Streibig-Transformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » Mo 30. Jan 2012, 04:39

Chief hat geschrieben:Mich interessiert der elastische Stoß.


Was konkret interessiert dich daran? Stell mir eine konkrete Rechenaufgabe, vielleicht können wir die Sache klären.

Chief hat geschrieben:Was ist aber aus dieser "Energie" geworden? Nichts?


Bild

Und so was nennst du Nichts!!!???

Harald Maurer hat geschrieben:Sehr geehrter Herr Maurer,
seit Anfang Dezember 2011 wird auf einem Ihrer Foren ‚über‘ mein
zeitinvariantes Pendant zu Einstein-Lorentz ‚diskutiert‘.


Und warum kommt er dann nicht ganz einfach auf den Punkt?

julian apostata hat geschrieben:Kann die Streibigtransformation die Vorgänge in Cern erklären?



Wenn jetzt nichts mehr Konkretes zum Thema kommt, könnte nämlich der Verdacht aufkommen, dass die Verfechter dieser Theorie keinen blassen Schimmer haben!
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » Mo 30. Jan 2012, 17:16

Chief hat geschrieben:Das hat mit Deiner Rechnung nichts zu tun. Welche neue Teilchen sind entstanden bzw. wie viele Teilchen wurden vernichtet?
Die Antwort ist ganz einfach - gar keine! :mrgreen:


julian apostata hat geschrieben:Und jetzt zu deiner Aufgabe. Beide Massen haben die Ruhemasse m. Die v=0,9*c halbieren wir nicht klassisch, sondern relativistisch. Das macht dann u=0,626789*c.

Für M bekommen wir m/wurzel(1-0,9²)=2,294157*m

Der Impuls vor dem Stoß beträgt M*v=2,064742*m*c

Um jetzt dieses nach dem Stoß zu betätigen, darf man jetzt natürlich als neue Ruhemasse nicht 2*m nehmen, weil nämlich jetzt genau das passiert, was man im Teilchenbeschleuniger haben will. Durch die “Vernichtung von kinetischer Energie” hat man nicht wirklich was vernichtet.

Deswegen gehen wir zunächst mal ins Mittelpunktsystem und sehen, wie sich “relativistische Masse” in “anständige Masse” verwandelt.

m_neu=2*m/wurzel(1-u²/c²)=2,566771*m


Vor vielen Milliarden Jahren passierte genau dieser Vorgang, den ich dir vorgerechnet habe.

Der Mensch hat nun seit 1945 gelernt, diesen Vorgang umzukehren (siehe Bild oben).
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » Di 31. Jan 2012, 17:27

chief hat geschrieben:PS. Warum sollten wir ins "Mittelpunktsystem" gehen?


julian apostata hat geschrieben:Deswegen gehen wir zunächst mal ins Mittelpunktsystem und sehen, wie sich “relativistische Masse” in “anständige Masse” verwandelt.


Außerdem, wenn man bei einer Kollision möglichst viele neue Teilchen haben willst, dann schaffst du das am Einfachsten über das Mittelpunktsystem.

Beispiel: Schieße 2 Massen m mit v=0,99*c frontal aufeinander, dann müssen die Magneten mit folgendem Impuls zurecht kommen. p=m*v/(1-v²/c²)~7*m*c.

Den selben Massenzuwachs kannst du auch mit folgender Methode erreichen: Lass eine Masse ruhen, beschleunige dafür die andere Masse auf das “relativistische Doppelte”, das ergäbe dann v=0,99995*c und nun müsste man einen Impuls 99,5*m*c beherrschen, das Magnetfeld müsste also 14 mal so stark sein.

