Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Sa 11. Feb 2012, 15:02

Hannes hat geschrieben:
Weinen würde dir auch nicht schaden.
Du bekommst für einmal in die Schule schicken.....1 Punkt
für einmal unfähig erklären.....2 Punkte
für eine falsche Zeichnung.....3 Punkte
für einmal verarschen.....5 Punkte

Heute hat der Kandidat 10 Punkte. Das ist SPITZE !

Ist von dir nun auch nur noch infantiles Gequatsche zu erwarten?

Haste nun gelernt wie man Kräfte addiert oder zerlegt?

Bild

So sieht es im Beispiel von Harald mit der Zugkraft aus:

Bild

Den grünen Pfeil kannste dir wegdenken (ist nur die Gegenkraft nach N3 und wirkt nicht auf M1!!!). Also haste noch was
mit Substanz oder wie? Immerhin kannst du bis 10 Rechnen – erstaunlich… ;)

Aber ohne Spaß -wäre schon wenn es mehr sachlich gehen würde.
Angélique
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Sa 11. Feb 2012, 15:05

Hallo M.S.!
Dir ist aber schon bewusst, dass ihr mit 40 Punkten beginnt

40 points for comparing yourself to Galileo, suggesting that a modern-day Inquisition is hard at work on your case, and so on.

ja, irgendwo muss man anfangen. Besser, bei 1 Million als bei 10 cent.
Du machst dann den Punkterichter.
Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Sa 11. Feb 2012, 15:17

Chief hat geschrieben:
Angélique hat geschrieben:...
Chief hat geschrieben:Die Gegenkraft zur G-Kraft ist die senkrechte Komponente der Zugkraft. Es fehlt nur noch die Gegenkraft zur horizontalen Komponente. Im Gleichgewicht, versteht sich.

Die Gegenkraft zu G – zeichne die doch mal ein. Gilt für die auch das sie gegengerichtet gleich groß der G-Kraft ist? ;)

Bild

...

Selbstverständlich, was denn sonst? Das ist Deine F1. :mrgreen:


Ach nee wa? Also F1 ist dann als Gegenkraft immer genau gleichgroß der G-Kraft nur gegengerichtet? :mrgreen:

Ohne highwasche Algebra wird das aber sicher nicht einfach zu rechnen. :mrgreen:

Die Gegenkraft zur Magnetzugkraft war ja bei dir die Trägheitskraft:
Chief hat geschrieben:F_trägheit=-m*a hat man wieder nach Newton F_magnetanziehung+ F_trägheit=0.“

Dann ist F1 also die Trägheitskraft nach deiner „Logik“? Die G-Kraft zieht ja immer, denk mal an den fallenden Apfel auf den wirkt also
die Kraft mit 9,81N und du behauptest auf den wirkt noch eine Trägheitskraft von -m*a also -9,81N

F1 + F2 = 9,81N + -(9,81N) = 0 ohne highwaysche Addition würden Äpfel also schweben. :mrgreen:

Wenn wir das Ganze so nun mit auf den Mond nehmen wird sich an F1 sicher nichts ändern, aber die G-Kraft ist eine andere!!!! Damit kann
F1 nicht die Gegenkraft nach N3 sein, denn für die gilt F1 = -F2 abgesehen mal davon daß da die Kräfte nicht auf 1 Masse sondern auf 2
Massen wirken.

Dir ist das alles klar und darum ist das ein sehr mieser Charakterzug das du hier Hannes und andere nur für deine Spiele verarschst. Du weißt
schon lange das N3 auf zwei unterschiedliche Massen angewendet wird und nicht auf eine. Haste auch selbst schon mal geschrieben.
Angélique
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Angélique » Sa 11. Feb 2012, 15:35

Chief hat geschrieben:Nur im Gleichgewicht!

Dann steht das im Widerspruch zu dem:

Chief hat geschrieben:…die Trägheitskraft ist immer entgegengesetzt gleich der beschleunigenden Kraft (Newton III) !

Fzf = -Fzp

Da schreibst du immer!!!! entgegengesetzt gleich!!! Also solltest du deinen falschen Satz mal überarbeiten. Und da es dann ja nicht mehr immer so ist und Dein

Fzf = -Fzp nicht mehr immer gilt kannste dein N3 auch in den Eimer treten. :mrgreen: Schön das du nun eingesehen hast,
das F1 nicht die Trägheitskraft ist. Mal sehen wie lange es hält.

