KurtWarum die Masse wachsen kann ist in unserem Physikbuch folgendermasen erklärt:
Vorraussetzungen sind, dass man bereits an Zeitdilatation und Längenkontraktion zu glauben gelernt hat.
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......[UFO]
[Beobachter] =====>
... sind nur Lückenfüller
v...Geschwindigkeit des Ufos = nicht relativistisch
v'...Geschwindigkeit des Ufos aus Sicht des Beobachters
V...Geschwindigkeit des Beobachters = nahe c
p...Impuls aus Sicht des Ufos
p'...Impuls aus Sicht des Beobachters
Ein Ufo bewegt sich auf eine Mauer zu und hinterlässt beim Aufprall dort ein Loch. Die Größe des Lochs hängt ab vom Impuls: p=mv
Aus Sicht des mit großer Geschwindigkeit V nach rechts bewegten Beobachters läuft die Zeit im System [Ufo und Mauer] aber dilatiert ab.
Deshalb gilt aus Sicht des bewegten Beobachters: v'<v
Die Größe des Lochs kann aber nicht vom Beobachter abhängig sein und deshlab muss gelten: p=p'

m'>m
Die Masse muss um den selben Faktor steigen, um den die Geschwindigkeit sinkt also: Quadratwurzel(1-v²/c²)
Deshalb steigt die Masse von relativ bewegten Objekten aus Sicht des relativ ruhenden Beobachters.
Anmerkung:Würde sich der Beobachter nicht im Rechten Winkel nach rechts, sondern parallel zur Mauer bewegen würde neben der Zeitdilatation auch die Längenkontraktion wirken.
Das Ufo würde also in längerer Zeit gleichzeitig auch einen geringeren Weg zurücklegen; v würde weiter sinken.
Der Faktor müsste also sein: [Quadratwurzel(1-v²/c²)]² = 1-v²/c²
Muss man die Formel also je nach Beobachter ändern? Auch das gab mir Gelegenheit zum zweifeln.

Die festgestellten Geschwindigkeiten sind immer Relativgeschwindigkeiten relativ zum Beobachter
Nach der Relativitätstheorie gilt für w=u+v die relativisitsche Geschwindigkeitsaddition. (siehe Beitrag von julian apostata)
GluonEs könnten sowohl meine Annahmen falsch sein, als auch die der Relativitätstheorie; aus meiner Sicht ist (noch) beides möglich.
Ich beschäftige mich mit dem Thema um herauszufinden was denn nun stimmt, und was falsch ist und deshalb taste ich mich langsam über mir bekannte physikalische Eigenschaften von Raum und Zeit an relativistische Eigenschaften desselben heran.