Welchen Impuls ermittelst du für beide Fälle?

chief hat geschrieben:Und Du hast bestimmt auch Beweise dafür? :mrgreen:


Für die umgekehrte Kernspaltung, also das Zusammenbacken zweier Atomkerne zu einem überschweren Atomkern braucht man Energien, wie sie zum Beispiel bei Supernovaausbrüchen vorkommen. Fast alles Material, das uns umgibt (auch wir selbst) wurde ja durch derartige Explosionen ins All geschleudert. Wir sind im Prinzip nichts Anderes als Sternenstaub.
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon Harald Maurer » Di 31. Jan 2012, 23:59

Solkar hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Wir denken uns ein Experiment zur Zeitdilatation aus:
Von einer Atomuhr weg postieren wir 4 Beobachter in solchen Abständen, dass jeder bis zur Uhr entsprechend seiner Geschwindigkeit 1 Sekunde brauchen wird. Beobachter Nr. 1 in 100000 km, Nr. 2 in 150000 km, Nr. 3 in 200000 km und Nr. 4 in 250000 km Entfernung.
Die Atomuhr schickt einen Lichtstrahl in Richtung der hintereinander angereihten Beobachter. Das Signal erreicht Beobachter 1 nach 0,333564 s. Er startet eine Stoppuhr, wartet 0,500346 s ab (da er weiß, dass nach dieser Zeit das Signal Beobachter 4 erreicht) und saust dann erst los, wobei er seine Stoppuhr auf Null stellt. Beobachter 2 wartet, nachdem ihn das Signal erreicht hat, 0,333564 s ab, ehe er startet, Beobachter 3 startet nach 0,166782 s und Beobachter startet sofort bei Eintreffen des Signals. Dadurch wird erreicht, dass alle Beobachter sich gleichzeitig in Bewegung setzen und ihre Stoppuhren auf Null stellen! [...]


Konzeptionell nicht eben taufrisch, aber nett gemacht.

Herr Maurer,

beschreiben Sie für mich bitte mal kurz den Startvorgang eines der vier Beobachter?

Wann und v.a. wie erreicht er seine Reisegeschwindigkeit?

Die Beschreibung der Startvorgänge und der Beschleunigungen sind in diesem Gedankenexperiment nicht vorgesehen. Das spielt auch keine besondere Rolle, weil es sich von vornherein versteht, dass die 4 Stoppuhren aufgrund ihrer Entfernung aus dem IS der Atomuhr ihre Synchronizität zu dieser verlieren. Die Frage, was zeigt die Atomuhr gegenüber den Stoppuhren bei der Zusammenkunft der Uhren, habe ich gestellt, in der Erwartung, dass "julian apostata" das einfach mit der LT lösen wird - was er aber offenbar nicht kann und stattdessen von zusätzlichen Zielfotos fantasiert und nicht versteht, wo die Koordinaten hin - oder herkommen. Dabei ist es ganz einfach, und mit der Berechnung der Stoppuhr 1 habe ich den Weg gezeigt. Es ergibt sich mit der LT, dass die Stoppuhren gegenüber der Atomuhr ihre jeweiligen Zeitdilatationen anzeigen, wogegen die Atomuhr auf 1 s steht und dies eine für alle Stoppuhren gültige Anzeige ihrer Zeitdilatation ist, weil die LT sie für jede Stoppuhr auf eine weiter entfernte x-Koordinate setzt. Das ist interessante Mathematik, mehr aber auch nicht, denn die Atomuhr rührt sich de facto (in ihrem IS) nicht vom Fleck.
Konzeptionell vielleicht nicht taufrisch, aber für Mitleser so detailliert geschildert, weil vielleicht nicht jeder weiß, dass innerhalb eines IS die Gleichzeitigkeit kein Problem ist. Ich hätte auch schreiben können, dass alle Uhren beim Start auf Null stehen, das hätte auch genügt.
Interessant bei dieser Transformation ist auch, dass die Zeitdilatationen der Stoppuhren auch in ihren Ruhesystemen angezeigt werden. Was sich auch mit der LT einfach erklären lässt. Die Uhranzeigen entsprechen somit stets den Aussagen der SRT - gleichgültig, aus welchem der Bezugssysteme man die Ereignisse betrachtet. Auch wenn man die Atomuhr als die bewegte betrachtet, kehrt sich der Vorgang nicht um, sondern dazu müsste sie tatsächlich beschleunigt sein, um gegenüber den Stoppuhren eine ZD direkt anzuzeigen - aber dann versteht es sich von selbst, dass sie diese nun ruhenden Uhren nicht gleichzeitig erreichen kann.
Meiner Erfahrung nach können viele Kritiker mit der Lorentztransformation nichts anfangen, aber es zeigt sich auch immer wieder, dass glühende Verfechter der SRT, die ihr Verständnis dieser Theorie mit einem Sammelsurium falscher Vorstellungen demonstrieren möchten und damit umher missionieren, in Wahrheit von der SRT auch keine Ahnung haben!
Was ich eigentlich aufzeigen wollte ist, dass m.E. die LT ganz auf dem Boden der Synchronisationsmethode von Uhren steht und diese Synchronisation nur eine Konvention ist. Relativisten sind natürlich nicht dieser Meinung.
Und mich noch länger mit diesem Gedankenexperiment zu beschäftigen, dazu ist mir die Lust inzwischen vergangen. Jedenfalls lautet die Antwort auf die Frage, was die Atomuhr anzeigt, wenn alle Uhren zusammenkommen: 1 Sekunde. Also:
Nr 1 zeigt 0,943s, Atomuhr 1s
Nr 2 zeigt 0,866s, Atomuhr 1s
Nr 3 zeigt 0,745s, Atomuhr 1s
Nr 4 zeigt 0,553s, Atomuhr 1s

