Trigemina hat geschrieben:
Hier gibt Einstein dem Beobachter auf der rotierenden Scheibe die Massstäbe des Laborbeobachters [in] die Hände. Er misst somit das Verhältnis von Umfang zum Durchmesser mit seinen, sprich den Masstäben des Laborbeobachters.
Jetzt wird es aber obskur. Ein Tausch der Einheitsmaßstäbe soll die Messung beeinflussen?
Ich schlage vor: Vergessen wir das ominöse Einsteinzitat.
Trigemina hat geschrieben:
Es wäre gut sich von der Vorstellung zu lösen, dass veränderliche Metriken zwingend in eine einheitliche Metrik überführt werden müssen, um mit der SRT Einsteins konform zu gehen.
Mag sein, dass das für Ihre Phantastereien gut wäre.
Voraussetzung der Debatte ist aber die Spezielle Relativitätstheorie Einsteins. Diese handelt von Vorgängen in der flachen Raumzeit. Die Antwort auf die Frage, was mit dem Rad in dieser flachen Raumzeit passiert, ist eine Kurvenschar im Minkowskiraum (ct,x,y,z), wobei jede Kurve die Weltlinie eines Punktes des Rades ist.
Sie geben zu, eine solche Antwort nicht liefern zu können. D.h. sie liefern keine Antwort.
Anstatt nun die Untauglichkeit der SRT zuzugeben, vertrösten sie mit der Empfehlung, es wäre gut, sich von Vorstellungen zu lösen, die SRT-gemäß Voraussetzung sind.
Da können Sie auch gleich empfehlen, sich von der SRT überhaupt zu lösen. Da würde ich zustimmen!
Gruß
Faber