Hallo Yukterez
Das negative Vorzeichen ist kein Problem (hab's für eine andere Anwendung in dieser Form gebraucht): einfach negatives Vorzeichen vor die Gleichung stellen oder Begrenzungen vertauschen oder die Summanden (so wie es Du gemacht hast).
Zum eigentlichen Problem: Fällt ein Körper aus endlicher Entfernung radial auf den r_s zu, wird er von einem feldfreien sehr viel weiter aussen stehenden Beobachter noch nicht "festgefroren" beobachtet, sondern mit v_feldfrei > 0. Am Beispiel der fiktiven Schwarzloch-Erde wird dieser Punkt innerhalb des r_s berechnet. (r_s * 0.999962693...)
Erst wenn ein Körper aus feldfreier Startposition Richtung r_s fällt, wird er vom feldfreien Beobachter mit v=0 beobachtet.
Die Situation für einen beliebigen Schalenbeobachter, der z.B. an der Startposition des freifallenden Körpers verbleibt, kann nicht mehr mit einer einfachen Formel berechnet werden, sondern erfordert die Anwendung von Tensoren. Wegen der Koordinatensingularität bei r_s kann nur bis knapp darüber integriert werden, um daraus die Zeitdilatation und damit die vom stationären Schalenbeobachter gemessene Geschwindigkeit des freifallenden Körpers nahe bei r_s zu berechnen. (bei r_s haut's mir Maple um die Ohren, da der Tensor singulär wird!):
restart;G:=6.67428e-11; m:=5.977e24; c:=299792458; a:=G*m/c^2; theta:=0;phi:=0; r_s:=2*a; r1:=r_s+1e-10; r2:=6378000; Digits:=20;
with (linalg):
g_ik:=matrix(4,4,[int(sqrt(1-2*a/r),r=r1..r2),0,0,0,0,-int(sqrt(1/(1-2*a/r)),r=r1..r2),0,0,0,0,-int(r,r=r1..r2),0,0,0,0,-int(r*(sin(theta)^2),r=r1..r2)]);
r:=r1;
x_mu:=matrix(4,1,[sqrt(1-r_s/r),sqrt(1/(1-r_s/r)),sqrt(theta),sqrt(phi)]);
x_mu_S:=multiply(g_ik,x_mu);
t_S1:=eval(x_mu_S[1,1]);
r_S1:=eval(x_mu_S[2,1]);
r:=r2;
x_mu:=matrix(4,1,[sqrt(1-r_s/r),sqrt(1/(1-r_s/r)),sqrt(theta),sqrt(phi)]);
x_mu_S:=multiply(g_ik,x_mu);
t_S2:=eval(x_mu_S[1,1]);
r_S2:=eval(x_mu_S[2,1]);
dt:=t_S2/t_S1-1;f_t:=t_S2/t_S1;
v_Schale_stationaer:=v_feldfrei*f_t;
Die Formel für v_feldfrei ist bekannt. v_Schale_stationaer ergibt für einen Abstand von 1e-10m vor dem Schwarzschildradius eine Geschwindigkeit von 1.19m/s.
Für einen Abstand von 1e-12m vom r_s ergibt sich eine beobachtete Geschwindigkeit von 0.12m/s.
Gruss