Grüße
Harald Maurer
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » Mi 1. Feb 2012, 05:24

Chief hat geschrieben:Schwerpunktssystem interessiert mich nicht!


Wie leitest du den relativistischen Impuls (so einfach wie nur möglich) ab (über den unelastischen Stoß), ohne das Schwerpunktsystem zu benutzen.

Chief hat geschrieben:Quatsch, die Energie wird benötigt um die Coulombbarriere durchzubrechen


Genauso, wie man beim Spannen der Armbrust den Widerstand der Sehne überwinden muss.

Wenn man beim Spannen beispielsweise 18 000 Joule aufwenden muss, so beträgt die Zusatzmasse des vereinten Sytems 18 000 Joule/c²~2*10^-13kg

Leg also die gespannte Armbrust auf die Waage, so wiegt sie 0,2 Nanogramm mehr, als wie wenn man Pfeil und Armbrust getrennt auf die Waage legen würde.

Harald Maurer hat geschrieben:in der Erwartung, dass "julian apostata" das einfach mit der LT lösen wird - was er aber offenbar nicht kann




Julian apostata hat geschrieben:B1 t’=-0,943s
B2 t’’=-0,866s
B3 t’’’=-0,745s
B4 t’’’=-0,553s

Obige Zeiten sind zugleich die Startzeiten der Beobachter.

Jetzt ermitteln wir die Uhrzeiten, die im Moment des Startzeitpunktes der Beobachter bei der Atomuhr abgelesen werden.

Mit anderen Worten: Gegeben sind x=0(Atomuhr) und t’ bis t’’’’

Gesucht ist t (Atomuhrzeit).

Auch hier hält Gleichung (I) wieder die Lösung bereit, nur dass wir diese jetzt nach t auflösen und weil x=0, kann der 2. Summand weggelassen werden.

B1 liest auf der Atomuhr ab:-0,889s
B2 liest auf der Atomuhr ab:-0,750s
B3 liest auf der Atomuhr ab:-0,556s
B4 liest auf der Atomuhr ab:-0,306s

Und jetzt kommt aus Sicht von B1 bis B4 die Atomuhr mit v entgegen, da aber die Atomuhr aus Sicht der Beobachter um den Faktor wurzel(1-v²/c²) langsamer tickt, treffen sich alle Beobachter genau dann, wenn alle Uhren t,t’,t’’,t’’’,t’’’’=0 zeigen.


