Harald Maurer hat geschrieben:julian apostata hat geschrieben:Von da aus geht die Reise weiter in die unendlichen schwerelosen Weiten des Weltalls, die nötige Arbeit beträgt m*g*r
Das heißt, die Uhr tickt nun um den Faktor (1+1,5*g*r/c²) schneller…
…und das, obwohl die Uhr nur von einem schwerelosen Ort zu einem anderen schwerelosen Ort gereist ist.
Unsinn. Auf einer Reise von einem schwerelosen Ort zu einem anderen schwerelosen Ort wird beim Durchgang durch diverse Gravitationsfelder sich der Gang der Uhr nach dem jeweiligen Gradienten des Gravitationsfeldes ergeben und am Ende der Reise gleich schnell ticken wie am Anfang.
Das ist kein Unsinn, weil Schwerelosigkeit nicht gleich Schwerelosigkeit ist.
Im Erdinneren hat man eine andere Schwerelosigkeit weil die Uhr von Masse umgeben ist und die Raumzeit dort gekrümmt ist.
Bei Abwesenheit von Masse haben wir eine glatte Raumzeit und damit eine völlig andere Schwerelosigkeit und gute Uhren reagieren auch darauf!
Harald Maurer hat geschrieben:sondern man wird in der Literatur nur sich widersprechende Ansichten zur Gravitationsrotverschiebung finden. Mal den Energieansatz und mal den Ansatz über die ZD.
Nicht zu vergessen das Raketenseil! Du siehst hier einen Widerspruch, der keiner ist!
Gerade das ist ein starkes Indiz für eine Theorie, dass man über völlig verschiedene Ableitungen zu ein und dem selben Ergebnis kommt.
Probier es doch mal selber. Versuch eine Ableitung, die zum Ergebnis kommt, dass die gravitative Zeitdilatation proportional zur Schwerkraft ist.
Du wirst kein finden! Das gilt auch für alle Anderen. Probiert es mal!
Du wirst nur eine Proportionalität zur Hubarbeit finden.
Harald Maurer hat geschrieben:Man könnte ja die Uhr an Ort und Stelle - also z.B. in einer Raumstation - herstellen. Ist die Schwerkraft dann wirkungslos, bloß weil man die Uhr nicht von unten nach oben befördert hat?
Hier ist wieder die Raumzeitkrümmung verantwortlich.
Allerdings überwiegt hier die geschwindigkeitsbedingte ZD.
So, und bevor jetzt wieder einer meint die Raumzeitkrümmung wäre ein Schmarrn, der soll uns mal erklären, warum diese Krümmung gerade in der Astrophysik so gut funktioniert.