Ernst hat geschrieben:Wie die LRT ohne Postulat geht, erfährt man, wenn man sich selbst um Aufklärung bemüht oder einfach Joachim nach Quellen fragt.
danke für diese qualifizierte Antwort
Ernst hat geschrieben:Wie die LRT ohne Postulat geht, erfährt man, wenn man sich selbst um Aufklärung bemüht oder einfach Joachim nach Quellen fragt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentzsche_%C3%84thertheorie hat geschrieben:Sie verhindert jedoch die Möglichkeit, die eigene Geschwindigkeit relativ zum Äther zu bestimmen, und macht ihn damit zu einer prinzipiell unzugänglichen Größe in der Theorie. Solche Größen sollten laut einem von Ockham ausgesprochenen Sparsamkeitsprinzip („Ockham’s razor“) möglichst vermieden werden, was ein Grund ist, warum diese Theorie als überholt gilt und kaum noch vertreten wird.
Ernst hat geschrieben:Die Alternative zu dieser Postulatsphysik ist beispielsweise die LRT. Diverse andere Thesen können die physikalischen Phänomene ebenfalls unter Verzicht des Aussetzens der klassischen Axiome beschreiben.
HD116657 hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Die Mathematik der SRT und der LRT ist identisch. Die LRT kommt aber ohne den Gehalt des zweiten Postulats aus.
wie geht das: ein Postulat weniger, gleiches Ergebnis...............
Gluon hat geschrieben:Die Lorentzsche Äthertheorie (LET, nicht LRT) postuliert statt der invarianten Lichtgschwindigkeit, eine Uhrendilatation (bewegte Uhren gehen langsamer) und eine Längenkontraktion (bewegte Körper sind gestaucht). Für diese beiden Effekte muss in der LET eine bestimmte Geschwindigkeitsabhängigkeit nach dem Lorentzfaktor postuliert werden. Die richtige Geschwindigkeitsabhängigkeit fällt praktisch vom Himmel, wie es Minkowski ausgedrückt hat. Die LET braucht also mehr Postulate, das ist einer der Gründe, warum sie unter Physikern nicht so beliebt ist.
Gluon hat geschrieben:HD116657 hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Die Mathematik der SRT und der LRT ist identisch. Die LRT kommt aber ohne den Gehalt des zweiten Postulats aus.
wie geht das: ein Postulat weniger, gleiches Ergebnis...............
Die Lorentzsche Äthertheorie (LET, nicht LRT) postuliert statt der invarianten Lichtgschwindigkeit, eine Uhrendilatation (bewegte Uhren gehen langsamer) und eine Längenkontraktion (bewegte Körper sind gestaucht). Für diese beiden Effekte muss in der LET eine bestimmte Geschwindigkeitsabhängigkeit nach dem Lorentzfaktor postuliert werden. Die richtige Geschwindigkeitsabhängigkeit fällt praktisch vom Himmel, wie es Minkowski ausgedrückt hat. Die LET braucht also mehr Postulate, das ist einer der Gründe, warum sie unter Physikern nicht so beliebt ist.
Ernst hat geschrieben:Schon richtig. Allerdings fällt in der SRT die Invarianz der LG vom Himmel. Dagegen wirken doch die Annahmen der LET wie die Inkarnation der Vernunft.
Gluon hat geschrieben: In der SRT dagegen fällt nur das eine Postulat vom Himmel, das zudem noch ganz gut zum kopernikanischen Prinzip passt.
Chief hat geschrieben:
Welcher Ätherwind, welche Verkürzung?
Es wurde mit MM bewiesen dass der "Ätherwind" nicht existiert. Es wurde mit MG bewiesen dass der Äther nicht rotiert. Wo ist das Problem? Was ist an diesen experimentellen Befunden falsch?
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