Auf Seite 8 hab ich es vorgerechnet, du ziehst es vor, die Antwort zu ignorieren.

Auf Seite 10 oben habe ich eine Frage zu deiner Rechnung gestellt, auch diese Frage hast du ignoriert.
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » Mi 1. Feb 2012, 05:38

Solkar hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Da stimme ich Ihnen zu, auch in Hinblick auf das "Missionieren". Der Bildungswert mancher Beiträge von SRT-Eiferern ist in der Tat eher fraglich; es gibt schon genügend gute Lehrbücher zu dem Thema - da braucht es keine Nacherklärungen.


julian apostata hat geschrieben:Und wenn jemand wirklich Interesse an der SRT hat, dem kann ich nur Eines raten: Bloß nicht in irgendwelche schlauen Bücher schauen. Leitet sie euch selber ab, das ist viel einfacher, als die Gedankengänge irgendwelcher Diplomphysiker nachzuvollziehen.

Die Erfahrung hab zumindest ich persönlich gemacht. Denkt selbstständig darüber nach, wie eine Welt beschaffen sei müsste in der c konstant ist, was das für Folgen für die Impulserhaltung hat (z.B. beim unelastischen Stoß) und wie kinetische Energie zu Masse werden kann und warum E=mc² zwingend logisch ist.

Also: Bücher zu! Selber Denken! Und dann erst wieder Bücher auf!

So ähnlich ist jedenfalls meine Website entstanden.

http://www.windhauchworld.de/index.php?id=59



Und jetzt zum Thema gute Lehrbücher

http://www.ideayayinevi.com/metinler/relativitetstheorie/oggk04.htm


Albert Einstein hat geschrieben:Bei der in Abb. 2 angedeuteten relativen Orientierung der Koordinatensysteme fallen die X-Achsen beider Systeme dauernd zusammen. Wir können hier das Problem teilen, indem wir zunächst nur Ereignisse betrachten, die auf der X-Achse lokalisiert sind. Ein solches Ereignis ist bezüglich des Koordinatensystems K durch die Abszisse x und die Zeit t, bezuüglich K´ durch die Abszisse x´ und die Zeit t' gegeben. Gesucht sind x´ und t´, wenn x und t gegeben sind.

Ein Lichtsignal, welches längs der positiven X-Achse vorschreitet, pflanzt sich nach der Gleichung

x = ct

oder
x — ct = 0 (1)

fort. Da dasselbe Lichtsignal sich auch relativ zu K´ mit der Geschwindigkeit c fortpflanzen soll, so wird die Fortpflanzung relativ zu K´ durch die analoge Formel
x' — ct' = 0 (2)

beschrieben. Diejenigen Raum-Zeit-Punkte (Ereignisse), welche (1) erfüllen, müssen auch (2) erfüllen. Dies wird offenbar der Fall sein, wenn allgemein die Beziehung
(x' — ct') = l (x — ct) (3)

erfüllt ist, wobei l eine Konstante bedeutet; denn gemäß (3) bedingt das Verschwinden von x – ct das Verschwinden von x' – ct'.
Eine ganz analoge Betrachtung, angewandt auf längs der negativen X-Achse sich fortpflanzende Lichtstrahlen, liefert die Bedingung:


Wie begründest du Formel (3), die zwar stimmt, die man sich allerdings erst aus der Kenntnis der LT heraus ableiten kann!

Und vor Allem. Was hilft uns dieser Text bei Haralds Rechenaufgabe?
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » Mi 1. Feb 2012, 17:47

Chief hat geschrieben:Das will ich nicht einmal versuchen.


Das erinnert mich an das Verhalten der Kardinäle in dem Theaterstück “Leben des Galilei”, als Dieser den Kirchenleuten seine Theorie anhand eines Blickes durch das Fernrohr erläutern wollte.

Nur ja nicht genau hinschauen, denn das was man sieht, könnte ja das gewohnte Weltbild in Frage stellen!

