Harald Maurer hat geschrieben:Die kürzere Länge eines relativ bewegten Maßstabs ergibt sich aufgrund der angewandten Messmethode. Dabei wird vorausgesetzt, dass man die Länge durch gleichzeitige Messung der Enden des Maßstabs misst. Da die Gleichzeitigkeit aber relativ ist, resultieren je nach Bezugssystem unterschiedliche Ergebnisse.
Das ist falsch. Die Längenkontraktion (LK) ist ein pyhsikalischer Effekt, der nichts mit der "Relativität der Gleichzeitigkeit" (RdG) zu tun hat. Die Selleri-Transformation erklärt das Null-Ergebnis genau so zwanglos wie die SRT, bewahrt aber eine absolute Gleichzeitigkeit (mit {t',x'} im bewegten IS S' und {t,x} im ruhenden IS S [Äthersystem]):
Transformation von S nach S':
t' = a*t + (e/c) * x'
x' = b*(x - v*t)
mit e = -(v/c), a = (1/gamma) und b = gamma ergibt sich die Lorentz-Transformation (LT).
Mit e = 0, a = (1/gamma) und b = gamma ergibt sich die Selleri-Transformation (ST).
a...Zeitdilatation (Physik)
b...Längekontraktion (Physik)
e...Sychronisationsverfahren der Uhren (Konvention)
Mit der Selleri-Transformation
t' = a*t
x' = b*(x - v*t)
behält man im Gegensatz zur LT absolute Gleichzeitigkeit. Denn sind im Äthersystem S zwei Ereignisse gleichzeitig (t2-t1=0), dann sind sie auch im IS S' gleichzeitig. Trotzdem gibt es Längekontraktion b und Zeitdilatation a.
Die Sellerie-Transformation zeigt eine Zweiweglichtgeschwindigkeit unabhängig von der Richtung von c (Vakkumlichtgeschwindigkeit) und erklärt damit zwanglos das Nullergebnis vom MMX. Ausserdem ist die Sellerie-Transformation kinematisch mit der Lorentz-Transformation völlig äquivalent. D.h., dass alles, was die SRT kinematisch mit der LT erklärt, genau so gut mit einer Äthertheorie mit der ST erklärt werden kann.


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