Aber mal ein Beispiel, F1 und F2 sind beide 20N F ist dann 28N auf der Erde ist die G-Kraft 9,81N auf dem Mond 1,62N kannst ja mal deine Kräfte zeigen,
wird sicher interessant wie du da F1 immer –g-Kraft bringen willst. :mrgreen: Wie schön daß ich weiß daß du weißt das du Kokolores sülzt. Hannes scheint
mir leider schon zu senil um das zu erkennen.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Sa 11. Feb 2012, 20:52

.
Nachdem Harald die Sache noch mal gerade gerückt hat und Angelique das richtig kommentiert hat, kommt anstelle einer sachlichen Diskussion von Seiten der 5 vereinigten Physikverdreher nur wieder die übliche Heulerei, Dallerei und Pöbelei (dummes "who is who" und wer erfindet die dämlichste Anmache; diesmal liegen die vereingten 5 gleichauf in puncto Dallerei).

Sachlich kamen mal wieder keine Argumente. Wie stets in dieser Runde der 5 Versteher. Das würde auch ins Leere laufen, weil natürlich Harald und Angelique richtige Physik beschreiben.

Schrägstellung bei Beschleunigung.png
Schrägstellung bei Beschleunigung.png (20.09 KiB) 3851-mal betrachtet


Auf die Masse wirken die Gewichtskraft G und die Seilkraft Z
Die Seilkraft kann zerlegt werden in eine horizontale Zx und eine vertikale Zy Komponente.
Links das Prinzipbild.
Mitte der instationäre Fall. Zy ist größer als G und hebt daher die Masse an.
Rechts der sich einstellende stationäre Fall: Zy ist im Gleichgewicht mit G. Der Seilwinkel bleibt stationär konstant.

Ganz einfach. Mehr ist nicht.

Das ist prinzipiell gleich bei der Drehebewegung "Vater schleudert Tochter".
.
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Zuletzt geändert von Ernst am Sa 11. Feb 2012, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Sa 11. Feb 2012, 21:03

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:.
Ganz einfach. Mehr ist nicht.


Genau, mehr ist nicht, aber nur wenn man die Hälfte der Szene unterschlägt - und ich will mal nicht hoffen, dass dies absichtlich geschieht. :evil:

So? Was denn?
.
.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Sa 11. Feb 2012, 21:52

Highway hat geschrieben:Z.B. Die Drehmoment erzeugenden Kräfte, die Reaktionskräfte und ganz wichtig: die Zentrifugalkraft!

Newton007.PNG

Da dreht sich ja nichts. Die Momente sind eingezeichnet. Die Reaktionskräfte greifen nicht an die Masse und die Betrachtung erfolgt im BS IS (keine Trägheitskräfte). Alles, was die Bewegung der Masse beeinflußt, sind Kräfte, welche an die Masse angreifen. Und da sind nur die zwei.
.
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Kräfte

Beitragvon rmw » Sa 11. Feb 2012, 22:12

Ernst hat geschrieben:Ganz einfach. Mehr ist nicht.

Doch selbstverständlich. An der Masse greift außer G noch die Massenträgheitskraft an. Die Resultierende aus G und Massenträgheitskraft ist die Gegenkraft zu Z.
Damit ist dann sogar Newton (Kraft und Gegenkraft) erfüllt. Na sowas.

Ernst hat geschrieben:Die Reaktionskräfte greifen nicht an die Masse und die Betrachtung erfolgt im BS IS (keine Trägheitskräfte).

Selbstverständlich wirkt eine Trägheitskraft. Da das Verhalten aus jedem System betrachtet das Gleiche ist, sind selbstverständlich auch die Kräfte die Gleichen.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Sa 11. Feb 2012, 22:57

Highway hat geschrieben: Von dir hätte ich jetzt zumindest erwartet, dass du mir den, von mir bewusst für das Foren-Frettchen eingezeichneten Fehler, bei den grauen Kräften vorgeworfen hättest.

Was hier abbaut, ist Deine Sachlichkeit und was hier aufbaut, ist Deine Beleidigung von Teilehmern. Da paßt Du dich jetzt Chief und Co bestens an. Gesetz der konstanten Summe von Verstand und Gossenorgan.
Angeliques Bild ist ganz korrekt. Ich hab's dann noch erweitert. Haralds Beschreibung ist ebenfalls korrekt.

Dein Bild ist eher 'ne Supernova.

Und rmw sieht einfach nicht durch.
Da das Verhalten aus jedem System betrachtet das Gleiche ist,

Was ja als weiterer Unfug von ihm nicht weiter zu kommentieren ist.

Ernst
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Sa 11. Feb 2012, 23:18

rmw hat geschrieben:Da man das Anheben der Masse in jeden System beobachten kann, wirken daher auch in jedem System die gleichen Kräfte.