Chief hat geschrieben:Und woher soll diese Masse kommen? Sind die Protonen, Elektronen, Neutronen schwerer geworden oder gibt es ein Paar neue?


Es ist egal, ob es Energie zum Spannen einer Armbrust ist, oder beim überschweren Atomkern die Überwindung der elektrostatischen Abstoßung.

m=E/c²

Wie du siehst, hab ich eine Antwort, aber welche Antwort hast du, wie die kleine Zusatzmasse beim überschweren Atomkern zustande kommt?

Solkar hat geschrieben:Hallo Herr Maurer!

Da stimme ich Ihnen zu, auch in Hinblick auf das "Missionieren". Der Bildungswert mancher Beiträge von SRT-Eiferern ist in der Tat eher fraglich; es gibt schon genügend gute Lehrbücher zu dem Thema - da braucht es keine Nacherklärungen.


Tatsächlich ist heute morgen mir beim Zitieren was durcheinander geraten. Wenn der Beitrag gelöscht würde, hätte ich damit kein Problem.

Andererseits täte man Solkar damit nicht unbedingt einen Gefallen, denn er hat ja neben den “verschwindenden Impulsen” dann noch eine Sache, die er ständig runterleiern kann (Julian fälscht Zitate!)

Obiges Zitat stammt aber wirklich von ihm und der verbissene Hinweis auf Sachbücher lässt vermuten, dass er mit selbstständigen Denken ein wenig auf Kriegsfuß steht.
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » Fr 3. Feb 2012, 22:17

Chief hat geschrieben:Eine Behauptung ohne Begründung ist keine Antwort.


Bei meinen Begründungen hast du halt mal wieder kräftig auf Durchzug geschalten!

Wir können jetzt noch Folgendes versuchen. Du schaust dir das da noch mal in aller Ruhe an und fragst mich, was du an meiner Begründung nicht verstehst.

http://www.windhauchworld.de/index.php?id=59

Und wenn du nicht konkreter werden kannst, dann lassen wir es einfach.
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon Harald Maurer » Fr 9. Mär 2012, 08:31

Herr G.E.Streibig alias Chyron hat mir ein Email geschickt mit dem Wunsch, es solle hier veröffentlicht werden - was ich hiermit kommentarlos erfülle:


Berlin, den 06.03.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem 21. Dezember 2011 befinde ich mich im ‚Disput‘ mit der
‚Redaktion‘ der Internet-Plattform „RelativKritisch“ und einigen ihrer
‚Diskutanten‘. Die einzelnen Decknamen dieser Personen können Sie dem
betreffenden Thread „Hypothesen, die niemand braucht (3) – Georg E.
Streibig“ („RelativKritisch“ bzw. „Alpha Centauri“) entnehmen. – In diesen
elf Wochen ist es diesen „Physikern“ tatsächlich nicht gelungen, den
simplen Unterschied zwischen meiner Transformation – der Streibig- oder
Chyron-Transformation – und der klassischen Galilei-Transformation zu
erkennen und auf den Punkt zu bringen. Immer wieder hatte ich versucht,
diesen Dilettanten auf die Sprünge zu helfen – vergeblich.

Ich muss es also selbst machen bzw. muss es ihnen also selbst zeigen, wie
es geht (obwohl ich kein Physiker bin, sondern nur Philosoph):

(1) Zunächst die STREIBIG- oder CHYRON-Transformation (siehe auch die
Seitenanfänge des betreffenden Threads). Ich beschränke mich auf EINE
Dimension (x bzw. xi): Die Lichtwelle breitet sich entlang der
x-Koordinate bzw. xi-Koordinate aus.

Die Koordinatengleichung lautet dann, in der von ‚links‘ nach ‚rechts‘
entsprechend der Negation des Michelsonschen Versuchs mittels der
Streibig-Transformation IDENTISCH transformiert werden soll:

x^2 – V^2 t^2 = xi^2 – PHI^2 t^2

mit den Koordinaten- bzw. Geschwindigkeits-Transformationen:

PHI = V – v

xi = x – vt

Wie man durch Einsetzen feststellen kann, geht tatsächlich die „linke“
Koordinatengleichung identisch in die „rechte“ über.

