mathematik zu treiben.
Newton hatte meiner Ansicht nach die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitation nicht als Thema gehabt, wobei es ja wie gesagt durchaus ein Problem ist, zu sagen, was man darunter versteht. Mathematisch kann ich selbstverständlich eine Masse m zeitlich als Rechteckkurve aufzeichnen - zuerst m=0 kg, kurze Zeit später m=97000 kg, dann wieder m=0 kg und so weiter.
Fazit: Newton und A. Einstein bezüglich der "Ausbreitungsgeschwindigkeit" von Gravitation wissenschaftshistorisch interessant, aber für gegenwärtige Erforschung des Phänomens - mir zumindest - nicht wichtig.
mfg