Natürlich. In jedem Bezugssystem wirken nur dieTrägheit und die Zentripetalkraft!
rmw hat geschrieben:An der Gondel ist es das völlig Gleiche. Wenn sich die Gondel im stationären Zustand nach außen bewegen soll dann muß man an der Gondel nach außen ziehen. Dreht sich die Gondel dann zieht eben die Zentrifugalkraft nach außen.
Nachem man das nach außen Bewegen und Ansteigen der Gondeln in jedem System beobachten kann sind auch die Kräfte in jedem System gleich.

Ob etwas nach außen wirkt oder nach innen, hängt eben vom Standpunkt des Beobachters ab. Der mitrotierende Beobachter konstatiert eine Wirkung nach außen - weil er sich innen befindet. Der Außenbeobachter konstatiert eine Wirkung nach innen, weil er sich außen befindet. Das ist des Pudels Kern! Der Außenbeobachter erkennt für die Wirkung nach innen eine Zentripetalkraft. Der Innenbeobachter schreibt die Wirkung nach außen einer Zentrifugalkraft zu. Beide beschreiben ein und dasselbe, nämlich den Umstand, dass eine Zentripetalkraft die Gondel aus der inertialen Bewegung zu einer Kreisbahn zwingt. Ob man nun sagt, die Zentripetalkraft zieht nach innen, oder eine Zentrifugalkraft zieht nach außen, hängt eben vom Bezugssystem ab. Da liegen nicht 2 Kräfte vor, sondern eine Kraft wird je nach Beobachter-Standpunkt unterschiedlich interpretiert. Trägheit bzw. Zentrifugalkraft (=Trägheitskraft!) und Zentripetalkraft beziehen sich auf einen Körper: die Gondel. Und daher hat das mit Newton III eben nichts zu tun.
Die vom Beobachter im rotierenden BS wahrgenommene Wirkung ist ja nichts anderes als die Trägheitskraft, die er Zentrifugalkraft nennt. Kräfte werden aber von Körpern auf Körper ausgeübt. Die Trägheit als Eigenschaft der Masse ist daher keine Kraft, weil die Gondel auf sich selbst keine Kraft ausüben kann. Die Zentrifugalkraft entsteht aber durch die Trägheit der Gondel und wirkt auf die Gondel - und da ist kein Körper, welcher diese Kraft auf die Gondel ausüben würde, und deshalb ist sie als Scheinkraft definiert, wie alle Trägheitskräfte. Die Zentripetalkraft ist hingegen als wahre, angelegte Kraft erkennbar, denn hier gibt es den Körper, welcher diese Kraft (Zwangskraft) ausübt: das Seil, die Kette etc. Das ist eben der Unterschied, der hier nicht verstanden wird.
Die wahre, ausgeübte oder angelegte Kraft ist die Zentripetalkraft, weil diese es ist, die den Körper nach innen beschleunigt. Sie kann sich aus unterschiedlichen Kräften (z.B. Gewichtskraft plus Schnurkraft) zusammensetzen.
rmw hat geschrieben:An der Masse greift außer G noch die Massenträgheitskraft an. Die Resultierende aus G und Massenträgheitskraft ist die Gegenkraft zu Z.
Damit ist dann sogar Newton (Kraft und Gegenkraft) erfüllt.

Unsinn. Die Masse kann an sich selbst nicht mit einer "Massenträgheitskraft" angreifen! Sie hat einfach eine Trägheit, weiter nichts. Und da hier keine Kraft auf die eigene Masse angreift, hat das mit Newton III nichts zu tun! Wohl aber wird der Widerstand der Trägheit im rotierenden BS als Trägheitskraft interpretiert. Die Reaktionskräfte nach Newton III, die hier wirken, sind zwei Zentripetalkräfte, die jeweils zum gemeinsamen Schwerpunkt gerichtet sind. Die Reaktionskraft auf die Gewichtskraft ist eine Anziehungskraft der Masse auf die Erde.
Die Trägheitskraft "Zentrifugalkraft" ist nur eine Interpretation oder eine Rechengröße, wenn man im rotierenden BS den Trägheitssatz Newtons bewahren will. Interpretationen können logischerweise keine Reaktionskraft nach Newton III sein.
rmw hat geschrieben:Da das Verhalten aus jedem System betrachtet das Gleiche ist,

Die wahren Kräfte sind die gleichen, das Verhalten wird aber abhängig vom Bezugssystem unterschiedlich beurteilt. Der Außenbeobachter schaut in das rotierende BS hinein, der mitrotierende Beobachter schaut hinaus! Sie sehen daher nicht dasselbe: für den Außenbeobachter rotiert das Karussell, für den mitrotierenden Beobachter rotiert der Jahrmarkt!

Grüße
Harald Maurer
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