(2 Nun zur GALILEI-Transformation. Die Galilei-Transformation kann die
Negation des Michelsonschen Versuchs NICHT(!) beschreiben; durch sie gehen
also die beiden Koordinatengleichungen NICHT(!) identisch ineinander über:

x^2 – V^2 t^2 = 0 ; xi^2 – PSI^2 t^2 = 0

xi = x – vt

Um festzustellen, welcher Wert für PSI im „rechten“ Koordinatensystem
gemessen wird, muss ich setzen:

(x – vt)^2 = V^2 t^2

(x – vt) = Vt

Damit ergibt sich also für PSI folgender Wert:

x/t = V + v = PSI

Für das „rechte“ Koordinatensystem bedeutet das:

xi^2 = PSI^2 t^2 = (V + v)^2 t^2

Während also in der STREIBIG-Transformation PHI vom „linken“ System aus
‚gesehen‘ die Lichtausbreitungsgeschwindigkeit den Wert (V – v) = PHI
hat, damit dann im „rechten“ System IDENTISCH V gemessen werden kann, wird
in der NICHTidentischen GALILEI-Transformation im „rechten“ System für die
Lichtausbreitungsgeschwindigkeit der Wert (V + v) = PSI gemessen. Es
wird hier also, gemäß der Geschwindigkeit, mit der sich das „rechte“
Koordinatensystem in Gegenrichtung zum Licht bewegt, ein entsprechend
größerer Wert als V gemessen – was der Negation des
Michelsonschen-Experiments NICHT entspricht.

(Kleine ‚Faustregel‘ also: Licht und K in GEGENbewegung ‚bedeutet‘ in
meiner Transformation („V-v“), in der GT dagegen („V+v“). Licht und K in
GLEICHgerichteter Bewegung ‚bedeutet‘ in meiner Transformation („V+v“), in
der GT dagegen („V-v“) – wobei natürlich in meiner Transformation stets
V (also c) GEMESSEN wird, da sie ja IDENTISCH transformiert.)

Die GALILEI-Transformation kann also die Negation des Michelsonschen
Versuchs NICHT beschreiben. Dies kann dagegen die STREIBIG- oder
CHYRON-Transformation.

Dass keiner meiner Kontrahenten – die sich allen Ernstes als „Physiker“
bezeichnen – dazu fähig war, diese einfachen Zusammenhänge zu entwickeln
und auf diese Weise den (entscheidenden) UNTERSCHIED zwischen diesen
beiden Transformation zu erkennen und entsprechend zu beschreiben, zeigt,
um welches Geistes Kinder es sich bei ihnen handelt.

Ich kann diesen Amateuren hier also nur ein weiteres Mal den Rat geben,
sich schleunigst ‚vom Acker zu machen‘ – sich also nicht weiter auf
Internetplattformen herumzutreiben und anderen Menschen, denen es wirklich
um echte wissenschaftliche Auseinandersetzung geht, insbesondere im
Zusammenhang mit der Relativitätstheorie Einsteins und der (notwendigen)
wissenschaftlichen Kritik an ihr, das Leben schwer zu machen. Sie mögen
dann auch gleich jenen Amateur W.Engelhardt mitnehmen – einen
SRT-‚Kritiker‘ und ehemaligen Mitarbeiter eines Max-Planck-Instituts –,
der ebenfalls, trotz aller Versuche von mir, unfähig war, diesen
lächerlich simplen Unterschied zu erkennen – was also alles andere als
eine Empfehlung für diesen deutschen ‚Physiker-Club‘ darstellt. (Eine
Person mit ähnlicher physikalischer Beschränktheit und mit dem Decknamen
„Chief“ macht übrigens das „Mahag-Forum“ unsicher.)

Kopien dieses Schreibens gehen an mehrere offizielle und inoffizielle
(physikalische und andere) Stellen im In-und Ausland. Es kann nicht sein,
dass von den für die Entwicklung dieser Wissenschaft Verantwortlichen
einfach nur zugesehen wird, wie eine Gruppe von Möchtegernwissenschaftlern
weiter per Internet das Ansehen der Physik ruiniert.

Mit freundlichen Grüßen,
G.E.Streibig alias Chyron
Harald Maurer
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon Harald Maurer » Do 15. Mär 2012, 00:39

Berlin, 14.03.2012

Sehr geehrter Herr Maurer,

wie ich soeben lese, hat Deckname „Chief“ ein weiteres Mal behauptet,
meine Transformation sei die Galilei-Transformation. Zitat: „Die STREIBIG-
oder CHYRON-Transformation ist Galilei-Transformation.“ [Deckname „Chief“,
13.03.2012]

Ich hatte jenen Unterschied zwischen meiner Transformation und der
Galilei-Transformation in meinem am 09.03.2012 von Ihnen in den Thread
eingebrachten Schreiben vorgerechnet. – Dass nun jene Person mit Decknamen
„Chief“ diese ihre (mich diskreditierende) Behauptung erneut vorbringt, –
dafür kommt nur eine der folgenden zwei Voraussetzungen als Möglichkeit in
Frage:

1. Die Person mit Decknamen „Chief“ bestreitet die Richtigkeit dieser
meiner Rechnung. In diesem Falle möge sie mir und den übrigen
Thread-Lesern IHRE Rechnung aufmachen bzw. vortragen. Das Aufstellen einer
bloßen Behauptung als „Hinterfragung“ zu bezeichnen – etwas Idiotischeres
gibt es jedenfalls kaum. (Falls sie, ähnlich wie W.Engelhardt oder die
‚Kollegen‘ auf „RelativKritisch“, nicht in der Lage ist, anhand einer
einfachen Vorrechnung jenen einfach zu verstehenden Unterschied selbst zu
erkennen und nachzuvollziehen, so hat sie die Möglichkeit, sich entweder
von fähigen Physikern beraten zu lassen oder ihre Behauptung ganz einfach
nur zurückzunehmen.)

2. Die zweite Möglichkeit hoffe ich ausschließen zu können. Sie bestünde
darin, dass es sich bei der Person schlicht und einfach um eine
Verleumderin handelt – also um eine Person, die das Internet
hauptsächlich dazu nutzt, um über andere Personen und deren Arbeiten
gezielt und wider besseres Wissen rufschädigende Behauptungen in Umlauf zu
bringen.

Ich fordere also hiermit jene Person („Chief“) auf, den Lesern dieses
Threads darzulegen, was denn an meiner Rechnung „falsch“ sei, bzw. den
Lesern dieses Threads mathematisch-geometrisch zu zeigen, dass und
inwiefern beide Transformationen, entgegen meiner Rechnung, tatsächlich
„identisch“ seien. Andernfalls hat sie ihre Behauptung umgehend
zurückzunehmen bzw. zu korrigieren. (Außerdem wäre es in Anbetracht jener
„Hinterfragung“ – wie diese Person hier allen Ernstes diese ihre falsche
Behauptung bezeichnet – wohl eine Selbstverständlichkeit, ihren richtigen
(also bürgerlichen) Namen (nebst Email-Adresse etc.) zu nennen. Oder ist
diese Person, ähnlich wie ihre Verleumder-‚Kollegen‘ auf
„RelativKritisch“, zu feige, um für eine solche Behauptung persönlich
einzustehen?)

Ich bitte Sie, sehr geehrter Herr Maurer, dieses Schreiben in den Thread
„Die Streibig-Transformation“ an der entsprechenden Stelle einzufügen.

Mit freundlichen Grüßen,
G.E.Streibig alias Chyron
Harald Maurer
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